Freitag, 3. November 2017

Reitergedanken & -gefühle

Hallo ihr Lieben,

Mir ist mal wieder danach, einen Post voller Gefühlsdusselein und Gedankengängen zu schreiben. Allerdings nicht so allgemein über irgendwelche Achterbahnfahrten der Gefühle, die Arbeit oder Hochschule oder Familie manchmal auslösen, sondern über Dingen, die wohl nur Reiter wirklich verstehen können.

Aber vielleicht ist es ja auch für die nicht Pferde-süchtigen unter euch interessant und ihr könnt nach dem Lesen des Posts eher nachvollziehen, warum eure reitenden Freunde bei Sonnenschein im Sommer mehr in Stall als im Becken des Freibades rumhängen.

Reitergedanken

  • Reiters-High nach gelungenen Training

    Es gibt ja dieses recht bekannte Runners-High. Angeblich bekommt man ein wundervolles Gefühl, wenn man nur lange und schnell genug durch die Gegend rennt, oder wie war das?

    Tja, aber dieses High-Gefühl ist wohl nicht nur den Läufern vorbehalten, denn wenn man beim Reiten ein wirklich anstrengendes Training hinter sich gebracht hat, dann fühlt man sich auch toll. Es ist völlig egal, dass alle Klamotten verschwitzt am Leib kleben, es ist egal, dass man vielleicht viel länger brauchte, als erwartet… Alles was zählt ist nämlich, dass man Fortschritte erzielen konnte und sich wirklich Mühe gegeben hat.

    (So ging es mir im August, als ich meine erste Gruppenreitstunde nahm. Ich hab zwar schon vor dem ersten Galopp gesagt, dass ich nicht mehr kann, weil meine liebe Adena nur im Schneckenmodus lief, aber trotzdem blieb ich bis zum Ende der Stunde oben und versuchte so gut es geht, mitzuhalten mit allen, die eben besser waren als ich. Auch, darüber, dass Adena sich wälzte, als ich noch oben saß, konnte ich hinwegsehen, denn dafür war sie erstmalig fast permanent am Zügel gegangen und ich hatte gelernt, wie man Schenkelweichen reitet. Also radelte ich dann mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause.)

  • Anti-Stress Ausritte mit Sommersonne und liegen bleibende Pflichten

    Eigentlich hatte man ja noch tausend Dinge für den Tag auf dem Zettel stehen… Eigentlich wollte man nur mal kurz auf dem Reitplatz ein paar Runden drehen, damit das Pony sich nicht den ganzen Tag langweilt.

    Und dann scheint aber die Sonne. Und es ist völlig windstill. Ach, und die Temperatur ist auch angenehm. Drei Dinge, die eigentlich eher für einen entspannten Ausritt sprechen als für den Reitplatz, oder?

    Wenn dann auch noch eine nette Person genau zur gleichen Zeit ihr Pferd putzt und sattelt… tja, dann geht man eben gemeinsam ins Gelände und vergisst einfach mal, was man an dem Tag alles noch erledigen muss. Manchmal ist Reiten einfach wichtiger als alles andere – und dann sollte man das auch voll und ganz genießen und nicht auf die Uhr schauen.

    Das Ergebnis: Man steigt tiefenentspannt vom Pferd, ist glücklich und die Wohnung wird dann eben wann anders geputzt und statt frischem Brot gibt es eben Knäckebrot, weil man es nicht mehr zum Einkaufen geschafft hat. Und die Klausur ist dann eben zwei Punkte schlechter, weil man lieber geritten ist als zu lernen… Wen stört’s? Hauptsache, der Stress ist mal ne Weile von einem abgefallen!

Reitergedanken

  • Der Hass auf Schotter

    Schöne Ausritte hin und her – die Wege müssen einfach stimmen. Denn wenn das arme Pony leidet, weil sich kleine Steinchen in seine Hufe bohren, dann tut das uns Reitern aus Mitleid auch ein bisschen weh. Als Reiter werdet ihr also anfangen, Schotter zu hassen – und jeden, der Rollsplitt auf Teerstraßen verteilt, würdet ihr am liebsten aber mal sowas von zusammenstauchen!

    Graswege sind einfach das einzig Wahre, glaubt mir. Da kann man Gas geben, da kann man es aber auch gemütlich angehen lassen. Waldboden ohne Schotter ist auch nicht schlecht, nur vermatscht der bei zu viel Regen eben schneller…

    Und Teer? Na gut, den nehmen wir dann als „Zubringer“ für die Grasweg-Galoppstrecke.

  • Freiheitsgefühle beim Galopp durch den Schnee

    Eigentlich hasse ich Schnee, weil es den nur gibt, wenn es so kalt ist, dass meine Kälteallergie für entzündete Hände sorgt. Eigentlich hasse ich Schnee auch, weil das Schneeschieben unnötig Zeit kostet. Eigentlich hasse ich Schnee zudem, weil man mit dem Auto vorsichtiger sein muss und mein Fahrrad auf ungeräumten Wegen manchmal nicht mehr fahren kann.

    Aber wenn ich auf’s Pony steige und Schnee liegt, ist die Welt wieder in Ordnung. Wenn wir dann gemeinsam Gas geben und über schneebedeckte Wege fliegen, dann fühle ich mich frei und kann nicht mehr mit dem Grinsen nicht mehr aufhören.

    Schnee beim Reiten ist nämlich toll, weil der alle Untergründe schön abpolstert. Dann tut der Schotter meinem armen Pony nicht mehr an den Hufen weh, die Teerstraße wird plötzlich schön weich… wenn erst mal genug Schnee liegt, kann ich also überall Vollgas geben, wenn mein Pony und ich Lust darauf haben. Und dann kann ich mich frei fühlen… denn nichts geht darüber, wenn das Pony Spaß am Laufen hat und man den Schnee hinter sich nur so fliegen sieht.

  • Stoppenfelder-Übermut

    Aber nicht nur im Winter gibt es diese „Vollgas & Glücklich“-Momente. Das Pendant zu verschneiten Wegen sind nämlich Stoppelfelder, weil die auch frei von Steinen sind. Und plötzlich, wenn alle Bauern ihre Ernte eingeholt haben, dann hat man also zig neue Wege, auf denen man mal ein wenig traben und galoppieren kann.

    Und weil das Feld eben auch so groß ist, fühlt man sich da doch irgendwie fast dazu genötigt, das Tempo ein wenig anzuziehen, weil man ja nicht so aufpassen muss, dass man nicht in Sträuchern hängen bleibt. Ja… also bei mir löst das schon ab und zu Übermut aus und erfahrungsgemäß überträgt sich das mit der Zeit auch auf die Tiere, sodass die beim Anblick eines Stoppelfeldes schon am liebsten losrennen würden.

    Aber schlimm ist das ja nicht, solange man sein Pferd noch so sehr im Griff hat, dass man am Ende auch wieder anhalten kann. 😉

Reitergedanken

  • Das Bilderbuch für Reiter

    Sobald man echt gerne reitet oder ein eigenes Pony / Pferd hat, kommt man nicht mehr darum herum, regelmäßig die Angebote der Reitsportartikel-Hersteller durchzusehen.

    Vorzugsweise flattert also zum Beginn einer neuen Saison der Kalender von Loesdau, Krämer und ähnlichen Vertretern direkt in den Briefkasten. Und dann wird angeschaut, geblättert, markiert und gewünscht. (Und vielleicht auch bestellt?)

    Es ist wie ein Bilderbuch für Erwachsene… die schicken Schabracken ziehen euch quasi magisch an, aber dieser schicke Stirnriemen für die Trense wäre auch nicht schlecht. Eigentlich habt ihr zwar längst genug Kram für euer Tier und euch,… aber die neuen Sachen sehen einfach so toll aus, dass man am liebsten alles haben würde.

    Weil Geld aber nur in Maßen verfügbar ist, begnügt ihr euch also damit, das „Bilderbuch“ noch mindestens zehn weitere Male durchzublättern und schreibt dann die allerschönsten Sachen vielleicht eher auf die Wunschliste für den nächsten Geburtstag. Wenn nur bis dahin nicht noch tausend andere (pferdige) Wünsche dazu kommen würden…

  • Hat jemand Pferd gesagt? Bin dabei!

    Tag der offenen Tür auf einem Reiterhof oder bei einem Zuchtstall – da müsst ihr hin! Reitturnier in der Umgebung? Nur mal kurz vorbeischauen. Tierschau mit Pferden auf dem Viehmarkt? Hoffentlich habt ihr da keine Schule oder seid an der Arbeit, denn das wollt ihr euch nicht entgehen lassen.

    Wann immer ihr nämlich die Möglichkeit habt, die Pferde anderer Leute zu betrachten, dann wollt ihr das auch tun. Diese Tiere üben auf euch einfach eine magische Anziehungskraft aus.

  • Oh, guck mal, da ist ein Pferd. – Das ist ein Isländer!

    Folgende Situation: Ihr seid mit jemandem unterwegs, der zwar von eurer Passion für Reittiere weiß, aber selbst keine Ahnung davon hat. Er sieht einfach nur, dass ein Tier mit vier Beinen und einem Reiter auf dem Rücken unterwegs ist und nennt das Tier daher ein Pferd.

    Was ihr dagegen seht, ist etwas völlig anderes. Zunächst mal seht ihr ein Pony, wenn das Tier unter 1,48 m Stockmaß hat. Und dann wisst ihr natürlich auch meist auf Anhieb, um welche Rasse es sich handelt.

    Grob einschätzen könnt ihr das Alter des Tieres vielleicht auch – gerade eingeritten sehen sie ja doch noch jünger aus als mit fast dreißig.

    Was ihr außerdem sehen könnt, ist, ob das Tier entspannt ist, oder Angst hat. Ob es ungeduldig oder gemütlich unterwegs ist. Und zumindest in Ansätzen könnt ihr auch die Fähigkeiten des Reiters beurteilen – sieht man ja am Sitz und daran, wie sich das Pferd bewegt. Ein erfahrener Reiter wird wohl kaum die Absätze hochziehen, mit den Beinen in den Pferdebauch klopfen und beim Anhalten die Zügel an den eigenen Körper reißen, stimmt’s?

Reitergedanken

  • Hat der eigentlich NULL Ahnung von Pferden?

    Diese Frage werdet ihr euch seeehr oft stellen. Es gibt ja doch einige Situationen, in denen euer Pferd auch mit Leuten in Kontakt kommt, die sich nicht so wirklich mit Pferden beschäftigt haben.

    Und solche Leute, die schieben eurem Tier dann eine halbe Stofftasche voller altem Brot ins Maul, weil das Tier das ja so gerne frisst. Und ihr denkt: „NEEEEEIN! Hoffentlich kriegt sie keine Kolik, denn das ist doch viel mehr Brot, als sie vertragen kann. Und bitte, bitte keine Hufrehe!“

    Ähnlich ist das Szenario auf der Weide: Ihr sorgt dafür, dass euer Pony immer nur ein bisschen frisches Gras am Tag zugesteckt bekommt, damit es nicht krank wird, weil frisches Gras zu viel Eiweiß enthält. Die Spaziergänger um die Weide herum sehen dann aber ein hungerndes Tier und zeigen euch wenn’s ganz schlimm kommt sogar beim Vetrinäramt an, weil ihr angeblich euer Pferd quält oder vernachlässigt. Danke.

    Und dann wären da noch die Probleme, wenn ihr mit dem Pferdchen im Gelände unterwegs seid. Entweder fahren die Radfahrer mit einem Affenzahn vorzugsweise von hinten an euch vorbei und euer Pferd erschreckt sich zu Tode, weil es die „Gefahr“ ja nicht kommen hören könnte, oder die Autofahrer denken gar nicht dran, dass das Pony auch mal austreten könnte vor Schreck, wenn sie zu dicht an ihm vorbei rasen. (Ein Glück, dass wir Reiter uns wegen solchen Sachen versichern lassen… falls das Tier dann verständlicherweise eben doch mal eine Beule in das Fahrzeug haut – obwohl der Autofahrer es wegen der Rücksichtslosigkeit natürlich verdient hätte, den Schaden selbst zu zahlen; inklusive Entschädigung für das Pony, weil es solche Angst ausstehen musste! Schade, dass das aber eben nicht der Fall ist.)

    Also für alle, die keine Ahnung von Pferden haben zum Merken: NIEMALS fremde Tiere füttern (hier zu meiner Begründung, warum ihr keine fremden Tiere füttern solltet) und bei Fluchttieren wie Pferden vorsichtig und mit Abstand vorbei fahren. Als Radfahrer bitte vorher warnen!

    Weniger schlimm finden wir dagegen Kommentare wie:

    Oh wie süß! Sind das Mutter und Tochter?
    - Spaziergänger, als ich mit einem Mini-Shetty und einem Shetty, beide ausgewachsen und Wallache, spazieren ging

    Da können wir Reiter dann nur lachen, wenn die Leute das Alter eines Ponys nur an der Größe festmachen wollen und daher glauben, dass das Tier der kleineren Rasse die Tochter ist… und okay – wer sich nicht für Tiere interessiert, der schaut wohl auch nicht so genau hin, dass er einen Mann von einer Frau unterscheiden kann.

So, ihr habt es geschafft. Ich bin fertig damit, zu schwärmen und zu jammern – über Dinge, die wohl nur Reiter so wirklich kennen.

Wem fällt noch eine typische Reiter-Situation oder ein pferdiger Gefühlsausbruch ein, den ich nicht aufgeführt habe?

- geschrieben von Tabea -


12 Kommentare zu Reitergedanken & -gefühle

  1. Teresa am

    Bei dem „das ist ein Isländer“ und der kurz danach folgenden Erklärung ab welchem Stockmaß es Pony oder Pferd ist, musste ich kurz lachen. Ich habe es nämlich mal gewagt einen Isländer ein Pony zu nennen (weil halt unter 1,48) aber ohoo. Ich wurde eines Besseren belehrt. Egal welcher Stockmaß, es heißt Islandpferd 😅 warin es so wichtig ist, ob man es Pony oder Pferd nennt, verstehe ich bis heute nicht…

    Die kataloge habe ich früher immer geliebt und noch heute, obwohl ich kaum noch reite, habe ich immer das Bedürfnis was daraus zu bestellen 😀

    Ausritte in Schnee finde ich toll. Allerdings werden es bei uns dann meist kurze Schritt Ausritte ohne Sattel, da mir das mit der potentiellen Glätte doch ansonsten etwas zu gefährlich ist. Schönen Schnee ohne Glatteis drunter gibt es bei uns eher selten 🙁

    Und Ausritte sind doch das absolut beste zum Entspannen! Man fühlt sich einfach so frei auf dem Pferd und in der Natur!

    Das Runners High ist ja eigentlich nur ein Phänomen, das auf einer bestimmten Anstrengung beruht. Ab einem Punkt werden bestimmte Hormone ausgeschüttet, die quasi süchtig machen. Und genauso ist das eben bei allen Sportarten (auch beim Reiten, auch wenn viele das nicht glauben) 🙂

    • Oh, da hast du ja echt was erlebt mit irgendwelchen pferdeverrückten. Ich finde die Unterscheidung in Pony und Pferd nur sinnvoll, wenn man was kaufen will – weil man dann halt damit schnell eingrenzt, was in Frage kommt und was nicht. Aber es gibt ja auch zu groß gewordene Ponys und relativ kleine Pferde…

      Das Bedürfnis, im Reitsportbedarf zu bestellen, ist bei mir auch nie weg gewesen, obwohl ich ja über ein Jahr lang nicht geritten bin.

      Schade, dass du selten wirklich gute Schneeausritte machen kannst. Unsere. Graswege und die mit Schotter sind eigentlich nie glatt, wenn es nicht schneit, taut und dann anschließend erneut friert.

      Liebe Grüße

  2. Anne am

    Haha, das kann ich alles zu 100% unterschreiben! 😀

    Letzte Woche war ich endlich auf dem Islandhof hier, ich will ja endlich wieder regelmäßig reiten. Es war soooo unglaublich toll, wieder auf einem Pferd zu sitzen! <3 Das glückliche Grinsen hab ich den ganzen Tag nicht aus dem Gesicht bekommen. 😀
    Ich war mit einem Isländer eine kleine Runde im Gelände unterwegs, ein anderes Mädchen ist als Begleitung mitgekommen. Ich mag jetzt erstmal ein paar Stunden nehmen, um wieder richtig reinzukommen und an meinem Sitz zu arbeiten (die letzten 8 Jahre über bin ich ja immer nur sehr sporadisch mal bei einer Freundin geritten, und die Jahre davor hatte ich meine beiden Pflegeponys, mit denen ich halt auch immer nur ausgeritten bin)… morgen hab ich die erste Stunde. Und danach freu ich mich aufs richtige Ausreiten. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    • Du hättest kein schöneres Kommentar schreiben können. Es freut mich so sehr für dich, dass du nun wirklich wieder regelmäßig reiten möchtest.
      Ich kann auch gut verstehen, dass du dann erst mal Stunden nimmst – ich hab die sich bitter nötig, nachdem ich das eine Jahr kein Pony unter dem Arsch hatte und vorher nur Feld-Wald-Wiesen-Schrottponys.

      Also: Viel Spaß beim Reiten!

      Liebe Grüße

  3. Paleica am

    ich bin zwar kein reiter, aber ein pferdespaziergänger (mit den isländern von einer freundin). dass menschen fremde tiere füttern und zu tieren nicht genug abstand halten verstehe ich sowieso nicht. auch bei hunden nicht. aber rücksicht is halt nicht so vorrangig verbreitet auf dieser welt…

    • Pferdespaziergängerin sein ist sicher auch schön. Habe mit meinem Pony auch schon oft sowas gemacht 🙂

      Die Menschheit muss wirklich dringend lernen, nur das zu füttern, was sie füttern darf. Also eigene Tiere oder welche, wo die ausdrückliche Erlaubnis des Besitzers gegeben wurde…

      Liebe Grüße

  4. Ja, ja, ja und nochmals ja! Ich kann mich in allen von dir beschriebenen Situationen wiederfinden 😀 Wir Reiter sind eben so eine Spezies für sich 😀

  5. Carolin am

    Ich musste gerade ziemlich lachen, weil alle Punkte absolut zutreffen! Reiten ist manchmal schon eine kleine Welt für sich. Ich selbst bin nicht so pferdebegeistert, kann aber trotzdem mitreden, weil meine Schwester ein Pferd hat seit sie 13 ist. Deinen Post muss ich ihr unbedingt zeigen! 🙂

  6. Ach, wie schoen geschrieben. Ich bin auch absoluter Pferde-Freund. Ich reite seit meiner Kindheit, aber immer wieder mit Unterbrechungen, da es ja nunmal doch ein teures und zeitaufwendiges Hobby ist. Anfang des Jahres habe ich mit einer Freundin zusammen wieder angefangen. Also das Reiter-High kann ich nur bestaetigen. So eine Stunde in der Halle ist ja wirklich nicht ohne und vor allem am Anfang fuer mich sehr anstrengend gewesen, aber das Gefuehl danach einfach unbezahlbar. Ja, das mit den ruecksichtslosen Menschen beim Ausreiten kenne ich leider auch. Seit dem Sommer habe ich es leider nicht mehr geschafft zu reiten, da zu viele andere Sachen dazwischen kamen. Ein anderes Phaenomen ist bei mir noch: Wenn ich Filme sehe in denen Pferde mitspielen ich immer total ausraste und den Traenen nahe bin wenn dem Pferd etwas passieren koennte, auf den Schauspieler achte ich in dem Moment dagegen ueberhaupt nicht :D, so war es zum Beispiel im Film Australia als Reiter und Pferd fast die Klippe runter getuerzt sind, ich konnte es kaum mit ansehen. Zu dem Smoothie: Ja, natuerlich ist es viel gesuender Obst pur zu essen anstatt puerriert, aber ich muss sagen, dass ich da ziemlich (kau)faul bin. An purem Obst esse ich eigentlich immer nur einen Apfel am Tag, zum Fruehstueck mit Quark. Smoothies und Saefte mag ich vom Geschmack her einfach auch so gerne, vor allem bei warmen Temperaturen ist das einfach so erfrischend. Unter der Woche trinke ich gerne die fertigen Smoothies aus dem Kuehlregal, was ja ueberhaupt nicht gut sein soll, da es unnoetige Kalorien sind und viele Vitamine verloren gegangen sind. Naja, ist halt mein kleines Laster 😀 Denke die selbstgemachten Smoothies am wochenende sind fuer mich eine gute Alternative, da ich pur halt nie soviel Obst essen wuerde. LG Jennifer

    • Ja, das Reiten ist wirklich verdammt teuer und zeitaufwändig… Aber immer, wenn man oben sitzt, weiß man, warum man es liebt. Und auch Pausen können dieser Leidenschaft selten was anhaben 🙂

      Tiere tun mir aber auch meistens mehr Leid als Menschen – zumindest wenn ich sie nicht kenne immer. Denn meist können die Tiere ja kaum was für ihre missliche Lage, die Menschen machen aber oft Entscheidungen, die beispielsweise Verletzungen oder riskante Situationen begünstigen.

      Ich finde, Smoothies sind kein Schlimmes Laster… Ich mag es halt nur selbst nicht, weil ich so gern esse und kaue. Aber ich gönne euch eure Smoothies und denke, sie sind immer noch besser als Süßigkeiten.

      Liebe Grüße


Natürlich freue ich mich über jedes einzelne Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in eurem Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit. Außerdem erhältst du eine Benachrichtigung per Mail, wenn jemand (meistens ich) auf dein Kommentar antwortet. Wenn du damit nicht einverstanden bist, kommentiere bitte einfach nicht.

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