Schreibupdate: Tausend Projekte & Choas

Hallo ihr Lieben!

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich im November einen Roman geschrieben habe? Etwas mehr als 90.000 Wörter sind es damals geworden – und dann habt ihr auf diesem Blog nie wieder was von meinem neuen Hobby gelesen. Doch heute ändert sich das!

Denn ich habe nach wie vor Spaß am Schreiben und tippe ziemlich oft an irgendwelchen Geschichten. Derzeit habe ich vier angefangene Projekte:

„Saustarke Ziegenflucht“ – eine Geschichte, in der eine Ziegenherde vor ihrem Bauern flieht und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen.
Das Ding soll mal ein Kinderroman werden. Die erste Fassung davon habe ich schon 2011 geschrieben und dann für immer vergessen – das hier ist der Versuch, alles noch mal neu und besser zu schreiben. Derzeit sind es ca. 30.000 Wörter und ich denke, bei 50.000 wird das Ding ungefähr enden.

„Snail Kingdom“ – ein Spaßprojekt, in dem Schnecken versuchen, die Menschheit zu killen.
Hieran schreibe ich zwar regelmäßig ein paar Zeilen weiter, aber ich habe nicht vor, den Text irgendwann zu veröffentlichen. Ich versuche nämlich, auf englisch zu schreiben, weil ich die Idee gemeinsam mit Attila entwickelt habe und er das Ding auf deutsch nicht lesen könnte. Aber mein Englisch ist nicht so gut, dass ich den Text veröffentlichen würde.

Schreibupdate März

Das dritte angefangene Projekt ist mein Tagebuch. Früher habe ich viiiele Notizbücher vollgeschrieben, aber schon vor Jahren damit aufgehört. Ich schreibe einfach nicht mehr gern mit der Hand. Seit einigen Wochen tippe ich jetzt einfach. Aber das ist natürlich so ein Projekt, dass eigentlich erst bei meinem Tod fertig ist. 😀

Fehlt nur noch ein Projekt. Die Nr. 4 habe ich erst am 25.2. angefangen: Eine Biografie für Adena. Jetzt, wo unsere gemeinsame Zeit endet, habe ich Lust, all den Kram aufzuschreiben.

Das waren also die Dinge, an denen ich noch schreibe, aber ich habe auch fertige Texte, die Aufmerksamkeit fordern.

„Falsch aufgewacht“ – der „Novemberroman“, in dem ein Junge mehrmals im falschen Körper erwacht. Ich bin gerade in der letzten Korrekturrunde vor der Veröffentlichung, aber komme nicht voran. Ich schreibe nämlich lieber, als Texte zu überarbeiten. Daher werde ich das Buch auch nicht wie geplant an Ostern veröffentlichen können – zumal ich noch neue Testleser brauche, weil die alten sich nicht mehr gemeldet haben, seitdem sie das Manuskript bekommen haben.

„Ein tierischer Tag“ – mein Versuch, ein Kinderbuch zu schreiben, hängt gerade auch in der Überarbeitung. Ein Kapitel muss ich noch zum ersten Mal durchlesen, ein anderes hat schon die zweite Überarbeitung hinter sich.
Ich bin allerdings froh, dass Sonja als meine Testleserin die Kapitel richtig auseinandernimmt!

Doch auch das war noch nicht alles! Haha, wie gesagt, es ist chaotisch. Ich habe noch „den Promptoman“ – ein Experiment, bei dem ich versucht habe, alle 1.000 Wörter einen Writing Prompt aus meinem Glas mit Schreibanregungen zu ziehen. Geworden ist daraus eine verrückte Liebesgeschichte, die mich so sehr genervt hat, dass ich sie stichpunktartig vollendet und dann zur Seite gelegt habe.
Außerdem liegt auf meiner Festplatte ein Manuskript namens „Grinchnachten“. Erinnert sich jemand daran, dass ich im Dezember meinte, ich hätte keine Weihnachtsromane für Erwachsene finden können? Deswegen habe ich Silvester angefangen, mein eigenes Weihnachtsbuch zu schreiben – 8 Tage später war ich fertig. Nun lagert das Ding bis zum Sommer, damit ich Distanz zum Text bekomme, bevor ich überarbeite.

UND ich habe noch mindestens 3 Ideen für Bücher, die ich auf jeden Fall schreiben muss. Mindestens!
Allerdings habe ich es aufgegeben, täglich zu schreiben. Nach der Arbeit (=7,5 Stunden vor dem Bildschirm) fasse ich meinen Laptop erstaunlicherweise nur noch ungern an – früher wäre mir das nie passiert. Außerdem habe ich mir Ende Januar ein neues Hobby gesucht und deswegen noch weniger Zeit. Ich müsste also dringend wieder öfter mit der Bahn zwischen Mama / Oma und meiner Wohnung pendeln, um das aufzuholen. In der Bahn schreibt es sich immer noch am besten.

Und sonst? Da ich den Schreibblog löschen will, bastele ich im Hintergrund an einer ganz normalen Website. Die Domain hatte ich quasi noch übrig … und mit HTML und CSS rumzuspielen, macht mir einfach Spaß.
Jemand neugierig? Dann darf er unter tabeastudt.de gern reinschauen.

- geschrieben von Tabea -


5 Gedanken zu „Schreibupdate: Tausend Projekte & Choas“

  1. Ui, das ist ja mal spannend und fleissig.

    Tagebuch schreibe ich auch, allerdings fast immer von Hand. Ich schreibe generell noch immer extrem viel von Hand, da bin ich altmodisch, ausserdem hilft es mir, das Geschriebene besser zu internalisieren und zu verarbeiten. Keine Ahnung, warum.

    Geschichten habe ich früher auch oft geschrieben, weiss gar nicht, warum ich damit aufgehört habe. Irgendwie fehlt mir die Phantasie ein bisschen, ich tu mich mit faktischen Texten mittlerweile viel leichter…

    1. Tagebuch von Hand zu schreiben, fühlt sich auch irgendwie echter an, finde ich. Aber bei mit siegt einfach die Faulheit. 😉

      Mit Kurzgeschichten tue ich mich manchmal auch schwer – bei faktischen Texten habe ich außerdem oft eine Note, die davon abhängt, sodass ich motivierter bin. Außerdem habe ich da nicht den Druck “witzig” oder “unterhaltsam” zu schreiben.

      Liebe Grüße

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