Hessentag – SA, 2.6.18

Hallo!

Der neunte Tag vom Hessentag folgt auf den Achten. Geplant war bei mir vor allem Just 90s. Warum am Ende gerade das ausfiel … Nunja, lest selbst:

Als ich aufwachte, war es gerade mal halb 8. Aber an schlafen war nicht mehr zu denken, denn ALLES tat weh. Also fast alles. Da war zum einen der Muskelkater aus der Hölle – gut, den hab ich verdient. Aber Kopfschmerzen und Halsschmerzen? Und – was ist eigentlich mit meiner Stimme?

Irgendwie quälte ich mich vom Sofa und schrieb eine Whatsapp an Mama, dass ich Brötchen hole. Diese warnte mich, dass sie noch eine Weile braucht, doch das war mir gerade recht. Ich hoffte nämlich, dass ein laaanger Spaziergang den Kopf heilt. Außerdem muss man Muskelkater-Muskeln ja bewegen.

Zwei Stunden später machte ich mir Kaffee und lud ein paar Fotos in die Hessentagscloud und bastelte an meinem Blog. Eine weitere Stunde später tauchte Mama auf und musste sich neuen Kaffee kochen. Dafür hatte ich den Tisch gedeckt und die Brötchen besorgt. Sogar frische Zeitung hatten wir.

Wir blätterten also ein bisschen, ich erzählte von der vorherigen Nacht. Wir fanden einen Artikel „Zu hässlich fürs TV“ und unterhielten uns darüber. Und spätestens da stand für mich fest, dass ich in der nächsten Zeit kein hr3 mehr hören werde. Denn ganz ehrlich: Wenn Leute 7 Stunden im hr-Zelt warten um irgendeinen Star live zu sehen, ist es unter aller Sau, sie dann nach hinten zu schicken, damit sie auf der TV-Aufnahme nicht zu sehen sind. (Ja, es heißt, andere Sender machen das auch, aber davon habe ich eben nichts mitbekommen. Aber der hr hat öfter mal rumgezickt.)

Nunja, anschließend kam ich mit zum Einkaufen und ging noch eine kleine Runde spazieren, bevor meine Frankenberg-Freundin vorbeikam. Mit der wollte ich nämlcih auf den Hessentag – Kopfschmerzen hin oder her!

Hessentagsplan

Ich führte sie zum Künstlerdorf – das Haus der Kunst musste sie einfach sehen! Anschließend trieb es uns die Hessentagsstraße hinauf. Ich wollte Pizza, sie wartete. In der Arena liefen die Proben für Just 90s; wir hörten ein bisschen zu.
Ich schleifte sie zum Stand von der THM bei “Hessen schafft Wissen”, denn da waren Bananen! Diese Bananen standen für radioaktives Zeugs … Beispielsweise ist mit dem Handy telefonieren was die radioaktive Strahlung angeht so gefährlich wie eine halbe Banane zu essen. Eher ungefährlich also.

Und danach gab es Bobanschub!!! Den habe ich Samstag vor einer Woche schon fotografiert, aber hatte da niemanden, der mit mir in den Bob steigt. Der Standleiter fragte, was ich schätze, wie lange ich zur Markierung brauche, wenn ich den Bob anschiebe. Zwischen 4 und 7 Sekunden durfte ich etwas wählen. Ich sagte 7,5. Hab schließlich Muskelkater und Kopfschmerzen. Das Ergebnis: 6,75 Sekunden. Sehr langsam, aber immer noch schneller als gedacht.
Danach war die FKB-Freundin dran. Und sie war deutlich schneller als ich. Obwohl sie auch Muskelkater hatte.
Anschließend schlenderten wir durch die Landesausstellung – auf der Suche nach schicken Kugelschreibern. Und dann ging es auch schon wieder zurück – dieses Mal quer durch die Stadt. Ich verabschiedete sie und machte kurz Pause.

Danach lief ich mit meiner Just 90s Karte zur Arena. Der Mann, der sie eigentlich haben wollte, meldete sich nicht mehr. Sowas ärgert mich. Aber letztendlich standen da noch genug Leute rum, die unbedingt Karten haben wollte.
Und so ging ich kurz später ohne Karte zurück nach Hause und traf noch einen ehemaligen Klassenkamerad. Aber da der aufs Konzert wollte, wollte ich ihn nicht aufhalten.

Abends saß ich zu Hause und schaute auf Facebook Fotos vom Hessentag an. Und redete ein bisschen mit Schwesterchen. Und verwunderte Mama, als diese nach Hause kam und dachte, ich sei wieder unterwegs.

Ich schlief früh ein und hoffte, für meinen letzten Dienst wieder fit zu sein.

- geschrieben von Tabea -


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