Warum bloggen? (Blogparade)

Hallo!

Da bin ich letztens doch tatsächlich über eine Frage gestolpert, auf die ich früher mal eine Antwort hatte, aber jetzt nicht mehr so wirklich.

Die Frage, die das Onlinenetzwerk-Sachsen stellt, lautet: Warum bloggen?

Angefangen mit dem Kram habe ich im Herbst 2012. Weil ich es auch ausprobieren wollte, als eine Freundin ihren Blog eröffnete.

Ein paar Wochen zogen ins Land und dann hatte ich einen neuen Grund: Wo sollen den sonst meine Fotos hin?

darum bloggen

Es folgten also Monate, in denen Fotos auf dem Blog landeten und von je ca. drei Sätzen begleitet wurden. Kameras mussten ersetzt werden und die Texte wurden länger.
Plötzlich wurde in den Kommentaren diskutiert und ich fand sowas wie Freunde im Internet. Bloggen macht Spaß.

Aber ich habe ja gesagt, dass ich jetzt keine richtige Antwort mehr auf die Frage habe, warum ich blogge.
Denn: Eigentlich ist das hier mehr oder weniger nur Gewohnheit. Ich schreibe, weil ich das schon so lange mache, aber könnte mich inzwischen eigentlich auch anders beschäftigen. Klingt doof, aber irgendwie ist es doch so.

Aber die Blogparade stellt auch noch eine zweite Frage: Was muss passieren, damit ich aufhöre?
Als ich vor einer Weile überlegte, aufzuhören, kam Protest von den Bloggerfreunden. Aufhören geht also erst mal nicht. Zumindest solange ich noch Zeit fürs Schreiben, Formatieren und Veröffentlichen finde.

Also, damit ich aufhöre, müssten wohl Leute wie Nicole, Nossy, Carolin, Anne, Natalie und Sonja vollkommen das Interesse an meinem Blog verlieren. Weil ein Leben ohne Freunde blöd ist und ein Blog im Internet ohne Internet-Freunde eben auch. (Und an dieser Stelle entschuldige ich mich schon mal bei allen anderen, die diesen Blog auch gerne lesen und nicht ausdrücklich erwähnt worden sind – ich habe einfach nur die ersten genannt, die mir eingefallen sind.)

darum bloggen

So. Jetzt wisst ihr es. Habutschu gibt es nur noch, weil es den Blog schon so lange gibt. Und wahrscheinlich auch, weil ich das Bloggen vermissen würde, wenn ich es wirklich sein lassen würde.

P. S.: Anne hat sich auch an der Blogparade beteiligt und zeichnet ein viel positiveres Bild von unserem Hobby!


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade „Darum Bloggen“ vom Online-Netzwerk Sachsen. Bis zum 20.3.2018 könnt ihr selbst noch an der Aktion teilnehmen.

Falls du meine bisherigen Beiträge zu anderen Blogparaden lesen möchtest, schau doch in mein Blogparaden-Archiv. Und außerdem habe ich auch Tipps für dich auf Lager, wenn du wissen möchtest, wo du interessante Blogparaden aufspüren kannst oder wie du selbst welche startest.

22 Gedanken zu „Warum bloggen? (Blogparade)“

  1. Es ist schade zu lesen, dass dir momentan eigentlich die Begeisterung für diesen Blog fehlt.
    Was ich mich schon mehrmals gefragt habe und dich deswegen jetzt auch frage: Machst du dir zu viel Druck?
    Du willst ja eigentlich nur aus Spaß bloggen und vorallem wegen der anderen Menschen, mit denen man so in Kontakt bleibt. Da reicht aber auch 1 Beitrag die Woche oder 1 Beitrag alle 10 Tage oder vollkommen unregelmäßige Beitrage für. Und wenn du dann merkst, dass sich die Artikelideen wieder in deinem Kopf stauen und du unbedingt bloggen willst, dann kommt die Begeisterung und die richtige Freude vielleicht auch wieder. Du schreibst schließlich nicht nur einen Blog. Da ist es ganz normal, dass eins der Projekte immer mal wieder hinten an steht.

    LG Lexa

    1. Wahrscheinlich mache ich mir wirklich zu viel Druck. Es sind einfach zu viele Ideen vorhanden, sodass ich das Gefühl habe, niemals über alles, worüber ich schreiben möchte, schreiben kann. Deswegen kommt hier auch so regelmäßig was … weil ich gern meinen Ideenüberfluss abbauen würde.

      Nicht nur einen Blog … Recht hast du. Aber ich glaube, das Problem mit Habutschu ist sogar schon älter als die neuen Projekte.
      Naja, ich fange jetzt damit an, Instgram zu löschen.

      Liebe Grüße

  2. Ich kann Lexa nur zustimmen mit der Vermutung, dass du dir zu viel Druck machst und insgesamt vielleicht einfach zu viel aufgehalst hast?!

    Natürlich ist es schade zu lesen, dass dir das Bloggen keinen Spaß macht, aber vielleicht hilft dir auch eine Auszeit einfach mal? Lass den Blog doch mal für ein oder zwei Monate einfach außen vor und widme dich den Dingen, die dir wirklich Spaß machen! Manchmal kann das schon Wunder wirken und wenn du merkst, dass dir nichts fehlt, dann ist es ohne Blog auch in Ordnung?!

    Natürlich muss deswegen der Kontakt nicht abbrechen. Twitter, E-Mail… es gibt so viele Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben, nur mach dir keinen Stress, dafür ist das Leben doch viel zu schön 🙂

    1. Mh… wie ich Lexa schon gesagt habe: Unter Druck setzt mich vor allem, dass so viele Ideen da sind.

      Und ich glaube, wenn ich jetzt Pause machen würde, dann wüsste ich nichts mehr mit meiner Zeit anzufangen. Am Ende würde ich den ganzen Tag aus Langeweile schlafen – und das kann es doch auch nicht sein, oder?

      Liebe Grüße

  3. Das kommt mir sehr bekannt vor. Mir haben lange Blogpausen immer geholfen, weil ich irgendwann dann doch immer wieder richtig Lust aufs Schreiben bekommen habe. Vielleicht wäre eine etwas längere Pause doch eine ganz gute Idee, um den Spaß an deinem Blog wiederzufinden.

    1. Danke für den Vorschlag.
      Ich glaube, mein Problem ist auch, dass ich zu viele Ideen habe – da habe ich das Gefühl, NIE alle veröffentlichen zu können, wenn ich nicht alle 2-3 Tage poste.
      Aber eigentlich bringt das alles ja nichts, wenn es kaum noch Spaß macht.

      Liebe Grüße

  4. Oh je liebe Tabea, das klingt ein bisschen deprimiert 🙁
    Ich freue mich zwar riesig, dass ich einer der Gründe bin warum du noch gerne bloggst (*flausch*). Wenn es dir aber im Grunde keinen Spaß macht, finde ich das auch wieder doof.

    Ich finde, bloggen sollte sich nicht wie eine Verpflichtug anfühlen. Vielleicht brauchst du mal etwas Urlaub vom Blog. Letztens habe ich ja auch fast zwei Wochen lang nicht gebloggt (obwohl genug Ideen da gewesen wären), aufgefallen ist es keinem, seit dem habe ich aber wieder richtig Lust in die Tasten zu hauen 😉 Wäre so eine kleine Pause auch was für dich?

    Was würde dir denn wieder so richtig Spaß am bloggen bringen?

    Fühl dich gedrückt,
    nossy

    1. Mh, das mit der Pause … ich muss noch mal drüber nachdenken. Ich habe sowieso noch 10 Tage, bis mir die vorgeplanten Posts ausgehen 😉
      Und erst mal habe ich damit angefangen, Instagram zu löschen. Eine Sache weniger, um die ich mich kümmern “muss”. 😉

      Wenn ich wüsste, wie ich den Spaß zurückkriege, dann würde ich es machen! 🙂

      Liebe Grüße

  5. Dass du nicht mehr so begeistert bloggst wie noch am Anfang finde ich echt schade, aber ich kann meinen vorherigen Kommentatoren nur zustimmen vielleicht machst du dir zu viel Druck. Du postest echt sehr viel in der Woche, wovor ich echt meinen Hut ziehe, denn ich das schaffe nie und frage mich deshalb immer wie du alles unter einen Hut bekommst: Blog, Uni, Arbeit und Privatleben. Vielleicht ist dein Zeitmanagement aber auch besser als meines ;).

    Ich fühle mich aber echt geehrt das ich einer der Grüne bin wieso du mit dem Bloggen nicht aufhören könntest. Bei mir sind es auch eure Kommentare, lieben Worte und der Austausch der mich weiter machen lassen, auch wenn ich phasenweise mal weniger blogge.

    Aber neben all den tollen Seiten des Bloggens gibt es halt auch Negative, die mich auch manchmal alles hinterfragen lassen. Am Ende ist Schreiben aber meine Leidenschaft, deshalb könnte ich wohl auch nie aufhören.

    1. Also wie ich das schaffe, kann ich erklären: Entweder Arbeit oder Uni und kaum Privatleben. Außerdem schreibe ich meine Posts meistens vor, sodass ich dann mindestens eine Woche Ruhe habe.

      Ich denke, ganz aufhören könnte ich auch nicht. Irgendwie gehört es einfach dazu.

      Liebe Grüße

    2. Gern gesehen <3. Ja mir hat der Beitrag auch zu denken gegeben, aber ich muss auch gestehen das ich immer gut überlege was ich hier veröffentliche. Im Moment geht mein Blog auch eher in die Richtung Serien, Bücher und Filme, damit fühle ich mich immer wohl. Beim privaten dosiere ich vorsichtig. Aber da ich mitbekommen habe was bei dir so los war, kann ich deine Bedenken verstehen.

      1. Ich denke, bei mir wird sich der Fokus jetzt auch einfach verschieben. Lieber mehr Bücher und Fotos, statt Diskussionsthemen. Im Endeffekt bin ich ja selbst schuld, wenn ich mich so angreifbar mache.

        Liebe Grüße

  6. Vielleicht könntest du wie auch schon andere vor mit vorgeschlagen haben, deine Postanzahl reduzieren. Die Ideen kannst du ja immer noch aufschreiben, sie gehen ja nicht verloren. Dann hast du einen Vorrat für die nächsten Wochen und kannst einzelne Posts dafür umso mehr ausarbeiten. Zum Beispiel bei diesem Post hier wäre es ja auch ganz cool zu wissen, wieso man überhaupt seine Fotos und Texte veröffentlichen will oder ob sich deine Absichten beim Bloggen geändert haben, zum Beipiel mehr Austausch oder “Recherche”/Themenposts etc. Wenn du weißt, was ich meine :).
    Und wenn du wirklich pausieren solltest, kann ich mir nicht vorstellen, dass du in der freien Zeit nur schlafen würdest. Dir würden einfach ganz viele andere Sachen einfallen und plötzlich hättest du wieder neue Projekte 😉 Und selbst ein bisschen ausruhen könnte glaube ich auch gar nicht schaden.
    Ich hoffe einfach, dass du einen Weg findest, mit dem du gut leben kannst 🙂

    1. Man nehme mir meine Ideen weg – dann kann ich auch weniger posten 😉
      Aber ich glaube, recherchieren würde ich trotzdem nicht. Irgendwie macht mir sowas einfach keinen Spaß.

      Ich und nicht schlafen? Im Moment schlafe ich immer, wenn ich nicht lese oder auf dem Pony sitze 🙁

      Liebe Grüße

  7. Interessante Frage… ich persönlich blogge, weil es mir einfach großen Spaß macht und ich den Austausch mit anderen liebe. Und irgendwo muss ich meinen kreativen Kram einfach zeigen. Ich kenne allerdings auch das Gefühl, wenn sich das Bloggen mehr wie eine Verpflichtung anfühlt. Vielleicht brauchst du nur eine Pause? Die gönne ich mir auch 1x im Jahr und hinterher ist die Motivation wieder viel größer.
    Natürlich freut es mich, dass ich einer der Gründe bin, warum du bloggst. Ich fände es echt schade, wenn ich keine Posts mehr von dir lesen könnte.

    1. Danke für deine lieben Worte!
      Ich denke, ohne den Blog würde mir ein Ort für meine Gedanken auch fehlen. Wahrscheinlich ist eine Pause wirklich die einzige Lösung … oder ich stelle den Blog auf privat für eine Weile. Mal überlegen.

      Liebe Grüße

  8. Oh, das klingt aber ein bisschen “traurig”. Irgendwie, als hättest du eigentlich gar nicht so viel Spaß am Schreiben? Ich hoffe das ist nur eine Phase und an sich macht dir das Bloggen noch Freude!

    Haha, mit dem Mietwagen unterwegs zu sein, kann halt auch nervig sein. Oder abenteuerlich. Aber bisher lief es öfter unkompliziert ab. Die blöden Erlebnisse geben halt bessere Geschichten ab. 😉

    Ich fahre halt für die Arbeit schon viel und habe in der Freizeit nicht wirklich Lust dazu… da bin ich schon froh, wenn ich im Urlaub nicht fahren muss…

    1. Ich schätze, es ist wirklich nur eine Phase. Früher hatte ich das auch regelmäßig und da haben mich nur Freundinnen dazu überredet, nicht aufzuhören.

      Ich fand Autorfahren schon jahrelang blöd, als ich Führerschein gemacht habe… aber mein Theorielehrer hat erfolgreich dafür gesorgt, dass ich es nun verabscheue und fast schon Angst davor habe, jemanden im Auto mitzunehmen.

      Liebe Grüße

  9. Huch, irgendwie war dieser Artikel in der Versenkung verschwunden – und das, obwohl ich auch zu den Leuten gehöre, die dir noch etwas Freude am blog schenken! 😉

    Tabea, gönn dir eine Pause. Mach etwas, das dir nicht so viel Energie abzapft, komm zur Ruhe. Dann sind vielleicht auch endlich mal deine Kopfschmerzen weg.
    Busserl,
    Natalie

    1. Passiert – ich verliere auch den Überblick über die Blogs, die ich lese.

      Die Kopfschmerzen gehen jetzt wieder, wo ich arbeiten muss. Meine Pause ist mehr so ein “weniger posten”, weil ich ja sowieso nur am Wochenende Posts vorbereite …

      Liebe Grüße

  10. Danke für den Beitrag zur Blogparade #darumbloggen! Ich freue mich, dass so viele verschiedene Sichtweisen und Blogs hier zum Vorschein kommen. Deine Perspektive finde ich besonders interessant, weil sie das Bloggen einmal nicht nur rosarot malt. LG Nicole

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