Dienstag, 5. Dezember 2017

Meine Traumwohnung (Blogparade)

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich bin ich ja niemand, der über Einrichtungsideen und seine Wohnung allzu viele Worte verliert, aber heute möchte ich das Thema „Traumwohnung“ doch mal ansprechen. Ich bin nämlich auf eine Blogparade von zwei Bloggern gestoßen…

Die beiden hatten in ihrer Wohnung lange Zeit Probleme mit Schimmel – und nun haben sie Lösungen gefunden, wie ihre Wohnung endlich die Traumbehausung sein kann, die sie immer haben wollten. Grund genug, eine Blogparade zu starten, um von anderen Leuten zu erfahren, was die von ihrer Traumwohnung erwarten – und ob sie auch Tipps gegen Schimmel haben, da dieser vielen Menschen Probleme bereitet.

In meiner kleinen Wohnung lebe ich nun schon über ein Jahr – und ich möchte eigentlich auch noch eine ganze Weile hier bleiben, denn ich habe das Gefühl, dass es keine bessere Wohnung für mich geben kann. Und warum das so ist, könnte ich euch also bestens im Rahmen der besagten Blogparade erklären – und das werde ich auch tun!

Traumwohnung

  1. Lage

    Das Wichtigste zuerst: Wo die Behausung steht ist für mich ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung einer Wohnung.

    Ich liebe die Natur nämlich und brauche ein freies Feld zum Joggen… aber ich schätze es auch, wenn ich zu Fuß zum Einkaufen gehen kann und zur Hochschule mit dem Fahrrad gelange. Die logische Konsequenz ist also, dass ich eine Kleinstadt brauche. Und mein Zuhause befindet sich dann bestenfalls am Stadtrand

    Was aber neben der Natur und dem Einkaufen auch noch wichtig ist, ist die Nähe zu einem Reitstall. Ohne Pony bin ich einfach dauerhaft nicht glücklich – aber täglich mit dem Auto zum Stall fahren zu müssen, wäre der Horror für mich. Ich hasse das Auto fahren nämlich – erstens, weil es schlecht für’s Klima ist, und zweitens, weil es Geld kostet, und drittens, weil es Zeit kostet, in der man nichts anderes machen kann.

    Eine gute Bahnanbindung und eine nicht zu große Entfernung zu meiner Mutter sind daher auch nicht schlecht.

    Ihr seht: An die Lage meiner Traumwohnung stelle ich einige Anforderungen. Und genau das war auch der Grund, warum ich meine erste eigene Wohnung nach nur drei Monaten wieder gekündigt habe und in die jetzige gezogen bin.

    Zuerst wohnte ich nämlich in einem Dorf, wo ich 7,5 km mit dem Fahrrad zu Einkaufen fahren musste (Auto noch mehr). Ich konnte zwar zu Fuß an die Arbeit laufen, aber zur Hochschule, welche 2/3 des Jahres einnimmt, hätte ich fahren müssen. Öffentlichen Nahverkehr gab es in dem Ort so gut wie gar nicht – nur die Umgebung war eigentlich ganz hübsch.

    Tja… also da wollte ich nicht bleiben. Und so zog es mich in ein Wohngebiet am Stadtrand von Frankenberg.

    Natur: Jap, in 5 Minuten stehe ich im Feld.

    Einkaufen: Penny und Edeka in 15 Minuten Fußweg; Lidl und Asia Markt in 30 Minuten Fußweg, Aldi und Rewe in 35 Minuten Fußweg. Vollkommen okay. Und Drogerien und alle möglichen anderen Geschäfte sind auch in einer halben Stunde erreichbar.

    Pony: 7 Minuten mit dem Fahrrad von mir zu dem schönsten Pensionsstall, den ich je gesehen habe. Und die Leute da sind auch alle verdammt nett!

    Zug: Marburg und Korbach sind gut erreichbar – der Rest ist, wie hier oben in Nordhessen üblich, eher dürftig.

    Weg zu Mama: 30 Minuten fährt mein Auto pro Strecke, der Zug brauch 38 Minuten + 38 Minuten Fußweg. Spitzenmäßig also und ich kann so gut wie jedes Wochenende nach Hause.

    Ihr seht, dass die Lage meiner aktuellen Wohnung ein Traum für mich ist – und die Mitbewohner im Haus sind auch furchtbar nett. Und die Nachbarn ebenfalls.

    Ach – und zur Arbeit fahre ich jetzt 25 Minuten, also genau so lange, wie ich sonst zur Hochschule hätte fahren müssen. Zu den Vorlesungen kann ich dafür in 22 Minuten laufen oder in 10 Minuten mit dem Rad fahren. Und da ich ja mehr Schule als Praxisphasen im dualen Studium habe, ist das so echt schöner.

Traumwohnung

  1. Größe & Zimmer

    So… also wo die Behausung stehen soll, haben wir geklärt. Nächster Schritt: Die Größe muss passen.

    Da ich allein lebe, möchte ich nicht zu viel Platz haben. Ich könnte mir das nicht leisten – aber ich finde es außerdem auch grausam, wenn mehr Raum da ist, als ich nutzen kann. Und wenn ich mir dann noch überlege, dass mit zunehmender Wohnungsgröße die Zeit zum Putzen der Wohnung ansteigt: Nein, danke. Ein Mal „klein“, bitte.

    Optimal wäre also eine Wohnung mit einer Küche, einem Bad und einem weiteren Zimmer. Vielleicht wäre es auch nett, neben Küche und Bad zwei Zimmer zu haben, um den Schlafbereich abzugrenzen… aber wichtig ist mir das nicht. Quadratmeter? Naja,… mehr als 35 kann ich sicher nicht brauchen.

    Wichtig ist mir aber, dass die Küche gut ausgestattet ist: Also Spüle, Herd mit Backofen, Kühlschrank, Gefrierschrank und eine Spülmaschine wären nett.

    Auch das Bad sollte bitte nicht zu klein sein – Es ist ganz nett, wenn man dort noch Platz für einen Schrank zur Handtuch-Lagerung hat. Und Fenster bitte!!! Badezimmer ohne Fenster gehen gar nicht.

    Im Wohnbereich und der Küche wäre viel Licht natürlich auch nett.

    Und nun zur Bestandsaufnahme in meiner Wohnung:

    Badezimmer: Vorhanden, mit Fenster. Dusche, Toilette, Waschbecken und ein Schrank – und Platz, um mich dazwischen zu bewegen. Ich hatte noch nie so ein schönes Bad.

    Der Rest: Ich habe nur einen weiteren Raum neben dem Bad. In einer Ecke hinter der Eingangstür befindet sich eine mickrige Single-Küche. Diese besteht aus zwei Herdplatten, einer Spüle, einem Kühlschrank mit Mini-Eisfach und zwei Oberschränken. Also von meiner Traumküche ist das doch ein Stück weit entfernt.

    Und dann ist da noch der restliche Raum, den ich als Wohnbereich nutze. Zu meinem Bett muss ich dann eine Leiter hochklettern, denn unter der Dachschräge ist über dem Hausflur noch etwas Platz. Von dort aus kann man nach unten in die Wohnung blicken – nur aufrecht stehen geht da oben nicht.

    Also so im Groben und Ganzen passt das Grundgerüst meiner Meinung nach. Ich mag nämlich diese Leiter und die Dachschräge total. So habe ich das Bett nicht im Wohnbereich stehen, obwohl es nur eine 1-Zimmer-Wohnung ist. Außerdem ist die Decke sehr hoch und durch eine Doppeltür aus Glas wird der Raum gut ausgeleuchtet.

    Das verhältnismäßig große Bad macht dann die Abstriche bei der Küche wett.

    Ach, und meine Waschmaschine darf im Keller in einem Waschraum mit anderen Geräten dieser Art stehen. Dort trocknet auch die Wäsche – schön, wenn man sowas nicht in der Wohnung machen muss.

    Nur so zur Orientierung – die Größe schätze ich übrigens auf 25 m². Keine Ahnung – wegen der Dachschräge über dem Bett zählt die Fläche da oben ja auch nicht so richtig…

Traumwohnung

  1. Einrichtung

    Also – Lage perfekt, Zimmeraufteilung nicht schlecht – Zeit für die Einrichtung! Und da kann man meiner Meinung nach viel dafür tun, dass eine Wohnung zur Traumwohnung wird.

    Möbel kann man wohl grob gesagt nach vier verschiedenen Gesichtspunkten auswählen:

    • Möglichst gut aussehend
    • Möglichst praktisch
    • Möglichst nachhaltig oder qualitativ hochwertig
    • Möglichst günstig
    • Super wäre natürlich, wenn man Möbel finden würde, die alles vereinen. Oder wenn man so viel Geld hätte, dass man Möbel kaufen kann, die die drei ersten Kriterien erfüllen.

      Tja – aber ich bin Studentin, ich hab‘ nicht unendlich viel Geld. Und ich brauchte eine Menge Zeug, als ich ausgezogen bin…

      Daher habe ich mich auf das Kriterium beschränkt, dass mir wirklich wichtig ist: praktisch.

      Mir bringt ein hübsch aussehender Schreibtisch überhaupt nichts, wenn er so klein ist, dass nicht all mein Krempel darauf Platz findet (und ich habe viel Krempel auf dem Tisch liegen!). Auch ein Regal kann noch so toll aussehen – für mich ist wichtiger, dass es ganz viel Stauraum bietet.

      Daher war ich also froh, dass ich viele Möbel von meiner Familie gebraucht geschenkt bekam. Der Schreibtisch, den ich auch in meinem Zimmer bei Mama schon stehen hatte, stammt ursprünglich von meinem Onkel. 150 x 80 cm Tischfläche und je drei Schubladen an beiden Seiten unter der Platte – ein Traum!

      Die Regale kamen von meinem Onkel über meine Mama zu mir. Zwei Stück, schön hoch und schmucklos. Ein weiteres habe ich letztens erst bei Ikea gekauft und dazugestellt – ich brauchte mehr Stauraum.

      Das Bett ist von meiner Stiefmutter. Ich liebe es – weil es von ihr ist, weil es alt ist und weil es mit dem roten Lack auch noch toll aussieht. Fast schon schade, dass das gute Stück oben unter der Dachschräge kaum ins Auge fällt.

      Zunächst mal habe ich mit der Einrichtung aber auch versucht, die „Mängel“ der Küche auszugleichen: Eine zusätzliche Kommode als Stauraum für Geschirr musste her – darauf dann eine Arbeitsplatte, denn auf der Spüle kann man nicht gut Essen zubereiten.

      Auch eins der Regale zähle ich noch zur „Küche“, denn darin lagere ich Vorräte. Ansonsten habe ich noch einen kleinen Mini-Backofen auf der Kommode platziert, denn ohne Pizza und Pommes wäre ein Leben ja sinnlos. 😉

      Nun brauchte meine Küche natürlich auch noch ein paar weitere Geräte: Wasserkocher, Toaster und Brotmaschine stehen auf der Spüle und im Regal verteilt; das Handrührgerät inkl. Pürierfunktion lagert im Schrank. Sowas zähle ich auch schon zur Einrichtung, weil es für mich einfach grundlegende Dinge sind.

      Ich finde, hier muss jeder selbst wissen, was er braucht. Ich mag eben mein Brot nur getoastet und trinke täglich abends einen heißen Tee… andere Leute bräuchten vielleicht noch eine Kaffeemaschine oder eine Microwelle.

      Fast hätte ich aber vergessen, dass ich mir im Sommer noch einen Tiefkühlschrank gekauft habe. Dieser steht jetzt auch im der Glastür abgewandten Bereich der Wohnung, damit ich mir auch mal was auf Vorrat backen und kochen kann. Sowas finde ich einfach wichtig und das kleine Fach im Kühlschrank wollte nicht reichen.

      Den Bereich direkt vor der großen Glastür habe ich dann zum Wohnbereich erklärt. Hier stehen inzwischen zwei Regale voll Hobby- und Schulkram sowie mein Schreibtisch. Der Schreibtisch ist gleichzeitig auch der Esstisch – denn ich habe eigentlich fast nie Besuch und sonst wäre der Platz knapp. Falls doch mal wer vorbei kommt, rückt der Tisch in die Mitte und die Klappstühle von Ikea werden unter dem Bett hervorgeholt.

      Traumwohnung

      Der Kleiderschrank ist auch noch neben den Regalen zu finden, zwei Türen müssen reichen. Oben unter der Dachschräge habe ich mir nämlich noch eine Garderobe angeschraubt, an der ich Winterjacken über Sommer lagern kann.

      Das Bett steht wie gesagt unter der Schräge. Mein geliebtes altes Metallbett in Knallrot. 90 cm reichen – mehr will ich gar nicht.

      Rund um das Bett herum stehen dann Kartons voll Kram. Gut, dass der dem Besuch nicht direkt ins Auge fällt. Vieles davon will ich noch loswerden, mein Pferdezeug wartet aber beispielsweise nur auf seinen Einsatz. Auch gerade nicht genutzt Schuhe stehen da oben – sogar in einem Schuhregal. So eine Rumpelecke ist schon irgendwie praktisch.

      Und was habe ich noch nicht genannt? Mein Ergometer! Damit ich mich in einer Wohnung wohl fühlen kann, ist es ziemlich wichtig, dass ich mich darin sportlich betätigen kann, falls das Wetter grausam ist. Denn nichts ist schlimmer als ein Bewegungsdrang, der nicht gestillt werden kann.

      Daher steht das Teil also neben dem Schreibtisch.

      So – ihr sehr, dass meine Einrichtung für mich in erster Linie funktional ist. Mir ist relativ egal, ob die Möbel zusammen passen oder nicht, solange die Teile eben praktisch sind. Regale müssen viel Stauraum bieten, der Schreibtisch groß genug sein und die Arbeitsplatte die richtige Höhe haben.

      Hätte ich wirklich viel Geld übrig, dann würde ich vielleicht mehr drauf achten, dass die Dinge miteinander harmonieren… aber als Studentin ist man eben doch froh, wenn man viele Möbel auch gebraucht geschenkt bekommt. Ich kann damit leben, dass meine Wohnung so mit Möbeln gefüllt ist, wie sie ist. Den Titel „Traumwohnung“ kann die Wohnung trotzdem haben, weil ich mich wirklich wohl zwischen meinen bunt zusammengewürfelten Möbeln finde.

Traumwohnung

  1. Dekoration

    Ach du meine Güte! Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mal was über Wohnungsdekoration schreibe… denn eigentlich sage ich immer, dass ich Dekoration doof, überflüssig und unpraktisch finde. Und mache Deko ist ja zusätzlich auch noch potthässlich.

    Aber das gilt eben nur für Deko, die man aufstellen kann. Figuren … Kerzen … Blumen. Brauche ich nicht! Denn das Zeug staubt ein, erfüllt keine Funktion und steht schlimmstenfalls auch noch im Weg.

    Auch klassische Deko, die man beispielweise an Schrank- und Zimmertüren hängen kann, mag ich nicht. Meine Türen müssen nämlich als Garderobe dienen… am Kleiderschrank hängen gern auch mal Taschen, die ein paar Tage später samt Inhalt zu Mama mitgenommen werden. Dekoration würde hier nur stören.

    Trotzdem dekoriere ich dann irgendwie doch. Und zwar meine Wände!

    Ich finde nämlich, dass Wandflächen sich perfekt für sowas eigenen, da man die eh nicht anders nutzen kann. Am liebsten hätte ich ja farbig gestrichen, aber da mit dem Einzug eh schon alles knapp war und ich ja nur zur Miete wohne, habe ich das dann doch gelassen.

    Langweilig sind die weißen Flächen aber trotzdem nicht – denn da hängen jetzt Rahmen voller Fotos. Ich mag es total, wenn mehrere Bilder in einem Rahmen vereint sind. Früher hatte ich ja meine Bilder an Leinen hängen… aber mit Rahmen wirkt es doch schicker.

    Auch den Spiegel könnte man als Dekoration werten, will ich ihn sehr gerne mag. Oder die Postkartensammlung – die schönsten Postkarten hänge ich nämlich auch an einer eigenen Stelle an der Wand auf.

    Und dann ist da noch das Ei. Ein Freund hat irgendwann aus Langeweile Ü-Eier mit Lackfarbe angemalt – und mir dann eines davon geschenkt, weil ich das so klasse fand. Dieses Ei hängt jetzt zwischen den Fotos und zaubert mir ständig ein Lächeln ins Gesicht.

    So viel also zu meiner Dekoration… die Wände sind die Fläche der Wohnung, die persönlich sein soll. Damit ich mich nie einsam fühle und immer schöne Erinnerungen habe.

Traumwohnung

  1. In einer Traumwohnung leben

    Aber das Grundgerüst der Wohnung und auch ihre Einrichtung kann noch so perfekt sein – manchmal hat die Art, wie man in einer Wohnung lebt, auch noch einen erheblichen Einfluss auf das „Traumwohnungsgefühl“.

    Die Initiatoren der Blogparade hatten ja beispielsweise den Schimmel in ihrer Wohnung… und solange der nicht weg war, konnten sie sich nicht richtig wohl fühlen.

    Aus eigenen Erfahrungen weiß ich auch, wie furchtbar Schimmel ist – und deswegen tue ich selbst ein bisschen was, um meine Wohnung vor diesem Problem zu bewahren:

    • Es wird nur stoßgelüftet! Fenster kippen gibt es nicht.
    • Nach dem Aufstehen, nach dem Kochen oder Backen und wenn Besuch da war, wird gründlich gelüftet.
    • Nach dem Duschen wird im Bad mind. 10 Minuten das Fenster offen gelassen.
    • Nasse Kleidung bleibt unten im Waschkeller.
    • 16 Grad ist die Minimaltemperatur im Wohnraum – darunter droht angeblich Schimmelgefahr.

    Bisher haben allein diese Kleinigkeiten bei mir dafür gereicht, den ekelhaften Schimmel fernzuhalten. Aber das kann auch daran liegen, dass ich das Glück habe, nicht in einem uralten Haus zu leben…

    Aber es gibt auch noch andere Dinge, die mir wichtig sind an einer Traumwohnung:

    • Ich muss darin Chaos verbreiten können, ohne dass es jemanden stört.
    • Ich will aufstehen und schlafen gehen dürfen, wann ich Lust dazu habe. Wenn ich damit jemanden störe, ist das für mich immer doof.
    • Die Wohnung muss ein Rückzugsort sein, an dem mich niemand nervt, wenn ich einen schlechten Tag habe.
    • Es muss Internet geben.
    • Ich muss mich sicher fühlen.

    Tja – also noch mal fünf Punkte, die mir auf Anhieb eingefallen sind. Und meine Wohnung erfüllt alle davon!

    Zum letzten Punkt möchte ich aber noch kurz erklären, was ich damit meine. Sicherheit heißt in diesem Fall unter anderem, dass man nicht ständig in der Zeitung von Übergriffen oder Einbrüchen in der unmittelbaren Umgebung liest. Viel präsenter ist mir aber z. B. mein Feuermelder*, der mich davor schützt, dass die Traumwohnung selbst mich „angreift“.

    Feuermelder finde ich inzwischen wirklich wichtig, weil man eben nicht immer sofort die Flammen und den Rauch bemerkt, wenn man sich gerade an einer anderen Ecke der Wohnung aufhält…

    Und eigentlich soll man diese Teile ja dann auch regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüfen. Mache ich sogar – allerdings „ungewollt“. Ab und zu verkohlt mal ein Toast oder es passieren auf dem Herd Unfälle… Rauch steigt in die Wohnung und das Ding piiiiiiept piiiiiiept piiiiiiiiiept. Und es hört übrigens auch nicht wieder auf – erst, wenn ich den Knopf an dem Teil drücke.

    Aber so weiß ich immerhin, dass es funktioniert. Und da es so laut ist, bekommen die anderen Bewohner des Hauses das auch immer mit – also meine Traumwohnung warnt auch die anderen, ehe sie überhaupt ein Feuer sehen könnten, falls es bei mir ausbricht. Schön, das zu wissen, oder?

    Der letzte Aspekt, der noch unter den Punkt, wie man in einer Traumwohnung lebt, fällt, ist folgender:

    Ich muss Zeit in der Wohnung verbringen.

    Eine Wohnung kann für mich nur eine Traumwohnung sein, wenn ich dort so oft bin, dass sie mein Zuhause ist. (Lies dazu auch meinen Post „Zuhause – Wo ist das eigentlich?„)
    Wenn ich also mehr wo anders schlafe als in der Traumwohnung, dann verliert diese für mich auch einen Teil ihres Status…

    Und somit bin ich froh, dass ich durchschnittlich wohl mehr als 6 Tage je Woche in meinem Bett unter der Dachschräge verbringe. An vielen Wochenenden wird Mama besucht (oft ohne Übernachtung), ab und zu bin ich im Urlaub… aber im Großen und Ganzen ist die Wohnung doch der Mittelpunkt meines Lebens.

Traumwohnung

Fazit

Damit eine Wohnung eine Traumwohnung für mich sein kann, muss sie einige grundlegende Dinge erfüllen. Lage und Größe müssen einfach zu meinen Ansprüchen halbwegs passen.

Die Einrichtung muss eigentlich nur funktional sein – auf Optik lege ich wenig wert. Dekoriert wird nur minimal und nur an den Wänden, damit nichts nerven kann.

Wichtiger als all diese Aspekte ist aber, dass ich viel in der Wohnung bin und dort quasi „alle“ Freiheiten der Welt habe. Schimmelfreiheit und Sicherheit der Wohnung sollten aber dabei auch nicht unter den Tisch fallen – allein schon, weil ich gern lebe.

Was macht eine Wohnung denn eurer Meinung nach zur Traumwohnung?


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade „Meine Wohlfühlwohnung“. Bis zum 31.12.2017 könnt ihr selbst noch an der Aktion teilnehmen.

Falls du meine bisherigen Beiträge zu anderen Blogparaden lesen möchtest, schau doch in mein Blogparaden-Archiv. Und außerdem habe ich auch Tipps für dich auf Lager, wenn du wissen möchtest, wo du interessante Blogparaden aufspüren kannst oder wie du selbst welche startest.

- geschrieben von Tabea -


8 Kommentare zu Meine Traumwohnung (Blogparade)

  1. D. am

    Hui, das ist mal ein interessanter Blogbeitrag. Ich habe mir da noch nie Gedanken darüber gemacht, denn ich habe nie (wahrnehmend ^^) in einer Wohnung gelebt, aber ich glaube, das könnte ich auch gar nicht. Da sind die nächsten Menschen zu nah … geht gar nicht!
    Ansonsten finde ich durchaus Gemeinsamkeiten 🙂

    • Also brauchst du immer gleich ein ganzes Haus, wenn ich dich richtig verstehe?
      Bei mir im Haus sind nur noch zwei weitere Wohnungen. Von denen kriege ich auch nicht zu oft was mit – nur wenn ich mich ausgesperrt habe, ist es echt praktisch.

      Liebe Grüße

  2. Gerade die Lage finde ich auch sehr wichtig. Ich bin da halt was Ausblick und Natur angeht auch recht verwöhnt… und dann auch relativ froh, dass die Autobahn nicht zu weit weg ist und sich das alles recht gut mit der Arbeit verbinden lässt.

    Übrigens zum Thema Schimmel (den ich auch ganz schlimm finde): im Bad immer so lange lüften, bis der Spiegel nicht mehr beschlagne ist. Dann ist die Feuchtigkeit weg. 😉

    Die richtige Wohnung zu finden kann mitunter mal ganz schön schwierig sein oder dauern. Meine Schwester hatte da jetzt echt eine harte Zeit (und in der alten Ungeziefer…).

    • Natur und Autobahn ist echt eine gute Kombination! Zur Autobahn eiert man hier leider eine ganze Stunde lang… Man darf echt nicht aus FKB weg wollen. 😉

      Der Tipp mit dem Spiegel ist gut – ich brauchte dafür nur erst einen Spiegel im Bad 😀

      Dass so eine Suche dauern kann, stimmt wirklich. Ich habe die jetzige auch eine Weile gesucht und hätte im Notfall wieder zu Hause einziehen müssen.

      Liebe Grüße

  3. 😀 Die Postkarte mit dem Hund (Optimisten) habe ich auch. Und die Weihnachtstasse ist ebenfalls bei mir zu finden 😀

    Aber zum Thema: Meine Traumwohnung habe ich gefunden und lebe bereits in ihr. Ich wollte immer eine Wohnung mit großem Balkon, Badewanne und Kamin haben: Habe ich nun und sollte ich in den nächsten Jahren nicht ein Traumhaus (statt meiner aktuellen Traumwohnung) finden, werde ich wohl noch lange hier bleiben 🙂 Aber schöne Blogparade!

    • Wie cool, dass du die Karte auch hast. Und von den Milka-Tassen habe ich ehrlich gesagt sogar eine ganze Sammlung, bestimmt vier verschiedene Jahrgänge, Weihnachtsbecher und Osterbecher gemischt. 😉

      Freut mich, dass du deine Traumwohnung auch schon hast – und so einen Balkon würde ich tatsächlich auch nehmen. 😉

      Liebe Grüße


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