#NaNoWriMo – 2. Versuch?

Hallo ihr Lieben,

es ist Mitte Oktober und das heißt, bald ist November. Und November ist doch #NaNoWriMo. Sagt euch nichts? Die Abkürzung #NaNoWriMo steht für National Novel Writing Month. Diese Aktion ist schon einige Jahre alt und sorgt dafür, dass jeden November seeehr viele Menschen versuchen, ein Buch zu schreiben. Ein Buch in einem Monat, mindestens 50.000 Wörter sollen es sein. (Nur so nebenbei, dass sind durchschnittlich 1.667 Wörter am Tag. Klingt schon gleich nur noch halb so bedrohlich.)

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch daran, dass ich das letztes Jahr auch versucht habe? 50.000 Wörter wollte ich schaffen, 90.000 sind es geworden und die Geschichte war am 30. November sogar „fertig“. ABER: Sie war nur fertig geschrieben, nicht überarbeitet. Also habe ich in den folgenden Wochen immer mal wieder ein paar Rechtschreibfehler korrigiert und Stellen neu geschrieben, während ich parallel an anderen Geschichten geschrieben habe.
Und dann kam irgendwie nichts mehr. Keine Lust zu überarbeiten und keine Lust, noch mehr Geschichten zu tippen, die man irgendwann überarbeiten muss.

NaNoWriMo

Der Sommer fing an, Zeit am Computer wurde durch Zeit im Fitnessstudio ersetzt. Bahnfahrten, auf denen ich regelmäßig geschrieben habe, verschlief ich oft und später fielen sie weg. Warum Bahn fahren, wenn man sowieso das Auto hat? (Und wenn man das Auto braucht, um auf dem Rückweg vom Besuch bei Mama direkt an die Arbeit zu fahren, weil da keine Öffis fahren?)

Und so wurde der Traum vom eigenen Buch mal wieder vertagt. (Mal wieder, weil ich in der 8. oder 9. Klasse schon mal an einem Roman geschrieben habe, der es nie geschafft hat, veröffentlichungsreif zu werden.)

Und als nun Anfang Oktober auf Twitter alle möglichen Menschen anfingen, ihre Projekte für den #NaNoWriMo vorzustellen, ignorierte ich das. Und entfolgte mal schnell dem deutschen NaNoWriMo-Account, damit meine Timeline nicht geflutet wird.

Aber irgendwie ließ es mich dann doch nicht los. Man könnte ja mal wieder was schreiben. Die Euphorie letztes Jahr war schon cool.
Nur eine Idee, was ich schreiben könnte, fehlte.
Ach ja, und Zeit. Denn letztes Jahr hatte ich den ganzen November über Vorlesungen, aber davon nicht allzu viele. Jetzt arbeite ich Vollzeit. Letztes Jahr habe ich kaum Sport gemacht. In letzter Zeit verbringe ich allerdings unter der Woche oft mehr Zeit im Fitnessstudio als im wachen Zustand zu Hause.
Wann will man da noch schreiben?

Aber es wäre schon cool.

Und irgendwo war doch noch ein Ordner mit Romanideen?

Ja, der Ordner ist sicher noch irgendwo – aber gute Ideen bleiben eh im Kopf. Wie aus dem Nichts ploppte die eine, alte Idee wieder auf. Jop, könnte man mal verschriftlichen.
Oh, Figuren müsste man noch entwickeln, den Plot ausarbeiten. Sind ja noch fast zwei Wochen.

Aber die Zeit. Zeit hab ich nicht. Also doch, Zeit hab ich, aber eben nur 24 Stunden, von denen nicht viel übrig bleibt, wenn man Schlaf, Arbeit und Sport abzieht.
Aber es gibt Handys. Ich könnte während des Cardiot-Tainings und in der Mittagspause schreiben. Und am Wochenende, wenn ich mich manchmal sowieso nicht recht zu beschäftigen weiß und normalerweise 10 Stunden schlafe.

Also: Ich werde es wieder versuchen. Dieses Mal geht es um Aliens. Und wenn es keine 50.000 Wörter werden, ist das ja am Ende auch egal.

Sonst noch wer unter euch, der beim #NaNoWriMo dabei ist?

9 Gedanken zu „#NaNoWriMo – 2. Versuch?“

  1. Ich mache nicht mit ^^
    … ich schreibe einfach weiter an meinem nun neuen Projekt, nachdem ich das letztjährige Projekt Mitte Oktober zu Ende geschrieben habe.
    Mit der gesetzten “Ach, in einem Jahr wäre es toll, es fertig geschrieben zu haben” und den schnöden 300 Wörtern/Tag lebt es sich viel gemütlicher (runtergerechnet sind es bei diesem Projekt dann ~592,11 Wörter/Tag gewesen)) und ich glaube, dass der Output auch besser ist, als wenn man sich abhetzt und nur um der Wörter willen, nicht der Geschichte willen, schreibt …

    1. Das ist natürlich eine wesentlich entspanntere Sichtweise – und ich glaube dir gerne, dass der Output unter Umständen besser ist. Für mich ist es allerdings so, dass ich einen Arschtritt brauche, um überhaupt wieder zu schreiben. Auch wenn ich die 50.000 dieses Jahr sicher nicht schaffe, dann hab ich wenigstens endlich mal wieder ein bisschen getan.
      Viel Erfolg bei deinem Projekt!

  2. Aliens klingt gut!
    Bin gestern um die Sci-Fi-Bücher im Thalia geschlichen… konnte mich aber nichts überzeugen. Vielleicht deine Geschichte?

    Ich selbst werde nicht mitmachen. Ich habe weder eine Idee noch das Talent dafür und mal ganz davon abgesehen: Das nötige Sitzfleisch habe ich auch nicht.

    … aber ins Fitnessstudio könnte ich auch mal wieder 😀

    1. Haha, ich glaube nicht, dass jemals eins meiner Bücher es überhaupt in ein Thalia schaffen wird. Dazu müsste ich es ja nicht nur schreiben, sondern auch noch überarbeiten und einem Verlag andrehen. 😀
      Sitzfleisch? Hab einen Schreibtisch, an dem ich im Stehen schreiben kann. Problem gelöst. Aber ganz ehrlich: So langsam kriege ich Angst vor dem November. 😀

      Liebe Grüße

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