Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Rot im September

Hallo!

Die August-Farbblick-Farbe habe ich ausfallen lassen. Bis gestern dachte ich noch: Den September lasse ich auch weg. Fotoprojekt beendet.
Die Kamera liegt nämlich seit dem Urlaub in Xanten im Regal und macht mal Pause. Meine Motivation zu fotografieren kriecht irgendwo im Keller rum. Wenn sie dann doch mal nach oben kommt und fragt, ob wir fotografieren gehen, habe ich keine Zeit.

Aber irgendwie ist es auch doof, ein Fotoprojekt in der Mitte abzubrechen. Also kündige ich euch heute einfach die Farbe an, ohne ein Foto zu zeigen. Vielleicht finde ich ja im Laufe des Monats auch noch ein Motiv zum Nachreichen. Bis dahin muss ein bunten Monster ausreichen, dass ich in einem Anfall von “Ich male jetzt wieder” entstehen lassen habe.

Farbblick September, Farbe rot

Fotografiert wird diesen Monat alles, was ROT ist.

Genau das ist auch der Grund dafür, dass ich den September nicht weglassen will. Rot ist eine schöne Farbe. Falls ihr also Lust habt, am Fotoprojekt #Farbblick2018 teilzunehmen, dann macht einfach ein paar Bilder zur Farbe Rot, ladet sie hoch und schreibt mir den Link in die Kommentare.

Hier entsteht dann eine Übersicht mit Links zu euren Bildern:
Lexa von “Meergedanken” hat beim Fotomarathon in Lübeck auch das Projekt “Farbblick” im Hinterkopf gehabt.

Und nun: An die Kamera, fertig, los!


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 8 Monaten
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Pink im Juli

Hallo ihr Lieben!

Soo… Juni ist vorbei. Es wird also Zeit für die nächste Farbe beim Fotoprojekt “Farbblick”.

Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir in den Kommentaren des Posts verlinken.

Farbblick Juli Pink

Die Farbe im Juli

Lasst uns gleich zur Sache kommen. Nachdem schwarz euch nicht so wirklich zum Mitmachen motivieren konnte, geht es jetzt mit PINK weiter!

Letztes Jahr habe ich selbst diese Farbe schon mal jagen müssen, als wir die Farbblick-Farbkette veranstaltet haben. Da hat meine Freundin Leanna nämlich genau diese Farbe für mich ausgewählt… und ich weiß noch, dass mir das damals gar nicht leicht gefallen ist, denn ich wollte nicht nur Blumen zeigen.

Dieses Jahr habe ich das entspannter gesehen. Blumen sind auch okay.

Farbblick Juli Pink

Farbblick Juli Pink

Inspiration: Was kann man knipsen?

Zeit zum Nachdenken hatte ich. Umgesetzt habe ich wieder nichts. Schande über mich – aber irgendwie habe ich wohl ein Motivationsproblem: Entweder jemand geht mit mir fotografieren oder ich fotografiere nicht. Doof nur, dass ich in Gesellschaft dann auch anderes im Kopf habe, als Farben zu fotografieren.

Die Liste mit Ideen bekommt ihr aber trotzdem zu sehen. Vielleicht mache ich mich wann anders auch noch dran, damit zu arbeiten?

  • Barbies (und anderes Spielzeug für kleine Mädchen)! Diese Puppen tragen doch fast immer pinke Kleider, oder? Zumindest muss ich sofort an Spielzeugpuppen für kleine Mädchen denken, wenn es um Pink geht.
  • Bürobedarf und Kreativsortiment: Stifte, meine geliebten Textmarker im Besonderen, Sticker, buntes Papier, Post-Its, …
  • Buchcover… eigentlich gibt es sicher zu jeder Farbe passende Cover, aber gerade unter den Liebesromanen und den Büchern für junge Mädchen finden sich sicher massenhaft pinke Cover.
  • Stoffe – entweder als Deko (Kissen, Tischdecken, Vorhänge) oder auch als Kleidung.
  • Kosmetik. Lippenstifte, Rouge, Lidschatten… ich hab zwar keine Ahnung, was es so alles gibt, um sich zu verschönen, aber meine Besuche bei Rossmann und dm zeigen immer wieder, dass in den Regalen mit dekorativer Kosmetik eigentlich hauptsächlich rosa, pink und rot aufzufinden sind.
  • Blumen – aber wehe ihr liefert hier blasse rosane Exemplare ab! Wenn schon Blumen, dann will ich auch echtes Pink sehen. 😉 (Schrieb ich und fotografierte selbst Blasses-rosa-pink. 😀 Sorry!)
  • Essen: Bei der Farbkette hatte Natalie ja die tolle Idee, als Foodbloggerin nur Essen zu knipsen und jetzt fällt mir dieser Ansatz wieder ein. Pinke Früchte gibt es zwar nicht unendlich viele, aber Himbeeren und Kaktusfeigen sind doch schon ziemlich pink. Manche Eissorten kommen auch recht pink daher… Wem fallen noch mehr essbare, pinke Sachen ein?

Farbblick Juli Pink

Meine Farbblick-Fotos für den Juli

Nachdem ich letztes Jahr verzweifelt suchen musste, habe ich dieses Jahr gewartet, dass Pink mir einfach so vor die Linse läuft. Als ich mit meiner Schwester spontan ein Fototreffen veranstaltete, war es soweit: Blumen. “Warte mal kurz, ich brauche noch Pink für das Fotoprojekt.”
Bilder gemacht, weiter gelaufen.
Später dann die Erkenntnis, dass ihr Schnürsenkel (ja, Einzahl!) auch pink ist.

Am Ende die Erkenntnis, dass viele Fotos in meinem Kopf (und auch noch auf dem Kameradisplay) besser aussehen als auf dem Computer. Upps.

Farbblick Juli Pink

Eure Bilder in, von und mit Pink

Wer sich beim Fotoprojekt mitmachen möchte, darf gerne diesen Monat Bilder von pinken Dingen machen und mir den Link zu diesen schicken.

Und was mache ich mit dem Link? Na, hier eine Übersicht über alle Beiträge zur Farbe Pink erstellen! Bis zum 31.7.2017 habt ihr Zeit, danach gibt es nämlich eine neue Farbe.

Und nun: An die Kamera, fertig, los!


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 10 Monaten
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Schwarz im Juni

Hallo ihr Lieben!

Und schon wieder beginnt ein neuer Monat – und somit ist es Zeit die nächste Runde des Fotoprojektes „Farbblick 2018“ einzuläuten. Nur für alle, die noch nicht wissen, was das hier für ein Projekt ist, gibt es noch eine kurze Info:

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir in den Kommentaren des Posts verlinken.[/hinweis]

Die Farbe des Monats Mai

Bevor einleitende Worte euch langeweilen, verrate ich die Farbe des Monats: Schwarz.

Einfach mal Pause von den bunten Farben, obwohl uns davon bei dem Wetter sicher genug umgeben. Warum ich nun mitten im Sommer “Schwarz” gewählt habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber hey, vielleicht knipsen wir dann mal was anderes als Blumen! Davon gab es im Mai schließlich einige.
Trotzdem dürft ihr mir gerne vorwerfen, dass ich einen an der Waffel habe. (Aber nur, wenn ihr mir dann auch eine Waffel vorbeibringt – bitte mit Puderzucker oben drauf, danke!)

Ich glaube aber, dass Schwarz keine schlechte Farbe für diesen Monat ist. Irgendwann musste sie meiner Meinung nach einfach Teil des Projekts werden. Einen Sommermonat finde ich aber viel besser für eine dunkle, farblose Farbe, denn im Winter würde es mich vielleicht deprimieren, wenn ich auch noch derart triste Fotomotive suchen soll. Aber jetzt, im Sommer, da kann ich das verkraften. Schwarze Motive zu finden ist eine Herausforderung – und traurig werden kann man gar nicht, weil immer wieder die wärmende Sonne die Stimmung hebt. So sehe ich das zumindest. Und schwarz ist ja auch nicht zu traurig. 😉

Farbblick Juni Schwarz

Anregungen für schwarze Motive

Schwarz ist eine Farbe, die wohl gar nicht mal so selten vorkommt… allein schon bei der Kleidung von uns Menschen passt sie eigentlich überall, oder? Arbeitskleidung, sowohl für „dreckige“ Berufe als auch das Büro, elegante Kleider für feine Anlässe und lustige Partys aller Art, neutrale Hosen, Blusen, T-Shirts und Pullover für den Alltag… Anzüge für das Geschäftsessen, die Hochzeit… oder leider auch Beerdigungen.

Ideen, was man statt Beerdigungen knipsen kann, habe ich vorsichtshalber zusammengestellt:

  • Kleidungsstücke aller Art
  • Schuhe
  • Technik (Kameras, Handys, Computer, Radios, Tablets, Fernseher, Ladekabel etc. – vieles kommt in schwarzer Ausführung daher.)
  • Autos – Schwarz zählt zu den Standardfarben, für die man keinen Aufpreis zahlt, also ist es kein Wunder, dass es davon Autos ohne Ende gibt. Wie wäre es mit einer ganzen Serie unterschiedlicher Modelle? Oder vielleicht lieber eine Serie von Details an einem einzigen schwarzen Auto?
  • Reifen – zumindest die meisten sind schwarz. Das Profil kann hier sicher interessant sein – wie viele unterschiedliche Profile könnt ihr in eurer Umgebung an den Autos finden? Oder an den Fahrrädern?
  • Möbel oder dekorative Elemente im Haus… manche Leute mögen die Farbe bestimmt, weil sie so neutral ist.
  • Kugelschreiber, Buntstifte etc. gibt es auch oft in Schwarz
  • Bratpfannen, zumindest wenn sie innen mit Teflon beschichtet sind
  • Angebranntes Essen – aber bitte nicht für das Foto verbrennen lassen, sondern nur die Chance nutzen, wenn es aus Versehen passiert ist.
  • Brillen: Zumindest den Rahmen wählen viele Leute lieber in einer so unauffälligen Farbe, glaube ich.
  • Wimpern – vorzugsweise natürlich geschminkte, denn nicht jeder kann von Natur aus so atemberaubende Wimpern wie meine Schwester haben.
  • Haare. Entweder habt ihr selbst die passende Haarfarbe auf dem Kopf oder ihr müsst ein paar Personen fragen, ob die ihre Haarpracht ablichten lassen. Das kann man ja sogar so regeln, dass das Gesicht nicht erkennbar ist – ob man dann wohl eine ganze Fotoserie mit Frisuren füllen könnte?
  • Tiere. Wie viele Tiere könnt ihr finden, die schwarze Federn, schwarze Haut, schwarze Schuppen oder schwarzes Fell haben? Mir fallen da auf Anhieb ein paar Rassen ein, bei denen das möglich ist.

Schwarze Bilder könnte man natürlich auch im übertragenen Sinne sehen… Wenn es also bei diesem Projekt nicht um die Farbe ginge, dann würde es sich auch anbieten, tragische Momente in einer Fotoreihe festzuhalten… aber lassen wir das lieber – ich bin eh mehr für Bilder ohne so einen traurigen Kontext. Schwarze Kater dürft ihr aber trotzdem knipsen – mir bringen die nämlich kein Unglück, weil ich nicht abergläubisch bin.

Meine Bilder

Ich muss leider zugeben, dass meine Begeisterung für das Fotoprojekt stark nachlässt. Dazu kommt noch, dass ich ständig schlafe oder feiern gehe. Mal sehen, wann ich wieder aktiver werde … für diesen Monat habe ich VORERST nur ein Foto mitgebracht. Eigentlich hatte ich zwei Bilder – und eigentlich sollte eine Serie draus werden. Aber das andere Bild ist nichts geworden und dann war mein Kopf auch schon voller Hessentag. Vielleicht kommt im Laufe des Monats noch was.

Eure schwarzen Fotos

Knispen – Bescheid sagen – und dann verlinke ich euch hier, wenn ihr auch schwarze Bilder gemacht habt!


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 11 Monaten
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Lila im Mai

Hallo ihr Lieben!

Vor genau 30 Tagen habe ich die April-Runde vom Fotoprojekt „Farbblick“ eröffnet, also ist es jetzt Zeit, dass ich euch verrate, welche Farbe im Maiim Rampenlicht steht. Aber für alle, die das Projekt noch nicht kennen, gibt es vorher noch eine kurze Info:

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir in den Kommentaren des Posts verlinken.[/hinweis]

Die Farbe des Mais

… ist viel bunter als die des Aprils! Haha, schwer war das ja auch nicht, denn es gibt wohl kaum eine unbuntere Farbe als Weis. Für diesen Monat habe ich mir also eine Farbe ausgesucht, die ich in meiner Jugend ziemlich gern getragen habe: Lila. Irgendwie war das unter uns Jugendlichen so ein Trend, als ich zwischen 12 und 15 war. Jeder Junge hatte mindestens einen lila Pulli – und wir haben sogar in der siebten Klasse abgesprochen, dass wir alle auf dem Klassenfoto Lila tragen. Bis auf drei Personen haben wirklich alle mitgemacht!

Aber gut,… mal zurück in die Gegenwart. Und hier, heute und jetzt heißt es: Lila ist die Farbe des Farbblicks im Mai! Das heißt, ihr dürft alles in dieser Farbe ablichten – egal ob das Lila eher Richtung Magenta oder eher in Richtung Blau tendiert. Lila ist Lila, stimmt’s?

#Farbblick2018 Lila

Inspiration: Was kann man knipsen?

Aber wo kommt Lila eigentlich vor? Ich meine, bei vielen Farben hat man direkt was im Kopf: Grün = Pflanze, Blau = Himmel, Rot = Feuer, Gelb = Sonne, Orange = Orangen,…
So geht es mir zumindest… nur bei Lila habe ich eine ganze Weile überlegt. Meine Liste mit möglichen Motiven habe ich dann vor vielen Monaten geschrieben und teile sie gern mit euch:

  • Blumen
  • Stifte und Farben – in der Bastelschublade ist Lila sicher anzutreffen.
  • Kleidung. Hatte ich ja oben schon in der Einleitung erwähnt – aber ich denke, dass selbst lilane Kleidung inzwischen gar nicht mehr so häufig vorzufinden ist. Zumindest in meinem Schrank wird es eher schwer.
  • Deko (Kissenbezüge, Vorhänge, …)
  • Blaue Flecke. Autsch… aber bei mir färben die sich manchmal lila.
  • Drogerie – in der Kosmetikabteilung oder bei den Duschgelen werde ihr sicher fündig.
  • Milka! Hach, es gibt doch was, was typisch lila ist. Also: erst Knispen, dann genüsslich aufessen und dann noch mal knipsen? Hauptsache, man sieht was von der Verpackung. Und Hauptsache, ich höre endlich mal auf, so viel Schokolade zu essen. 😉

Meine Farbblick-Fotos

Ehrlich gesagt, zieht sich das Fotoprojekt für mich jetzt schon. Meine Lust, mich mit der Kamera zu beschäftigen, ist mehr oder weniger abhanden gekommen. Schade, aber eben Tatsache. Daher gibt es dieses Mal auch nur zwei Fotos, beide aufgenommen, als ich Anfang April gemeinsam mit Leanna unterwegs war.

Natürlich hätte ich noch mehr lila Blumen oder auch etwas anderes suchen können – aber ich wollte nicht. Denn: Es kommt mir inzwischen wirklich blöd vor, allein mit der Kamera durch die Gegend zu ziehen. Fragt nicht, woher das kommt …
Und: Ich habe keine Lust, Bilder bearbeiten zu müssen. Bildschirme sind nämlich gerade auch nur doof.

#Farbblick2018 Lila

Eure lila Fotos

Auch, wenn ich gerade eher unmotiviert daher komme, würde ich mich freuen, wenn ihr Lust habt, mir Fotos mit Lila zu zeigen. Gerne verlinke ich alle Beiträge wieder hier!

Und nun – setzt den Farbblick auf, greift zur Kamera und macht das Beste aus allen lilanen Dingen, die sich aufspüren lassen!

Mit dabei waren:
Lexa von “Lexas Leben
Anne von “Vom Landleben”
Juna Lee von “Konnexium”
Swantje von “Swantjes Leben”


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 12 Monaten
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Weiß im April

Hallo meine Lieben!

Nach unserem farbenfrohen Start in das Fotoprojekt „Farbblick 2018“, wurde es im März mit der Farbe Braun schon allmählich unbunter… im April vollenden wir die Entwicklung dann wohl…

Bevor ich nun feierlich die neue Farbe ankündige, möchte ich allen, die den Farbblick noch nicht kennen, kurz die Grundidee erklären:

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir in den Kommentaren des Posts verlinken.[/hinweis]

Spätestens jetzt sind alle im Bilde… Nur noch mal zur Erinnerung: Gelb haben wir im Januar geknipst, Grün im Februar und eben wie bereits erwähnt Braun im März. Mir haben die ersten drei Monate schon viel Freude bereitet – sowohl, während ich mir mögliche Motive überlegte, als auch während ich fotografierte und später dann eure Fotos bewundert habe!
Wobei ich allerdings auch festgestellt habe, dass Braun eher nicht so euer Fall war. Zu langweilig? Zu verbreitet? Ich weiß es nicht.

Farbblick 2018 Weiß im AprilSchnee wie Kuhflecken

Die Farbe des Aprils

… ist Weiß! Eigentlich ist das nicht mal eine Farbe, wenn man sich an die strenge Definition in der Malerei halten will… aber das will ich auch nicht! Ich will, dass wir im April unseren Blick darauf richten, was uns an weißem Zeug umgibt und eines Bildes würdig ist.

Ich finde, diese Farbe ist ziemlich neutral… irgendwie kann man sie überall tragen, ohne allzu negativ aufzufallen. Sie sticht nicht ins Auge und fast jedes Produkt wird auch in weißer Ausführung angeboten, während andere Farben manchmal nicht zu bekommen sind…

Es sollte also nicht allzu schwer sein, ein paar weiße Dinge zu finden, die ihr diesen Monat für das Projekt fotografieren könnt.

Farbblick 2018 Weiß im April
Farbblick 2018 Weiß im April

Inspirationsanstoß: Das könnte man knipsen

Wie jeden Monat möchte ich euch gern ein paar Anregungen da lassen, welche Motive sich anbieten… ich habe nämlich echt Spaß daran, mir vorab eine Liste mit Möglichkeiten zu erstellen und dann doch einfach loszuziehen, den Suchblick für die entsprechende Farbe aufzusetzen und den Auslöser zu drücken, wenn mir eben was begegnet.

Meine Ideen zur Farbe Weiß waren folgende:

  • Vasen – meine Oma sammelt nämlich weiße Vasen. Zumindest hat sie mir das vor vielen Jahren erzählt, als wir auf einem Flohmarkt eine gekauft haben.
  • Geschirr aus Porzellan hat auch oft viel Weiß.
  • Hausfassaden und Wände – Menschen sind langweilig und streichen daher fast alles lieber weiß als bunt. 🙁
  • Möbel… zumindest unter Bloggern sind die weißen Möbelausführungen gefühlt verbreiteter als die, bei denen man das Holz noch erkennt.
  • Kleidung – Ob es nur eine Bluse, ein gewöhnliches Sommerkleid, Unterwäsche, Socken oder vielleicht doch sogar das Brautkleid sein soll? Gerade Basics werden eigentlich immer auch in weiß verkauft, sodass ich mir sicher bin, dass jeder von euch was weißes im Schrank hat. Sogar ich, als Weiß-Ablehnende habe weißes Zeug im Schrank. Nur eben nicht viel.
  • Arzt- und Laborkittel. Die fallen zwar unter den Punkt “Kleidung”, aber sind doch noch mal was Spezielles.
  • Blumen – da gibt es viele Sorten mit weißen Blüten. Ob die allerdings draußen schon wachsen, weiß ich gar nicht… Schneeglöckchen und Osterglocken sollten vorhanden sein, oder? Außerdem gibt es auch Schnitt- und Zimmerblumen.
  • Papier.
  • Mamor – Statuen, Böden, Deko – Was ist noch alles aus diesem Material?
  • Straßenmakierungen… ihr wisst schon: Fahrbahnbegrenzungen, Abbiegepfeile etc. (Aber lasst euch bloß nicht anfahren, weil ihr ins Knispen vertieft seid!)
  • Autos. Okay, die gibt es in allen Farben, aber gerade weiß und schwarz kommen wohl sehr häufig vor, weil das eben die beiden Farben sind, die als Standardlackierung keinen Aufpreis kosten. 😉
  • Vorhänge und Bettwäsche und Tischdecken… Gerade bei Textilien scheint weiß wirklich beliebt zu sein.
  • Wolken und Schnee – wobei letzterer uns im April hoffentlich nicht mehr begegnet! Ich will endlich Sommer.
  • Haustiere – ein weißer Pudel, ein helles Kaninchen? Oder ist euer Pony vielleicht ein Schimmel? Also bei mir ist zwar gerade kein weißes Haustier vorhanden, aber bei Mama würde ich ein Meerschweinchen finden.
  • Vögel. Da gibt es einige, die auch weißes Gefieder haben. Das fängt bei Schwänen an und geht über Gänse, Enten und Hühner bis sonstwohin. Ich habe da eher keine Ahnung von. 😉

Das waren meine ersten Assoziationen zur Farbe – wie viel davon in meine Fotos eingeflossen ist … nunja. Was wäre euch noch eingefallen?

Farbblick 2018 Weiß im April
Farbblick 2018 Weiß im April

Meine weißen Fotos

Als ich Weiß gesucht habe, waren es draußen weit unter Null Grad. In meiner Wohnung war es auch eisig – es gab da so ein kleines Problemchen. Ich war nämlich ein paar Tage zuvor der Meinung, wir hätten jetzt Sommer und habe die Heizung runtergedreht. Bei einer E-Heizung ist das nicht immer eine gute Idee. Jedenfalls bin ich nur kurz zum Briefkasten gegangen und später ohne Kamera bei meiner Oma gewesen. Daher sind die Fotos wieder fast alle aus meiner Wohnung.

Insgesamt ein langweiliger Haufen Fotos. Die Kuhflecken auf der Straße sind noch mit das, worauf ich am stolzesten bin. Obwohl das Bild ein Handyfoto ist.

Farbblick 2018 Weiß im April
Farbblick 2018 Weiß im April

Eure weißen Bilder

Was ich diesen Monat für den „Farbblick 2018“ ablichten konnte, habt ihr nun gesehen. Aber ich würde mich freuen, wenn ich nicht die Einzige bin, die den Suchblick aufsetzt und weiße Dinge auf Speicherkarten von Kameras wandern lässt (oder eben in den Handy-Speicher).

Daher seid ihr nun alle dazu aufgerufen, gerne auch mal eine Fototour zu starten oder im Alltag die Augen nach weißen Dingen offen zu halten – und eben zu fotografieren!

Und wenn ihr fertig geknipst habt, dann ladet ihr die Bilder einfach bis zum 31.3. irgendwo hoch (in einem Blogpost, auf Instagram, auf Twitter,…) und schickt mir den Link! Gerne dürft ihr außerdem auf Instagramm und Twitter den Hashtag #farbblick verwenden, der zum Fotoprojekt gehört.

Genau an dieser Stelle des Postes soll nämlich eine Übersicht mit euren weißen Werken entstehen – also ich verlinke hier alle, die was hochgeladen haben, damit alle Interessierten auch zu den weißen Bildern des Farbblicks finden können.

Und nun: An die Kamera, fertig, los!

Mit dabei:
Juna Lee von “Konnexium”
Anne von “Vom Landleben”
Nossy von “Weltfarben”


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 1 Jahr
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Braun im März

Hallooooo und Herzlich Willkommen zu Runde 3!

Runde 3? Wovon? Hä? Na, ich rede vom Farbblick 2018, dem Fotoprojekt, dass wir gemeinsam im Januar begonnen haben. Zur Erklärung für alle, die noch nicht wissen, worum sich diese Aktion dreht:

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir in den Kommentaren des Posts verlinken.[/hinweis]

Der März ist also schon der dritte Monat und es ist nun an der Zeit, euch zu verraten, welche Farbe wir in den kommenden Tagen mit der Kamera jagen.

Farbblick Braun
Farbblick Braun
Farbblick Braun

Die Farbe im März

Gestartet sind wir mit dem Fotoprojekt ziemlich farbenfroh: Gelb und Grün haben wir bereits geknipst, um uns den trüben Winter ein bisschen bunter zu machen. Im März gibt es nun das Kontrastprogramm: Braun!

Okay… Braun ist immer noch ein bisschen farbig – zumindest einige Brauntöne wie etwa Rostbraun. Aber im Allgemeinen hält sich die Farbe meiner Meinung nach oft dezent im Hintergrund. Genau das könnte jetzt zur Herausforderung werden, denn auch wenn wir überall von braunem Kram umgeben sind, muss man seinen Blick manchmal doch fokussieren, um die Farbe überhaupt wahrzunehmen.

Farbblick Braun
Farbblick Braun

Ein paar Ideen, was ihr fotografieren könnt

Tja, wie ich eben so bin, möchte ich euch auch in diesem Monat ein paar Anregungen mit auf den Weg geben, was sich als Motiv anbietet. Denn bevor ich auf meine eigenen Farbblick-Fototouren gehe, mache ich mir immer gerne Gedanken darüber, wo ich die betreffende Farbe überhaupt finden könnte.

Zu Braun kam mir folgendes in den Sinn:

  • Rost! Der leuchtet soo schön rötlich-braun und ist meiner Meinung nach manchmal ziemlich dekorativ. Und ein Extra-Tipp: Wenn ihr Fotos von Rost am letzten Tag des Monats veröffentlichen wollt, könnt ihr sie nicht nur beim Farbblick sondern auch bei der Rostparade von Frau Tonari verlinken.
  • Holz – Egal ob lebendig am Baum und in Sträuchern oder verarbeitet als Möbel, Küchenhelfer, Dekoration oder sonstwie.
  • Braune Stoffe – vernäht zu Kleidung oder Bezügen für Kissen und Decken oder auch zu Vorhängen.
  • Braun lackierte oder gestrichene Gartenzäune.
  • Schuhe.
  • Haare. Vielleicht habt ihr ja selbst passende Farbe auf dem Kopf oder findet jemanden, der braune Haare trägt.
  • Augen – wenn wir schon mal bei körperlichen Merkmalen sind, könnt ihr auch gleich eine Person mit braunen Augen suchen. Ich liebe Fotos von Augen nämlich. Extratipp: Die meisten Pferde haben braune Augen, aber auch dunkle Hunde und viele weitere Tiere.
  • Stifte, Farben, Papiere – alles, was der Künstlerbedarf hergibt, findet ihr sicher auch in braun.
  • Lebensmittel: Kakao, Brot, Nutella, Schokolade, manche Pilzsorten, Nüsse,… ich wette, euch fallen noch mehr braune Sachen ein, die man erst fotografieren und danach genüsslich aufessen kann!
  • Alte Statuen und Denkmähler… oder auch ältere Bauwerke aus Stein, wie Kirchen oder die Frankenberger Bücherei im Steinhaus. ?

Farbblick Braun
Farbblick Braun

Meine braunen Fotos

Nachdem ich genug Ideen gesammelt hatte, habe ich Ende Februar den „Farbblick“ aufgesetzt und mich auf die Suche nach Braun gemacht.

Da es an dem Wochenende verdammt eisig draußen war, habe ich nur in meiner Wohnung geknipst. Der Freude am Fotoprojekt tat das keinerlei Abbruch, denn in der Wohnung hat man eben auch immer schön viel Zeit und kann vieles so drehen und wenden, dass es im bestmöglichen Licht liegt. Ihr hättet mich beim Fotografieren sehen müssen – es sah sicher affig aus!

Besonders stolz bin ich übrigens auf das Foto von der Schokolade… es leuchtet so schön. Dafür bin ich bei den Schuhen etwas traurig, dass der mit der Beleuchtung nichts gestimmt hat. Und cool wäre es auch, wenn die Schuhe bequem wären, statt nett auszusehen. Oder wenn sie beides wären.

Farbblick Braun
Farbblick Braun

Eure braunen Bilder

Was ich für die Farbe Braun zum „Farbblick 2018“ ablichten konnte, habt ihr nun gesehen. Aber ich würde mich freuen, wenn ich nicht die Einzige bin, die braune Dinge mit der Kamera jagt, und rufe euch daher feierlich dazu auf, braune Dinge zu knipsen.

Und wenn ihr fertig geknipst habt, ladet ihr die Bilder einfach bis zum 31.3. irgendwo hoch (in einem Blogpost, auf Instagram, auf Twitter,…) und schickt mir den Link!

Gerne dürft ihr den Hashtag #farbblick verwenden.

Mit dabei waren diesen Monat:
Anne von “Vom Landleben”
Creeny von “Das Leben, der Meister und ich”
Aileen von “Be Happy.”
Juna von “Konnexium”

Also: An die Kamera, fertig, los!


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 1 Jahr
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Grün im Februar

Hallo ihr Lieben,

also diesen Monat habe ich mich echt gefragt, ob ich eigentlich völlig neben der Spur war, als ich festgelegt habe, welche Farbe in welchem Monat beim Fotoprojekt “Farbblick” im Rampenlicht stehen soll… Denn ganz ehrlich: Ab und zu eine Herausforderung ist ja nett, aber gleich zu Beginn des Projektes zwei Stück hintereinander?

Aber gut, festgelegt ist festgelegt. Und eigentlich mag ich Herausforderungen eben doch… aber bevor ich euch verrate, welche Farbe diesen Monat gesucht und geknipst werden soll, schiebe ich noch mal kurz eine Info für alle ein, die den Farbblick noch nicht kennen:

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir in den Kommentaren des Posts verlinken.[/hinweis]

Falls ihr noch mehr über diese Fotoaktion wissen wollt, schaut einfach auf der Projekt-Seite vorbei.

Farbblick Grün Februar
Farbblick Grün Februar

Die Farbe für den Februar

GRÜN!

Jeder normale Mensch hätte diese Farbe einem Monat zugeordnet, indem Bäume Blätter tragen und Gräser wachsen, oder? Denn bei Grün denkt man doch zuerst an die Natur… und die ist momentan eher grau, braun oder vielleicht auch weiß von Schnee. Na klasse, Tabea!

Aber es gibt ja nicht nur Laubbäume und Gräser. Immergrüne Sträucher verlieren auch im Winter ihre Blätter nicht und könnten jetzt ein gutes Motiv beim Farbblick abgeben. Nadelbäume sind sowieso eine gute Anlaufstelle… Wenn da nur nicht die Kälte wäre, die das Knipsen draußen eher unangenehm macht.

Aber pflanzlichen Kram gibt es zum Glück ja auch in der Wohnung: In Form von Zimmerpflanzen, Gemüse und Obst! Brokkoli oder ein grüner Apfel – vielleicht ist einer der beiden ja der Star eurer Fotos für den Farbblick im Februar?

Und außerdem sind da auch noch die Dinge, die der Mensch geschaffen hat. Steht die erste grüne Osterdeko schon in den Startlöchern? Oder tragt ihr gerade vielleicht einen kuscheligen grünen Lieblingspulli, den ihr super in Szene setzen könnt? Und was ist eigentlich mit eurem künstlerisch-kreativen Materialschatz – Stifte, Farbtuben, Papiere?

Ihr werdet also in eurer Wohnung sicher irgendwo auf ein paar grüne Kleinigkeiten stoßen, wenn ihr einfach mal die Augen offen haltet. Dann müsst ihr auch nicht draußen das Risiko in Kauf nehmen, dass eure Fingerchen erfrieren. 😉

Farbblick Grün Februar
Farbblick Grün Februar

Mögliche Motive – Die Inspirationsliste

Also, hier die möglichen Motive, die mir auf Anhieb eingefallen sind, noch mal schnell als Liste.

Motive:

  • immergrüne Sträucher und Nadelbäume
  • Zimmerpflanzen
  • grünes Essen (Kohl, Brokkolie, Gurken, Äpfel, Wackelpudding,…)
  • Dekoration, beispielsweise für Ostern (Ostergras)
  • grüne Kleidung
  • Künstler-Zeugs: Papier, Stifte, Stempel, Wassermalfarbe,…
  • Kissen, Decken, Vorhänge, Teppiche
  • Deckel von Einmachgläsern
  • Küchengeräte oder Küchenhilfsmittel
  • Putzzeug
  • Duschgel und Shampoo
  • Tafeln in der Schule (falls die Schule noch nicht auf moderne Whiteboards umgeschwenkt ist)
  • Ampeln (zumindest in den Moment, in dem das passende Licht leuchtet)

Falls euch noch weitere grüne Motive einfallen, dann macht einfach ein Foto davon!

Farbblick Grün Februar
Farbblick Grün Februar

Meine grünen Fotos

Wie immer habe ich natürlich vorgearbeitet, damit ich euch Bildmaterial zeigen kann, wenn ich die neue Farbe ankündige. Aber trotzdem gilt für mich das Gleiche wie für euch: Ich gehe gezielt auf Fotojagd und sammle meine Farbblick-Fotos nur einen Monat lang. Der Februar stand also unter dem Motto „Grün!“… und dadurch, dass ich immer nur einen Monat vor euch unterwegs bin, hoffe ich , dass wir alle vergleichbare Chancen haben, was die verfügbaren Motive angeht. Und: Ich bin tatsächlich mit Kamera auf Fotosuche gewesen, als Schnee vom Himmel fiel.

Ganz bewusst zeige ich euch hier nun keinen geschmückten Tannenbaum – denn den findet ihr im Februar sicher nicht mehr an allzu vielen Orten.

Mein knallgrüner Wasserkocher hat es irgendwie doch noch in den Post geschafft, obwohl er eigentlich zu hässlich ist… Genau wie das Schälmesser ist er nämlich ganzjährig überlebenswichtig. Ich trinke nämlich sogar im Sommer lieber zwischendurch auch Tee.

Wenn ich ehrlich bin, dann stellen mich meine Bilder diesen Monat doch zufrieden. Okay, das mit dem Licht ist im Winter nicht so einfach – aber dadurch, dass ich einiges direkt in meiner Wohnung knipsen konnte, konnte ich mir immerhin ordentlich Zeit für jedes Foto nehmen. Und die Pflanzen vor der Tür haben auch schön stillgehalten, weil der Sturm schon vorbei war.
Ich finde, meine grüne Mischung ist vielfältig geworden, der Jahreszeit angemessen und auch umfangreich genug.

Farbblick Grün Februar
Farbblick Grün Februar

Eure grünen Bilder

So und jetzt bin ich auf eure grünen Bilder gespannt! Leute, setzt den „Farbblick“ auf, nehmt die Kamera zur Hand und knipst grünes Zeug!!! Falls doch mal ein Motiv am Ende hässlich ist, kann man es immer noch aussortieren.

Und wenn ihr fertig mit der Fototour seid, dann ist es an der Zeit, einen Blogpost zu schreiben oder die Bilder auf Twitter oder Instagram oder gerne auch wo anders hochzuladen und mir den Link bis zum 28.2. zu schicken (Kommentar oder E-Mail an [mail]), damit ich euch hier verlinken kann.

Gerne dürft ihr außerdem auf Instagramm und Twitter den Hashtag #farbblick verwenden, der zum Fotoprojekt gehört.

Denn nur wenn alle Links gesammelt hier erscheinen, haben alle Interessierten auch die Chance, jedes grüne Farbblick-Foto anzusehen, oder?

Also, dabei waren:
Lexa von “Lexas Leben”
Hiltrud von “ilseluise” mit Teil 1 und Teil 2 und Teil 3 und Teil 4 und Teil 5 und Teil 6 und Teil 7
Anne von “Vom Landleben”
Creeny von “Das Leben, der Meister und ich.”
Blackmoon von “Blackmoonrose”
Aileen von “be happy”


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 1 Jahr
Farbblick 2018 Fotoprojekt

#Farbblick2018 – Gelb im Januar

Hipp-Hipp-Hurra!

Heute ist der 2. Januar – und das heißt, dass ich heute die Fotoaktion „Farbblick 2018“ startet. Angekündigt hatte ich euch dieses Projekt vor einigen Tagen bereits, aber ich erkläre auch gern noch mal, was der Farbblick ist.

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem bewusst Motive in einer bestimmten Farbe gesucht und fotografiert werden. Man setzt also einen Suchblick für die entsprechende Farbe auf.

Bei der Aktion „Farbblick 2018“ bekommt ihr von mir jeden Monat am 2. eine Farbe genannt, zu der ich gern eure Fotos sehen würde und meine eigenen zeige. Eure Beiträge könnt ihr dann den ganzen Monat über bei mir am Ende des Posts verlinken.

Archivbilder sind bei der Aktion aber verboten – ihr müsst schon extra für den Farbblick auf Motivsuche gehen, denn das ist gerade der Reiz an diesem Fotoprojekt.[/hinweis]

Farbblick2018 Januar Gelb
Farbblick2018 Januar Gelb

Die Januar-Farbe

Okay, nachdem das geklärt wäre, kommen wir nun zu der Frage, die euch vielleicht in den Sinn gekommen ist: Welche Farbe ist im Januar dran?

Ich denke, im Januar hat der Winter uns alle voll in seinen Fängen, oder? Grau und Weiß wären passend, denn diese Farben wird man draußen wohl überall finden…

Aber NÖ! Ich steh‘ doch auf Herausforderungen und habe daher für uns alle die Farbe Gelb ausgewählt. Schließlich können wir sicher eine Portion gute Laune bei dem tristen Wetter benötigen. Und gute Laune können bunte Farben bei mir eigentlich ganz gut auslösen.

Also meine Lieben, wer von euch stellt sich der Herausforderung und setzt den gelben Farbblick auf?

Farbblick2018 Januar Gelb
Farbblick2018 Januar Gelb

Meine gelben Fotos

Als kleine Inspiration habe ich natürlich auch selbst Fotos geschossen…

Und zwar war das so: Es war Weihnachten, ich habe mich aus meiner Wohnung ausgeschlossen, aber hatte die Kamera dabei. Also ging ich zwischendurch auf Motivsuche in der Frankenberger Stadt, bevor ich mich dann zwangsweise bei Mama einquartierte.
Besonders gern mag ich den Stern, den ich an der Metzgerei gefunden habe, aber auch die Nudeln gefallen mir. Insgesamt ist es aber eher öde gewesen, Gelb zu suchen, weil ich es fast nur auf Schildern gesehen habe.

Farbblick2018 Januar Gelb
Farbblick2018 Januar Gelb
Farbblick2018 Januar Gelb

Eure gelben Fotos

So… ich habe genug gezeigt – jetzt seid ihr dran! Holt die Kameras raus, knipst gelbes Zeug und ladet die Bilder in einem Blogpost (oder irgendwo anders) hoch und schickt mir den Link in den Kommentaren. Ich werde euren Beitrag dann hier verlinken, sodass man ihn ganz leicht finden und ansehen kann!

Bisher erschienen gelbe Fotos bei:
Anne von “Vom Landleben”
Lexa von “Lexas Leben”
Aileen von “be happy”
Nora von “foto-paletti”
Creeny von “Das Leben, der Meister und ich”
Hiltrud von “ilseluise”
Nossy von “Weltfarben”

Gerne dürft ihr außerdem auf Instagramm und Twitter den Hashtag #farbblick verwenden, der zum Fotoprojekt gehört.


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 1 Jahr
Farbblick 2018 Fotoprojekt

Ankündigung: Fotoprojekt Farbblick 2018

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein Fotoprojekt vorstellen, dass ich auf diesem Blog 2018 veranstalten will.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Aktion “Farbblick 4×4”, zu der ich im Mai gemeinsam mit Jana, Bee und Leanna einen Blogpost veröffentlicht habe. Das Projekt, was ich hiermit ankündige, soll genau daran anknüpfen, denn in den Kommentaren war damals zu erkennen, dass auch einige von euch gern mitgemacht hätten. Zudem hatten wir vier ziemlich viel Spaß, während wir unsere Bilder geschossen und ausgewählt haben. Daher war es für mich nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder den Farbblick aufsetzen wollte.

Farbblick 2018 Fotoprojekt

Und diese Zeit ist nun gekommen und ich nehme mir vor, 2018 jeden Monat einen Post zu dieser Aktion zu veröffentlichen, in dem sich nur Fotos zu einer einzigen Farbe befinden. So muss ich beim Fotografieren wieder den “Suchblick” aufsetzen und mich auf eine Farbe beschränken.

Von mir erscheint also jeden Monat am Zweiten ein Post mit einer Fotoserie zu einer Farbe. Die Farben habe ich bereits festgelegt, ihr erfahrt sie dann immer am Monatsanfang.

Farbblick 2018 Fotoprojekt

Das Schöne am Farbblick

Für mich hat diese Aktion gleich mehrere Vorteile, die ich euch natürlich auch verraten will:

  • Man greift endlich wieder bewusst zur Kamera. Zumindest ich brauche immer ein Thema oder einen Anlass, um Fotos zu machen. Obwohl ich eigentlich wirklich gerne fotografiere, gewinnen sonst immer die anderen Hobbys, wenn ich überlege, was ich tun könnte.
  • Der Blick wird geschult. Während einer Fototour übersieht man schnell kleine Details… Aber wenn man eine Farbe sucht, dann entdeckt man irgendwann viele kleine Details, die man sonst nie abgelichtet hätte.
  • Man macht sich Gedanken über den Bildaufbau. Während ich bei Geburtstagen und anderen Erlebnissen immer nur Erinnerungen festhalten will, ist es bei diesen Fotos für mich wichtig, dass ein Objekt mit der passenden Farbe gut zur Geltung kommt. Daher denke ich viel mehr über den Aufbau des Bildes nach und versuche, alles aus meinem Motiv herauszuholen.

Also, ihr seht, so ein Farbblick beim Fotografieren ist gar nicht so verkehrt und daher lade ich nun also euch alle dazu ein, mit mir den Farbblick aufzusetzen.

Farbblick 2018 Fotoprojekt
Farbblick 2018 Fotoprojekt

Mitmachen

Und hast du Lust mitzumachen?

Dann kommen hier die Regeln in Kürze:

  • Jeden Monat gibt es eine andere Farbe, zu der beliebig viele Fotos gemacht werden sollen. Ihr müsst aber nicht jeden Monat teilnehmen, sondern könnt euch einzelne Farben rauspicken.
  • Am zweiten Tag des Monats erscheint mein Post zur Farbe. Unter diesem könnt ihr den ganzen Monat über euren eigenen Post mit den Bildern verlinken.
  • Bitte verlinke die Aktion in deinem Post.
  • Keine Archivbilder! Diese Aktion macht gerade deswegen Spaß, weil man auch mal andere Motive wahrnimmt!

Farbblick 2018 Fotoprojekt

Soo… Und jetzt: An die Kamera, fertig, 2018 geht’s los! 😉


Dieser Post ist Teil des Fototprojekts “Farbblick”. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Projektseite.

vor 1 Jahr
Farbblick

Farbblick Farbkette – Pink

Hallo ihr Lieben!

Zeit für den Farbblick! Nachdem ich ja gemeinsam mit drei anderen Bloggern im Frühjahr einen ersten Post zu diesem Fotoprojekt veröffentlicht hatte, habe ich im Juli zu einer Mitmach-Aktion aufgerufen. Und nun ist die Zeit um, die alle angemeldeten Teilnehmer hatten, um ihren Post zu diesem Projekt vorzubereiten. Daher gibt es heute die volle Dosis Farbblick in Form einer Farbkette.

Farbblick

Nur kurz noch mal zur Klarstellung:

[hinweis]Der Farbblick ist ein Fotoprojekt, bei dem es darum geht, sich auf einer Fototour auf eine Farbe zu konzentrieren. In der ersten Runde, dem Farbblick 4×4 wählten wir vier Blogger je vier Farben für uns selbst aus, zu denen wir dann je vier Bilder schossen und am gleichen Tag auf unseren Blogs zeigten.
Für die zweite Runde konnte man sich bei mir im Juli anmelden. Anschließend habe ich jeder Person jemanden zugelost, der eine Farbe auswählt, zu der fotografiert werden soll. Dann hatten wir alle bis heute Zeit, um fünf Fotos zu der Farbe, die für uns gewählt wurde, zu machen und einen Blogpost zu tippen. Ihr könnt euch nun entlang der Kette durchklicken und alle Fotoserien bestaunen.[/hinweis]

Nachdem nun also geklärt wäre, was sich im Vorfeld ereignete, möchte ich euch nun natürlich meinen Beitrag zur Farbblick-Farbkette zeigen.

Fotoaktion: Farbblick - Farbkette - Pink

Die Farbwahl

Wie gesagt, jeder durfte für jemand anders eine Farbe wählen. Ich hatte die Ehre, für die Farbe von Onur zuständig zu sein und überlegte eine Weile, was ich ihm gern zu suchen auftragen wollte. Erst schwebte mir Grün vor Augen, weil das eben immer meine Farbe war, doch irgendwie scheint mit Grün zu leicht zu sein. Das ist einfach überall.
Daher wurde es am Ende dann blau für Onur. Ich hoffe, die Farbe war okay für ihn.

Meine Farbe dagegen durfte meine Freundin Leanna bestimmen. Da traf es sich natürlich nicht schlecht, dass wir uns eh in dem Zeitraum getroffen haben, um gemeinsam die Documenta zu besuchen. So konnte sie mir meine Farbe ganz persönlich mitteilen:

[zitat]Ich habe mir für dich Pink überlegt, weil ich denke, Pink ist eine Herausforderung, und du bist ja eine Person, die Herausforderungen mag.[/zitat][autor]Leanna, Wortlaut ungefähr wiedergegeben[/autor]

Okay, vielleicht hat sie das etwas anders formuliert, aber der Inhalt stimmt so. Und ich habe mich gefreut, denn ich mag Herausforderungen wirklich und Pink zählt eben auch zu den Farben, die ich noch nie bewusst gesucht habe.

Also danke für diese Farbwahl, Leanna!

Fotoaktion: Farbblick - Farbkette - Pink

Das Fotografieren

Während wir gemeinsam durch Kassel streiften, auf dem Weg von einem Ausstellungsort der Documenta zum nächsten, fragte mich Leanna, ob ich schon die Augen nach Pink offen halten würde.

Nö. Ich war da im “Documenta mit Leanna genießen”-Modus. Auf Farbblick habe ich erst am Folgetag umgeschaltet, als ich wieder zu Hause war. Und da fiel mir dann eine Blume ins Auge, die ich vorsichtshalber mal ablichtete, da ich mir nicht sicher war, ob ich sonst ausreichend viele Bilder machen würde. Pink ist eben schwer – was man auch daran sieht, dass diese Farbe nur sehr selten in meinem Fotoarchiv anzutreffen ist. Aber Archivbilder sind ja jetzt eh tabu gewesen, weil wir ja bewusst den Suchblick aufsetzen wollten.

Als ich die Blume knipste, lief ich auch noch einen kleinen Umweg, bevor ich nach Hause zurückkehrte. Einfach mal das Wetter genießen… Und über noch ein pinkes Motiv stolpern. Denn auf den Schildern der Stadt Frankenberg ist so ein pinkes Herz abgebildet. Also scharf stellen und Auslöser drücken.

Fotoaktion: Farbblick - Farbkette - Pink

Mein nächstes pinkes Motiv begegnete mir nicht, als ich die ganze Zeit nach Pink Ausschau hielt, während ich alte Mauern für das #fotoprojekt17 ablichtete. Es begegnete mir auch nicht auf dem Heimweg, sondern erst, als ich eine Stunde später im Bus Richtung Mama saß und die Beine überschlug: meine Hose, die ich schon den ganzen Morgen trug! Warum war die mir vorhin eigentlich noch nicht aufgefallen?
Okay, sie ist nicht ganz pink, aber ihre Details sind doch sowas von pink. Nur doof, dass ich jetzt keine Kamera mehr dabei hatte und das Bild bis später warten musste.

Das Foto von dem Pink an meiner Hose entstand aber noch wie geplant am gleichen Nachmittag – und war der Anstoß zu einem Fotoprojekt, welches ich euch in ein paar Tagen zeigen möchte (Inzwischen online: “Ein Tag in meinem Leben aus Froschperspektive“). Für das Projekt musste ich aber mit der Kamera in den Park und dass war wieder ein glücklicher Zufall für den Farbblick, denn ich erspähte eine Frau mit einer pinken Hose.

Aber man fotografiert ja nicht ohne Erlaubnis eine fremde Person… Daher sah ich mich gezwungen, die Dame zu fragen, ob ich ihre Hose fotografieren dürfe. Also erklärte ich ihr, warum ich pinke Sachen fotografiere und sie fand unsere Idee so cool, dass sie mir auch noch ihre Handtasche für ein Foto anbot (Das Bild habe ich aber zu Gunsten der hier gezeigten aussortiert, da ich mich ja auf fünf Bilder beschränken musste.). Auch ihre Begleitung fragte die Frau noch, ob nicht noch jemand irgendwas in der Farbe bei sich hätte. Total nett also!
Irgendwie ist es doch super, wenn man merkt, dass es auch heute noch freundliche Leute gibt.

Fotoaktion: Farbblick - Farbkette - Pink

Tja, das letzte Foto wollte ich dann eigentlich auf dem Lichterfest Ende August im Frankenberger Stadtpark schießen. Also bin ich planmäßig mit der Kamera losgelaufen, hab den Suchblick aufgesetzt – und wurde enttäuscht. Da war einfach nichts in der passenden Farbe zu finden… Nur ein potthässliches Schwein auf der knatschbunten Hüpfburg. Geknipst habe ich das nur zur Sicherheit, falls mir nichts anderes mehr begegnet, aber eigentlich wollte ich eben was Schöneres.

Mein Wunsch wurde sogar wahr… In der Nachbarschaft fand ich Anfang September ein Auto, dass mit Stickern verziert war. Farbe der Blumen? -Pink! Knips. Fertig. Fotoprojekt geschafft.

Fotoaktion: Farbblick - Farbkette - Pink

Die “Abschluss”-Rede

Das ist sie also, die Geschichte, die hinter diesen fünf Fotos steht. Ich wüsste doch ganz gern, was ihr von meinen Bilder haltet… Und würde mich total freuen, wenn ihr auch bei den anderen Teilnehmern vorbeischaut!

Dabei waren:

  • Lexa
  • Nossy
  • Onur (der scheinbar ohne abzusagen ausgesteigen ist….)
  • Natalie
  • Barbara
  • Leanna

Falls ihr nun Interesse am Farbblick habt, dann schaut gerne mal auf meiner Farbblick-Übersichtsseite vorbei. Dort findet ihr auch schon erste Hinweise auf die Aktion, die ich für das Jahr 2018 zu diesem Fotoprojekt geplant habe.

vor 2 Jahren
Farbblick 4x4 Aktion Banner

Foto-Aktion: Farbblick 4×4

Hallo ihr Lieben!

Heute ist der perfekte Tag, um hier wieder Fotos im Rampenlicht stehen zu lassen! Gemeinsam mit drei weiteren, super netten Bloggerinnen habe ich mir da nämlich etwas überlegt und es „4×4 – Farbblick“ getauft.

Schon seit Jahren habe ich nämlich in meinem Notizbuch einen Eintrag stehen, dass ich mal gezielt nur Dinge in einer Farbe fotografieren möchte bei einer Fototour. So mit einem „Grün-Suchblick“ oder einem „Rot-Suchblick“ durch die Gegend zu streifen, stellte ich mir nämlich irgendwie spannend vor. Nur der sprichwörtliche Tritt in den Hintern fehlte mir lange Zeit, bis ich auf die Idee kam, daraus diese Blogaktion zu kreieren und mir drei andere nette Personen mit ins Boot zu holen.

Farbblick 4x4 Aktion Banner

Also, was ist das nun für eine Fotoaktion geworden?

[hinweis]4×4 Farbblick

4 x 4 steht in diesem Fall für 4 Bloggerinnen mit je vier Bildserien. Und zwar soll jede Bildserie aus Fotos zu genau einer Farbe bestehen. Dabei haben wir alle selbst unsere vier Farben gewählt, denn 1. erhofften wir uns davon mehr Abwechslung und 2. war es auch spannend, ob wir ähnliche oder unterschiedliche Farben wählen würden.

Für sich genommen bildet aber auch der Post jeder Bloggerin ein 4×4, denn die gezeigten vier Bildserien bestehen jeweils aus vier Einzelbildern – so durfte also nicht wahllos alles fotografiert werden, sondern es mussten die besten Bilder herausgefiltert werden, die der Suchblick lieferte.

Jana, Bee und Leanna haben also alle ebenfalls heute einen Beitrag zu unserer Aktion online gestellt – schaut da unbedingt auch vorbei![/hinweis]

Meine Fotos

So, jetzt wisst ihr, worum es geht. Zeit, die Bilder anzuschauen, die ich gemacht habe. Als Farben wählte ich Grün, Rot, Türkis und Orange. Einen ziemlich bunten Mix also; das ist daraus geworden:

Grün

Farbblick
Farbblick
Farbblick
Farbblick

Grün musste einfach sein! Immerhin war die Farbe jahrelang meine einzige Lieblingsfarbe und steht auch jetzt noch sehr weit oben auf der Liste der am meisten von mir gemochten Farben. Natürlich mag ich da nur die schönen Töne… also bitte keine verwaschenen Töne, kein Mintgrün und kein Olivgrün, aber dafür umso mehr sattes, kräftiges Grün oder auch Hellgrün !

Fotografisch gesehen wäre diese Farbe wirklich leicht umzusetzen; gerade jetzt zur eher warmen Jahreszeit ist ja draußen genug grünes Gras zu sehen. Die Bäume haben ebenfalls wieder Blätter… aber dann wäre das mir eben wieder nicht genug Herausforderung gewesen. Also habe ich versucht, grün dort zu finden, wo man es nicht als allererstes sucht. Das war dann doch wieder schwerer als erwartet…
Daher gönnte ich mit am Ende dann doch ein klein bisschen Grünzeug neben den bunten Ostereiern ?.

Rot

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Farbblick
Farbblick
Farbblick

Rot war lange Zeit eine Farbe, die ich gar nicht mochte. Irgendwie war sie mir zu aggressiv, zu auffällig, zu … was weiß ich.

Inzwischen mag ich die Farbe aber doch ganz gerne, denn irgendwie fällt sie eben auf und solange sie nicht zu hell ist und genug Sättigung hat, kann sie wunderschön aussehen. Um Aufmerksamkeit zu erregen oder zur Warnen ist Rot ja auch eigentlich überall zu finden – man muss es also nur hinbekommen, dass die Objekte auf den Fotos dann auch gut wirken. Was meint ihr, ist mir das gelungen?

Aber auch andere Assoziationen kommen bei der Farbe den meisten Menschen in den Sinn: Liebe, Gefühle,…
Daher also auch die Blume hier unter den Bildern, denn Blumen sind für mich irgendwie ein Zeichen für Zuneigung.

Fehler werden zudem in unserer Gesellschaft auch immer gern rot markiert. Alles, was nicht richtig ist, wird rot kenntlich gemacht; oder kommt das nur mir so vor? Daher wählte ich also den roten Fineliner als Motiv, denn dieser ist für mich der Lehrerstift schlechthin.

Türkis

Farbblick
Farbblick
Farbblick
Farbblick

Auch meine zweite Lieblingsfarbe neben Grün darf hier nicht fehlen. Außerdem glaubte ich, dass so ein Farbton nicht allzu leicht aufzuspüren ist. Türkis ist ja doch nicht so alltäglich, oder täusche ich mich da?

Die Fototour hat eher meine Vermutung bestätigt und ich habe mehrfach mit dem Gedanken gespielt, die Farbe durch das wesentlich öfter anzutreffende Blau zu ersetzen… Aber nein, ich habe es durchgezogen und das macht mich wenigstens etwas stolz.

Orange

Farbblick
Farbblick
Farbblick
Farbblick

Abschließend habe ich dann noch Orange gewählt. Einfach so… dumm nur, dass ich mir die Farben erst eine Woche nach dem Tag überlegt habe, an dem ich meine letzte Mandarine aufgegessen hatte. Die Schalen hätten sicher prächtige Makroaufnahmen abgegeben, aber diese Chance hatte ich verspielt.

Eine Weile später fiel es mir dann glücklicherweise wie Schuppen von den Augen (komisches Sprichwort): Eins meiner absoluten Lieblingsgemüse ist doch orange. Und beim Fotografieren der Möhren bemerkte ich dann auch die Orange, die ich in der Zwischenzeit gekauft hatte… Die ist sogar noch besser als eine Mandarine, das sie sogar den Namen der Farbe teilt!

Fazit zum Projekt

Letztendlich war Rot wirklich am leichtesten zu finden und ich musste mich sehr zurückhalten, um nicht nur schöne Blüten zu zeigen. Spaß gemacht hat mir das Projekt aber wirklich und ich bin tagelang mit dem Suchenden Blick rumgelaufen, gerade, weil Türkis, Grün und Orange eher schwer zu finden waren.

Wie gefallen euch meiner Bilder? Und was haltet ihr von der Idee, beim Fotografieren einen Suchblick aufzusetzen und damit seine Motivwahl drastisch einzuschränken?

Erst mal ist das ja doch ungewohnt, wenn man nicht alles knipst, was gerade schön aussieht. So war es zumindest bei mir. Aber es macht eben auch so richtig Spaß – und kann ziemlich süchtig machen, sodass es am Ende echt schwer werden kann, Favoriten aus den Fotos auszuwählen. Ich glaube, ich werde jetzt öfter mal nur ein bestimmtes Motiv oder eine Motivgruppe pro Fototour ins Visier nehmen.

Die Fotos meiner lieben Blogger-Kollegen

So, und jetzt schaue ich mir aber erst mal die Fotos meiner lieben Bloggerkollegen an. Ich bin schon ganz gespannt, was die aus ihren Farben gemacht haben. Also, auf geht es zu

Jana mit Rosa, Weiß, Lila und Grün,

Bee mit Rot, Grün, Gelb und Pink ,xxx und xx und

Leanna mit Weiß, Blau, Braun und Gelb!

vor 2 Jahren
Köln

erlebt: Photokina, zumindest ein bisschen.

Hallihallo.

Photokina in Köln. Eine Messe, über die ich zufällig gestolpert bin, als ich ein Objektiv kaufen wollte und mal ein bisschen auf der Internetseite des Herstellers rum geklickt habe. Also habe ich dann auch noch die Messe gegoogelt und Freunde gefragt, ob sie mitkommen. 

Köln
Köln

Eine Freundin hat sich bereit erklärt. Ich habe zwei Tickets besorgt und unseren Studentenbonus VOLL ausgereizt: Schülertickets kann man nämlich für alle Tage zum gleichen Preis kaufen. Dadurch konnten wir unter der Woche hinfahren, obwohl Privatbesucher sonst nur Freitag und Samstag zur Wahl haben. 

Die Anreise-Planung war schwieriger. Zug von mir zur Messe braucht vier Stunden! VIER! 
Auto braucht zwei Stunden. Mit dem Auto fahren ist günstiger als Zug fahren – sogar bei diesen wahnwitzigen Spritpreisen. 
Aber: Wie soll meine Freundin nach Köln kommen? Von ihrem Zuhause aus wäre der Zug schneller gewesen, aber eben auch teuer. 
Also fuhr sie ein Stück Zug und stieg dann zu mir ins Auto. 

Photokina

Die Fahrt dauerte doch eher lange (Hallo, ich bin nichts über 35 Minuten pro Strecke gewöhnt…), war geprägt von Baustellen, aber das Handy (=Google Maps) führte uns sicher… Nunja, bis wir nach Köln reinfuhren. Ab da änderte das Handy alle drei Sekunden die Meinung und wir fuhren lieber den Schildern nach. Gefühlt drehten wir dadurch einige Kreise, aber landeten dann doch im Parkhaus. Ahhh, Hilfe, ein Parkhaus. Ich glaube, vorher war ich noch nie in einem Parkhaus. 

Jedenfalls fanden wir irgendwo einen Platz, der frei war. Der Lauf zur Messehalle begann – gut, dass wir einfach anderen Leuten hinterher laufen konnten. 
Taschenkontrolle… Eher ein Witz. 
Ticket scannen, kein Problem. 

Und dann: Enttäuschung. Warum es hier so leer? Warum sind hier gerade mal zwei Stände und sonst nur Fotos?
Warum werden solche Fotos ausgestellt, die man mal eben nebenbei mit dem Smartphone schießt? 

Photokina

In der nächsten Halle wurde es besser. Aber auf den ersten Blick erschlug mich der Stand von Sony dann doch. So verdammt groß. Und was soll man hier eigentlich als ahnungsloser Knipser? 

Wir schlichen weiter. So viel Zeug. Was machen Autos hier? Naja, immerhin rot. Passt zum #Farbblick. Wahrscheinlich waren die Autos wohl wegen Rückfahr-Kameras und solchen Sachen da. 

Bei Tamron blieben wir zum ersten Mal wirklich hängen. Einfach mal ein paar Objektive testen. Teleojektive sind einfach faszinierend. Oh, und da ist ja ein Vortrag. Wir hörten eine Weile zu, wie ein Fotograf von Street-Fotografie auf Reisen schwärmte und Bilder zeigte. Was uns auffiel: Den Großteil seiner Fotos hat er gemacht, nachdem er den Leuten gesagt hat, wie sie sich zu positionieren haben und wie sie schauen sollen. Und ich dachte, bei Street-Fotografie besteht der Reiz gerade darin, dass man keinen Einfluss auf die Personen nimmt. Und plötzlich waren seine Bilder in meinen Augen nur noch halb so toll. 

Photokina

Wir schauten weiter… ein paar Bilder, waren irgendwo in den Hallen ausgestellt. Bei manchen fehlte mir im Bild alles, was es eines Bildes würdig gemacht hätte. Die Freundin, die Kunstwissenschaften studiert, konnte mir aber gleich sagen, warum das Bild ein trauriges Bild ist. 

Wir schauten uns weiter um und merkten immer mehr, dass wir nicht auf die Messe gehören. Denn irgendwie planen wir beide gerade keine Neukäufe – und dann braucht man halt auch nicht alles auszuprobieren. Aber man könnte mal wieder fotografieren gehen und das Zeug, was man schon besitzt, mehr nutzen… 

Letztendlich verließen wir die Messe schon mittags. Wenn man feststellt, dass irgendwas doof ist, muss man halt was anderes machen. Also suchten wir Orientierung und fanden eine Straßenbahn. Eingestiegen, eine Station gefahren, wieder ausgestiegen, weil wir den Dom gesehen haben und lieber zu Fuß hin laufen wollten. Dabei kamen wir an eine Brücke voller Schlösser, fotografierten den Dom und stellten fest: Voll doof, wenn man da ein Schloss aufhängt und sich dann trennt. Weil man den Schlüssel ja nicht behält, so wie eine von uns anfänglich dachte… 

Köln
Köln

Wir suchten eine Postbank, um Geld zu holen und fanden einen defekten Automaten. Danach gab es Pizza und wir liefen noch mal zum Rhein. Die Freundin meinte, auf dem Pflaster müsse man bei jedem Schritt überlegen, damit man richtig auftritt. Ich: Ich trete einfach drauf und dann passt das schon irgendwie. Lustigerweise stellten wir dann noch fest, dass sich das ganz gut auf unser Leben übertragen lässt. Ich mache einfach und sie denkt nach, bevor sie was macht. 

Köln

In der Straßenbahn merkte man außerdem, dass ich als Kleinstadtmensch nie Straßenbahn fahre. Und als wir das Parkhaus verlassen wollten, merkte man auch, dass ich von Parkhäusern keine Ahnung habe. Ich suchte ewig, um rauszufinden, wo ich die Parkgebühr bezahlen kann, freute mich mega, dass das Auto so klein ist und war heilfroh, als wir draußen waren. Aber auch nur so lange, bis das Handy wieder die Route alle drei Sekunden änderte und zu spät überhaupt etwas sagte und ich nicht mehr wusste, was es von mir will. Keine Ahnung, wie wir da wieder rausgefunden haben. Und keine Ahnung, was das bitte für eine Strecke sein sollte. Wir fuhren nämlich fast zwei Stunden von einer Rechtskurve in eine Linkskurve in eine Rechtskurve und so weiter. Dabei hoch und runter im schnellen Wechsel. Ach, und bis 15 Minuten vorm Ziel kannten wir die Gegend auch kein bisschen. 

Aber wir sind angekommen. War ein Abendteuer. 

Ich lud noch schnell meine Winterreifen bei Mama ein… Und am nächsten Tag zog das Auto in die Werkstatt. Zum Glück nichts Schlimmes. 

vor 7 Monaten

Gedanken, schlecht sortiert und wenig aussagekräftig

Liebe Leute,

Ich habe eine Studie durchgeführt. Die legendäre Teilnehmerzahl lag bei einer Person, die Laufzeit ist nicht näher bekannt und das Thema der Studie hab ich im Nachhinein festgelegt. Es lautet: Wie lebt es sich ohne Bloggen?

Okay, scheinbar kann man sowas nicht als Studie bezeichnen. Vielleicht war es eher ein Selbstversuch. Ich war schließlich die einzige Teilnehmerin.

Wie ihr vielleicht gesehen habt, kam hier in letzter Zeit fast nichts. Das war weder geplant noch nicht geplant. Ich hab irgendwann gegen Anfang des Monats noch vom Urlaub erzählt, der gefühlt in einem anderen Leben stattfand. Gleichzeitig habe ich beschlossen, dass sich die Sache mit dem #Farbblick2018 erledigt hat. Interessieren die Gründe irgendwen? Nunja, sie sind schnell erläutert: Ende Juli hatte ich noch kein Bild zur August-Farbe. Auch die Energie, noch ein Bild von IRGENDWAS türkisem zu schießen, hatte ich nicht. Ist schließlich nicht so einfach, was zu finden, was dann nicht aussieht, als hätte ich versucht mit drei Sekunden Aufwand das Nächstbeste zu knipsen. Dass die Qualität meiner Fotos zu wünschen übrig lässt, habe ich nämlich oft genug gelesen. Dass ich mir zu wenig Mühe gebe, ebenfalls. Fazit: Bevor ich es wieder falsch mache, mache ich gar nichts mehr.

Aber das ich gar nicht geschrieben habe, hat andere Gründe. Ich hatte nämlich einfach nichts zu sagen. Ich bin morgens aufgestanden, arbeiten gegangen, nach Hause gekommen, hab gegessen, bin in den Stall geradelt und hab Sport gemacht. Und bin schlafen gegangen.
Ja, ich war trotzdem täglich in Internet: Nebenher Twitter durchgescrollt, kurz ins Bloggerforum geschaut (macht man als Moderator schließlich so), E-Mails bearbeitet. Aber Bloggen? Haha. Nee. Warum denn, wenn mir kein Thema einfällt? Und warum sollte ich überhaupt schreiben, wenn es kein passendes Foto gibt? Ach, lieber noch eine Stunde Sport mehr statt ratlos den Bildschirm anzustarren.

Zwischendurch kam eine E-Mail von Caro an, die ihren Schreibratgeber veröffentlichen wollte. Und da ich nach dem Testlesen angeboten hatte, später noch darüber zu schreiben, machte ich das auch. Selten ist mir ein Post so schwer gefallen. An drei Tagen getippt, Wort für Wort. Vier Mal darüber gelesen und nie zufrieden gewesen. Irgendwann gab ich auf und zeigte Caro den Text. Sie fand ihn gut genug, also stellte ich das Veröffentlichungsdatum auf den 23.8. und verbrannte den Text aus meinem Kopf. Und Bloggen war wieder egal.

Soviel zu Gründen und Rechtfertigung. Und jetzt zu den Ergebnissen des unfreiwilligen Selbstversuchs.

Oben habe ich es schon anklingen lassen… Schreiben fällt nach einer Pause viel schwerer. Mir zumindest. So lange, wie in den letzten Wochen kein neuer Post erschien, ist hier seit Jahren keine Stille mehr gewesen.

Nicht nur meine eigenen Texte sind nicht erschienen, sondern auch die von anderen Leuten habe ich unregelmäßiger und seltener gelesen. Und nicht kommentiert. Zu anstrengend.

Auch Twitter habe ich anders genutzt. Ich hab gelesen, was die anderen schreiben. Einigen Menschen entfolgt und selbst nicht mehr getwittert. Interessanterweise verkündete die App trotzdem regelmäßig, dass mir jemand neues folgt. Das verstehe ich bis heute nicht. Wie finden Menschen mich, wenn ich so passiv bin? Und warum finden sie mich trotzdem interessant?

Und das Letzte, was passiert ist, ist ganz faszinierend: Menschen schreiben mir und fragen, ob alles okay ist. Menschen, die ich noch nie persönlich gesehen habe!

Meine Antworten fielen unterschiedlich aus. Manchen sagte ich, dass alles in Ordnung und nur viel los ist. Bis zu einem gewissen Grad stimmte das auch. Schließlich ist nichts Weltbewegendes passiert und ich war meistens den ganzen Tag irgendwie beschäftigt. Und müde, sehr müde.
Anderen habe ich gesagt, dass es mir nicht so super geht. Über meinen Kreislauf habe ich mich ja auch hier schon genug beschert, aber seit einigen Wochen habe ich stattdessen sowas wie Migräne. Ich hab mich innerhalb von vier Wochen vier Mal zum Arzt bewegt – bei meiner Abneigung gegen Ärzte will das was heißen. Ich hab Arzneimittel geschluckt und gehofft, dass mit irgendwas helfen kann.
Und was genau mit mir nicht stimmt, schreibe ich jetzt nicht ins Internet. 😉
Aber in Summe kann man sagen, dass es im Moment nicht so einfach ist, normal zu leben. Und man kann auch sagen, dass ich scheinbar dazu neige, Frust und Stress mit Sport zu kompensieren.

Trotzdem geht es mir irgendwie gut.

Ich habe unbewusst Freunde aussortiert. Weil sie teilweise tagelang nicht antworten, weil sie scheinbar nicht verstehen, dass ich in den Semesterferien NICHT viel Zeit habe, oder weil sie einfach so wegfliegen ohne mal etwas zu sagen. Auf der einen Seite nervt es mich total, dass ich jetzt so viele Freunde verloren habe, die ich seit mindestens einem halben Jahrzehnt kenne … auf der anderen Seite frage ich mich natürlich, ob ich irgendwas falsch mache?
Aber andererseits sind zwei Freunde übrig geblieben und für die habe ich jetzt theoretisch mehr Zeit, oder?

So, und damit habe ich das erste Mal seit Wochen wieder einen langen Text getippt. Am Stück. In vierzig Minuten. Die Aussagekraft dieses Textes geht trotzdem gegen null, aber das ist jetzt mal so lange egal, bis ich auf “veröffentlichen” geklickt habe und danach ist es eh zu spät. 😉

vor 8 Monaten

Monatsrückblick Juni

Hallo ihr Lieben,

gefühlt ist der letzte Monatsrückblick EWIG her. Ich meine, der Beitrag für den Mai ist schon VOR der Hessentag entstanden … und alles vor dem Hessentag fühlt sich fast wie ein anderes Leben an. Aber egal, von vorne:

Der Hessentag ging Anfang Juni zu Ende. Leider ging es auch körperlich mit mir so sehr bergab, dass ich am Ende die Karte für Just 90s verkauft habe, obwohl ich echt gerne hingegangen wäre. Aber nach einem Wochenende, an dem ich es mal etwas ruhiger angehen ließ, war ich dann immerhin zur Helferfete wieder fit!

Monatsrückblick Juni

Nach dem ganzen Spaß ging dann das echte Leben weiter – zwischen Helferfete und der ersten WICHTIGEN Klausur lagen genau vier volle Werktage. Und das ohne Kaffee. Und mit schmerzender Hüfte (wie habe ich das eigentlich hinbekommen?) und mit Erkältung. Ich hätte mir schöneres vorstellen können, machte tagelang keinen Sport, sagte allen möglichen Leuten ab, starb jede Nacht an der Erkältung und quälte mich IRGENDWIE durch die Cambridgeprüfung. Mensch, ihr glaubt nicht, wie ich mir in meiner Tatenlosigkeit selbst auf die Nerven gegangen bin.

Am 12. Juni musste ich dann wohl oder übel einsehen, dass ich schon wieder älter bin. Gefeiert habe ich das mit 8 Stunden Sozialkompetenz-Vorlesung, einem Besuch im Pferdestall und Fitnessstudio. Das kommt davon, wenn alle arbeiten müssen, am Arsch der Welt wohnen oder krank sind.
Aber Geburtstage haben auch Vorteile: Ich habe jetzt ein neues Fahrrad! (Wobei ich mir das so oder so gekauft hätte.)

Das neue Fahrrad musste natürlich auch eingeweiht werden – gut, dass ich auf dem Hessentag jemanden kennengelernt habe, der auch gern Fahrrad fährt. Wir sind dann ein bisschen am Edersee rumgeradelt – und weil mir das nicht gereicht hat, habe ich dann die 20 km von Herzhausen nach Frankenberg hinten drangehängt. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

Das Wochenende danach hatte es übrigens auch wieder in sich. Samstag Schule. Sonntag Morgen: Tabea lässt sich eine Startnummer geben und läuft 10 km beim Fitnesslauf in Frankenberg. Normalerweise wäre das ja gar nicht so schlimm, aber ich habe fünf Wochen vorher aufgehört zu trainieren, weil immer irgendwas wehtat oder ich totmüde oder krank war. Keine Ahnung, wie ich es überhaupt durchs Ziel geschafft habe.
Danach wollte ich eigentlich entspannt was essen und dann zum Zug – aber WhatsApp hat mir mitgeteilt, dass meine Schwester zu Hause ist. Also sprang ich dann doch ins Auto und nahm den gigantischen Karton vom Fahrradkauf mit, als ich nach Korbach fuhr. Mama hat nämlich mehr Platz in ihrer Tonne als ich.
Mit Mama und Schwester habe ich dann eigentlich nur gelacht. Okay, und meinen Karton in die Tonne gestopft. Und beim Obstsalat-machen geholfen. Aber nach dem Essen wollte ich dann auch schon wieder gehen. Aber nicht nach Hause, sondern mich mit einem der anderen Fotoscouts vom Hessentag treffen und fotografieren.
Ja … danach kam ich sogar noch mal bei meiner Schwester vorbei; sie drehte mir LECKERE Kirschen an und ich jammerte. Denn IRGENDWIE tat einfach ALLES weh. UPPS.

Monatsrückblick Juni

ALLES tat auch in den folgenden Tagen noch weh – Muskelkater des Todes. In den Beinen vom Laufen und im Bauch vom Lachen. Die Schule ließ auch wieder grüßen – Halleluja, da ist ja noch eine Klausur am Freitag. Trotzdem MUSSTE ich Dienstag noch mal zu meiner Mutter, weil ich da mal kurz ihre Meinung brauchte. Der Bonus war dann, dass wir zusammen zu ihren Schafen geradelt sind und ich die Tierchen ENDLICH fotografiert habe. Ich glaube, in den zwei Jahren, die wir die Viecher schon haben, habe ich noch kein anständiges Bild davon gemacht.
Doof war nur, dass ich um 1 Uhr den Zug nach Hause nehmen wollte, damit Mama nicht weiter aufgefallen ist. Also doof war nicht, dass ich den Zug nehmen wollte, sondern dass da einfach keiner fährt. Normalerweise stündlich von Korbach nach Frankenberg, aber eben nicht mittags um 1. Tja – und da dachte ich mir: Okay, mein Fahrrad fährt mich. Fazit: Wenn ich eine Stunde auf den Zug warten muss, bin ich mit dem Fahrrad schneller Zuhause. Dauert nur 86 Minuten.

Mein neues Objektiv musste(=wollte) ich zwischendurch auch noch testen. Also bin ich auf die Suche nach schwarzen Dingen gegangen, denn da war ja noch das Fotoprojekt. Geworden sind es ein paar schwarze Kühe – die anderen Bilder von dem Ausflug durchs Feld waren irgendwie nichts besonderes.

Geritten bin ich auch endlich mal wieder – war schön und warm. Haha, hab mir extra den letzten Sommertag vor dem Temperatursturz dafür ausgesucht. Anschließend war dann auch schon das letzte Badmintontraining vor der Sommerpause. Könnte sein, dass ich es ziemlich blöd finde, dass die ganzen Sommerferien kein Badminton ist.

Am letzten Wochenende bin ich einfach mal um 3:50 aufgestanden, nachts. War schon fast hell. Und dann gab es eine XXL-Dosis Kuhstall für mich und ich kann nur sagen: Ich liebe Kühe!
Anschließend ließ ich mich typisieren und lief mit Schwesterchen zu meiner Oma. Mein Onkel war schließlich da. Da ärgerte ich dann noch mal kurz den Hund mit der Kamera … er mag sowas ja nicht, aber mit längerer Brennweite konnte ich ja sooo weit weg, dass er fast nichts “gemerkt” hat.
Und dann war das Wochenende noch nicht zu Ende – jemand in Arolsen wollte besucht werden und ich laberte meine Schwester stundenlang voll. Ach, und einen Zug habe ich auch verpasst.

Die geplante Wanderung letzten Montag ersetzten meine Schwester und ich durch eine Fototour in unserem neu-entdeckten Stadtpark in Korbach, weil kein Zug pünktlich zum Startpunkt der Wanderung führte. Ich glaube, ich fand das kein bisschen schade.

Das verlorene WM-Spiel gegen Südkorea fand ich übrigens klasse – endlich hört dieser Fußballwahn wieder auf. Ich fand es nämlich dezent nervig, dass sogar Vorlesungen wegen spielen verschoben wurden. Und mal ganz ehrlich: Warum interessieren sich zur WM plötzlich fast alle für Fußball, obwohl die meisten von denen sonst kaum Fußball schauen?

Abschließend kann ich noch sagen, dass mein Juni von Gefühlschaos geprägt war. Die meiste Zeit habe ich zwar lachend oder zumindest lächelnd verbracht, wenn ich Gesellschaft hatte, aber trotzdem gab es da auch andere Momente. Die Leute, die das aushalten mussten, tun mir doch ein bisschen leid.

vor 10 Monaten
Ziele für 2018

Ziele – aus 2017 und für 2018

Hallo ihr lieben Leute!

Wir beginnen ein neues Jahr – und daher möchte ich wie immer meine Ziele und Pläne für die nächsten Monate mit euch teilen. Aber bevor wir uns die neuen Vorsätze ansehen, müssen wir noch kurz schauen, wie es mit denen vom letzten Jahr aussieht.

ziele fuer 2018

Geschafft habe ich ein paar Dinge:

  • Zwei Fototreffen machen (mit Leanna und Sarah in Frankenberg und mit meinen Geschwistern in Korbach)
  • Meinen Geburtstag feiern (gleich drei Mal. Mama und Kira kamen irgendwann vorbei und luden mich zu einer Pizza ein, mit meinen Freunden gab es eine halbe Weihnachtsfeier und einige Wochen später lud ich auch meinen Stiefvater, seine Freundin und meine beiden Geschwister zu mir ein.
  • Eine dreitägige Wanderung machen (habe ich gemacht, aber leider auf dem Weg meine Begleitung verloren.)
  • Urlaub mit meiner Schwester machen (Wir waren im Sommer zwei Tage bei meinem Vater, um den 100 Geburtstag zu feiern. Nicht lange, aber immerhin.)
  • Auf einen 100. Geburtstag gehen (siehe oben – wir waren da!)
  • Drei Teile nähen (ein misslungenes T-Shirt, ein Rock, eine Shorts, ein Sommerkleid, eine Mütze und eine Tablethülle)
  • 12 Bücher lesen (habe mich bei der Bücherei angemeldet… Insgesamt sind es 31 Bücher geworden.)
  • #365DoodlesmitJohanna bis zum Ende mitmachen (Naja, an einem Tag habe ich es vergessen und die Zeichnung am nächsten Tag nachgeholt. Aber was ist bitte ein Mal vergessen, wenn man 364 Doodles pünktlich zeichnet?)
  • Praxisphasen meistern (die erste war ganz okay, am Ende der zweiten wäre ich lieber im Betrieb geblieben als zurück in die Schule zu gehen… Es war so schön!)
  • alle Blog-Ziele (Kommentare beantworten, “Kennt ihr das?“, Sonnenuntergänge und Monatsrückblicke pünktlich veröffentlichen, eine Blogvorsellungsaktion machen, eine Blogparade veranstalten, mind. ein Post pro Woche )

Ziele für 2018

Nicht geschafft:

  • Von jedem Treffen mit Freunden mind. ein Foto knipsen (manchmal habe ich es einfach vergessen…)
  • Notenschnitt über 2.0 halten (auf ein Mal kamen so viele Fächer, in denen ich eine Niete bin…)

Ich finde, das Verhältnis ist gar nicht so schlecht… Auch wenn mich die Hochschule gerade wirklich an Belastungsgrenzen treibt und ich da gerne besser wäre.
Aber gut, dafür habe ich auch Dinge getan, die nicht auf der Liste standen: Ich war auf drei Messen, habe mir ein Pony gekauft und anlässlich Weihnachten zwei Tage mit Mama verbracht – auf unsere Art.
Ich habe meine Begeisterung fürs Schreiben wiedergefunden und tatsächlich zwei Rohentwürfe fertig getippt. Insgesamt war 2017 gar nicht schlecht.

Und 2018 darf gerne gut weitergehen. Und deswegen gibt es auch für dieses Jahr wieder Pläne:

Ziele für 2018

Ziele für 2018

  • Auf dem Hessentag Fotos ohne Ende machen
    Dieses Jahr findet der Hessentag nämlich in meiner alten Heimatstadt statt. Und ich würde sogar als Fotoscout ausgewählt, sodass ich knipsen ohne Ende muss. Vorab besuchen wir Fotoscouts aber noch Workshops, um über Sachen wie das Urheberrecht und sowas informiert zu werden. Kurz: Ich freue mich auf den Trubel im Sommer!
  • Konzert auf Hessentag besuchen
    Die Karte für Adel Tawil stand auf dem Wunschzettel zu Weihnachten. Und ich habe sie bekommen! 🙂
  • Meinen Vater besuchen
    … Dieses Mal wohl ohne meine Schwester, weil ich mich weigere, wieder so viele Stunden im Auto zu sitzen. Und meine Schwester fährt ja nicht mit dem Zug.
  • Urlaub mit Kira
    Trotzdem würde ich gerne mit Kira auch dieses Jahr wieder gemeinsam auf Reisen gehen.
  • Anne besuchen
    Im Oktober kam hier eine wundervolle Karte von Anne ins Haus geflattert. Inklusive Einladung, sie zu besuchen. Und das will ich unbedingt machen!
  • Birgit besuchen
    Birgit hatte mich schon dieses Jahr eingeladen, aber in meinem Alltagschaos ging das leider unter… Ich hoffe, sie mag dieses Jahr immer noch?
  • Am 3.10. Bratwurst verkaufen
    Neun Jahre haben mein Stiefvater und ich das gemeinsam durchgezogen – ich will die zehn voll machen!
  • Fotoprojekt Farbblick
    Wo nun das #fotoprojekt17 von Anne endet, habe ich mir selbst ein Fotoprojekt ausgedacht, bei dem ihr gerne mitmachen dürft.
  • Eine Zeichenchallenge
    Letztes Jahr habe ich jeden Tag mit Kugelschreiber eine Kritzlei nach der Themenliste von #365DoodlesmitJohanna gemalt. Sowas in der Art möchte ich weiterführen, da inzwischen sogar meine Oma ebenfalls täglich zeichnet.
  • Den Kappenball besuchen
    Und zwar verkleidet. Denn der Kappenball ist Karneval in Wirmighausen – und da war ich schon oft und es war immer einzigartig!
  • Zum Scheunenkonzert in Strothe gehen
    Zwei Mal war ich schon da, zwei Mal war es schön. Ich hoffe, das Konzert gibt es auch dieses Jahr wieder!
  • 24 Bücher lesen
    Macht zwei pro Monat. Ich denke, das sollte machbar sein, wenn ich ca. 20 Seiten am Tag lese. Aber es bleibt nicht nur bei einer bloßen Anzahl – ich habe schon konkretere Ziele, die ich euch gern am 15.1. präsentiere.
  • Bei einem Orientierungsritt dabei sein
    Seit Jahren würde ich bei sowas mal mitmachen. Ich hoffe, ich kriege Adena so geländesicher, dass das dieses Jahr klappt.
  • Steuererklärung machen lernen
    Ja… Dieses Jahr muss ich zum ersten Mal Steuererklärung machen…
  • Schreibziele
    … Habe ich mir auch gesetzt, aber die würden den Rahmen sprengen. Ihr findet sie zum Nachlesen auf meinem Schreibblog.

Ziele für 2018

Na, fällt euch was aus? Keine Ziele betreffen die Schule oder die Arbeit… Und woran liegt das? Ich könnte für die Schule keine Ziele formulieren, die sich nicht erbärmlich anfühlen und gleichzeitig realistisch sind.
Und an der Arbeit weiß ich nicht, was mich erwarten wird.

Also: Auf ein erfolgreiches Jahr!


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade „Projekt Gute Vorsätze“. Bis zum 31.1.2018 könnt ihr selbst noch an der Aktion teilnehmen.

Falls du meine bisherigen Beiträge zu anderen Blogparaden lesen möchtest, schau doch in mein Blogparaden-Archiv. Und außerdem habe ich auch Tipps für dich auf Lager, wenn du wissen möchtest, wo du interessante Blogparaden aufspüren kannst oder wie du selbst welche startest.

vor 1 Jahr
fotoprojekt17 - Weihnachten

#fotoprojekt17 – Weihnachten

Herzlich willkommen zur letzten Ausgabe des #fotoprojekt17!

Anfang Dezember hat Anne ein letztes Mal ein Thema verkündet, zu dem wir Fotos zeigen dürfen. Und sehr zu meinem Leidwesen hat sie auch gleich dazu gesagt, dass es nicht sowas wie ein #fotoprojekt18 geben wird. Zu wenige Leute haben bei ihrem Projekt teilgenommen – und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass man keine Lust hat, ein solches Projekt bei fehlender Resonanz weiterzuführen, oder?
Naja, also ist nun Weihnachten das letzte Thema… Und im kommenden Jahr muss ich mich mit meinem Farbblick-Projekt begnügen. Aber davon erzählte ich nach Weihnachten mehr.

fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten

Zurück zu Weihnachten. Fotos von Weihnachten, die vor dem Fest gezeigt werden, können wohl nur Deko, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsplätzchen und sowas zeigen, oder? Also irgendwie eben alles, was vor der großen Feier an den Weihnachtstagen schon sichtbar ist.

Aber so wirklich schlimm ist das nicht, denn Weihnachten ist dieses Jahr bei uns eh wieder eher so “määh”. Meine liebe Schwester feiert bei der Familie einer Freundin mit, meiner Oma will ich ungern zusätzliche Arbeit machen (und die würde sie sich sicher machen, wenn ich mich zu ihr einlade!) und meine Mama geht nachmittags noch mal bis um neun arbeiten. Erster und zweiter Feiertag? Keine Ahnung, was wir mit denen machen.
Ich könnte zwar zu meinem Vater fahren; da gibt es echtes Weihnachten – aber fünf Stunden im Zug? Nee, danke. Der Weihnachtsgrinch bleibt zu Hause.

fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten

Und der Weihnachtsgrinch dekoriert auch nicht für das Fest der toten Gänse. Es sei denn, man will Lebkuchen, die ich wohlgemerkt auch im Hochsommer essen würde, als Dekoration zählen. Und nicht mal die stehen hier schick angerichtet rum, sondern sind zwecks Frischhaltung in der Originalverpackung eingesperrt.

Für das #fotoprojekt17 habe ich mich also bei meinen Nachbarn bedient – die dekorieren so viel, dass es für mich mitreicht. Nur beeilen musste ich mich beim Knipsen, denn meine Finger hatten keine Lust, kalt zu werden. Könnt ihr verstehen, oder?

fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten

Also, ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest. Genießt es. Werde ich auch tun, nur eben auf unkonventionelle Art: Im Pferdestall füttern helfen, Roman korrigieren und dann abends, wenn Mama wieder kommt, mit ihr bei Käsebrot “Fack Ju Göthe 2” schauen. Kenne ich zwar schon kenne, aber sie will ihn eben gerne sehen. Also habe ich ihr die DVD besorgt und spiele einen Abend im Jahr mal das gute Kind – für zwei Stunden. 😀

Und, wie weihnachtlich gestaltet sich euer Dezember dieses Jahr?


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zum Fotoprojekt #fotoprojekt17 von Anne. Sie gibt auf ihrem Blog an jedem Monatsbeginn ein Thema bekannt, zu dem dann den Monat über Fotos gezeigt werden sollen. Eine schöne Inspiration also, um auch Mal neue Motive vor die Kamera zu bekommen.
Im Dezember geht es beispielsweise um Weihnachten – und die Links zu den Foto-Beiträgen der anderen Teilnehmer könnt ihr dort auch in den Kommentaren finden und meine Fotos aus den Vormonaten gibt es im #fotoprojekt17-Archiv.

vor 1 Jahr
Mein Tag aus Froschperspektive

fotografiert: Tabeas Tag aus Froschperspektive

Heyaaa!

Wisst ihr Leute, dass es so Momente gibt, wo man sich schon den ganzen Tag darauf freut, gegen Abend Zeit für ein bestimmtes Hobby zu haben? – Und genau an dem Abend macht man dann doch etwas anderes? Genau das ist mir passiert, als ich damit begann, an diesem Post zu arbeiten.

Mein Tag aus FroschperspektiveSo hell ist es da oben im Bett unter der Dachschräge morgens natürlich noch nicht.

Es war nämlich so: Ich hatte an dem Wochenende gespült, einen wundervollen Ausritt gemacht, meine Trense eingefettet, die Wäsche gewaschen, das Waschbecken geputzt, etwas gebacken, an Habutschu gearbeitet und meine Mama besucht, wobei ich auch den Virenschutz von ihr und meinen Großeltern gerettet habe. Kurz gesagt: Ich hatte schon viel Sinnvolles getan und wollte mir daher nun etwas Zeit an der Nähmaschine gönnen. Nur ein einziges Blogfoto wollte ich noch schießen, bevor mir die Idee abhanden kommen würde…
Aus einem einzigen Foto entwickelt sich dann aber eine ganze Fototour, weil mir plötzlich einfach die Idee zu diesem Post kam und ich dafür nun mal durch die Gegend laufen musste. Nähen gestrichen – Tabea will heute doch lieber fotografieren.

Wirklich schlimm war es also nicht, dass ich nicht zum Nähen kam. Fotografieren ist ja genauso sehr wie das Nähen ein Hobby von mir, für dass ich nie ausreichend Zeit finde. Ärgerlich ist es ja nur, wenn man sich auf etwas freut und einem dann lästige Pflichten dazwischen kommen, stimmt’s?

Mein Tag aus Froschperspektive
Mein Tag aus Froschperspektive

Okay, genug der Vorgeschichte. Wollt ihr eigentlich wissen, was ich da für eine geniale Fotoidee hatte, die einfach nicht warten konnte?

Ich wollte meinen typischen Tagesablauf aus der Froschperspektive festhalten. Wie ich darauf kam? Im Schneidersitz saß ich im Gras vor meiner Mietswohnung, um die pinken Details an meiner Hose für die Farbblick-Farbkette zu knipsen. Da ich gerade eh Sachen anhatte, die schon dreckig waren, und weil das Wetter so schön war, ließ ich mich kurzerhand einfach ins Gras fallen und machte liegend ein Bild von einem Gänseblümchen. Froschperspektive. Moment mal… Froschperspektive ist cool. Und da ich ja letztens schon von dem Tagesablauf meines Ponys und dem Tagesablauf eines Huhns geschrieben habe, könnte ich euch ja auch mal meinen Tag zeigen… Nur eben aus Froschperspektive, damit es nicht zu gewöhnlich daher kommt. Die Idee war also geboren und ich legte los und lief daher an diesem Sonntagabend durch Frankenberg, um Orte abzulichten, die sonst Teil meines Alltags sind.

Mein Tag aus Froschperspektive
Mein Auto “Mohnkörnchen” wartet auf mich.

Also… Hier sind die Ergebnisse:

Ein Arbeitstag in Tabeas Leben

… Beginnt sehr früh morgens. Um 4:50 Uhr schmeißt mich der Wecker aus dem Bett. Ich kletterte meine Leiter runter, ziehe irgendwas an und trete ein paar Minuten zum Aufwachen auf dem Ergometer. Zähne putzen, Frühstück aus dem Kühlschrank in den Rucksack verfrachten und los.

In meiner Garage wartet Mohnkörnchen auf mich und wir fahren gemeinsam an die Arbeit.

Mein Tag aus Froschperspektivevom Parkplatz aus das Firmengelände geknipst

Mein Tag aus FroschperspektiveFast nichts ist so schön wie nach der Arbeit nach Hause zu kommen.

Vom Parkplatz laufe ich auf das Firmengelände, wo dann nicht mehr fotografiert, sondern gearbeitet, wird.
Ich verbringe also produktive Stunden an der Seite von netten Kollegen – okay, ab und zu sind wir auch mal nicht so produktiv und verlabern uns ein bisschen. In der Mittagspause gehe ich eine Runde spazieren und gegen zwei Uhr kann ich dann meist auch schon nach Hause fahren.

Der Rucksack wird in die Ecke gepfeffert, die Kleidung gewechselt und schon bin ich wieder auf dem Weg in die Garage. Dieses Mal muss mein Fahrrad ran, denn zu Adena fahre ich nie mit dem Auto.

Mein Tag aus FroschperspektiveZu Adena geht es IMMER mit dem Fahrrad.

Mein Tag aus FroschperspektiveHeute nur die Longe auf dem Reitplatz – meist reite ich aber und das auch mal im Gelände oder in der Halle.

Bei Adena angekommen, wird sie natürlich mit einer Scheibe Brot begrüßt, dann geputzt und meist geritten. Manchmal gönnen wir uns aber auch ruhige Tage, an denen ich sie nur kurz wie auf dem Foto longiere.

Natürlich belohne ich sie nach getaner Arbeit, bevor ich mich wieder auf’s Rad schwinge und nach Hause düse. Dort angekommen tausche ich die Reitklamotten gegen meine Joggingschuhe, die nach nicht mal einem halben Jahr nun leider Löcher bekommen.

Mein Tag aus Froschperspektive
Mein Tag aus FroschperspektiveHier startet jede Laufrunde: Auf dem Gehweg vor dem Haus.

Mal eben jogge ich dann 2 Kilometerchen, höchstens drei. Meine Einstellung ist da nämlich folgende: Lieber jeden Tag wenig, als ein langer Lauf in der Woche, an dem ich keinen Spaß habe, weil er mir zu anstrengend wird.

Nach der Laufrunde kümmere ich mich dann gerne darum, dass alle Lebensmittel, die ich essen will, auch in ausreichender Menge in meinem Haushalt vorhanden sind. Mein Weg führt mich also durch den Stadtpark zu irgendwelchen Supermärkten. Je nachdem, wo es das gibt, was ich haben will. Beispielhaft darf hier also mal ein wundervoller Edeka auf dem Blog erscheinen, der ein tolles Angebot an Gemüse bietet.

Mein Tag aus FroschperspektiveBei gutem Wetter ist der Stadtpark meist voller Menschen, aber bei Wind und Regen bin ich dort ziemlich allein unterwegs.

Mein Tag aus FroschperspektiveEdeka – hier kaufe ich inzwischen total gerne ein, weil es da Gemüse gibt, dass Discounter nicht haben. Aber Penny, Lidl, Aldi und ein Asialaden sehen mich auch öfter mal.

So… Jetzt ist der Tag dann auch schon ziemlich zu Ende, würde ich sagen. Wenn ich vom Shoppen zurück bin, dann wird der Müll rausgebracht und die Pflanzen werden gegossen. Für mich ist es außerdem auch an der Zeit mir Wasser über den Kopf laufen zu lassen – in der Dusche.

Mein Tag aus FroschperspektiveMüll raus – nicht, dass der Kompost zu stinken beginnt!

Mein Tag aus FroschperspektiveDie Pflanzen, hier Bohnen, wollen Wasser!

Mein Tag aus FroschperspektiveJe kälter das Wasser, desto schneller bin ich fertig 😉

Anschließend bereite ich meist an meiner Arbeitsplatte eine Brotdose mit Gemüse für den kommenden Arbeitstag zu. Auch fürs Abendessen schneide ich mir da eine große Portion… Und an der Küchenzeile wird dafür natürlich das Zeug erst mal gewaschen und manchmal auch etwas gekocht. Meist backe ich aber abends lieber…
Aus dem Eisfach oder Kühlschrank hole ich außerdem noch irgendwas Vernünftiges zum Mitnehmen: Brötchen, Zucchini-Mais-Muffins, Quark mit Müsli, Kartoffelsalat vom Vortag… Was eben gerade da ist.

Mein Tag aus FroschperspektiveDas ist übrigens die gesamte Küchenzeile…

Mein Tag aus FroschperspektiveDie Essenszubereitung erfolgt fast nur auf dieser Kommode, weil die Küche keine Arbeitsplatte hat.

Wenn dann das Essen fertig ist und das Zeug für den nächsten Tag im Kühlschrank bereit steht, geht es an den Laptop. Wer alleine wohnt, kann ja auch am Computer essen, finde ich. Während ich also so nebenbei esse, stöbere ich dann auf meinen Lieblingsblogs und lese ab und zu noch meine eigenen Posts Korrektur. Wirklich an meinem Blog arbeite ich aber nur noch am Wochenende, denn am Arbeitstagen finde ich dazu nicht genug Zeit und Ruhe.

Mein Tag aus FroschperspektiveHier wird gegessen, gebloggt, Youtube geschaut und gelernt.

Gegen halb zehn geht der Laptop dann spätestens aus, die Zähne werden geputzt und Tabea klettert die Leiter wieder hoch, um zu ihrem Bett zu gelangen. Tag zu Ende – Schlafen, um ausgeruht in den nächsten Morgen starten zu können.

Fazit zu diesem Post und der Fotoidee: Nicht-Nähen war noch nie so schön und irgendwie ist es ein interessantes Gefühl, sich vor’m Edeka, im Park oder in der eigenen Garage auf den Boden zu legen. Egal, wer einen dabei sehen könnte, denn bei dem Wetter waren viele Menschen unterwegs 😉

Also, traut euch und macht es nach!

vor 2 Jahren