Mittwoch, 2. August 2017

Soziale Netzwerke – Sind Facebook und Instagram Pflicht?

Hallo ihr Lieben!

Soziale Netzwerke sind in aller Munde, oder? Egal, um welches Thema es eigentlich geht – irgendwer hat sich dazu sicher in beeindruckender oder unangebrachter Weise in einem sozialen Netzwerk geäußert. Oder aber wir denken mal an Fake News, die sich ohne solche Plattformen sicher nicht so schnell verbreiten würden…
Ach, und vom derzeit so beliebten Digital Detox habt ihr auch alle schon gehört, oder?

Die Netzwerke sind eben omnipräsent. Das kann Vorteile haben, aber sicher auch Nachteile. Also werfen wir mal einen Blick auf die beiden Seiten, bevor ich euch erkläre, welche Frage sich mir letztens bezüglich der Nutzung von sozialen Netzwerken für meinen Blog stellte.

Soziale Netzwerke - Pflicht, angemeldet zu sein?

Die Vorteile

Objektiv gesehen bringen solche Plattformen den Vorteil, dass sie von enorm großen Bevölkerungsgruppen genutzt werden. Fast jeder hat einen Account bei Facebook; gerade die Generation, die immer ein Smartphone zur Hand hat, nutzt auch Instagram ständig. Ach, und Snapchat gibt es ja auch noch… Oder Twitter?
Man kann also sehr viele Leute erreichen, wenn man in diesen Netzwerken unterwegs ist – und da Beiträge gelikt und geteilt werden können, verbreiten sich gerade die besseren, interessanten, schockierenden oder witzigen Dinge rasend schnell. Wenn man also Facebook für den Blog nutzt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich die eigenen Blogposts wie von selbst verbreiten, solange sie eben die nötige Qualität aufweisen.
Aber auch als Nutzer, der nicht selbst etwas verbreitet, profitiert man von sozialen Medien: Man bekommt Informationen zu lesen, die einem sonst vielleicht entgangen wären. Außerdem sind viele Beiträge eher kurz gehalten, sodass sich ein breites Allgemeinwissen bilden kann, ohne dass man zu viel Zeit investieren müsste.

Für Blogger haben Plattformen wie Facebook zudem den Vorteil, dass man hier in Gruppen auch etwas organisieren kann. Zumindest habe ich davon gehört – mangels Facebook-Account konnte ich nämlich schon mehrmals bei irgendwas nicht mitmachen.
Auf Instagram und Snapchat kann man gut in Kontakt zu seinen Lesern kommen, schätze ich. Ein Bild mit einem kurzen Text ist eben schneller kommentiert als ein lange Blogpost.

Für die Leser bieten soziale Netzwerke den Vorteil, dass man dort immer über Neuigkeiten auf den Lieblingsblogs informiert wird, ohne dass man sich für einen zusätzlichen Reader anmelden muss. Außerdem kann man seine Blogger so besser kennen lernen, denn viele posten auf Instagram am gern mal Alltagsmomente, die es nicht in den Blog schaffen. Für mehr Authentizität oder so…

„Oder so“ schreibe ich deswegen, weil manche auch in den sozialen Medien nur die Glanzversion ihres Lebens zeigen. Aber schlimm ist auch das nicht – solange man es eben als Inspiration und nicht als Normalität auffasst. Inspiration, Austausch, echte Einblicke, schnelle Informationsverbeitung – das sind die größten Vorteile, die mir in den Sinn kommen.

Soziale Netzwerke - Pflicht, angemeldet zu sein?

Die Nachteile

Wie alle anderen Dinge unserer modernen Welt auch, haben natürlich auch die sozialen Netzwerke einige Nachteile zu bieten.

Fangen wir hier doch gleich mal beim Stress an, der dafür verantwortlich ist, dass der Digital Detox so populär geworden ist. Viele Nutzer der Netzwerke haben das Gefühl, sie müssten all ihre Accounts regelmäßig mit neuen Inhalten befüllen. Ach, und hochwertig sollen die Inhalte auch noch sein. Es werden Regeln ausgestellt, in welchem Verhältnis man andere unterstützen und sich selbst vermarkten soll… Es wird ein eine einheitliche Linie für das Profil festgelegt… Ach, keine Ahnung, was man da noch so macht. Jedenfalls gibt es einen Haufen von Tutorials im Netz, die einem erklären, wie man erfolgreiche Accounts mit vielen Followern aufbaut.

Und das verursacht Stress. Erst mal muss man die Zeit finden, all diese Inhalte zu produzieren und auf die Reaktionen der Follower einzugehen, sodass man dabei sicher wertvolle Lebenszeit verliert. Aber zusätzlich braucht man auch noch Ideen, was als nächstes online gehen soll und den eigenen Ansprüchen an Kreativität, Qualität und Relevanz entspricht. Das kann so viel Druck verursachen, dass man sich erschlagen fühlt und gar nichts mehr in seinen sozialen Netzwerken teilen kann oder will.

Wenn also Stress und Druck erst mal so weit sind, dass sie einem den Spaß an den Medien genommen haben, dann gibt es leider für viele nur noch die Notbremse in Form einer Auszeit von sämtlichen Netzwerken. Weil das aber nicht cool genug klingt, nennt man das lieber Digital Detox.

Verbreitung von Lügen ist auch so ein Problem – denen genau wie tolle Beiträge erreichen auch Fake News in Windeseile viele Menschen. Die Nachricht muss nur interessant genug klingen und schon wird sie sicher geteilt.

Tja und dann ist da noch so eine Sache, die die Nutzer der sozialen Netzwerke vielleicht gar nicht mal so sehr stört: Ausgrenzung. Wer keinen Account hat, verpasst einfach was und wird vielleicht sogar ausgeschlossen. Ist euch mal aufgefallen, dass für viele Gewinnspiele Likes auf Instagram und Facebook zu den Teilnahmebedingungen zählen?
Aber nicht nur bei sowas kann man ausgegrenzt werden, sondern auch im Privatleben, wenn sich Freunde und Familie nur noch darüber unterhalten, was sie so Geniales in den sozialen Netzwerken gesehen haben…

Soziale Netzwerke - Pflicht, angemeldet zu sein?

Sind Facebook und Instagram Pflicht geworden?

Tja, und das ist nun die Frage, die ich mir stelle. Gibt es inzwischen sowas wie eine Art Zwang, dass man gewisse Netzwerke nutzen muss, wenn man nicht benachteiligt sein will?

Vor ca. drei Jahren legte ich mir mein erstes Smartphone zu, nachdem ich schon einige Zeit damit konfrontiert wurde, dass man ohne WhatsApp nicht alle Absprachen in der Schule mitbekommt.
Jetzt ist WhatsApp auch für mich, meine Mama und meine Oma ein Teil des Lebens und ich habe das Gefühl, dass jeder darüber erreichbar ist. Allerdings gibt es nun andere Dinge, bei denen ich mich ausgeschlossen fühle.

Und diese anderen Dinge betreffen das Bloggen. Ich habe für den Blog ausschließlich einen Account, den ich gern und regelmäßig nutze: Twitter (@habutschu).
Okay, auf G+ werden neue Posts geteilt, damit man mir über diese Seite folgen kann, aber selbst Pinterest nutze ich mehr im Background, um für mich Links abzuspeichern, die ich in meine Posts einbauen möchte.
Facebook ist mir allerdings schon seit Jahren unsympathisch und auch gegen Instagram habe ich eine Abneigung, die ich nicht mal begründen kann. Vielleicht habe ich einfach Angst, dass ich zu viel Freizeit in diesen Netzwerken verlieren würde? Und Snapchat finde ich allein schon deswegen blöd, weil ich mir Mühe geben müsste, da was Gutes zu posten, aber es dann doch nach einiger Zeit verschwindet.

Theoretisch kann man also auch ohne Facebook und Instagram leben – aber dann kann ich bei einigen Aktionen (Gemeinsam organisierte Blogprojekte, aber auch Gewinnspiele) nicht mitmachen.

Und ein Blick in die Statistik dieses doch schon etwas älteren Blogs wirft noch eine andere Frage auf: Wäre mein Blog erfolgreicher, wenn ich die beiden Plattformen nutzen würde?

Nach über vier Jahren kann ich nämlich gerade mal an die tausend Besucher im Monat verzeichnen… Das ist enorm wenig, wenn man das mit den Zugriffszahlen vergleicht, die andere Blogs in dem Alter haben. Zwar bin ich sehr froh über jeden einzelnen Leser und habe das Gefühl, dass meine Leser „treuer“ sind als die von anderen Blogs, weil sie längere und bessere Kommentare schreiben, aber trotzdem fragt man sich ja, ob man etwas falsch macht.

Gerade, da ich doch gern mit dem Blog so viel Geld verdienen würde, dass ich die Kosten für Domain und Webspace damit abdecken kann, wären mehr Leser irgendwie wichtig – oder zumindest nicht schlecht. Geld ist zwar nicht alles im Leben… Aber eben doch ein Nebenaspekt, auch beim Bloggen.

Nun weiß ich also nicht, ob einfach meine Texte und Fotos nicht gut genug sind, die Themen nicht passen oder ob es an den fehlenden Netzwerken liegt. Denn gerade Instagram und Facebook erreichen ja doch eine Menge Nutzer, oder?

Daher nun meine Frage: Sollte ich Facebook und Instagram eine Chance geben und meine Freizeit riskieren? Was würdet ihr mir raten und könnt ihr euch vorstellen, dass Accounts in diesen sozialen Netzwerken Habutschu nach vorn bringen können?

Soziale Netzwerke - Pflicht, angemeldet zu sein?

Fazit

Die Vorteile liegen eindeutig bei Inspiration und der schnellen Verbreitung von tollen Inhalten. Die Nachteile lassen sich mit der Zeit, die einem durch soziale Netzwerke fehlt, und der Gefahr von Fake News recht gut auf den Punkt bringen…
Doch was bleibt, ist die Frage, ob man zu viel verpasst, wenn man selbst sich nicht auf allen Plattformen registriert und diese aktiv nutzt.

Und für mich als Blogger bleibt auch die Unsicherheit, ob ich meinem Blog die Wachstumschance nehme, indem ich mich weigere, alle Kanäle zu bespielen und stattdessen ausschließlich Twitter aktiv nutze.

- geschrieben von Tabea -

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21 Kommentare zu Soziale Netzwerke – Sind Facebook und Instagram Pflicht?

  1. Prinzipiell hast du es schon richtig erkannt: Jeder Kanal erfordert Inhalte, Regelmäßigkeit, usw. und damit natürlich auch Stress.

    Ob dein Blog damit erfolgreicher wäre?
    Das ist abhängig davon, wie du Erfolg definierst – in deinem Beitrag definierst du es über die Klicks, diese müssten aber in Beziehung zu anderen Kennzahlen gesetzt werden, wie die Verweildauer oder Absprungrate.

    Ob du aber durch mehr Kanäle mehr Klicks bekommst ist fraglich. Ich probiere es manchmal über Facebook und da kommt kaum was rum.

    Meine erste Empfehlung ist und bleibt: andere Blogs lesen und dort kommentieren. Etwas, was du selbst vor einigen Wochen sagtest, dass du dazu keine Zeit mehr hast.

    Es ist also irgendwie ein Teufelskreis.

    Zudem sage ich es mal so: Du hast ja das kleinste Paket und daher gehend keine 100 Euro Kosten im Jahr… Die Frage ist nun also: Refinanzieren sich deine anderen Hobbies auch von selbst? 😉

    Zu FB und Co.: Ich nutze wirklich aktiv nur Twitter und Instagram. Facebook nutze ich nur zum Chatten, Google+ gar nicht, Pinterest suche ich nur nach Ideen ab, die ich eh nie umsetzen werde und Youtube konsumiere ich auch.

    • Danke für diese so umfangreiche Einschätzung der Situation.

      Toll finde ich ja, dass du noch mal ansprichst, dass die Absprungrate und die Verweildauer nicht unter den Tisch gekehrt werden darf. Bisher komme ich auf eine Verweildauer von 2 Minuten und einigen Sekunden bei einer Absprungrate von 40%. Ob das nun gute Werte sind, weiß ich aber gar nicht, weil man da nicht so oft Zahlen zum Vergleich hört. Daher habe Erfolg doch hauptsächlich immer von Klicks abhängig gemacht… Weil die eben scheinbar immer für Kooperationen herangezogen werden.

      Lesen und kommentieren tue ich ja schon sehr lange… Nur ist das gefühlt sogar noch wesentlich aufwendiger als beispielsweise einen Kanal zu füllen und führt meist höchstens den Blogbesitzer für einen Besuch auf meinen Blog.

      Also meine anderen Hobbys refinanzieren sich gar nicht. Das Reiten kann mir aber auch kein Geld einbringen… Denn ich betreibe ja keinen Leistungssport. Das Nähen kostet kaum was, weil ich nur alte Stoffe wiederverwende… Und außerdem kann ich durch dieses Hobby wie beim Stricken Geschenke entstehen lassen und spare damit an Weihnachten 😉
      Das Bloggen ist halt das einzige Hobby, wo ich die Möglichkeit überhaupt sehe, dass es sich refinanzieren könnte… Und das wäre eben schön, weil das Reiten schon so teuer ist.

      Liebe Grüße

      • Lexa am

        Moin Tabea,
        erstmal: 2s und 40% sind super Werte. Gerade die 40% sind für einen Blog super. „Normal“ ist glaube ich eine Absprungrate bei um die 80%, wenn ich mich richtig erinnere.
        Aber du hast (leider) recht, für Kooperationen ist meist nur die Klickzahl wichtig, nicht, welche Qualität diese Klicks haben. Da haben die meisten Firmen/Agenturen noch einen wichtigen Lernschritt vor sich.

        Zu der eigentlichen Frage:
        Von IG würde ich die Finger lassen, wenn du es nichts aus Spaß machst, sondern um Leser zu bekommen. Ich dümpel da auch nur privat rum, aber was ich von anderen höre ist folgendes: Wenn IG erfolgreich ist (100k Follower und mehr) dann läuft es parallel zum Blog, aber stärkt den Blog nicht unbedingt. Und da man dort nur einen Link in der Bio setzen kann, bringt es auch keine regelmäßigen Klicks.

        FB ist sehr zeitaufwendig, wenn man wirklich mehr Besucher dadurch haben will, da man dann auch in den ganzen FB Gruppen mitspielen muss und da teilen. Einfach nur seine Page zu betreiben und die eigenen Inhalte zu teilen bringt dank Algorhitmus kaum noch was.

        Meine Empfehlung für dich: Setze dich mal mit Pinterest auseinander. Du führst ja genau so einen Gemischtwarenladen wie ich, und Pinterest entwickelt sich langsam zu meiner SoMe-Traffic-Quelle Nummer 1. Ohne viel Arbeit. Beim Beitrag schreiben noch ein Bild mehr für Pinterest erstellen, das in eigenen Boards und Gruppenboards verteilen und fertig. Keine zeitaufwendige Interaktion notwendig und da Pinterest wie eine Suchmaschine funktioniert, leben die Pins lange und bringen beständig Besucher auf den Blog.

        LG Lexa

      • Liebe Lexa,

        Danke für dieses hilfreiche Kommentar. Deine Beurteilung meiner Werte aus Google Analytics gibt mir schon mal ein sehr gutes Gefühl… Ich glaube, ich sollte echt aufhören zu jammern und schlichtweg akzeptieren, dass ich niemand bin, dem das Bloggen Geld einbringen wird. Dafür bin ich halt jemand mit den besten Lesern und Kommentatoren der Welt, der auch noch Spaß am Schreiben hat. Das ist eh mehr wert 🙂

        Deine Beurteilung von Instagram und Facebook war für mich auch sehr interessant zu lesen. Irgendwie hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, dass man bei Instagram nur diesen einen kleinen Link hat… Weil eben so viele ihr Profil direkt irgendwie im Blog eingebunden haben.
        Und der neue Algorithmus von Facebook war mir zwar ein Begriff, aber wenn man dazu bisher keinen Kontakt hatte, schaltet das Gehirn bei solchen Informationen auf Durchzug 😉
        Ich werde mir also wie du es empfiehlst die Zeit sparen, die diese Netzwerke kosten würden.

        Pinterest könnte ich mir wirklich mal ansehen, aber gerade ist die Zeit wieder knapp ;). Daher bleibe ich nun doch bei den beiden Foren, die ich für mich in der letzten Zeit entdeckt habe. Das macht einfach Spaß 🙂

        Liebe Grüße

  2. Bee am

    Ein schönes Thema, Tabea. Social Media ist omnipräsent, das ist wohl so. Ich nutze für den Blog nicht Facebook und G+, privat nutze ich Facebook schon. Eine Blog-Verknüpfung haben Pinterest, Twitter und Instagram, allerdings bin ich auf allen Kanälen eigentlich nur unterwegs um mich inspirieren zu lassen.

    Ich teile Bloginhalte so gut wie nie auf Twitter, genauso bei Instagram. Mir ist das einfach zu zeitaufwändig und ich bin da ganz bei Christiane, lieber auf Blogs kommentieren, das ist zielgerichtet. Ich weiß, dass viele ihre Blogposts über alle Kanäle streuen, wie gesagt, so viel Zeit habe ich leider nicht und SM ist mir nicht so wichtig.

    Liebe Grüße, Bee

    • Irgendwie schön zu hören, dass es auch Menschen wie dich gibt, die sich nicht penetrant selbst vermarkten sondern lieber Blogs besuchen und Kommentare da lassen.

      So wirklich eine Strategie steckt bei mir ja auch nicht hinter irgendwas… Ich schreibe nur zu neuen Posts für den Veröffentlichungstag vorgeplant einen Satz und haue den Link dazu… Also das ist wirklich was, was ich halt für G+ und Twitter in einem Abwasch machen kann und nur tue, um Menschen ohne bloglovin Möglichkeiten zu bieten, mir unkompliziert zu folgen.
      Ansonsten ist Twitter auch eher Inspiration und Pinterest sogar nur eine schicke Art, mir meine Quellen und Linktipps zu merken.

      Liebe Grüße

  3. Hans am

    Hallo Tabea,

    für mich sind die sozialen keine Pflicht. Ich nutze Google+ und Twitter. Sonst nichts. Ich stehe Facebook und Co. ja durchaus auch kritisch gegenüber und habe das in dem ein oder anderen Artikel ja auch schon durchblitzen lassen.

    Die Verlagerung von Gesprächen vom Blog in die Netzwerke sind wirklich schade.

    Mir gehts wie Bee. Ich habe auch ein Leben neben dem Internet und meinem Offlineleben spendiere ich natürlich auch seine Zeit.

    Ich wünsche dir, dass die Beteiligung in den Foren etwas positives bewirkt. Und damit meine ich keine Klicks, sondern Leser und deren Kommentare.

    Lieben Gruß
    Hans

    • Interessant, dass wir auch den gleichen Plattformen vertreten sind. Wobei G+ mich irgendwie nicht so recht packt, da wird nur automatisch geteilt. Aber Twitter macht eben echt Spaß dafür 🙂

      Foren sind echt eine sympathische Sache und ich merke doch, dass die mir immer mehr Freude bereiten… Sogar dann, wenn dadurch keine Leser oder Kommentare kommen, sondern man sich nur im Forum selbst austauscht und weiterhilft. Daher danke ich dir, dass du mir damals das eine Forum noch empfohlen hast!

      Liebe Grüße

  4. Caro am

    Ich gebe selber zu, dass ich sowohl facebook als auch instagram und pinterest nutze (und g+, aber nur genauso wie du), allerdings ist facebook die einzige quelle, die ich auch wirklich für meinen blog nutze.

    Über facebook hat man halt den vorteil, z.B. durch gruppen einige besucher zu bekommen, das sehe ich dann auch immer, andererseits wären mir treue leser deutlich lieber als die klickzahlen. deswegen denke ich, hat alles seine schattenseite. mir gefällt dein persönlicher blog, ich lese auch immer sehr gerne, aber ich glaube heutzutage kommt man ohne die ganzen sozialen netzwerke gar nicht drumherum.

    mir ist auch aufgefallen, dass es insbesondere viele instagrammerinnen mit foodinstagram gibt, die jetzt auch einen blog eröffnen und dann natürlich eine enorme reichweite haben, weil sie bei ig zehntausende follower haben. das ist dann immer frustrierend für mich, andererseits mache ich meinen blog, weil es mir spaß macht und auch für mich und nicht, um damit groß geld zu verdienen 😀

    • Es ist doch irgendwie beruhigend zu lesen, dass auch andere Menschen Google + nur so stiefmütterlich behandeln… Was aber die Interaktion bei dir angeht, habe ich ich leider manchmal fast das Gefühl, dass ich die einzige bin, die Kommentare schreibt. Ich hoffe mal, der Eindruck täuscht mich hier einfach, weil ich einfach viele Posts sehr zeitnah lese… Denn Klicks ohne Interaktion sind ja echt eher traurig.

      Anhand deines Instagram Beispiels schließe ich jetzt mal, dass du meinst, dass der Blog hauptsächlich dann von sozialen Netzwerken profitiert, wenn der entsprechende Account vorher schon groß war?

      Liebe Grüße

      • Caro am

        Jaaa ich verstehe Google + auch gar nicht so gut, ich teile immer nur und sehe, wann du was neues gepostet hast 😀

        Bei mir ist es leider wirklich so, dass du als eine der wenigen kommentierst, ich habe zwei, dreimal auch andere Leute, aber ansonsten leider nichts…
        Ich weiß auch nicht, wie ich das noch ändern kann, ich versuche halt einfach regelmäßig leckere Rezepte zu posten, damit mein Blog auch anerkannt wird 🙂 Nein, also mir ist es halt wichtig, die Rezepte bestmöglich zu poste und wenn es den Leuten nicht genug gefällt, mir einen Kommentar zu hinterlassen, dann ist das ja nur ein Ansporn für mich. Aber der Blog ist ja auch nur mein Hobby 🙂

        Ja genau das meinte ich mit Instagram. Mir ist das irgendwie in letzter Zeit aufgefallen, dass Leute mit um die 60.000 Follower plötzlich einen Blog starten, nur um noch mehr Reichweite zu bekommen. Dann immer Kooperationen um Geld zu verdienen und die eigene Meinung zählt gar nichts mehr. Das finde ich echt schade, weil dabei Leute wie wir, die einfach das posten, was ihnen gefällt, ein wenig untergehen…

        Naja, aber ich hoffe, das wird noch etwas mehr bei mir, schließlich blogge ich auf Caro Küchenvee ja auch noch nicht sooo lange…

        Liebe Grüße

      • Das mit der intuitiven Bedienung ist bei G+ scheinbar echt nicht so gut umgesetzt… Und das, obwohl ich viele andere Services von Google immer gern benutzt habe und da nie lange brauchte, um mich quasi „einzuarbeiten“.

        Dass du so wenige Kommentare erhältst, finde ich wirklich richtig schade. Kommentierst du regelmäßig auf anderen Foodblogs? An Blogparaden nimmst du ja schon fleißig teil… Das bringt mir oft ein paar Leser und Kommentare zusätzlich. Vielleicht kannst du dich noch in ein oder zwei Foren anmelden… Da kann man sich erstens toll austauschen und zweitens kommen daher auch ab und zu Leser, wenn man seine Posts teilt – und zwar Leser, die echte Kommentare schreiben, weil sie wissen, wie sehr man sich über sowas freut.

        Also ich drücke dir die Daumen, dass dein Blog bald mehr Aufmerksamkeit erhält.

        Liebe Grüße

  5. Meiner Meinung nach machen solche Plattformen sowieso nur Sinn, wenn man Spaß damit hat! Es gibt schon zu viele Bloggerprofile etc, die nur halbherzig geführt werden, weil man sie halt hat. Instagram macht mir persönlich Spaß. Aber ich nutze es auch vor allem privat und sträube mich zum Beispiel gegen einen Business Account für meine eigentliche Fotoarbeit.
    Facebook ist mir auch schon immer unsympathisch und ich war noch nie privat dabei! Allerdings hat man gerade zu Anfang meiner Selbstständigkeit einen Account für seine Arbeit gebraucht… den hab ich auch immer noch und führe ihn auch. Dennoch… der läuft halt so mit, es macht keinen wirklichen Spaß. Es schauen nur nach wie vor zu viele erst da anstatt auf meine eigentliche Homepage rein und daher komme ich nur schwer drum herum.

    Pinterest finde ich manchmal ganz schön zum Stöbern… so für Häkelzeug oder so. Allerdings bietet sich mein Blog dahingehend auch nicht so zu vermarkten an.

    Hahahaha! Wenn wir doch mit dem Navi wenigstens an einem Touri-Hotspot angekommen wären… hätten wir uns darauf verlassen, wären wir nur in der Pampa gelandet. 😉 Oftmals hörte die Streckenbeschreibung auch einfach vor dem Ende und Ziel auf…
    Das Ding war wirklich nicht zu gebrauchen und eine Frechheit!
    Offlinekarten sind wirklich super praktisch! Wie du schon sagst, auch zu Fuß hat man keine Lust auf Umwege und es ist schon erstaunlich wie gut das mit GPS funktioniert, selbst wenn man mal kein Netz hat.

    Erstens kann ich nicht kochen, zweitens neigt mein Papa zu hohen Cholesterinwerten. Da ist es ganz gut, wenn es Spiegelei und Speck nur im Urlaub gibt. Vielleicht. 😉
    Tatsächlich war es zum Teil eine praktische Entscheidung. Wir waren ja oftmals wirklich mitten im Nirgendwo unterwegs und wenn da ein Motel ein Frühstück anbietet, findet man es schon praktisch. Dann muss man nicht schon am Vortag für den Tag und den nächsten einkaufen. Vor allem, weil wir im Auto ja keine Kühlung hatten…
    Aber wie gesagt, das hat sich nicht gelohnt. Dahingehend sind wir eines besseren belehrt worden.

    Also allem Anschein nach passiert das zwar gerade in Los Angeles und San Francisco zur Zeit sehr oft (irgendwelche Banden), aber seit wir das erzählt haben, kommt irgendwie jeder mit solchen Geschichten daher. Passiert auch gerne in Deutschland und überall in Europa. Und vor allem werden viel öfter Autos aufgebrochen als man meinen würde…

    Manchmal kann man die Unterkünfte auch ganz gut direkt auf den Homepages der Hotels buchen. Aber das mit dem Stornieren etc. ist über Plattformen wie booking.com halt auch einheitlich geregelt und man hat schon eine gewisse Sicherheit. Ist mir lieber…
    Reisebüro war bisher auch immer okay, aber gerade bei so einem Roadtrip bietet sich das nicht so gut an. Viele Motels etc sind da ja gar nicht in deren Angebot.
    Flüge bzw Visa hab ich aber übers Reisebüro gemacht. Da war ich mir sicherer, da ja gerade Amerika ziemlich nervig ist was das Einreisen und Visa angeht…

    Wir hatten zu viert auch keine große Lust auf dem Weg nach Unterkünften zu suchen. Kann schon mal ein Abenteuer sein und ist vielleicht zu zweit machbar. Könnte man theoretisch im Notfall auch im Mietwagen schlafen. Aber vier Leute? Da muss dann in einem Motel schon mindestens zwei Zimmer frei sein (Familienzimmer haben ja nicht alle)… das war uns zu gefährlich.

    Haha. Ich vertrage auch wirklich kaum Alkohol… ich bin sofort hinüber und trinke daher auch nur selten bzw dann sehr wenig.

    Dankeschön. Es freut mich wirklich zu lesen, dass dir der Post gefallen hat. 😉 Und Danke für die Erwähnung!!

    • Ich schätze du hast Recht, dass man einfach Spaß an diesen Sachen haben muss. Ich merke ja schon, dass G+ nur die Updates von mir erhält, die ich in einem Aufwasch mit dem Teilen meiner eigenen Posts auf Twitter machen kann. Die Plattform hat mich einfach nicht überzeugt und daher werde ich auch lieber meine eh schon begrenzte freie Zeit behalten, statt mich mit Facebook oder Instagram auseinander zu setzen.

      Dass du deinen Account bei Facebook nur hast und nutzt, weil du das eben musst, klingt echt nicht schön… Da habe ich echt eine Luxussituation, weil das Bloggen eben nur ein Hobby ist.

      Ganz selten stöbere ich auch mal bei Pinterest, aber bis jetzt ist das für mich eben doch eher ein Tool, um Links (geheim) abzuspeichern, die ich später für Posts noch brauche. Erst danach werden sie öffentlich auf meinen Boards verteilt… Nur meine eigenen Posts da zu verteilen, reizt mich irgendwie nicht.

      Wie gut GPS heutzutage läuft, erstaunt mich auch immer wieder. Mein Vater nutzt das Zeug ja beispielsweise auf dem Trecker und kann dann auf dem Feld deswegen sein Fahrzeug auf wenige Zentimeter genau geradeaus fahren lassen. Total irre. Und meine Jogging Runde tracke ich ja auch am Handy und wenn ich gleiche Wege laufe, sind die auch ziemlich genau gleich lang.

      Also ich habe in letzter Zeit viel gelesen, dass Eier das Cholesterin gar nicht wirklich ansteigen lassen, weil der Körper den Großteil selbst herstellt. Vielleicht kann dein Papa sich da mal schlau machen, wenn er Eier doch so gern isst. Und Rührei kann jeder 😉 Omelette und Spiegeleier auch… Ich glaube, nichts ist so easy wie die Zubereitung von Eiern in einer Bratpfanne 😉

      Ohje… Jetzt hast du mir echt Angst gemacht, dass mein geliebtes Auto auch mal solchen Leuten zum Opfer fallen kann. Aber z. B. meine Kamera oder den Laptop lasse ich darin eh nur im größten Notfall liegen.

      Liebe Grüße

  6. nossy am

    Ich denke das der Eindruck wirklich entsteht, das Facebook, Instagram und Co. heute Pflicht sind. Gefühlt hat jeder mindestens 1 Ding davon. Und nicht nur, wenn ein Blog betreiben wird.
    Das Gefühl des „Ausgegrenztseins“ habe ich auch schon sehr oft gehabt, als damals immer mehr Leute nur noch über Facebook sich unterhielten und Fotos teilten. Facebook habe ich dennoch bis heute nicht. Wenn ich jemanden wichtig bin, dann informiert er mich auch persönlich, anstatt nur unpersönliche Mitteilungen über Facebook raus zuhauen.

    Wenn du mehr Reichweite haben möchtest, wird dir die reine Nutzung der ganzen Sozial Medien nicht viel bringen, denke ich. Du musst dort genauso aktiv sein, wie beim Blog. Am besten jeden Tag was posten. Andere liken, kommentieren, usw. und dabei hoffen, dass sie auf dich aufmerksam werden und auch immer wieder zu dir zurückkehren. Mehr traffic entsteht dabei nach meinem Gefühl nicht für den Blog. Ich habe es jetzt mit Instagram ausprobiert (also seit ein paar Monaten) und kann keinen „Schub“ bei meinem Blog feststellen. Allerdings poste ich auch nicht jeden Tag bei Instagram etwas.. das ist mir dann auch zu stressig.

    Ich finde man darf auch nicht vergessen, das auf den Sozial Medien viele Followerzahlen gekauft sind. Das geht heutzutage wohl auch sehr einfach…

    Instagram und flickr nutze ich persönlich einfach um meine Fotos zu teilen. Das reicht mir auch.

    Hab ein schönes WE.
    nossy

    • Ja, du hast recht, dass das Problem mit der Ausgrenzung sich nicht auf Blogs beschränkt… Und das ist ja eigentlich das Schlimme, denn es soll ja durchaus Menschen geben, die das Internet nicht oder nur für andere Dinge nutzen möchten. Aber da können die sozialen Netzwerke eigentlich nicht mal was für, sondern nur ihre Nutzer.

      Das man alle Accounts aufwändig pflegen muss, ist mir durchaus bewusst und deswegen habe ich eben​ auch nur die genannten Accounts und habe mich von Facebook und Instagram ferngehalten. Und nachdem ich nun wurde Kommentare gelesen habe, bleibt es auch dabei. Zeit ist wichtiger als Klicks. Und nicht mal die bekommt man ja zuverlässig, wenn man Mühe in ein Profil auf den beiden Seiten steckt.

      Liebe Grüße

  7. Anne am

    Ich bin überhaupt nicht drin in der ganzen Social Media Thematik. Ich nutze meine Accounts alle privat, auf Twitter teile ich neue Beiträge automatisch und das war es auch schon. Wie du auch sagst, mir ist es zu viel Stress, entweder separate Accounts für den Blog zu betreiben oder mir mit meinen privaten Mühe zu geben (oder sie öffentlich zu machen – sowohl Twitter als auch Instagram sind auf privat gestellt). Im Umkehrschluss finde ich soziale Medien auch nicht wichtig für einen Blog, weil ich keine Plattform nutze, um neue Blogs oder Beiträge zu finden.

    Christiane hat weiter oben ja schon gesagt, dass für sie das Kommentieren auf anderen Blogs für die beste Möglichkeit hält, um neue Leser auf sich aufmerksam zu machen und da schließe ich mich an. Ich klicke sehr oft auf die Blogs von Menschen, die auf denselben Blogs wie ich kommentieren. Ich sehe auch bei mir, dass darüber auch öfters mal neue Besucher zu mir kommen (da ich aber nichts anderes großartig nutze habe ich da keine Vergleichswerte aus persönlicher Erfahrung).

    • Automatisches Teilen kann ich gar nicht leiden – das ist mir viel zu unpersönlich und wirkt dann lieblos im. Vergleich zu der Art, auf die ich meinen Blog führe, schätze ich.
      Deine Einstellung zu den Netzwerken ist sicher eine sehr gesunde, weil du dadurch deutlich weniger Stress hast und den Spaß am Bloggen eher behältst 🙂 Daher werde auch ich von Facebook und Instagram die Finger lassen und einfach bei Twitter bleiben, welches ich nun mal auch privat lieben gelernt habe – daher ist es quasi ein Kombi-Account,weil ich finde, dass der Blog sowieso ein. Teil von mir ist.

      Früher, als ich noch mehr Zeit übrig hatte, habe ich auch viel auf die Blogs von anderen Leuten, die auf meinen Lieblings Blogs unterwegs sind, geklickt. Da ist die Wahrscheinlichkeit einfach recht groß, dass man ähnliche Interessen hat 🙂 Leider fehlt mir zu sowas nun häufig die Zeit und ich bin froh, wenn ich bei meinen Kommentatoren regelmäßig einen Gegenbesuch samt Kommentar antreten kann.

      Liebe Grüße

      • Anne am

        Das ist ein guter Einwand, vielleicht ändere ich das mal. Ich hab das per iftt vor ewigen Zeiten mal eingerichtet, weil ich dann die Beitragsbilder nicht manuell bei Twitter hochladen muss.

        Ja, so richtig viel zeit habe ich dazu auch nicht mehr. Auf den Blogs, die ich schon länger lese, klappt das noch ganz gut mit dem regelmäßigen Lesen und Kommentieren, andere Blogs meistens nur am Wochenende.

      • Wenn du die URL deines neuen Posts auf Twitter in einer eigenen Zeile stehen hast, generiert Twitter bei mir automatisch ein Vorschaubild, das man sogar anklicken kann, um zum Post zu gelangen. Ich weiß aber nicht, ob D nur funktioniert, wenn man bei WordPress ein Beitragsbild festgelegt hat.

        Ich kommentiere meistens auch nur noch meine liebsten Blogs, auf denen dann auch immer Antworten von den Bloggern kommen. Für mehr fehlt leider echt die Zeit…

        Liebe Grüße


Natürlich freue ich mich über jedes einzelne Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in eurem Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit.

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