erlebt: Fototag, dieses Mal indoor

Sehr geehrte Damen und Herren!

Es war ein mal das Jahr 2018 – es hatte gerade erst begonnen und die Menschheit schrieb den 2.1.18.
An genau diesem Tag trafen sich vier Mädchen, die man auch als junge Frauen bezeichnen könnte, in Korbach. Alles war abgesprochen, denn es gab nur eine Mission: Fotos machen.

Natürlich waren sie entsprechend bewaffnet – doch am Ende reichten sogar zwei Waffen aus: Eine Kamera von Lea und die von Tabea.

Das Wetter stand selbstverständlich gegen die vier Frauen – aber sie ließen sich den Spaß nicht nehmen, sondern spazierten einfach in einen Innenraum.

Fototag Indoor
Fototag Indoor
Fototag Indoor
Fototag Indoor

Der erste Schritt war ein Foto mit einem geflochtenen Zopf aus den Haaren von Sarah und Leanna. Nunja – aus einem Foto wurden über hundert, aber das kann man als “erfolgreich abgeschlossen” durchgehen lassen, oder?
Zwischendurch gab es übrigens auch Kartoffelbrei auf Schuhen, aber das machte zum Glück keine Sauerei.

Ein Zwischenfall ist erwähnenswert: Durch das Fenster sahen sie beim Fotografieren des Zopfes einen Mann, der Sarahs Auto beobachtete. Bis dahin wäre alles noch kein Problem gewesen, doch dann öffnete er die Beifahrertür. Und die Fahrertür.
Die unerschrockene Lea stürmte nach draußen, um das Auto zu beschützen. Tja – sie schaffte es. Nur musste sie in Regen stehend erklären, wer sie ist und was sie im Moment so macht. Der Mann kannte sie.
Trotzdem – für Tabea wurde sie zur Heldin des Tages.

Fototag Indoor
Fototag Indoor

Im Folgenden mussten Tische ihren angestammten Platz verlassen – man wollte sich im besten Licht auf sie drauflegen.
Später wurden Vorhänge zugezogen – denn ein halb durchsichtiger Hintergrund schien Tabea optimal für ein Gruppenfoto. Nur die Konstruktion aus Büchern, die die Kamera auf die passende Höhe bringen sollte, wirkte doch nicht allzu stabil, sodass die vier zu Tabeas Erleichterung bald dem Selbstauslöser den Rücken kehrten.
Lea und Tabea bissen gegen den Hunger anschließend in einen Müsliriegel der anderen Art.

Und dann gingen die Vier zum nicht geplanten zweiten Punkt über: Lea gab das Klavierkonzert des Tages; Tabea stellte derweil fest, dass die Fotos einen Rotstich bekommen, weil die Kamera den Weißabgleich auf “wolkig” eingestellt hat. Draußen waren zwar Wolken, aber Tageslicht führte doch zu natürlicheren Farben.

Fototag Indoor
Fototag Indoor
Fototag Indoor
Fototag Indoor

Ein obligatorisches Schuhfoto konnte gemacht werden. Anschließend entfernten sich einige Teilnehmer von der Gruppe, um sich über das Geländer einer Empore gelehnt von unten fotografieren zu lassen. Das Bedauerliche an dieser Tatsache ist lediglich, dass die Bilder verschwommen sind. Hierbei trifft den Fotografen jedoch nur eine Teilschuld, denn Tabea hatte nicht daran gedacht, vor der ungünstigen Einstellung ihrer Kamera zu warnen.

Und nun stand die vorletzte Frage im Raum: Sollten sie gemeinsam ihren Sieg über die Fotos mit einem Essen feiern?
Ja – und so zogen sie in das nächste Eiscafé ein, um dort Waffeln, Toast oder Bruschetta zu bestellen.

Der Rest dieses Zusammentreffens ist leider nicht überliefert, da Tabea sich entschloss, vorzeitig abzureisen. Leichter Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen schlugen ihr auf die Stimmung, sodass sie sich nach dem Bett sehnte. Den anderen wollte sie damit natürlich nicht die Stimmung verderben – und so bleibt dieser Fototag in guter Erinnerung.

- geschrieben von Tabea -


6 Gedanken zu „erlebt: Fototag, dieses Mal indoor“

  1. Da sind wieder tolle Bilder rauskommen und man sieht erneut wie viel Spaß ihr hattet. Ich habe ja erst letztens spontan eine Fotosession mit Freunden gestartet bevor es feierging, da wir uns auch vorgenommen haben mehr Bilder zu machen um die Erinnerungen auch fürs Fotoalbum festzuhalten. Nur mit meiner Besten Freundin müsste ich mal neue Fotos machen.

    Die Idee mit dem gemeinsamen geflochten Zopf finde ich ja genial, das sieht echt toll aus und die Botschaft dahinter ist klasse.

    Wobei ich die Geschichte mit dem Auto ja suspekt finde, ich meine warum macht er da einfach die Türen auf? Ich gehe nicht zu Fremden Autos und schaue ob die offen sind.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön für das liebe Kompliment <3.
    Ich glaube es gab wohl aber auch mal ne Untersuchung wo man festgestellt hat, dass das Klima in England etwas regenreicher ist und es im Schnitt schon mehr regnet, aber das kommt wohl auch etwas drauf an zu welcher Zeit man dort ist. Wir hatten im Oktober auf jeden Fall richtig viel Glück gehabt, da war sogar das Wetter hier in Deutschland regnerischer als in England.

    Da spart man halt auch echt ne Menge Geld und uns war das etwas größere Abendessen wichtiger.

    1. Ich glaube, Fotoalben funktionieren für mich nicht – ich habe immer keine Lust, sie zu basteln und schaue sie am Ende auch nicht an. Bei mir gibt es daher nur gerahmte Bilder.
      Das mit dem Zopf haben wir Jahren mal irgendwo im Internet gesehen. Nur mit der Umsetzung hat es bei uns etwas länger gedauert.
      Aber ja: Das mit dem Auto war echt gruselig!!!

      Etwas regenreicher… pff. Was sind schon ein paar Stunden mehr an Regen im Jahr, wo sowas sowieso von Jahr zu Jahr unterschiedlich ist? Wobei ich inzwischen auch immer behaupte, Korbach ist kälter als Frankenberg, weil es da in der Regel mindestens ein Grad kälter ist. 😉
      Liebe Grüße

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