Monatsrückblick Juli

Hallo ihr Lieben,

Sieben von Zwölf geschafft. Irgendwie weiß ich kaum, was ich zum Juli erzählen soll. Dass es heiß war, wisst ihr selbst. Dass ich gelernt habe, habe ich schon erwähnt.
War da sonst noch was?

Ja, da war noch ein bisschen mehr.

Monatsrückblick Juli

Meine Oma habe ich viel seltener besucht als im Winter und Frühjahr. Aber dafür habe ich bei einem meiner Besuche auch meinen Onkel bei ihr treffen können. Immer wieder schön. Und einen Vortrag für die Schule musste sie auch wieder Test-Hören.

Mit meiner Mama habe ich diesen Monat soooo viel zusammen gemacht. Zum Beispiel waren wir Anfang des Monats bei IKEA. Da fahren wir seit meinem Abitur jeden Sommer hin. Und jedes Mal verfahren wir uns auf dem Hinweg – dieses Mal auch. Irgendwie fanden wir es aber dieses Mal schon fast lustig, dass es jedes Jahr das gleiche Drama ist. Die Mitfahrerin auf der Rückbank hatte allerdings das Gefühl, wir schieben uns gegenseitig die Schuld in die Schuhe … dabei hatten wir da vorne echt Spaß!
Davon abgesehen haben wir mehrmals gemeinsam Tiere gekuschelt.
Und: Wegen der Steuererklärung haben wir uns auch mehrfach getroffen.

Die Taktik, nicht nach einem neuen Pony zu suchen, hat ihre Wirkung gezeigt. Jetzt habe ich eine Reitbeteiligung. Endlich wieder ausreiten – und das 1000 Mal entspannter als es mit irgendeinem meiner Ponys je möglich gewesen wäre.

Die Hochschule und das vierte Semester habe ich irgendwie überlebt – hoffe ich zumindest. Bei einer Klausur bin ich mir nämlich fast sicher, dass ich zum zweiten Versuch noch mal hin muss. Davon abgesehen lief es dieses Semester aber besser als erwartet.

Monatsrückblick Juli

Am Twistesee war ich ein Mal – mit Freundin, Schwester und Schwesterchens Freundin. Wir spielten mit einem Ball, der bereits beim dritten Wurf ziemlich weit abtrieb, sodass wir uns anstrengen mussten, um ihn einzuholen. Danach haben wir noch viel gelacht, bis ich mich beim peinlichen Versuch, eine Rolle im Wasser zu machen, fast ertränkte. Wer hat dem Wasser erlaubt, mir in die Nase zu fließen?

In den Urlaub wollte ich fahren. Daraus ist … äh, nichts … geworden.

Statt dem geplanten Urlaub gab es für mich Kreislaufprobleme. Nicht nur in meiner freien Woche nach den Klausuren, sondern quasi schon den ganzen Sommer lang. Problem: Es wird immer schlimmer. Folglich habe ich irgendwann doch noch mal einen Arzt besuchen wollen. Haha, tolle Idee. Irgendwie sind fast alle im Urlaub.
Nunja, nach unzähligen Anrufen habe ich irgendwo einen Termin bekommen. Jetzt steht die These im Raum, dass mein Blutdruck zu niedrig ist.

Und als ich das wusste, bin ich dann doch noch in den Urlaub gefahren. Nur anders. Aber dazu gibt es in ein paar Tagen mehr zu lesen. Bis jetzt verrate ich nur, dass dieser Urlaub nicht mal ein ganzes Wochenende dauerte.

Insgesamt gab es also etliche Momente, in denen ich mich nicht mal dazu in der Lage sah, aus dem Bett zu krabbeln, viele Kopfschmerzen und noch mehr Tränen. Und die Momente zwischen den Löchern waren vollgestopft mit Pferden, Kühen und Menschen. Und ein Herz habe ich auch zerbrochen – dieses Mal mein eigenes. Upps.

Und damit erkläre ich dann das Lied “Summer is a curse” von The Faim zum Lied des Monats.

3 Gedanken zu „Monatsrückblick Juli“

  1. Ach man ich würde auch wieder so gerne reiten. Leider wohne ich momentan und wohl auch noch die nächsten paar Jahre mitten in Hamburg. Hier sind Pferde und Ponys leider Mangelware…
    Bei IKEA war ich die letzten Monate unzählige Male. Ich weiß gar nicht wie häufig ich da war um Dinge zu kaufen, umzutauschen und wieder zu kaufen. IKEA und ich werden wohl nie wirkliche Freunde, aber ich habe nun endlich einen großen Kleiderschrank in welchem die Kleidungsstücke von mir und meinem Freund Platz finden. Außerdem haben wir endlich passende Lampen für alle Räume gefunden.

    Viele Grüße,
    Laura

    1. Oh ja, in Großstädten ist das mit den Pferdchen nicht so einfach … Das ist für mich auch einer der wichtigsten Gründe, in einer Kleinstadt mitten im Nirgendwo zu bleiben.

      Ich fürchte, IKEA ist echt anstrengend, wenn man etwas wirklich braucht und nichts perfekt passt. Aber so zum Spaß fahre ich da manchmal echt gern hin, um mit meiner Mutter über potthässliche Einrichtungs- und Dekogegenstände zu lästern. 😉
      Aber gut, dass ihr es doch noch geschafft habt, das zu kriegen, was ihr wolltet!

      Liebe Grüße

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