Donnerstag, 9. November 2017

Letztens gelesen – Nr. 4

Werbung – Die gekennzeichneten Bücher wurden mir von den entsprechenden Verlagen zur Verfügung gestellt.

Hallo ihr Lieben,

Eigentlich sollte dieser Post hat nicht existieren… Und dafür gibt es genau zwei Gründe:

  • Die Reihe „Letztens gelesen“ erscheint planmäßig nur alle drei Monate immer am 9. Tag des jeweiligen Monats. Aber es ist noch nicht Dezember.
  • Ich habe am 9. September verkündet, die Posts mit Buchbewertungen einzustellen. Ursprünglich, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass meine Rezensionen gut sind oder irgendwem interessieren.

Wie immer im Leben kam aber alles anders als geplant. Der werte Konzertheld hat mir nämlich verraten, dass er die Reihe „Letztens gelesen“ sehr wohl gerne mag und sie vermissen würde, wenn ich sie tatsächlich einstampfe. Also, Planänderung: Die Reihe bleibt, weil sie mindestens einen Anhänger hat und ich ja eigentlich auch gern meine gelesenen Werke für mich dokumentiere.

Aber der richtige Tag für „Letztens gelesen“ ist heute trotzdem nicht und das ändert sich wohl auch nicht. Da ich allerdings in den letzten Wochen schwer am „Lesefieber“ erkrankte, haben sich schon so viele gelesene Bücher angesammelt, dass ich diesen Post mal eben einschieben musste. Am 9. Dezember gibt es trotzdem schon den nächsten, denn Dank der Buchmesse und Randomhouse habe ich sogar noch ein paar Rezensionsexemplare zu Hause.

Dieser Post enthält also die Bücher, die ich bis Ende Oktober. verschlungen habe. Alles, was danach kam, gibt es dann wie gesagt im Dezember.

Genug dahergeredet bzw. dahergeschrieben, lasst uns zu den Büchern kommen:

Letztens gelesen - Morgen wirst du sterben

Morgen wirst du sterben

Thriller von Gina Mayer
2015 erschienen im Ravensburger Verlag
kaufen: Amazon*

Handlung: Vier junge Leute bekommen Drohungen per SMS und E-Mail, die mit V. unterschrieben sind. Erst als der Vater von zweien dieser Leute verschwindet, wird die Polizei eingeschaltet und die vier, welche sich noch nie gesehen hatten und in ganz Deutschland verteilt wohnen, treffen sich erstmals.
Die Angst vor ihrem angekündigten Todestag treibt sie dann trotz persönlicher Abneigungen doch zusammen – aber hilft Ihnen das, V. zu überleben? Und was wird aus dem Vater?

Pluspunkte: Einfache Sprache, angenehme Kapitellänge, wechselnde Perspektive und es werden interessante Lebensabschnitte der vier Protagonisten beleuchtet, in denen sie mit ganz gewöhnlichen, aber trotzdem nicht minder schwierigen Situationen kämpfen.
Die Auflösung kam zumindest für mich unerwartet.

Minuspunkte: Anfangs verwirren die Perspektivwechsel mich sehr, da zu viele Personen eingeführt werden und nie gesagt wird, aus wessen Sicht gerade berichtet wird.

Meine Gedanken: Eigentlich meide ich jedes Buch, dass sich Thriller nennt. Aber ich wollte einen Blick über den Tellerrand wagen.
Und so kam das Buch aus der Bücherei mit… Auf den ersten Seiten überlegte ich wegen der unübersichtlichen Handlung abzubrechen, doch dann fand ich mich im Buch zurecht und las es sehr gerne.
Übermäßig spannend war es aber nie – das Weglegen fiel mir nur mäßig schwer. Immerhin das Ende hat mich überrascht. Für Leute, die keine Thriller lesen, ist es sicher ein gutes Buch – auch da hier Mobbing, Umbruchphasen nach der Schule, Liebesbeziehungen und Freundschaften ebenfalls thematisiert werden. Für eingefleischte Thriller-Leser dürfte das Buch aber schon ein bisschen zu sehr Richtung „normaler Roman“ tendieren.

Bewertung: drei Hühner

Letztens gelesen - Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

Roman von Henning Mankell
2006 im Paul Zsolnay Verlag erschienen
Originalausgabe in Stockholm 2003 als Jag dör, men minnet lever erschienen
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Handlung: Der Autor ist nach Afrika gereist und hat Kontakt zu Aids-Kranken aufgenommen. In dem Buch erzählt er von seinen Gesprächen, der Angst vor der Krankheit und dem Tod und dem Versuch der Menschen, durch Erinnerungsbücher ihr Wissen an ihre Kinder weiterzugeben.

Pluspunkte: Die Angst wird eindrücklich geschildert, die Lage realistisch beurteilt. Die Kapitel sind kurz, die Sätze gut verständlich – und der Schreibstil hat mich bewegt.
Der Ich-Erzähler berichtet nicht nur von den Gesprächen mit den Kranken, sondern vergleicht deren Situationen auch mit der von Leuten aus Industrienationen und spricht von schweren Momenten in seinem eigenen Leben.

Minuspunkte: Der zweite Teil des Buches ist eine Abschrift eines Erinnerungsbuches. Leider wiederholt die Schreiberin ständig Dinge und auch die Übersetzung ist sprachlich einfach öde. Es machte daher wenig Spaß, diesen Abschnitt zu lesen.

Meine Gedanken: Das Buch hat mich bewegt. Der Autor hat nämlich echt gut rausgearbeitet, dass in Afrika zu viele Leute unnötigerweise an Aids sterben, da sie sich die Medikamente nicht leisten können.
Die Verzweiflung der Leute kommt sehr greifbar rüber und der folgende Satz über die Erinnerungsbücher hat mich bewegt:

Auch wenn man sterben muß, darf es nicht so sein, daß der Tod eine größere oder kleinere körperliche Qual darstellt, je nachdem, wo du zufällig geboren bist.
- Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

Da das Buch auch noch einfach geschrieben ist, kann ich es uneingeschränkt empfehlen, zumindest die erste Hälfte. Hier gibt es geballte Emotionen und Anregungen zum Nachdenken über Angst und das Schicksal von Menschen in Entwicklungsländern. Das Erinnerungsbuch dagegen ist eher weniger interessant, aber ergänzt das Konzept des Buches trotzdem ganz gut.

Bewertung: drei Hühner

Letztens gelesen - Plötzlich Shakespeare

Plötzlich Shakespeare

Roman von David Safier
2012 im rowohlt-Verlag erschienen
kaufen: Amazon*

Handlung: Eine Frau ist nicht zufrieden mit ihrem Leben, weil der Mann ihrer Träume jemand anders heiratet. Von einem Magier lässt sich daher in ein früheres Leben zurückführen… Und ist plötzlich männlich und heißt Shakespeare. Doof nur, dass der gerade Dreck am Strecken hat. Und doof, dass da auch irgendwas schief gegangen ist und Shakespeare selbst ebenfalls noch in seinem Körper steckt und ständig nervt.

Pluspunkte: Locker geschrieben, angenehme Kapitellängen und ständig Formulierungen, die einen Schmunzeln lassen.
Die Handlung läuft nicht vorhersehbar ab, ständig wird man überrascht und die Geschichte ist auch alles andere als 08/15.
Außerdem liest man sowohl aus Shakespeares Sicht als auch aus der der von der Protagonistin Rosa – aber weiß immer, wer gerade am Zug ist, da Shakespeare in kursiver Schrift gedruckt ist. Null Verwirrung und maximale Gefühle und Gedanken also!

Minuspunkte: Das Buch war mit knapp über 300 Seiten einfach zu schnell zu Ende.
Und man könnte kritisieren, dass David Safiers lustige Romane alle mit der Suche nach der wahren Liebe und Wiedergeburten zu tun haben. (Oder ist das in Jesus liebt mich anders? Das ist das letzte Buch meines Lieblingsautors, dass ich noch nicht kenne.)

Meine Gedanken: Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, weil mich bisher alle Werke von David Safier begeistert haben. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn irgendwie passierte immer was Neues und ich habe das Buch verhältnismäßig schnell verschlungen.
Und das Ende ist auch eines, was man in Büchern gern liest.

Bewertungsskala - Fünf Hühner

Letztens gelesen - Die Spionin

Die Spionin

Historischer Roman von Paulo Coelho
2016 bei Diogenes erscheinen
kaufen: Amazon*

Handlung: Eine Frau heiratet zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen einflussreichen Offizier, um mit ihm nach niederländisch-Ostindien zu gehen, da sie sich in den Niederlanden langweilt. Sie macht Erfahrungen damit, dass Frauen von ihren eigenen Männern nicht gut behandelt werden und zieht schließlich die Reißleine.
In Paris fängt sie ein neues, nicht weniger luxuriöses Leben an, doch durch Lügen und ihre Gier nach Aufmerksamkeit wird sie schließlich im ersten Weltkrieg der Spionage angeklagt.

Das Buch beruht auf wahren Gegebenheiten, es jedoch wurden einige Szenen erfunden und Ereignisse im Leben der Protagonisten vertauscht. Darauf wird am Ende des Buches hingewiesen.

Pluspunkte: Die Sprache ist meiner Meinung nach sehr authentisch. Man liest die Geschichte der Frau aus ihrer Sicht – verfasst als Brief an ihren Anwalt, während sie im Gefängnis sitzend auf ihr Urteil wartete.
Die Epoche wir dabei recht gut dargestellt – worauf die Menschen Wert legten, wie sie mit Familie, Freunden und Bekannten umgingen.
Auch die Hierarchie von Frauen und Ehemännern wird angeprangert und die Protagonistin zeigt, dass man selbst zu dieser Zeit mit etwas Mut als Frau viel erreichen konnte.

Dass Gerichte in Kriegszeiten weniger fair richten als dann, wenn Frieden herrscht, kommt auch zur Sprache. Somit wird ein immer aktuell bleibendes Thema angesprochen: Wie gerecht können Urteile sein? Wie viele Beweise oder Gegenbeweise braucht man, um ein Urteil fällen zu können?

Minuspunkte: Mata Hari, wie sich die Hauptfigur später nannte, wurde mir mit jeder Seite unsympathischer. Süchtig nach Luxus, Abenteuer und Bewunderung…
Außerdem zog sich das Buch gegen Ende für mich. Der Aufbau zerstört nämlich viel von der Spannung: Als erstes wird das Urteil verkündet, dann liest man den Brief, den Mata schrieb, während sie in Haft war, und anschließend schreibt der Anwalt einen Brief an Mata, in den er erklärt, was er für sie getan hat, obwohl er weiß, dass Mata den Brief nicht lesen wird.
Gerade den Brief des Anwaltes fand ich echt langweilig, da er auch viele „Beweise“ der Anklage zitierte, deren Inhalt man als Leser aber ungefähr schon kennt.

Meine Gedanken: Ich bin froh, dass Buch beendet zu haben. Der erste Teil war wirklich in Ordnung und ich hatte nach der Urteilsverkündung auf eine spannende Geschichte gehofft. Leider ging die Spannung aber immer weiter abhanden und Mata wurde mir so unsympathisch, da sie gerade auf die Dinge Wert legt, die für mich kaum Bedeutung haben.
Schade finde ich also, dass viele wichtige gesellschaftliche Themen, wie Missbrauch, Frauenrechte, Berühmtheit, Gerechtigkeit und Ausnutzung eher am Rande geschnitten wurden, während Mata ihre Lebensgeschichte erzählt ohne eigene Fehler zu reflektieren. Lediglich ihr Anwalt zeigt ihre Fehltritte auf.

Empfehlen würde ich das Buch daher eher nicht… Selbst, wenn es sehr bekannt ist.

Bewertungsskala - Zwei Hühner

Letztens gelesen - Und wünsche ihnen für die Zukunft noch alles Gute

Und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute

Roman von Sebastian Christ
2009 im Goldmann Verlag erschienen

Handlung: Jan ist Dauerpraktikant, der ein Nomadendasein führt und schon viel in der Welt hereingekommen ist.
Eigentlich hat er einen klaren Plan vom Leben und arbeitet mit dem Studium und seinen Praktika auf einen guten Job hin. Doch dann merkt er, dass ihm das nicht gut tut und er ein Mal besser unvernünftig entschieden hätte. Aber kann man solche Entscheidungen korrigieren? Immerhin versucht sein bester Freund zu helfen…

Pluspunkte: Aktuelles Thema, denn viele Studierende haben Angst, keinen Job zu bekommen und legen sich daher total ins Zeug. Außerdem verbreitet auch das Nomadenleben sich immer mehr, glaube ich. Und das Ende ist sehr gelungen und animiert dazu, mutiger zu sein.

Minuspunkte: Der Anfang hat sich etwas gezogen und ich wusste nicht, was mir der Autor mit dem Erzählten sagen wollte.

Meine Gedanken: Die Sprache ist schnörkellos und ehrlich und passt somit bestens zum Alter des Protagonisten.
Für Zwischendurch war das Buch ganz okay und es regt zumindest etwas zum Nachdenken über das eigene Leben und die eigenen Möglichkeit an. Wirklich fesseln konnten mich jedoch nur die letzten 30 oder 40 Seiten…

Daher würde ich sagen: Kann man lesen, aber man verpasst auch nichts, wenn man es bleiben lässt.

Bewertung: drei Hühner

Letztens gelesen - no Bullshit

No Bullshit Man, mutiger Mann sein

Ratgeber von Claudia Christ und Ferdinand Mitterlehner
2017 beim Güthersloher Verlagshaus erschienen
kaufen: Amazon*

Handlung: Männer achten auf ihre Autos, pflegen und reparieren sie – aber ihr eigener Körper ist ja nicht so wichtig. Auf dieses Problem machen die beiden Psychologen aufmerksam und geben in ihren Werk Ratschläge, wie man seinen Körper und seine Seele so gut in Takt hält, wie das heißgeliebte Auto.

Pluspunkte: Der Vergleich von Autopflege und dem Umgang der Männer mit sich selbst wirkte auf mich sehr sympathisch. Die Kapiteln sind in viele Unterkapitel gegliedert, sodass beim Lesen niemand überfordert wird, weil er sich durch Textwüsten quälen muss.
Übersichtlich strukturiert ist das Buch auch – viele Zwischenüberschriften, Absätze, Listen und auch Grafiken und Tabellen zum besseren Verständnis. Und der Schreibstil ist sehr angenehm und nicht zu wissenschaftlich.

Minuspunkte: Es gibt zwar immer mal wieder Fragen, die man für sich selbst beantworten soll, aber Handlungsansätze im Konkreten liefert das Buch nicht.

Meine Meinung: Okay, zur Zielgruppe des Buches gehöre ich wohl nicht so ganz, aber trotzdem war ich neugierig. Ich wollte wissen, welche Tipps die Autoren den Männern geben, damit ich meinen männlichen Freunden vielleicht in der ein oder anderen Lebenslage besser beistehen kann. Viel hat mir das Lesen des Buches jedoch nicht gebracht, da es eben kaum Handlungsoptionen aufzeigt. Zudem ist es eben immer noch ein Ratgeber und konnte mich daher nicht fesseln, sodass ich mich manchmal schon ein wenig zwingen musste, weiter zu lesen, obwohl der Schreibstil ganz gut war.

Ich glaube, empfehlen würde ich das Buch tatsächlich nur Männern, die Anreize suchen, ihr aktuelles Leben zu überdenken.

Bewertung: drei Hühner

(Rezensionsexemplar. Herzlichen Dank an den das Güthersloher Verlagshaus!)

Letztens gelesen - Twitterperlen

Nach einer Stunde Joggen festgestellt: Vergessen loszulaufen

Das beste von twitterperlen.de, zusammengestellt von Dali Ivkovic
2017 im Heyne-Verlag erschienen
kaufen: Amazon*

Inhalt: Hier erwartet uns kein Roman, sondern eine geballte Ladung Humor. Witzige Tweets – pro Seite einer.

Pluspunkte: Ich musste manchmal wirklich lachen, weil die abgedruckten Tweets so genial waren. Und zum Glück steht auch der zugehörige Account unter jedem Zitat – man kann also mal auf den Kanälen der Leute vorbei schauen und nachsehen, ob dort noch mehr Unterhaltsames steht.
Das Design ist auch schön: einfarbige, knallbunte Seiten mit großer, klar lesbarer Schrift. Der Twittervogel schmückt zudem jede Seite.

Minuspunkte: Falls man Lieblingstweets in Buch findet, kann man sich nicht die Seite merken – es gibt nämlich keine Seitenzahlen. Und die Seiten sind so glatt und nicht ganz so dick, dass ich ab und zu zwei in der Hand hatte. Wenn man sonst nichts zu meckern hat, muss man sich halt über solche „Kleinigkeiten“ beschweren.

Meine Meinung: Ich liebe Twitter – weil es so unterhaltsam ist. Und deswegen wundert es mich nicht im Geringsten, dass ich dieses Buch genial finde.
Schade nur, dass man es eben schneller durch hat als einen Roman… Vielleicht sollte man es entweder in Gesellschaft lesen (um die Tweets zu „diskutieren“ und mit den eigenen Lebensgeschichten zu vergleichen) oder wirklich auch die zugehörigen Accounts auf Twitter besuchen.

Meiner Meinung nach ist das Buch aber einfach perfekt geeignet, um Weihnachten bei Twitterfreaks unter dem Baum zu liegen.

Bewertungsskala - Fünf Hühner

(Rezensionsexemplar. Herzlichen Dank an den Heyne-Verlag!)

Kennt ihr eines der Bücher? Oder möchtet ihr mir vielleicht ein Buch für meine Leseliste empfehlen, weil es euch in der letzten Zeit bewegt hat?


Die Reihe „Letztens gelesen“ erscheint bei mir alle 1-2 Monate, vorzugsweise am 9. Tag des Monats. In den Beiträgen stelle ich dann gesammelt alle Bücher vor, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe, und spreche entweder eine Empfehlung aus oder rate euch begründet von einzelnen Werken ab.
Gesammelt findet ihr hier alle bisherigen Posts dazu.

- geschrieben von Tabea -


8 Kommentare zu Letztens gelesen – Nr. 4

  1. Ach cool. Da hast du ja echt ne Menge Bücher „vernichtet“ in den letzten Wochen. 🙂 Gleich das erste klingt ziemlich interessant, mal gucken, ob die Bücherei das hat. Und witzig, dass du das Twitter-Buch gelesen hast, ich hab nie verstanden, wo der Sinn davon liegt… es gibt ja schließlich auch Live-Twitter. Und ich frage mich, ob da wohl das Urheberrecht überall beachtet wurde.

    Oh und: Es heißt Nomaden, nicht Normaden. ;D

    • Dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei, das Buch zu ergattern.

      Du hast schon recht – Twitter gibt es auch live, aber manchmal finde ich Bücher doch schöner. Und viel witziges entgeht einem ja love auch, weil man nicht jedem folgen kann… Im Buch sind ja nur ausgewählte Sachen drin. Außerdem kann man Papier eben auch verschenken 🙂
      Nur die Frage mit dem Urheberrecht bringt mich jetzt doch ins Grübeln… Ich kann sie nicht beantworten.

      Danke, Rechtschreibfehler wird korrigiert!

      Liebe Grüße

  2. Also ich finde die Reihe ganz toll! Und ich liebe es Rezensionen von anderen zu lesen. Da hast Du ja eine wirklich bunte Mischung gelesen in den letzten Wochen. Mich wuerde „Und wuensche Ihnen fuer die Zukunft alles Gute“ interessieren. Leider ist das bei mir im Bekanntenkreis naemlich ein sehr aktuelles Thema. „Ploetzlich Shakespear“ liegt auch noch bei mir zuhause rum, bisher hat es mich aber irgendwie nicht so angesprochen es zu lesen, vielleicht auch weil ich so kurze Buecher nicht so mag und das Thema doch etwas albern rueberkam auf dem Klapptext. Aber da es Dir ja so gut gefallen hat, versuche ich es vielleicht doch mal 🙂 „Die Spionin“ klingt auch interessant fuer mich. Bisher habe ich nur ein Buch von Paulo Coelho gelesen und zwar „Untreu“, was mir von Schreibstil und Inhalt ueberhaupt nicht zugesagt hat. Was aber vielleicht auch daran liegt dass ich mich mit dem Thema und der Protagonistin ueberhaupt nicht identifizieren konnte. Vielleicht sollte ich also nochmal ein anderes Buch von ihm lesen. Ich wohne uebrigens in Duesseldorf, also da ist Frankfurt schon naeher dran als Leipzig, aber nur fuer einen Tag finde ich es von der Entfernung trotzdem dann zu weit und anstrengend anzureisen. Wuensch Dir ein schoenes Wochenende! LG Jennifer

    • Schön, dass dir solche Beiträge gefallen.

      „Und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute“ ist allerdings auch nicht wirklich dicker als „Plötzlich Shakespeare“.

      Die Spionen ist vom Schreibstil her meiner Meinung nach auch nicht das Gelbe vom Ei… Also die würde ich mir sparen, wenn dir sein anderes Werk schon nicht zugesagt hatte.

      Ja… Vom Ruhrgebiet nach Frankfurt – für eine Messe allein würde ich das auch nicht machen. Höchstens in Kombination mit einem Urlaub.

      Liebe Grüße

  3. Natalie am

    Huhu,
    eine ganz spannende, da abwechslungsreiche Sammlung hast du ja wieder vorzuzeigen.
    Übrigens: da ich selber sehr gerne lese und (unregelmäßig) auch einen Buchblog betreibe, finde ich deine Beiträge zu Büchern einfach IMMER gut. 😉 Die Artikelreihe darf also auch für mich sehr gerne bleiben. *hahaha
    David Safier mag ich auch. Er hatte mich mit „Mieses Karma“ sehr positiv überrascht. Und „Jesus liebt mich“ hab ich als Hörbuch genossen. Beides sehr witzig.
    Liebe Grüße,
    Natalie

    • Super, dann haben diese Posts ja doch mehr Berechtigung, als ich vermutet hätte. Perfekt – wo ich gerade so viel lese.

      Mieses Karma war auch das Buch, was mich zum Fan von David Safier werden ließ. Und wenn du Jesus liebt mich mochtest, werde ich mir das wohl dringend besorgen müssen 😉

      Liebe Grüße

  4. Barbara am

    David Safier gehört auch zu meinen Lieblingsautoren. Ich persönlich mag Mieses Karma am liebsten und möchte endlich den zweiten Teil lesen.

    Plötzlich Shakespeare hat mir sehr gut gefallen, genauso wie Muh! Es ist schon lange her, dass ich Plötzlich Shakespeare gelesen habe, aber ich erinnere mich immer noch an diesen Moment, als er in der „Zukunft“ ist und sich wundert, weil alle in ein kleines glänzendes Kästchen reden.

    David Safier schafft es einfach mit so viel Witz und Humor, Gefühle jeglicher Art aus einem heraus zu locken, selbst wenn einem in dem Moment nicht danach ist. Und zwischendurch liest man immer ein klein wenig und doch recht unterschwellig die Kritik an unserer Gesellschaft. ^^“

    Ein toller Beitrag! Vielen Dank für’s schreiben und teilen.
    Liebe Grüße
    Barbara

    • Der zweite Teil ist super – das war nämlich kein erstes Buch von David Safier. 😉 Aber Muh! finde ich auch sehr empfehlenswert.
      Der Moment, wo Shakespeare in der Zukunft ist, ist echt super. Aber auch wie Rosa die Queen auf dem Klo findet, ist bei mir hängen geblieben. 😉

      Genau dieses Humor liebe ich an Safiers Werken und ich wünschte, ich könnte auch so schreiben.

      Liebe Grüße


Natürlich freue ich mich über jedes einzelne Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in eurem Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit. Außerdem erhältst du eine Benachrichtigung per Mail, wenn jemand (meistens ich) auf dein Kommentar antwortet. Wenn du damit nicht einverstanden bist, kommentiere bitte einfach nicht.

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