Monatsrückblick – April 2018

Hallo ihr Lieben!

Wir sind bei Monat vier von zwölf angelangt – und ich kann behaupten, dass ich endlich mal ganz glücklich war. In den April bin ich nämlich ohne größere Katastrophen gestartet:

Über Ostern habe ich so gut wie kein Ostern gefeiert. Ich bin stattdessen fast täglich zwischen Korbach und Frankenberg hin und hergereist. Omas Hund wollte Spziergänge; meinen Opa wollte ich im Krankenhaus besuchen; alte Freunde wollten Spaziergänge; ich wollte Badminton-Training … ach, und dann war da noch das schönste Osterfeuer, dass ich je gesehen habe! Natürlich mit supertoller Begleitung und einem großen Dank an meine Oma, die das Auto verliehen hat.

Adena ist verkauft! Seit dem 3.4. steht fest, dass sie umziehen wird – abgeholt wird sie aber erst heute oder Morgen. Nicht so schlimm – Hauptsache ist, dass ich nicht mehr nach einem Käufer suchen muss und die Leute nett sind.

Monatsrückblick

Die letzte Klausur aus Semester 3 habe ich Ende März schon nachgeschrieben und befürchtet, erneut durchgefallen zu sein. Die Ergebnisse gab es Anfang April. Leute, ich sag’s euch: Ich habe mich nie in meinem Leben so über eine 4,0 gefreut.

Joggen muss ich seit Ende März auch wieder – ein ehemaliger Klassenkamerad hat mich IRGENDWIE überredet, im Sommer bei einem 10 km Lauf mitzumachen. Erst dachte ich ja, er wolle mich umbringen – aber er meinte, er wolle mich nur herausfordern. Also bin ich am 2. April mal die 5 km gelaufen … ganz ohne Kondition brauche ich wesentlich länger als früher. Aber immerhin laufe ich wieder und das seitdem auch regelmäßig 3x pro Woche.

Fitnessstudio gibt es jetzt für mich auch. Nach Ostern angemeldet. Tausche Fett gegen Muskeln oder so … jedenfalls sollte ich das tun, wenn man der Körperanalyse Glauben schenkt. Bei mehr als 22 kg Fett im Körper …
Trotzdem hat mich gefreut, dass meine Muskulatur zumindest nicht so stark unterentwickelt ist, wie ich befürchtet habe. Und am Rest kann man ja arbeiten 😉
Mal davon ab: Ich bin doch tatsächlich zum Zumba-Kurs gegangen und habe mich seeeehr untalentiert gefühlt und trotzdem so viel Spaß gehabt, dass ich da jetzt regelmäßig hingehe.

Gearbeitet habe ich nur noch 4 Tage, dann war die Praxisphase zu Ende. Irgendwie ist nichts richtig fertig geworden, was mir schon letzten Monat Sorgen gemacht hat. Aber da mein Betreuer gar nicht so sauer ist … nunja. Mal sehen, ob ich im Sommer daran weiterarbeiten darf.

Monatsrückblick

Hochschule steht also schon seit Wochen wieder auf meinem Programm. Das Schöne? Montage! Das Gar-Nicht-Schöne: Mittwoch. Wer zum Teufel denkt sich Stundenpläne aus, bei denen man von 8 bis 19 Uhr in der Schule zu sitzen hat?
Und: Welcher Idiot erfindet das Fach “Sozialkompetenz”? Bei wundervollem Wetter in einer Schule sitzen, Theater spielen und Teamtraining mit Leuten machen, mit denen ich nach dem Studium nie wieder Kontakt haben werde??? Mit verbundenen Augen durch die Gegend führen lassen, obwohl einige “blinde” Mitschüler dabei auch attackiert wurden? Äh …
Ich hasse Schule. Außerdem nimmt sie gerade ca. 50 % des Tages ein. Komisch, dass ich im Moment fast immer lerne, wenn ich zu Hause bin. Wie hat das in den anderen Semestern bitte mit weniger Aufwand funktioniert?

Mit Leanna habe ich mich Anfang April getroffen. Eher spontan, weil mir samstags auffiel, dass ich keine Pläne fürs Wochenende habe. Bei der Suche nach einem Treffpunkt beschlossen wir, uns irgendwo zu treffen, wo wir beide noch nie waren. Wie man da hin kommt? Einfach Bahn fahren und irgendwo aussteigen. Wetterburg hieß unser Ziel – liegt nämlich mittig zwischen unseren Wohnorten. Aufgrund von was-auch-immer sind wir allerdings stattdessen in Külte gewesen, haben mit ihrer Sofortbild-Kamera Bilder gemacht, erfolglos einen Spielplatz gesucht und an einem Bach gesessen. Einfach ein toller Tag! 🙂

Monatsrückblick

Für den Hessentag laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, sagt die Stadt Korbach. Deswegen haben sie die Fotoscouts Mitte April schon mal zu einer Info-Veranstaltung nach Korbach bestellt. War ganz interessant und ich freue mich riesig auf die 10 Tage!
Aber: Als ich um 21 Uhr nach Hause wollte, habe ich feststellen müssen, dass ich am Arsch der Welt wohne. Der letzte Zug fährt um 20 Uhr!!! Was soll denn sowas? Ich hab mich dann mal kurzfristig bei Mama eingeladen.

Bei meiner Familie war ich auch öfter. Mal bei Oma zum Torte essen, mal bei Oma, weil mein Onkel da war, und mal bei Mama, weil ich eben zu Mama wollte. Oder zu meiner Schwester. 😉
Da gab es dann auch so das ein oder andere Gespräch, was ich so schnell nicht vergessen werde!

Also, alles in allem hatte ich wesentlich weniger Zeit als sonst, die ich zu Hause verbracht habe. Das Leben bestand tatsächlich fast nur aus Schule, Schlafen, Lernen und Sport – in der Reihenfolge. Garniert mit ein paar Treffen mit Familie und Freunden … ich war glücklich, weil ich keine Zeit hatte, unglücklich zu sein. Darf gerne so weitergehen.

Und, wie lief der April bei euch?

8 Gedanken zu „Monatsrückblick – April 2018“

  1. Wow und das hast du alles in einen einzigen Monat gepackt? Nicht schlecht! :o)

    So viel Zeit mit Freunden und deiner Familie klingt super!

    Aber wow, hast du dann 11 Stunden am Stück Kurse oder zwischendurch zumindest mal ein paar Freistunden?! Das ist ja echt heftig, irgendwann ist’s ja auch mit der Konzentration vorbei…

    Dass das Kapitel mit Adena ohne Katastrophe endet und sie in gute Hände kommt, ist beruhigend. Schaust du dich denn jetzt nach einem neuen Pferd um?

    Bei mir war der April auch ziemlich trubelig, merke ich gerade… ich denke, ich würde ihm die Überschrift “Lernen” verpassen: Anfang des Monats war ich drei Tage auf einer Fortbildung zum Thema Projektmanagement, wo mir abends echt der Kopf rauchte. 😀 Dann sind hier auf dem Hof endlich die Ponys von Bekannten eingezogen, die ich mit versorgen darf – d.h. da lerne ich gerade extrem viel über die Arbeit mit jungen Pferden (die eine Stute ist 2,5 Jahre alt) und generell Bodenarbeit. Das zweite Pony ist nämlich ein Minishetty. 😉 Da bin ich gestern 120km gefahren, um bei einer Trainierin einen Longenkurs nach Babette Teschen zu absolvieren – auch wahnsinnig interessant und noch soooo viel zu lernen und üben! 😀
    Seit diesem Monat habe ich zudem die Teamleitung in der Firma übernommen, da lerne ich sicher auch noch so Einiges… und oh, heute Abend gehe ich zum ersten Mal zum Yoga. 😀

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Das hat auch nur in den Monat gepasst, weil ich so wenig am Computer saß. 😉

      Aber wenn wir 11 Stunden haben, dann gibt es da keine Freistunden. 30 Minuten Mittagspause, das war’s. Die Dozenten kommen alle von weit weg und machen daher 4 bis 6 Stunden am Stück. Einer vormittags, einer nachmittags.

      Nach einem neuen Pony suche ich eigentlich nicht … eigentlich. Ich habe nur mal in einen Tiermarkt im Netz geschaut und dann beschlossen, dass ich keine Lust auf eine Suche habe – weil ich nicht wieder sowas wie Adena will. Aber langfristig gibt es irgendwann ein neues Pony.

      Fortbildung in Projektmanagement? Das klingt wirklich anstrengend. Ich finde die Vorlesungen dazu schon echt umfangreich und nicht ganz ohne.
      Das mit den Ponys klingt super! Ich bin auch total froh, dass ich in dem Stall, wo Adena stand, weiterhin helfen darf, wenn ich Zeit habe. Longieren habe ich aber nie richtig gelernt; das sollte ich irgendwann vielleicht noch nachholen. Habt ihr da mit einer Longe gearbeitet oder mit Doppellonge?
      Cool, dass du jetzt einen neuen Sport ausprobierst! Ich habe ja nur Zumba angefangen – aber den Rest vom Kursangebot im Fitnessstudio will ich auch noch ausprobieren. 😉

      Liebe Grüße

      1. Wow, das ist dann echt ein heftiger Tag… alter Schwede.

        Du hast PM als Thema in den Kursen? Cool, ich find das echt hilfreich, zumindest schon mal einen Schwung Theorie mitzubekommen! Bei uns in der Firma lernen das die meisten erst während der Arbeit in internen und externen Fortbildungen. Und wenn ich mir überlege, wie viele Projekte in allen möglichen Firmen landauf, landab schief gehen und richtig viel Geld verbrennen, bloß weil den Verantwortlichen das PM-Handwerkszeug fehlt… dann finde ich es wirklich super, dass ihr das im Lehrplan stehen habt.

        Ah, das ist ja schön, dass du dort weiterhin zu den Vierbeinern darfst! Aktuell reite ich ja gar nicht, aber ich merke auch, dass mir das gar nicht so sehr fehlt. Hauptsache, überhaupt mit Pferden zusammen sein!

        Mit einem Kappzaum und einer einfachen Longe haben wir gearbeitet. Aber halt nicht dieses klassische “Mensch steht in der Mitte, Pferd wird außenrum zentrifugiert”, sondern ich bin gemeinsam mit dem Pferd auf dem Kreis gelaufen. Wir haben das Stellen nach innen geübt (Hals und Hinterhand), damit das Pferd in die Biegung kommt – das war verdammt spannend und auch wenn es einfach aussieht, steckt der Teufel da im Detail. Vor allem hatte ich ein Shetty zugeteilt bekommen (da ich daheim ja auch mit den Shettys arbeite) und das Pferdchen sollte dabei halt nicht immer zu mir aufschauen müssen. Also: ab in die Knie und im Watschelgang neben dem Pferd laufen, aber bitteschön ganz gleichmäßig und ohne zu schwanken, weil sonst auch das Pferd aus dem Gleichgewicht kommt… war bestimmt ein Bild für die Götter und ich hab tierisch Muskelkater bekommen. 😀
        Wird bestimmt nicht mein letzter Kurs gewesen sein, das waren jetzt ja die absoluten Basics.

        Liebe Grüße
        Anne

      2. In meiner Firma wird sowas auch nicht wirklich umgesetzt und selbst der Dozent jammert, dass es in seiner Firma keine Anwendung findet. Schade finde ich da nur, dass alles so theoretisch wirkt. Gefühlt besteht PM nur aus Plänen – und davon so viele, dass man gar nicht mehr weiß, wie die Pläne zusammenhängen 🙁

        Der Longenkurs klingt wirklich spannend! Falls ich noch mal ein Pony bekomme, sollte ich wirklich auch einen machen. Aber dass man mit dem Pony auf Augenhöhe laufen soll, habe ich auch noch nie gehört. Früher hatten wir ja auch nur ein Shetty und ein Minishetty … Aber so gesehen hatte Adena dann die richtige Größe für mich 🙂

        Liebe Grüße

  2. Na das klingt doch nach einem ereignisreichen Monat. Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen ist immer schön! 🙂 Schade, dass es mit Adena letztendlich doch nicht geklappt hat, aber zum Glück konntest du einen netten Käufer finden.
    Mein April hat mich auch sehr glücklich gemacht. Ich habe einfach viel erlebt und das Wetter war auch so super! <3

    1. Ich bin irgendwie fast froh, dass sie heute abgeholt wurde. Ein Pony zu haben, dem man nicht gerecht wird, ist auch ein doofes Gefühl.
      Dass dein Monat auch schön war, freut mich 🙂 Aber bei Sonne kann man ja auch fast keine “schlechte Zeit” haben, oder?

      Liebe Grüße

  3. Das hört sich doch nach einem tollen Monat an, wo du viel Zeit für Freunde und Familie hast. Das ist echt das wichigste <3. Zumba habe ich ja noch nie gemacht, aber würde das auch gerne irgendwann mal ausprobieren, nur gibt es hier auf dem Land nicht gerade viele Angebote dafür und das von dir genannte Probleme in Bezug auf die Bahn kenne ich leider auch, sodass ich da an den Sportkursen der Uni nicht teilnehmen kann. Das ärgert mich auch und jede Woche möchte ich mich dann auch nicht irgendwo einkartieren, da käme ich mir dann auch blöd dabei vor.

    8 bis 19 Uhr ist echt heftig und sinnvoll ist das in meinen Augen nicht, weil man gerade bei den Fächern die man dann gegen Ende hat eh nichts mehr mitnimmt. Ich kenn das noch von den "langen Schultagen", wo wir die letzten Stunden echt todmüde und kaum noch konzentriert waren. Bin da echt dankbar, dass ich in meinem Studiengang da mehr freiheiten habe und das alles freier planen kann. Bzw gibt es bei uns auch selten solch langen Tage, das ist eher mal bei einem Blockseminar der Fall, aber dann halt nur für begrenzte Zeit.

    Dass du nun einen Käufer für Adena gefunden hast freut mich, vor allem das dieser auch nett ist. So weißt du das sie in guten Händen ist und bist da auch beruhigter ;). Ich habe ja generell Respekt vor Ponys und würde mich heute auch auf keines mehr setzen. Da bin ich dann doch ein Schisser.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön für dein ehrliches Kommentar und freut mich, dass dir der Beitrag gefällt <3. Ja da habe ich bei einer Person auch Angst, meiner Mum, weshalb ich sie später auch unterstützen möchte sobald ich verdiene. Denn im Moment tun sie das ja bei mir und beklagen sich auch nicht. Was die Rente allgemein betrifft: Da gehe ich mit dir konform. Ich glaube nicht mehr dran, um die noch weiterhin zu gewährleisten müsste schon in den nächsten Monaten eine umfassende Reform kommen und an die glaube ich nicht.

    Was die Geschwindigkeit anbelangt haben wir hier bei uns im Ort zumindest Glück, aber flächendeckendes Handynetz ist keine Realität. Gerade wenn ich mit der Bahn unterwegs bin, haben wir einige Funklöcher, was ziemlich nervend ist.

    Genau, das fand ich an der Aussage auch heftig, denn wie du schon geschrieben hast: Viele warten zu lange und manche ist es im schlimmstenfalls dann schon zu spät bei einigen Krankheiten. Gerade deshalb fand ich die Aussage auch unverantwortlich.

    1. Wöchentlich würde ich auch nicht wo anders übernachten, nur um am Sport teilzunehmen. Da ist das bei dir echt schade. Hier in meiner Kleinstadt ist das Angebot ja ganz in Ordnung 🙂 Zumba kann ich echt nur empfehlen, obwohl man sich in den ersten Stunden echt “dumm” fühlt, weil man nicht mitkommt 😉

      Ich denke, irgendwann kriegt Adena einen Nachfolger. Ich bin nur im Moment noch zu faul, einen zu suchen, weil ich Angst habe, dass ich wieder an so etwas wie Adena gerate. Dauerhaft ohne Pony geht aber wahrscheinlich auch nicht, so wie ich mich kenne.

      Auf eine Rentenreform können wir wahrscheinlich noch warten, bis die Rente bei 200 Euro im Monat liegt und in der Reform dann ganz abgeschafft wird, weil sie eh nichts bringt. Zumindest befürchte ich das.

      In der Bahn habe ich auch meistens kein Internet. Da öffne ich auf dem Weg zum Zug alle Websites, die ich lesen will, schreibe in der Bahn Kommentare und schicke sie nach meiner Ankunft ab. Funklöcher gibt es hier nicht, es sind eher funklose Gebiete 😉

      Ich warte auch meistens ewig, bevor ich zum Arzt gehe. Hauptsächlich, weil ich Angst habe, mir im Wartezimmer irgendwas einzufangen. Aber gegen den Ärztemangel vorzugehen, indem man Leuten grundsätzlich vom Arztbesuch abrät, ist, als würde man jedem beim Renteneintritt raten, sich präventiv zu erschießen, damit nicht eventuell irgendwann ein Pflegeplatz im Heim benötigt wird, finde ich.

      Liebe Grüße

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