Mittwoch, 11. Oktober 2017

Urheberrecht und Panoramafreiheit –

Guten Tag!

Hach, wie schön, dass man einen guten Tag immer wünschen kann – „Guten Morgen“ oder „Guten Abend“ sorgt ja zur falschen Tageszeit eher mal für einen komischen Blick oder einen blöden Kommentar… Und ich weiß ja nicht, wann ihr Lust und Zeit habt, euch mein Gelaber durchzulesen. Aber um Anreden soll es ja heute eigentlich eh nicht gehen…

… sondern um die Panoramafreiheit!

Als ich nämlich im August mit Annette zu Fuß von Frankenberg nach Marburg unterwegs war, da musste sie ein paar Mal kurz auf mich warten, weil ich einen Bahnhof fotografieren wollte. Birgit hat mich nämlich auf das Bahnhofsprojekt aufmerksam gemacht, welches Fotos von Bahnhöfen sammelt – damit man auf der Website schon mal nachsehen kann, wie der Bahnhof aussieht, an dem man in der fremden Stadt abfährt. Manche Bahnhöfe sind nämlich so unscheinbar, dass man sie sonst vielleicht gar nicht findet. Also dachte ich mir, dass ich dieses Projekt auch unterstützen kann, wenn ich eh schon an den Bahnhöfen vorbei komme…

Und als Annette mich da fragte, ob ich nicht näher ran gehen wollte, da sagte ich nur:

Nö. Ich darf das Foto eh nicht vom Bahnsteig aus knipsen, wegen der Panoramafreiheit.
- meine Antwort auf Annettes Frage

Das hatte Birgit mir in einer Mail so geschrieben… hinterfragt habe ich das nicht. Panoramafreiheit hat was mit Urheberrecht zu tun, das wusste ich. Mehr aber auch nicht.

Tja, aber Annette hatte eben auch keine Ahnung, was genau hinter der Panoramafreiheit steckt – und ist neugieriger als ich und fragte mich daher nach einer Erläuterung. Ich musste passen und stammelte irgendwas von geschützten Bauwerken und öffentlichen Wegen… Äh ja. Als ich wieder zu Hause war, wollte ich es dann aber doch endlich mal genauer wissen, denn ich ahnte, dass die Panoramafreiheit vielleicht für mich als Blogger gar nicht so unwichtig ist.

Die Recherche bestätigte die Vermutung dann: Wer Fotos veröffentlicht, sollte sich mit der Panoramafreiheit beschäftigen.

Urheberrecht und Panoramafreiheit

Was ist Urheberrecht?

Bevor wir jetzt gleich zu meinem eigentlichen Thema kommen, sollten wir uns zunächst mit dem Urheberrecht beschäftigen. Ohne das wäre die Panoramafreiheit nämlich ziemlich überflüssig.

Das Urheberrecht soll sicherstellen, dass der Schöpfer1 eines Werkes (=Urheber) angemessen vergütet wird, sofern er dies wünscht. Der Urheber darf daher über die Verwendung seines Werkes entscheiden.

Also sobald etwas geschaffen wurde, was Kreativität erforderte und für Menschen wahrnehmbar ist, ist es mit dem Urheberrecht geschützt – sogar, wenn es nicht veröffentlicht wird! Urheberrechte bleiben sogar nach dem Tod des Schöpfers noch bestehen; sie können ausschließlich vererbt und nicht anderweitig an andere Personen übergeben werden.

Es ist aber immer nur das Werk selbst geschützt und die Idee dahinter darf zunächst frei von anderen übernommen werden.

Jedes Werk, beispielsweise Fotos, Gemaltes, Texte, Musik, Tonaufnahmen oder Filme, dass dem Urheberrecht unterliegt, darf nur mit Erlaubnis des Autors veröffentlicht, kopiert oder anderweitig genutzt werden. Allerdings gibt es da Ausnahmen, die z. B. das Zitieren von Texten oder Sicherungskopien von gekauften Produkten ermöglichen.

Falls ein Urheber möchte, darf er übrigens Nutzungsrechte an andere Personen / Personengruppen abgeben – auch zeitlich oder geografisch begrenzt. Entweder darf die Person dann das Werk so verwenden, wie es zuvor festgelegt wurde, wobei der Urheber es dennoch weiterhin verwenden kann (einfache Nutzungsrechte). Mit dem ausschließlichen Nutzungsrecht dürfte aber nur die Person, der dieses Recht eingeräumt wurde, das Werk nutzen – und selbst der Urheber nicht mehr.

Amtliche Werke (Gesetze, Verordnungen, Bekanntmachungen, etc.) fallen aber nicht unter das Urheberrecht und können frei verwendet werden. Und Anschauen dürft ihr auch alles, was veröffentlicht wurde – nur dürft ihr es nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen, sofern euch das nicht ausdrücklich gestattet wurde.

Urheberrecht und Panoramafreiheit

Wie lange hält das Urheberrecht?

Anonym veröffentlichte Werke sind 70 Jahre ab der Veröffentlichung geschützt, es sei denn der Autor offenbart sich später doch noch, sodass sein Werk dann auch 70 Jahre nach seinem Tod noch geschützt ist.

Falls der Autor bekannt ist, erlischt der Schutz auch erst 70 Jahre nach seinem Tod.

Bei wissenschaftlichen Sachen erlischt die Schutzdauer übrigens schon 25 Jahre nach der Veröffentlichung, bei Lichtbildern (also Fotos zum Beispiel), Videos und Sprachbeiträgen nach 50 Jahren. Ihr seht also, dass die Fristen ein Wenig vom Werk abhängen – da sollte man sich dann im Einzelfall kurz noch mal informieren.

Alles, was nicht veröffentlicht wird, unterliegt den oben genannten Zeitspannen für den Zeitraum ab seiner Erschaffung. Als Veröffentlichung gilt es übrigens, wenn nicht durch persönliche Beziehungen verbundene Personen das Werk gezeigt bekommen.

Was ist Panoramafreiheit?

Also, nur mal so zur Info: Auch für Bauwerke gibt es sowas wie ein Urheberrecht. Und genau dieses liegt zunächst mal beim Architekten. Das heißt, dass dieser zustimmen muss, damit ihr ein Foto von dem Gebäude machen dürft und es dann veröffentlichen könnt, ohne der Gefahr einer Abmahnung ausgesetzt zu sein. Skulpturen, Statuen und andere Kunstwerke, die im öffentlichen Raum herumstehen, sind natürlich ebenso urheberrechtlich geschützt.

Die Panoramafreiheit sorgt nun aber dafür, dass wir unter gewissen Bedingungen trotzdem Bauwerke und Kunstwerke fotografieren und veröffentlichen können – ganz ohne Genehmigung.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ihr in Deutschland Fotos veröffentlichen dürft, obwohl darauf ein Bauwerk oder ein Kunstwerk zu sehen ist:

  • Das Objekt muss dauerhaft an dem Ort stehen.

    Das heißt, alle Gebäude erfüllen diesen Punkt; aber Kunstwerke tun dies nur dann, wenn sie nicht nach wenigen Wochen wieder von ihrem Standpunkt entfernt werden.

  • Das Foto muss von öffentlichem Boden aus aufgenommen werden. Als öffentlich gilt hierbei allerdings alles, was nicht durch Türen, Schranken oder Ähnliches abgegrenzt wird. Wenn ihr für etwas Eintritt zahlen müsst, ist der Boden aber auch nicht mehr öffentlich.

    Das bedeutet also auch, dass ihr keine Fotos von Innenräumen machen dürft, ohne euch die Erlaubnis des Gebäudebesitzers zu holen.

  • Ihr dürft keine Hilfsmittel verwenden. Leitern sind also verboten, Drohnen ebenfalls – und Fotos aus dem Flugzeug theoretisch dann auch, glaube ich.

Wenn alle drei Punkte erfüllt sind, dann gilt Panoramafreiheit. In Deutschland braucht ihr dann keine Genehmigung und dürft die Bilder sogar kommerziell nutzen, also damit Geld verdienen.

Was wäre auch ohne Panoramafreiheit erlaubt?

Viele Gebäude und Kunstwerke könntet ihr sogar dann fotografieren, wenn es keine Panoramafreiheit geben würde. Warum? Urheberrecht erlischt wie gesagt irgendwann auch wieder.

Das heißt, für ziemlich viele Bauwerke bräuchtet ihr ohnehin keine Genehmigung und könntet die knipsen soviel ihr wollt – inklusive Veröffentlichung der Bilder – und auch dann, wenn ihr Geld damit verdient. Ihr müsst euch eben nur vorab informieren, ob noch Urheberrecht besteht oder nicht.

Wenn ein Objekt, dass urheberrechtlich geschützt ist, sich auf euren Bildern befindet, aber nur Beiwerk ist, dann könnt ihr das Bild auch bedenkenlos veröffentlichen. Aber bitte bedenkt, dass „Beiwerk“ auch ein wenig Auslegungssache ist. Bei einem Selfie vor dem beleuchteten Eiffelturm wäre ich mir nicht sicher, ob die Beleuchtung des Turms da noch Beiwerk ist 😉. (Ich bringe hier den Eiffelturm an, weil das Urheberrecht für diesen selbst bereits erloschen ist, aber die Lichtinstallation noch geschützt ist.)

Urheberrecht und Panoramafreiheit

Welchen Vorteil bringt Panoramafreiheit?

Panoramafreiheit macht das Leben für alle, die fotografieren oder filmen, leichter:

Privatpersonen profitieren, weil sie ihre Werke (Fotos und Filme) nicht nur privat der Familie zeigen dürfen, sondern sie auch gefahrlos auf Plattformen wie Facebook und Instagram teilen können. Auch unser von allen gehassliebtes Wikipedia wäre ohne Panoramafreiheit ein wenig bildloser…

Fotografen und Filmende, die ihre Werke in irgendeiner Form veröffentlichen (Zeitungen, Ausstellungen, Websites im Internet,…) profitieren von der Panoramafreiheit, weil sie es sich sparen können, bei jedem Bau- oder Kunstwerk, dass sie zeigen wollen, zu recherchieren, ob es noch unter Schutz steht oder nicht. Und bei allem, bei dem noch urheberrechtlicher Schutz besteht, brauchen sie nicht nach demjenigen suchen, der ihnen das Knipsen genehmigen kann.

Alle, die mit Fotos Geld verdienen, müssen nicht ständig auf der Hut sein, dass sie abgemahnt werden, wenn sie ihre Bilder hochladen und sich auf denen ein Bauwerk oder Kunst befindet. Zumindest dann, wenn die Panoramafreiheit so umfassend gewährt wird wie in Deutschland, entfällt nämlich der Aufwand, den ich eben beschrieben habe.

Für die Presse ist die Panoramafreiheit auch eine große Erleichterung, denn Märkte, Feste oder Ähnliches könnten sonst nicht so aufwandsarm dokumentiert werden: Man müsste prüfen, ob die abgebildeten Gebäude im Hintergrund noch geschützt sind und eventuell ausfindig machen, wo man die Genehmigung herbekommt.

Für uns als Konsumenten der Presseerzeugnisse ist das sicher auch nicht schlecht – denn weniger Aufwand bedeutet, dass die Angebote günstiger sind. Wer weiß, was die Tageszeitung ohne Panoramafreiheit kosten würde oder ob sie dann nicht viel weniger mit passenden Bildern versehen wäre?

Gibt es Nachteile?

Jein. Also ich habe nur davon gelesen, dass manche Leute fürchten, dass die Panoramafreiheit die Existenz der Architekten und Künstler bedroht, da ihre Werke ja vervielfältigt werden.

Ich persönlich kann dieses Argument jedoch nicht nachvollziehen, denn meiner Meinung nach leidet der Architekt nicht darunter, wenn man ein Bild von seiner Häuserfassade macht und veröffentlicht… Jeder, der den Baustil beeindruckend findet und nachahmen möchte, könnte sich ja ohnehin ein privates Foto machen.

Die Veröffentlichung eines solchen Bildes trägt also meiner Meinung nach eher dazu bei, dass der Architekt bekannter wird und zusätzliche Aufträge erhält, da seine Arbeiten überzeugen.

Auch Künstler sehe ich in ihrer Existenz nicht bedroht, denn wie gesagt könnte ich mir das Bild von der Statue ja auch so machen und privat in mein Wohnzimmer hängen. Gut, ich dürfte es nicht verkaufen – aber jeder, der ein Bild haben will, kann sich ja selbst eins schießen.

Urheberrecht und Panoramafreiheit

Aber mal ehrlich: Wer Statuen toll findet, der will sowieso nicht nur ein Bild von ihnen haben, sondern sie richtig besitzen – zum Anfassen, Live und in Farbe und von allen Seiten ansehbar. Also wird er sich wohl ebenfalls ein Kunstwerk kaufen, was dem schönen Stück ähnlich sieht – Panoramafreiheit hin oder her.

Mit der Panoramafreiheit kann er aber viel eher durch veröffentlichte Fotos Künstler finden, deren Werke ihm gefallen und die er kaufen möchte. Also machen die Fotos hier wieder Werbung statt zu schaden, finde ich.

Panoramafreiheit in anderen Ländern

Aber Achtung, auch wenn wir in Deutschland zum Glück nur den richtigen Standort brauchen, um ein Gebäude fotografieren zu dürfen, so kann das in anderen Ländern doch ganz anders aussehen.

Obwohl in der EU 2015 mal die Anregung kam, die Reglungen zur Panoramafreiheit in allen Ländern zu vereinheitlichen, gelten noch heute in allen Ländern unterschiedliche Bestimmungen.

Deutschland zählt zu den Ländern, in denen man als Fotograf und Filmer ziemlich gute Karten hat und selten Genehmigungen einholen muss. Auch Länder wie Großbritannien, Polen, Spanien, die Türkei und noch ein paar mehr erlauben Fotos unter den oben genannten Bedingungen sowohl für private als auch kommerzielle Veröffentlichungen.

Irland zum Beispiel geht aber sogar noch einen Schritt weiter und erlaubt sogar Aufnahmen in öffentlichen Innenräumen.

Andere Länder dagegen haben sich für eine abgeschwächte Form der Panoramafreiheit entschieden: Hier dürfen die Bilder zwar gemacht und veröffentlicht werden, aber eben nicht kommerziell.

Und es geht noch schlimmer: Weitere Länder erlauben euch beispielsweise nur das Fotografieren von Bauwerken, aber nicht von Kunst. Oder ihr dürft gar keine Fotos veröffentlichen, egal ob kommerziell oder nicht. Frankreich ist da so ein Beispiel, aber auch Italien.

Bei der Veröffentlichung ist es dann aber wieder so, dass das Recht des Landes gilt, in dem veröffentlicht wird. Bilder aus Frankreich können also in Deutschland veröffentlicht werden, sofern sie dann nur in Deutschland zugänglich sind. Für uns Internet-Menschen ist das also doch eher unpraktisch, aber eine Ausstellung könntet ihr beispielsweise mit Fotos von französischen Bauwerken problemlos machen.

Das heißt für uns alle also: Wenn wir in den Urlaub fahren, sollten wir vorsichtig damit sein, wo wir Bilder hochladen und zeigen, auf denen Bauwerke und Kunstwerke sind, die noch geschützt sein könnten. Vor allem dann, wenn ihr mit euren Blogs auch Geld verdient, wäre ich vorsichtig – denn nur weil ihr nicht das Bild vom leuchtenden Eifelturm verkauft, was sich in einem eurer Posts befindet, kann es sein, dass das unter kommerzielle Nutzung fällt, weil die Website ja von dem Bild profitiert und ihr somit leichter mehr Geld mit ihr verdienen könnt. Vielleicht sollten wir also in Zukunft öfter mal nachschauen, ob die Objekte auf unseren Fotos noch urheberrechtlich geschützt sind, wenn wir Urlaub im Ausland machen.

Fazit

Irgendwie bin ich froh, dass Annette mich dazu angeregt hat, mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Mir war nämlich nicht bewusst, dass ich ziemlich große Probleme bekommen könnte, wenn ich Bilder hier auf dem Blog zeige – auch, wenn ich sie nicht verkaufe und der Blog bisher keinen Cent abwirft.

Ich habe im Anschluss an meine Recherche also erst mal geschaut, ob das, was ich in Florenz fotografiert habe, noch geschützt ist. Denn wenn das der Fall gewesen wäre, hätte ich die Bilder vorsichtshalber aus den Blogposts entfernt…

In Zukunft werde ich versuchen, mich vor jeder Auslandsreise zu informieren – damit ich euch Bilder zeigen kann, die ich auch veröffentlichen darf, ohne vor Abmahnungen fürchten zu müssen.

Es sei aber abschließend noch gesagt, dass ich davon gelesen habe, dass Privatpersonen sowieso eher selten abgemahnt werden und eher große Firmen vorsichtig sein müssen. Aber, nur weil etwas nicht bestraft wird, sollte man es ja trotzdem nicht tun, solange es verboten ist, oder?

Wer von euch wusste schon, dass er mit Urlaubsbildern vorsichtig sein muss, wenn er die veröffentlicht?


Achtung! Ich habe mir das Wissen nur auf den folgenden Websites angelesen. Es kann sein, dass ich Dinge falsch verstanden oder durcheinander gebracht habe, auch, wenn ich mir große Mühe gegeben habe. Falls irgendwelche Informationen in meinem Text falsch sind, weise mich doch bitte darauf hin.

Quellen:

Urheberrecht.org, 24.8.17

Reichhard & Scholtz Anwaltskanzlei, Stuttgart, 24.8.17

Erkunde die Welt,23.8.17

22places, 23.8.17

Urheberrecht.de, 24.8.17

Netzdurchblick, 24.8.17


1 Urheber sind übrigens nur natürliche Personen und nicht etwa Tiere, Pflanzen, Maschinen und Computer. Urheber können auch Personengruppen sein, die sich die Rechte dann teilen.

- geschrieben von Tabea -

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22 Kommentare zu Urheberrecht und Panoramafreiheit –

  1. Servus Tabea,
    ja das gute Urheberrecht und die Panoramafreiheit. Was mich wundert, das die Presse eigentlich so lax damit umgehen darf. Ich bin nicht sicher, ob jedes der unzähligen Bilder, die z.b. die dpa für gutes Geld anbietet den genannten Kriterien entspricht.

    Viele Grüße, Dieter

    • Dabei sollte ja gerade die Presse doch mit gutem Beispiel voran gehen. Aber wir wissen ja auch nicht, ob da nicht Genehmigungen eingeholt werden, sodass sie dann z. B. auch nicht bleibende Kunstwerke fotografieren und das Bildmaterial verkaufen dürfen…

      Liebe Grüße

  2. Hallo Tabea,
    das ist ein wirklicch toller Artikel. Ein wenig habe ich mich damit befasst, aber über die Regelung in anderen Ländern habe ich noch nie nachgedacht.

    Ich habe mal einen Link von meinem Blog zu dir gemacht. Das Thema finde ich wichtig!

  3. laura am

    ich habe noch nie vorher etwas über panoramafreiheit gehört und bin dir echt dankbar, dass du da bisschen licht ins dunkle gebracht hast. werde ich mir auf jeden fall merken!

    liebste grüße, laura

  4. Die Panoramafreiheit stand ja schon fast vor dem Aus. Da waren auf Wikipedia schon alle Gebäude geschwärzt um der EU Kommission zu zeigen was für einen Schwachsinn sie sich da ausgeheckt haben.

    Zum Glück lehnte EU-Parlament den Angriff auf die Panoramafreiheit ab.

    Ich habe Dein Thema in meinem Blogger Forum aufgegriffen und noch was zum Eifelturm und das man Nachtsfotos nicht veröffentlichen darf, geschrieben.

    http://www.webloggerforum.de/allgemein-ums-bloggen-f10/panoramafreiheit-und-fotos-vom-beleuchteten-eifelt-t64.html

    Du fragtest im webmasterwelten Forum warum Du die einzige bist die Ihre Beiträge dort vorstellt. Das liegt doch daran das der Alex ja alle anderen rausgeschmissen hat und Du da nun die einzige aktive bist.

    Das nur mal btw.

    Toller Beitrag. Rechtliche Sachen interessieren mich immer sehr. Wenn och nochmal jung wäre würde ich bestimmt Jurist werden.
    Gerade im Urheberrecht gibt es so viele Fallstricke das man sich da gar nicht oft genug auf dem Laufenden bringen kann.

    Grüße Lothar

    • Na die Maßnahme von Wikipedia find ich gut – manchmal sind Politiker doch einfach nur realitätsfern… Ein Glück, dass unsere Panoramafreiheit gerettet wurde.

      Schön, dass du das Thema aufgegriffen hast. Dein Forum bräuchte wohl auch mehr aktive Mitglieder. In dem Webmasterwelten-Forum ist es auch schade, dass da kaum jemand noch aktiv ist, aber mit den wenigen, die noch da sind, macht mir der Austausch viel Spaß.

      Ich muss sagen, dass ich zwiegespalten bin, was rechtlichen Kram angeht. Ich habe da immer Angst, was zu übersehen oder falsch zu verstehen… Aber ich sauge natürlich jede Information auf, um möglichst auf der sicheren Seite zu sein. Gemahnt werden will ich nämlich nicht.
      Wie wäre es denn mit einem Fernstudium in Jura? Nur so aus Spaß, weil doch das Thema interessiert?

      Liebe Grüße

  5. Anna am

    Hallo meine Liebe!

    Ich habe auch immer nur dieses Wort „Panoramafreiheit“ gehört, aber mir nie wirklich gedanken darüber gemacht. Und ich bin gerade wirklich etwas überrascht und überlege gerade, ob ich nun lieber zweimal überlegen sollte.
    Ich finde deinen Beitrag wirklich wichtig und auch total interessant!

    Liebe Grüße!
    Anna 🙂

  6. Ein ganz toller Beitrag. Wie gestern schon bei meinen Lieblingsklicks geschrieben finde ich es toll, dass du auch über Deutschland hinausschaust und die Regelungen anderer Länder beleuchtet. Das Italien da so streng ist, wusste ich gar nicht. Also ich habe ja auch Beiträge über den Gardasee veröffentlicht oder Jesolo und da keine Probleme gehabt. Vielmehr wurden die Beiträge sogar von den Orten und auch Institutionen geliket und geteilt, da es immerhin auch Werbung für eine Region oder eine Sehenswürdigkeit ist. Deshalb verstehe ich auch das Argument für den Nachteil nicht, sodass es mir da wie dir geht. Denn ohne all die tollen Bilder auf Instagram wäre meine Reiseliste wohl nur halbs so lange und ich würde vieles gar nicht kennen. Da profitieren Künsterler und Architekten also definitiv von. Gibt ja mittlerweile auch den Hashtag Instagram made me Visist.

    Das mit dem Eifelturm finde ich auch übertrieben, denn kann man in der Tat vom Künstler der Beleuchtungsanalge abgemahnt werden, wenn man ein Bild nur vom Eifeltrum bei Nacht postet. Das tun zwar trotzdem verdammt viele, also ich sehe das immer wieder, aber man bewegt sich da halt echt auf dünnem Eis. Letztens gab es auch einen Bericht zum Thema Selfies vor Kustobjekten und eigentlich geschützten Bauwerken, so lange die nur im Hintergrund zu sehen sind und man als Person klar im Fokus ist, ist das Bild erlaubt. Da wurde die Mona Lisa genannt: Erlaubt ist da ein Bild, so lang man selbst halt im Fokus ist.

    Für meine London Reise muss ich nun auch erstmal recherchieren in wie weit ich von den Museum Innenaufnahmen posten darf. Beim British Museum hatten wir gegoogelt, weil ich vor ab schauen wollte ob man da überhaupt Bilder machen darf. Durfte man, aber nur für den privaten Gebrauch. Fand ich aber auch schön, dass das schon auf der Internetseite selbst klar angegeben ist. Hoffe das ist bei den anderen Museen auch so Transparent angegeben. In dem Fall finde ich das aber auch gar nicht schlimm, weil bei einem Museum halt wirklich oft die Gefahr besteht, dass sich manche die Stücke nicht mehr in Echt anschauen – was schade wäre. Denn die sind echt sehenswert.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Das glaube ich dir, die erste Wahl war für mich echt besonders. Das war bei mir damals die bayerische Landtagswahl, da war ich dann auch vor Ort wählen und habe mir das mal angeschaut. Mittlerweile bin ich ja bequem geworden und mache das immer per Briefwahl.

    Eigentlich ist da noch ein Beitrag geplant, wo ich auch meine liebsten Beiträge aus der Zeit verlinken wollte, aber ich muss einfach mal schauen wann ich zum Tippen komme. Weißt ja, dass ich letzte Woche im Urlaub war und jetzt steht direkt mein Geburtstag an und die London Post möchte ich vorbereiten, so lange ich noch alles gut im Kopf habe.

    So Flyer in der Post hatten wir zum Glück nicht, finde das braucht es auch nicht, weil man im Internet ja alle Infos über die Parteien findet. Solche Veranstaltungen finde ich da einfach viel besser, ich hätte auch gerne noch mehr besucht, aber die die mich noch angesprochen haben, waren leider immer Vormittags während meines Praktikums und da musste ich nun mal arbeiten. Echt ärgerlich und in meinen Augen auch doof gewählt.

    Finde ich aber toll, dass ihr das immer hat. Bei uns ist das halt alle ca. alle zwei bis drei Monate und dann halt dann ein ganzer Raum voller Bücher, die unterteilt sind nach Genres. Ist in der Form aber auch richtig cool.

    Den musst du dir auch unbedingt anschauen, aber schau dir auch die beiden Vorgänger an, sonst wird es schwer mit dem Verständnis. Die ganze Reihe ist aber richtig toll und es sind auch alle drei bei Amazon Prime verfügbar.

    • Ich bin halt bei der Recherche darauf gestoßen, dass man EU-weit vereinheitlichen wollte (inzwischen wurde die Idee verworfen), weswegen ich dann auf die unterschiedlichen Regelungen aufmerksam wurde. Und man verreist ja doch ab und zu, sodass das nicht ganz unwichtig ist. Erschreckend fand ich da wirklich, dass gerade so beliebte Länder wie Frankreich und Italien strenge Vorschriften haben…

      Das beruhigt mich jetzt, dass du auch findest, dass Fotos nicht schaden, sondern gute, kostenlose Werbung darstellen! Ich denke, deshalb haben die meisten Länder auch eher mit Deutschland vergleichbare Regelungen.

      Bei Selfies finde ich Verbote echt bescheuert… Da will man ja oft nur eine Erinnerung von sich am Ort haben – also soll das Bauwerk auch erkennbar und nicht nur kleines Beiwerk sein, oder? Und wenn man das dann nicht teilen darf, ist das schon schade.

      Bei Museen von innen verstehe ich ja auch, dass man da nicht alles zeigen darf. Bei Innenräumen frage ich daher immer bei den Besitzern… Und schicke meinen Beitrag auch vorab als oft an die, um ihn absegnen zu lassen. Wenn es auf der Homepage steht, finde ich das aber auch immer am besten. Auch bei Messen und sowas.

      An deiner Stelle würde ich mich auch erst den Posts über London widmen. Sowas mache ich auch immer zeitnah und manchmal tippe ich sogar schon während der Rückreise, damit alle Eindrücke frisch sind.

      Wenn Veranstaltungen sind, die gerade auch für arbeitende Leute interessant sind, sollten die auch meiner Meinung nach nicht dann sein, wenn alle im Büro sitzen. Total hirnrissig, diese Planungen, die einige an den Tag legen, damit sie selbst nette Arbeitszeiten haben.

      Wenn ein Flohmarkt nur alle paar Wochen ist, ist es halt ein besonderes Event, dass vielleicht auch die Bücherei ein bisschen belebt. Könnte ich mir so vorstellen.

      Danke für den Tipp!

      Liebe Grüße

  7. Ich will bei dem Film auch unbedingts ins Kino, denn den letzten fand ich auch sehr unterhaltsam, wenn auch nicht ganz so gut wie den ersten Teil. Aber ich freue mich nun auf das große Finale.

    Oh doch es gibt trotzdem Szenen mit allem am Tisch, das war halt dann nur eine Menge Arbeit für die Darstellerin, die quasi die Szene mehrmals drehen musste. Die Technik macht es dann aber möglich ;). Somit ist das schon ne Mammutaufgabe, die nicht jedem Schauspieler gelingt.

    Gestern kam lustigerweise passend dazu auch etwas in den Nachrichten, wo es darum ging das man die Klimaerwärmung vielleicht irgendwann mit moderner Technik stoppen kann. Derzeit ist das aber noch Zukunftsmusik, weil die Auswirkungen nicht vorhersehbar sind und katastrophal sein könnten. Das zeigt, dass man schon in die Richtung forscht und ich finde das irgendwie bedenklich wenn der Mensch dann solche Eingriffe vornimmt.

    Freut mich aber, dass am Ende doch mehr dabei war, denn gerade im Herbst und Winter geht man ja doch eher mal ins Kino.

    • Uih das freut mich zu hören :).
      Ich finde das ja total Schade, dass du an deiner Hochschule keinen Anschluss gefunden hast, wobei ich es mir generell schwer vorstelle als einziges Mädchen im Studiengang, aber trotzdem hatte ich gedacht, dass man dich da besser aufnimmt und integriert. Vorerst gibt es sie nur im Pay Tv, sicherlich auch irgendwann mal auf anderen Plattformen.

      Habe ich mittlerweile auch bemerkt und ausgetauscht ;). Jap ich stehe ja ab und an auf überzogenes Drama, ist ziemlich entspannend zwischendurch und man muss so wenig nachdenken xD.

      Als Geschichtsfan blutet mir bei der Aussage natürlich das Herz. Natürlich sehe ich das auch kritisch, aber es ist nun mal ein Teil der Geschichte, den man nicht todschweigen sollte, schon alleine deshalb nicht um aus den Fehlern von damals zu lernen oder diese Zeit auch kritisch zu hinterfragen ;). Zumal die Serie den Fokus ja auch eher auf den Untergang des Ordens legt und auch die politischen Machtspiele der Zeit beleuchtet. Das Missionieren ist da jetzt nicht der Mittelpunkt und man darf auch nicht vergessen, dass der Orden abseits ja auch Gutes getan hat und Menschen beispielsweise auf den Straßen vor Überfällen geschützt hat und dazu kommt noch, dass die Templer bald ja auch zur Opposition des Papstes wurden und deshalb auch gefallen sind. Man darf also auch die Entwicklung nicht außer Acht lassen, die viele da durchgemacht haben ;). Die Kirche war im Mittelalter nun mal eine starke Institution, aber deshalb dann die Geschichte nicht aufzuarbeiten, finde ich problematisch. Man sollte einfach alles mit seinen Vor- und Nachteilen kritisch hinterfragen und daraus lernen, aber dazu gehört dann auch die Aufarbeitung. Denn auch der Templerorden hat mehr Facetten, wenn man sich da mal reinliest, was ich übrigens gerade mal gemacht habe, um mal zu schauen ob er nur zu Missionierungszwecken da war ;).

      • Ich hatte auch gehofft, dass es besser läuft, weil ich mit männlichen Mitschülern in der Schule immer super klar kam und auch im Informatik-LK unter 13 Jungen glücklich war und mich Pudel wohl gefühlt habe.

        Aber gerade sitze ich wieder in einer Vorlesung, wo jetzt auch ein paar E-Techniker aus Semester 1 sitzen und da bin ich aus Glück neben zwei Betten Leutchen. Hoffentlich lässt sich das noch ausbauen 😉

        Also das was du jetzt zu dem Tempelorden schreibst, kann ich schon nachvollziehen. Und du hast wirklich Recht, dass ich da nicht so ablehnend sein sollte… Aber ich bin halt echt jemand, der sich höchstens für die „jüngere“ Geschichte interessiert oder das Leben der allgemeinen Bevölkerung. Also ich könnte mich zwar für das Leben der Bauern im Mittelalter oder sogar der Antike begeistern, aber eben nicht für das der Adligen oder Ritter. Vielleicht hat das was damit zu tun, dass ich mich mit denen nicht identifizieren kann.

        Liebe Grüße

    • Ich fand es so schade, dass die beiden ersten Filme nicht auf Prime zu finden waren… Zumindest den ersten hätte ich gern noch gesehen, weil ich ja den zweiten im Kino gut fand.

      Okay, irre, dass eine Person echt gleichzeitig mehrfach im Raum sein muss, also so theoretisch. Ich will nicht wissen, wie viel Aufwand das beim Schnitt ist. Oder wie anstrengend das für die Darstellerin ist, ständig umzudenken.

      Viel Kino ist Dank der Schule wohl nicht drin – und durch Prime habe ich ja nun auch erst mal am Laptop genug zu sehen. Ich brauche nur noch ein Kabel für Laptop zu Fernseher, um Weihnachten mit Mama was schauen zu können – dieses Jahr dann ohne Werbung 😉

      Liebe Grüße

  8. Hallo Tabea,
    das ist echt mal ein ausführlicher und informativer Bericht zu dem Thema „Panoramafreiheit“. Eigentlich ist es gar nicht so schwer. Allerdings habe ich selber auch schon die Erfahrung gemacht, dass mir einige Personen an den Kragen wollte, weil sie der Meinung gewesen sind, ein Foto von mir wäre nicht durch das Recht auf Panoramafreiheit gedeckt gewesen. Offensichtlich kann man hier, besonders in unserer digitalisierten Welt, nicht oft genug über das Thema aufklären.

    Schöne Grüße
    Sebastian

    • Danke für das Kompliment.
      Du hast Recht – zumindest hier in Deutschland muss man nur auf ziemlich wenige Dinge wirklich achten. Aber ich finde es erschreckend, dass man dir da dennoch Verletzungen des Urheberrechts unterstellen wollte.
      Was fotografierst du denn so, wo das relevant ist?

      Liebe Grüße

      • Ich habe eine Zeit lang gerne Architektur aus verschiedenen Epochen fotografiert. Irgend ein Foto von einer Häuserfassade, das ich von einem öffentlichen Platz aufgenommen hatte, hat da einen geschäftstüchtigen Hobby-Rechtsverdreher auf den Plan gebracht. Gott sei dank hat sich das aber schnell im Sande verlaufen.

      • Das ist ja eine interessante Beschäftigung. Hast du die Bilder dann für irgendwas verkauft oder nur auf einer eigenen Website gezeigt?
        Solche Hobbyrechtsverdreher sind echt grausam… Und ich verstehe auch nicht, warum die sowas machen.

        Liebe Grüße

  9. Naja ich verstehe es schon, es ist eine einfache Methode sehr schnell sehr viel Geld zu verdienen.
    Eine Zeit lang habe ich versucht, sie zu verkaufen. Jetzt sind es nur noch schöne Erinnerungen an viele interessante Städtereisen.

    • Erinnerungen sind ja auch nett.
      Wahrscheinlich ist das Angebot aber einfach größer als die Nachfrage bei solchen Fotografien… Meistens kann man da ja auch alte Bilder immer wieder verwenden, da sie nicht schnell an Aktualität verlieren…

      Liebe Grüße


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