Monatsrückblick Januar und Februar

Hallo ihr Lieben,

ein Sechstel des Jahres ist schon wieder rum und ich habe es mir nicht nehmen lassen einen katastrophalen Start hinzulegen. Wenn man erst mal unten ist, kann es danach wenigstens nur noch nach oben gehen.

Kopfschmerzen würde ich erwähnen, wenn ich den Jahresbeginn in ein Wort quetschen müsste. Die hatte ich nämlich an jedem schulfreien Tag. Manchmal von morgens bis abends, manchmal von mittags bis abends und manchmal nur morgens.
Schwindelanfälle, schmerzende Knie und Übelkeit gab es übrigens gratis dazu. Ach, und schmerzende Gelenke, sodass ich so beweglich war, als wäre ich 89 und nicht 19.

Silvester und Neujahr habe ich schreibend und ohne Party verbracht. Total langweilig, aber mich wollte niemand beim Feiern dabei haben. Alles wie immer.

Monatsrückblick

Einen Fototag haben wir am 2.1. in Korbach gemacht, weil wir ausnutzen mussten, dass Lea noch vor Ort war. Die wohnt ja inzwischen am Ende der Welt… Ok, am Ende von Deutschland. 😉
Nachzulesen: “erlebt: Fototag dieses Mal indoor

Viel Schule gab es in den ersten Januarwochen… Zu viel Schule. Und dann Klausuren. Naja, in mindestens einer bin ich durchgefallen und darf die demnächst noch mal schreiben.

Gestritten habe ich auch viel – fragt nicht, woran das lag. Aber man kann sich ja auch wieder vertragen – selbst, wenn es dazu Alkohol und laute Musik braucht. Oder einfach nur 400 km Abstand.

Monatsrückblick

Alte Schulfreunde habe ich wiedergesehen, ganz spontan. Also so: beschlossen, uns zu treffen & uns 1,5 Stunden später wirklich getroffen. Manchmal muss sowas einfach passen.
Und mit einer Freundin konnte ich auch direkt am nächsten Tag einen Spaziergang im Schnee einschieben, nachdem ich mich vorher bei Oma zum Frühstück eingeladen habe. Mein Onkel war da – da musste ich einfach kurz vorbeischauen.

Mohnkörnchen, mein Auto, wollte TÜV. Also habe ich es zu meiner Mutter gebracht und die hat mir dann verkündet, dass es keinen TÜV bekommen hat. Bremsseil verschlissen. Also hat sie dem Auto einen Termin in der Werkstadt organisiert und inzwischen darf es auch wieder durch die Gegend fahren. Mama ist ein Engel!

Kappenball war Ende Januar. Wochenlang drauf gefreut, mega viel Spaß gehabt und beschlossen: Nächstes Jahr wieder!
Nachzulesen: “erlebt: Kappenball zum fünften Mal

MonatsrückblickEs ist sogar noch ein Foto aufzutreiben gewesen, auf dem man meine Verkleidung sieht. 😉

Badminton spiele ich seit dem 31.1.
Ich brauchte mal ein Hobby, bei dem man neue Leute kennen lernt, die in der Nähe wohnen. Freunde aus Schulzeiten sieht man ja doch nicht mehr so oft.

Anfang Februar, nach der letzten Klausur bin ich dann in den Zug gestiegen. Kurzbesuch bei Papa. Ich wurde begrüßt von ekelhaftem Wetter. Ich weiß schon, warum ich die Gegend eigentlich nie vermisse. 😉
Aber davon abgesehen war das Wochenende von vielen mehr oder minder sinnlosen Diskussionen geprägt. Ach, und meinen Opa habe ich auch wiedergesehen.

Monatsrückblick

Im Reitunterricht wurden Adena und ich verdächtigt, heimlich geübt zu haben. Das hat mich natürlich gefreut.
3 Monate war der letzte Sturz her … wir verstanden uns scheinbar ganz gut. Sogar zwei Ausritte haben wir allein gemacht und heile überstanden – von Spaß reden wir aber lieber nicht.

Arbeiten muss ich seit Mitte Februar wieder. Mein Start war eher peinlich, aber eigentlich ist alles ganz in Ordnung.

Monatsrückblick

Erkannt haben mich in der letzen Zeit viele Leute nicht oder nur auf den zweiten Blick. Das passiert also, wenn man sein Gewicht in 5 Monaten um 30 kg steigert.
Aber: Auch wenn ich nicht gerne so dick bin – ich bin lieber so dick als zu dünn. Und Komplimente kriegen, weil ich jetzt wesentlich gesunder aussehe, ist auch nicht schlecht.
Mein Geheimnis? Schokolade! Viel davon.

Den Geburtstag einer Freundin haben wir Ende Februar gefeiert. Endlich mal alle wiedersehen! Ich sagte, ich würde zwar kommen, aber sie sollten nicht erwarten, dass ich mich bewege. Als sie mich abgeholt haben, durfte ich über den Fahrersitz auf den Beifahrersitz klettern. Soviel dazu.
Lustig war der Nachmittag trotzdem – und irgendwie bin ich jetzt die nächsten 31 Tage Veganer.

Über den Blog habe ich viel nachgedacht, nachdem ich eure Rückmeldungen zu “Warum bloggen?” gelesen habe. Eine Pause werde ich zwar nicht einlegen, aber ich habe meinen “Blogplan” quasi zur Hälfte geleert und viele Posts ersatzlos gestrichen. Was sich alles änder, erfahrt ihr morgen.

Und das Beste zum Schluss: Ich war mal wieder im Krankenhaus! Dass Adena dafür verantwortlich ist, versteht sich wohl leider von selbst, oder?
Jedenfalls ist zwar mein Becken nur geprellt und nicht gebrochen – aber das war ein Sturz zu viel. Adena darf sich ein neues Zuhause suchen. Aber ich habe am letzten Wochenende beschlossen, dass ich lieber ohne Pferde lebe als gar nicht. Mama, Oma und Schwesterchen machen drei Kreuze, wenn ich sie los bin, und ich kann die drei verstehen.

- geschrieben von Tabea -


14 Gedanken zu „Monatsrückblick Januar und Februar“

  1. Liebe Tabea,

    Jetzt muss ich auch mal wieder kommentieren. Ich wünsche dir vom ganzen Herzen, dass das Jahr für dich nun viel besser wird und du mit dem Abschied von Adena gut klar kommst. Nach dem, was du erzählst, klingt es nach einer guten Entscheidung. Nebenbei finde ich auch, dass dir die 30 kg mehr gut stehen ;).

    Ich wünsche dir liebe Grüße und viel Kraft!

    Louisa

    1. Schön, mal wieder von dir zu lesen – wobei ich ja auf deinem Blog hätte lesen können. Irgendwie fehlt mir zu vielen Dingen gerade die Zeit.
      “Gut klarkommen” ist Ansichtssache. Ich weiß einfach, dass es eigentlich keine andere Möglichkeit gibt, wenn ich nicht bald richtig kaputt gehen will.
      Danke für das Kompliment 🙂

      Liebe Grüße

  2. Oh, das mit deinem Pferd ist ja traurig… gerade, weil man weiter oben noch das mit dem “heimlich üben” liest. Aber gerade wenn einem so was passiert, kommt man halt ins überlegen. Und wenn es nicht passt, dann passt es manchmal einfach nicht.
    War sicherlich keine leichte Entscheidung für dich!

    1. Zwischen “Ihr habt heimlich geübt” und meinem Besuch im Krankenhaus lagen auch nur 72 Stunden. Wahrscheinlich ist genau das mit der Grund, warum ich aufgebe. Was bringt mir ein Tier, dass mich immer dann verarscht, wenn ich ihm langsam wieder vertraue?

      Ich werde die Entscheidung bis ans Ende meines Lebens hassen. Aber wenn ich sie nicht getroffen hätte, wäre es nur Aufschieberei. Aufschieberei mit Gefährdung meiner Knochen und meines Kopfes. Außerdem tut mir meine Mutter leid, die sich immer Sorgen macht, obwohl sie nicht überängstlich ist.

      Liebe Grüße

  3. Hui, da ging’s ja rund. Es sind doch auch viele positive Dinge dabei – aber ich verstehe auch, wieso du insgesamt eher einen negativen Blick auf das bisherige Jahr hast. Bin gespannt, wozu wir vielleicht noch Details erfahren, aber vieles ist ja auch privat und darf es auch bleiben.

    Übrigens cool, dass du mit Badminton angefangen hast – ich habe früher mal jahrelang gespielt und jetzt auch gerade wieder angefangen (hatte durch den Umzug aufgehört), nur wenige Tage nach dir. Witzig.

    1. Wahrscheinlich klang mein Text mal wieder negativer, als er sein sollte. Alles in allem geht es mir nämlich doch ganz gut, wenn man im Moment von dem Pony absieht.

      Schön, dass du dein altes Hobby wieder aufgegriffen hast! 🙂

      Liebe Grüße

  4. Das dein Körper dir immer mal wieder zu schaffen macht, tut mir echt Leid. Schön, dass du mit Badminton angefangen hast. 🙂
    Ich finde, dass die paar Kilos mehr dir echt gut stehen.
    Das mit Adena ist schon echt traurig. Da steckst du so viel Liebe und Zeit in das Tier und doch ist deine Gesundheit immer wieder gefährdet. Das ist echt schlecht. Daher kann ich deine Entscheidung nachvollziehen.

    Lass dich nicht unterkriegen, nossy

    1. Vielleicht war ich an dem meisten Körper-Kram selbst schuld, weil ich so ungesund gegessen habe? Ich weiß es nicht. Die Kopfschmerzen sind aber wieder weg, seit ich arbeiten muss. Zum Glück.
      Irgendwie bin ich einfach wütend auf Adena, weil sie so viele Chancen hatte und man ihr trotzdem scheinbar nicht vertrauen kann.

      Liebe Grüße

  5. Hallo Tabea,
    muss man sich langsam Sorgen machen? Dein Einstieg ins Jahr klingt es blöd und auch die ganzen gesundheitlichen Sachen… Ich schick dir viel Energie, damit es bald wieder besser läuft.

    Die Sache mit Adena ist natürlich arg traurig, aber vermutlich die beste Entscheidung die du Momentan treffen kannst. Für deine Gesundheit und für dich ganz im Allgemeinen. Du studierst, du arbeitest, du schreibst, du hast habutschu, du fotografierst, bastelst, liest und triffst Freunde. Jetzt kam noch Badminton hinzu. Gönn dir auch einfach mal Pausen.
    Liebe Grüße,
    Natalie

    1. Ich wünschte, es würde sich niemand Sorgen machen. Abgesehen von dem geprellten Becken ist gerade alles in Ordnung. 🙂

      Ich weiß allerdings nicht sicher, ob ich nicht nach Adena ein neues Pony kaufe … ehrlich gesagt, bin ich mir eher sicher, dass es einen Nachfolger geben wird. Mir fällt die Decke auf den Kopf, wenn ich zu viel Zeit habe.

      Liebe Grüße

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