Mittwoch, 4. Oktober 2017

Alltagsfrage: Wie bekämpft man Langeweile?

Hallo!

Leute, es ist Zeit, eine wichtige Alltagsfrage zu lösen! Im Alltag kommen einem ja doch ständig irgendwelche Fragen in den Sinn…

… und manchmal ist die Antwort leicht zu finden.

Beispiele?
Welcher Container ist für blaues Glas geeignet? Der 100-Wörter-Blog weiß es.
Was ist eigentlich Kork? Auch darauf hat Peter die Antwort.

… manchmal ist die Antwort aber auch nicht so eindeutig.

Beispiele?
Was soll ich kochen?Äh… worauf du Lust hast! Und worauf habe ich Lust? Welche Zutaten sind überhaupt da? Wie viel Zeit habe ich? HILFE! (Auf das Thema will ich irgendwann auch noch mal eingehen, nur irgendwie fällt mir das Formulieren meiner Ideen da gerade etwas schwer…)
Wie oft muss man etwas machen, bis man es sicher beherrscht? Kommt auf die Person, die Tätigkeit, den zeitlichen Abstand und sicher noch viel mehr an.

So… also manchmal gibt es eindeutige Antworten und manchmal nicht. Aber stellen tun sich die Alltagsfragen so oder so – und Peter vom 100-Wörter-Blog ist der Meinung, dass wir Blogger in einer Blogparade versuchen sollten, ein paar der Alltagsfragen zu beantworten. Find‘ ich gut!

Und wenn ich etwas gut finde, dann versuche ich natürlich auch, mich daran zu beteiligen. Also möchte ich mich heute um folgende Frage kümmern:

Was kann ich gegen Langeweile tun?

Angekündigt hatte ich euch einen Post dieser Art bereits, als ich im Januar 2017 über meine Inspirationsquellen gesprochen habe… aber zum Verfassen dieses Beitrags komme ich dann eben doch erst jetzt, wo die Blogparade von Peter wie ein Tritt in den Hintern wirkt.

Wie ihr euch sicher denken könnt, habe ich mir mit dieser Frage eine Alltagsfrage aus der Kategorie „Es gibt keine Lösung, die für alle passt.“ ausgesucht. Doch auch wenn es kein Patentrezept gibt – ich kann euch Ideen liefern, was man gegen Langeweile tun kann. Und vielleicht ist unter meinen Vorschlägen ja einer, der euch hilft.

Ideen gegen Langeweile

Gegen Langeweile kann man…

  1. Aufräumen! (und Putzen)

    Hilfe… ich klinge schon wie meine Mutter früher. Als ich mich damals in meiner Schulzeit ab und zu langweilte, schlug sie mir immer irgendwelche „blöden“ Dinge vor, die zwar sinnvoll sind, aber mir keinen Spaß machen.

    Jetzt, wo ich „alt“ geworden bin, finde ich aber, dass Aufräumen und Putzen gar keine schlechten Beschäftigungen bei Langeweile sind. Im Alltag fehlt mir nämlich oft die Zeit dazu, sowas zu machen… es herrscht also Chaos und irgendwann fühle ich mich darin dann auch nicht mehr richtig wohl. Also bekommen die blöden Tätigkeiten Pluspunkte auf der Tätigkeits-Skala, weil das Ergebnis am Ende glücklich macht.

    Zusätzliche Bonuspunkte bekommt das Aufräumen deswegen, weil man interessante Dinge wiederfinden kann, wenn man gründlich vorgeht. Nehmt euch doch mal Zeit für die Schubladen des Schreibtischs oder für euren Kleiderschrank – und schmeißt das Zeug weg, was eh nicht gebraucht wird (verschenken und verkaufen ist auch erlaubt 😉). Manchmal tut es echt gut, wenn man überflüssigen Kram wegtut und damit quasi Platz für neue, schönere Dinge entsteht.

    Übrigens: Man kann nicht nur in der Wohnung Ordnung schaffen – viele Smartphones und Computer würden sich auch freuen, wenn man da mal etwas aufräumt. Vielleicht entdeckt ihr dabei ja ein paar alte Fotos, die ihr schon vergessen hattet?

Ideen gegen Langeweile

  1. Backen (und aufwändiger Kochen).

    Wann hat man schon mal Zeit dazu, sich so einen richtig schönen Kuchen zu backen? Oder vielleicht auch Muffins, Brötchen oder Plätzchen? Von den letzten beiden Vorschlägen hätte man ja sogar länger was, weil Plätzchen in der Dose lange halten und Brötchen gut eingefroren werden können.

    Aber auch wenn es der Kuchen wird: Vielleicht fragt ihr am Ende einfach mal bei den Nachbarn, ob jemand Lust hat, vorbeizukommen und bei der Vernichtung des Backwerks zu helfen? Dann hättet ihr sogar nette Gesellschaft.

    Und das Kochen zählt ja auch zu den Dingen, die ich sehr gerne mag. Nur leider fehlt mir oft einfach die Zeit dazu, neue Rezepte auszuprobieren. Aber wenn ihr sowieso vor Langeweile sterbt, dann kocht doch mal was Aufwändigeres. Wenn das Gericht dann bestenfalls noch einfrierbar ist oder wenigstens im Kühlschrank ein paar Tage hält, profitiert ihr davon sogar später noch, wenn ihr leckeres Essen ohne Aufwand fertig habt.

  2. Das Netz nach spannenden Podcasts durchsuchen.

    Podcasts höre ich eigentlich echt gerne – nur leider habe ich kaum welche abonniert, da ich noch keine passenden gefunden habe. Nachholbedarf! Ich müsste mir also wirklich mal etwas Zeit nehmen und kräftig im Netz stöbern.

    Oder habt ihr vielleicht ein paar Empfehlungen für mich?

    Ach, und der positive Nebeneffekt: Wenn ihr erfolgreich wart, habt ihr in Zukunft weniger Langeweile, da ihr ja Podcasts zu hören habt!

  3. Einen Blogpost tippen. (oder einen Blog starten?)

    Wisst ihr was? Seit ich meinen Blog habe, ist Langeweile für mich fast schon ein Fremdwort. Wenn man ein Notizbuch (analog oder digital) mit Ideen führt, dann hat man nämlich eigentlich immer eine Thema, dass man in einen Blogpost verwandeln könnte. Ich weiß gar nicht, wie viele Entwürfe in meiner Evernote-App noch schlummernd darauf warten, dass ich sie ausarbeite und veröffentliche.

    Übrigens: Falls du selbst noch keinen Blog hast und auch keinen starten willst, darfst du mir auch gerne Texte als Gastpost anbieten. Schau einfach mal in meine Bedingungen für Gastposts, falls du Interesse hast.

    Und zum Thema Blog… falls ihr schon einen habt: Optimierungsarbeiten! Alte Posts aufbessern, am Design basteln,… Alles, was ihr schon ewig in Angriff nehmen wolltet.

  4. Blogs lesen.

    Wer nicht selbst schreiben will, kann immer noch lesen. Leute, das Netz ist überfüllt mit schönen Blogs – zu allen erdenklichen Themen.

    Meine liebsten Blogs, auf denen ich ständig vorbei schaue, findet ihr auf meiner Lieblingsblog-Seite. Aber ansonsten kann ich euch auch guten Gewissens empfehlen, auf Lexas Bloggerlandkarte nach neuen Perlen zu suchen. Da findet man nicht nur Blogs in seiner Nähe, sondern kann auch nach Themen filtern. Und da schon richtig viele Blogs eingetragen sind, ist die Auswahl echt bombastisch.

    Ach… und wenn ihr schon beim Lesen seid – lasst doch ein Kommentar zu gelesenen Posts da. Der Blogbetreiber freut sich sicher und jedes Kommentar ist irgendwie immer auch ein kleines Lob an den Blogger für die Arbeit, die er sich mit der Erstellung des Beitrags gemacht hat.

Ideen gegen Langeweile

  1. Eine Fototour machen.

    Fotografieren ist doch ein schönes Hobby, oder? Nur leider nimmt man sich zu selten Zeit, einfach mal eine Weile mit der Kamera auf Motivjagd zu gehen.

    Also: Schnappt euch die Kamera und los! Entweder findet ihr spontan jemanden, der mitkommen will, oder aber ihr habt alleine sicher auch so genug mit der Motivsuche zu tun.

    Und wer eine Herausforderung will, kann sich ja ein Projekt für die Tour suchen… zum Beispiel sowas wie „100 fremde Leute porträtieren (vorher die Personen um Erlaubnis fragen!)“ oder „nur Schilder fotografieren“ oder „Wilde Pflanzen in meiner Umgebung“. Euch fallen sicher noch mehr Projekte für eine Fototour ein und auch im Internet findet man viele Ideen.

  2. Spazieren gehen.

    Ist gesund und hilft manchmal einfach beim Entspannen. Vielleicht lasst ihr die Musik auch mal aus und das Handy in der Tasche und schaut euch bewusst in der Natur in eurer Nähe um?

    Noch schöner wäre es natürlich, wenn ihr jemanden findet, der euch begleitet – denn dann kann man sich wunderbar unterhalten.

  3. Die „Muss ich irgendwann unbedingt sehen!“-Filmliste abarbeiten.

    Oh Leute… ihr wollt nicht wissen, wie lang meine Liste mit Filmen, die ich sehen will, wirklich ist. Bestimmt könnte ich mindestens eine Woche ohne jegliche Unterbrechungen nur Filme schauen, um sie abzuarbeiten. Mit einem Abo für Netflix oder Amazon Prime* wäre das auch gar nicht mal so teuer – weswegen ich mir vor wenigen Tagen das Abo bei Prime zulegte.

    Falls gerade was im Kino kommt, was euch anspricht, wäre aber auch ein Kinobesuch sicher gut gegen die Langeweile! Und da man während des Films ja eh nicht reden sollte, ist es auch nicht schlimm, wenn man allein und ohne Begleitung im Kino sitzt.

Ideen gegen Langeweile

  1. Zeitschriften lesen.

    Lest ihr noch die Tageszeitung auf Papier? Oder kommen Nachrichten nur via Radio, Internet und Fernsehen zu euch?

    Aber Tageszeitung hin oder her – gedruckte Zeitschriften finde ich manchmal einfach nur schön. Das Blättern hat irgendwie was Entspannendes und man erhält halt oft Informationen gebündelter im Internet.

    Gerade zu Hobby-Themen gibt es sicher tolle Zeitschriften zu kaufen, aber auch ohne Geld auszugeben, kann man in den Genuss von Zeitschriften kommen:

    • Ich hole mir zwei Mal im Monat die Apotheken Umschau, weil ich es wichtig finde, über meinen Körper und mögliche Erkrankungen informiert zu sein. Die Texte sind immer gut verständlich und somit ist das „Lernen“ hier auch keine Qual.
    • Bei dm bekommt man das Magazin Alverde kostenlos, Rossman bietet die Zeitschrift Cenatur und Edeka hat hat das für mich-Magazin. Ach, und Penny liefert ein Mittendrin-Magazin. All diese Zeitungen sind natürlich mit ordentlich Werbung für die Produkte der Läden versehen, aber es finden sich dazwischen immer auch spannende Reportagen und tolle Rezepte.
    • Für alle, die politische Bildung wichtig finden, ist außerdem die Zeitung fluter. interessant, welche von der Bundeszentrale für politische Bildung kostenlos versandt wird, wenn man sie bestellt. Alle 3 Monate kommt dann eine Ausgabe zu euch.
  2. Sich zu einem Thema weiterbilden

    Bei den Zeitschriften habe ich es schon anklingen lassen: Manchmal erweitere ich in meiner Freizeit gern mein Wissen. Dank dem Internet ist das auch super einfach – also warum nicht mal ein Thema googeln, dass euch schon ewig interessiert? Vielleicht habt ihr ja sogar schon ein Buch zu der Thematik im Haus, bei dem ihr nur noch nicht zum Lesen gekommen seid?

Ideen gegen Langeweile

  1. die Bücherei besuchen.

    … und falls gerade keine Bücher mehr im Haus sind, dann gibt es ja noch Büchereien! Die Mitgliedschaften sind meistens wirklich nicht teuer, obwohl euch in einer Bücherei endlos viele Bücher zur Verfügung stehen.

    Da könnt ihr euch nun also was aussuchen, was zu Punkt 10 passt, oder aber ihr sucht nach witziger / spannendere / berührender Unterhaltung.

    Allein schon das Stöbern in den Regalen kann wirklich Spaß machen, denn manche Titel sind ja doch eher zum Totlachen…

  2. Sport treiben.

    Nee- Halt! Nicht sofort auf das „X“ vom Browser klicken, weil ihr mich jetzt blöd findet, da ich sowas empfehle. Aber es ist eben so, dass Sport gesund ist – ich habe mal von einer Studie gehört, in der es lautete, dass bereits 10 Minuten Joggen sich merklich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

    Ich will euch also gar nicht dazu überreden, Höchstleistungen zu vollbringen! Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass es keine Art von Bewegung gibt, die euch Spaß macht. Ihr habt sie nur vielleicht noch nicht gefunden… und dann wäre es an der Zeit, auf die Suche nach genau diesem Sport zu gehen.

    Alle Sportarten, für die man keinen Partner braucht, sind natürlich praktisch bei Langeweile, weil man sie allein spontan betreiben kann: Joggen, Spazieren gehen, Walken, Reiten (sofern ein Pferd zur Verfügung steht), Schwimmen, Tanzen, Yoga, Krafttraining, Surfen, Skateboard fahren, Inlinern, …

    So… mehr fällt mir gerade nicht ein.

    Nur einen Grund möchte ich euch noch nennen, warum Sport abseits von der positiven Wirkung auf die Gesundheit keine schlechte Idee wäre: Man bekommt den Kopf frei und fühlt sich nachher meistens ziemlich gut, weil man stolz auf seine Leistung sein kann.

  3. Nähen (lernen).

    Nähen ist eins meiner Hobbys, in dem ich mich so richtig verlieren kann. Die Minuten und Stunden verstreichen dann wie im Flug.

    Und soll ich euch was sagen? Nähen lernen kann jeder! Man braucht nur etwas Nähgarn, Stoff und eine Maschine (Gebraucht gibt es sowas günstig und auch preiswerte, neue Modelle sind eigentlich ausreichend, solange sie Geradstich und Zickzackstich beherrschen.).

    Stoff aus dem Stoffladen kann schon mal teuer sein, das stimmt… aber es gibt ja auch noch aussortierte Kleidung und Bettwäsche; daraus kann man am Anfang super kleine Mäppchen, Taschen, Handyhüllen,Kissenbezüge usw. nähen.

    Wie ich nähen lernte, ganz ohne Kurs und Hilfe, habe ich schon mal in einem anderen Post erzählt.

    Und falls ihr Schnittmuster haben wollt: Das Internet ist euer Freund. Viele Schnitte kann man direkt als pdf runterladen und ausdrucken. Tja, und das Angebot an kostenlosen Schnitten ist sowieso gigantisch.

    Okay, Stricken und Häkeln ginge als Beschäftigung auch… zumindest wenn nebenbei der Fernseher oder das Radio läuft, kann das ganz nett sein. Nur wenn es ganz still ist, dann langweile ich mich bei diesen Handarbeiten leider doch, was beim Nähen noch nie der Fall war.

Ideen gegen Langeweile

  1. Zeichnen (oder Hand Lettering).

    Weiter geht es mit einem weiteren kreativen Hobby: Zeichnen! Dazu braucht man schon mal etwas Ruhe und Zeit… aber wenn man sich langweilt, dann hat man diese beiden Zutaten ja. Also: Stift oder Pinsel schwingen und los. Inspiration gibt es im Netz – für die „Untalentierten“ auch Ausmalbilder ohne Ende.

    Ein weiteres Hobby, was sehr nah am Zeichnen dran liegt, ist das Hand Lettering. Schöne Wörter hübsch anordnen, unterschiedliche Schriftarten verwenden… Auch das wäre also durchaus was, was man mal probieren und üben könnte.

    Und wenn euch dann ein Werk gelungen ist, dann habt ihr auch gleich die nächste Beschäftigung: Entweder einen Platz in eurem Zuhause finden, an dem es dekorativ wirken kann, oder euch jemanden überlegen, an den ihr es verschenken könnt.

  2. Telefonieren!

    Wann habt ihr das letzte Mal gefühlt ewig telefoniert? Nicht, weil es was zu klären gab, sondern einfach nur so. Ich finde, es kann manchmal richtig gut tun, sich einfach so über Neuigkeiten aus dem Leben auszutauschen.

    Also – ruft doch mal bei euren Eltern oder entfernt lebenden Freunden ein. Oder bei der Oma oder Tante… ach, ihr findet sicher wen, der Zeit für euch hat!

Ideen gegen Langeweile

  1. Überraschungspost schreiben und versenden.

    Fischt ihr gern Postkarten und echte Briefe aus dem Briefkasten? Also Rechnungen und Werbung sind für mich jetzt keine echten Briefe, nur zur Klarstellung. Ich meine hier echt nur das Zeug, was liebe Menschen persönlich für euch geschrieben haben.

    Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwen auf dieser Welt geben könnte, der nicht gern solche Post bekommt. Von daher macht es Sinn, dass ihr euch einfach an den Schreibtisch setzt und auf schönem Briefpapier ein paar Zeilen schreibt. Vielleicht erzählt ihr dem Empfänger etwas aus eurem Leben, vielleicht findet ihr aber auch ein Thema, über dass ihr euch schon immer mal mit dieser Person austauschen wolltet.

    Und wisst ihr, was das Beste an Überraschungspost ist? Wenn der andere sich freut, hat er vielleicht sogar Lust, euch zu antworten. Und das heißt: In eurem Briefkasten wartet vielleicht ein paar Tage später eine schöne Überraschung auf euch.

  2. Eine Veranstaltung besuchen

    Eigentlich ist in den meisten Wochen immer irgendwo in meiner Umgebung etwas los – also schaue ich da dann auch gerne vorbei, wenn ich Zeit habe.
    Schaut einfach mal in der Regionalzeitung oder auch auf deren Internetseite – da werden häufig die Stadtfeste, Märkte und Tage der offenen Tür angekündigt.

  3. Museen besuchen

    Wann wart ihr das letzte Mal FREIWILLIG in einem Museum? Mit der Schule besuche ich diese Orte ja absolut nicht gern, aber wenn ich mir aussuchen darf, welches Museum (in der Nähe) ich besuche und was ich mir dort wie intensiv ansehe, dann mag ich Museen sogar.
    Und mal ehrlich: Heimatmuseen können auch unheimlich spannend sein! Unsere Heimatmuseum in Frankenberg hat mir echt gut gefallen und es ist sogar total günstig – was andere Museen wie das von Mercedes nicht von sich behaupten können. Aber auch da hat sich der Besuch mehr als gelohnt, weil es echt interessant war, die Entwicklung der Mobilität gezeigt zu bekommen.

Ideen gegen Langeweile

  1. An einem Buch schreiben – oder auch Kurzgeschichten verfassen.

    Seit Jahren träume ich schon davon, irgendwann mal ein Buch zu veröffentlichen. Mit 13 habe ich da mal richtig lange dran geschrieben und es auch auf 50 Wordseiten gebracht… aber dann habe hatte ich das Gefühl, dass der Text zu schlecht ist und seitdem staubt er ein.

    Dann hatte ich eine neue Idee vor ein bis zwei Jahren: Ich will eine Sammlung von Kurzgeschichten veröffentlichen, denn Kurzgeschichten habe ich regelmäßig für meinen Opa verfasst. Aber einem Verlag habe ich auch die nie angeboten…

    Und nun habe ich sogar eine neue Idee, an der ich gerade arbeite. Und ich hoffe, dieses Mal wage ich den Schritt und versuche wenigstens, das Zeug zu veröffentlichen. Ein eigenes Buch geschrieben zu haben, ist nämlich so ein Lebenswunsch von mir.

    Also, falls ihr auch gern schreibt: Vielleicht wollt ihr ja ein Buch beginnen? Tipps für den Weg von Idee über Tippen zu Veröffentlichen hat Sonja für uns auf Lager.
    Und ansonsten: Kurzgeschichten sind auch nett! Oder Gedichte… zumindest dann, wenn man die nicht so verabscheut wie ich 😉.

Das waren meine Vorschläge… eigentlich sind es schon eine ganze Menge. Und falls die Entscheidung schwer fällt, kann man ja einen Zufallsgenerator nehmen und den eine Zahl generieren lassen. Ich hab die Liste daher extra nummeriert, damit das funktioniert 😉.

Habt ihr denn noch mehr Ideen, die super gegen Langeweile sind? Das Kommentarfeld steht euch offen und ich freue mich über neue Möglichkeiten, die ich noch nicht auf dem Schirm hatte!

P. S.: Ich habe schon mal versucht, euch vor Langeweile zu bewahren: „Wie man die Sommerferien überlebt„. Vielleicht findet ihr da ja noch eine weitere Idee, was ihr mit der freien Zeit, in der ihr euch langweilt, anfangen könnt.


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade „Krasse Alltagsfragen“ von Peter. Bis zum 31.10.2017 könnt ihr selbst noch an der Aktion teilnehmen.

Falls du meine bisherigen Beiträge zu anderen Blogparaden lesen möchtest, schau doch in mein Blogparaden-Archiv. Und außerdem habe ich auch Tipps für dich auf Lager, wenn du wissen möchtest, wo du interessante Blogparaden aufspüren kannst oder wie du selbst welche startest.

- geschrieben von Tabea -

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29 Kommentare zu Alltagsfrage: Wie bekämpft man Langeweile?

  1. Caro am

    Das nenne ich auch mal eine schöne Alltagsfrage!
    Ich habe allerdings selten wirklich Langeweile, weil ich mich immer beschäftigen muss und das auch tue.

    Wenn ich also mal wirklich nichts zu tun habe, gehe ich meistens in die Bücherei, leihe Bücher und CDs aus, fotografiere Rezepte und sortiere sie (nachgemacht werden sie aber nie 😀 ), ich backe oder koche oder gehe joggen.

    Wenn ich mal wirklich viel Zeit habe, mache ich gerne Puzzles und höre nebenbei Hörspiele.

    Zurzeit ist das ja aber alles keine Frage 😀 Ich genieße es, nichts zu tun zu haben und versuche, jeden Moment aufzunehmen. Deinen Post speichere ich aber trotzdem mal für Regentage und für wenn ich wieder in Deutschland bin 😀

    Liebe Grüße,
    Caro

    • Caro am

      Achso, ganz vergessen… Ein Buch will ich auch noch schreiben….
      Ich habe schon zwei Stück vor ein paar Jahren geschrieben, eines sogar mit einer Freundin zusammen mit über 200 Seiten, aber das haben wir dann wieder so weit auseinandergenommen, dass inzwischen nichts mehr damit anzufangen ist. Das andere ist halt mehr so ein kinderbuch 😀
      Aber den Traum werde ich mir irgendwann sicher noch erfüllen 😉

      • Oh wie cool, dass wir den Traum vom eigenen Buch teilen.

        Keine Ansätze sind auch alle eher so Richtung Kinderbuch… Aber dass ihr über 200 Seiten geschafft habt gemeinsam, finde ich sehr beeindruckend!

        Liebe Grüße

    • Ich muss zugeben, dass auch mir inzwischen kaum noch langweilig ist… Eigentlich gibt es immer viel mehr Dinge, die erledigt werden wollen, als Zeit ist. Und da mir immer Zeit für meine Hobbys fehlt, gehe ich denen vorzugsweise nach, wenn sich Zeitfenster auftuen.

      Sport, am Blog arbeiten, nähen, Pferdesachen waschen oder pflegen, kochen, backen, fotografieren…

      Puzzle habe ich aber ewig nicht mehr gemacht und habe da auch kein Interesse dran.

      Am Ende der Welt wünsche ich dir noch jede Menge Spaß ohne Langeweile. Ihr erlebt da ja echt unendlich viel 🙂

      Liebe Grüße

  2. Wow, das sind ja echt sehr viele konstruktive Vorschläge! Da muss ja jetzt niemand mehr Langeweile haben 🙂
    Auch die Idee zum Schluss, der Zufallsgenerator, ist echt klasse 😀

    Vielen Dank für deinen Beitrag zur Blogparade!!!

    Liebe Grüße
    Peter von 100woerter.de

    • Danke für das Kompliment. Auf die Idee mit dem Zufallsgenerator bin ich gekommen, weil mich manchmal Möglichkeiten quasi lähmen, wenn es zu viele sind und ich nicht weiß, wofür ich mich entscheiden soll.

      Liebe Grüße

  3. Carolin am

    Haha, ich weiß gar nicht, wann mir das letzte Mal so richtig langweilig war. Das muss Jahre her sein! 😀 Meistens komme ich mit den Dingen, die ich eigentlich machen möchte, kaum hinterher. Deine Tipps sind aber trotzdem toll! 🙂

  4. Natalie am

    Hallo Tabea,
    das ist wirklich eine sehr schöne Liste!
    Kennst du das day-zero-Project? (Das habe ich im September für mich gestartet, um all meine vielen Ziele und Projekt-Ideen fest zu halten. Dafür habe ich ein eigenes Notizbuch angelegt und gestaltet… )Ich liebe ja Listen sowieso.
    Museen liebe ich auch, nur fehlt mir oft die Begleitung. (Ich sollte mir da dann öfter selbst in den Po treten und halt allein gehen. Wenn kein anderer will, haben sie halt selbst schuld. Das sollte ich mir viel öfter denken.)
    Die Idee mit der Überraschungspost finde ich auch sehr schön. Aus Urlauben schicke ich immer Postkarten, aber die Idee sollte ich auch mal ohne bestimmten Anlass mal wieder umsetzen. Ich hab da auch schon eine Person im Kopf!
    Ich schicke dir viele Grüße!

    • Vom Day sero Projekt habe ich noch nichts gehört. Legt man da einfach eine Liste mit seinen Zielen an? Das klingt nämlich gar nicht so schlecht.
      Ich setze mir bisher ja nur zu jedem Jahresbeginn Ziele, die ich auf den Blog schreibe, um sie immer griffbereit zu haben.

      Museen können sicher auch alleine sehr schön sein. Aber ich gebe zu, dass ich auch schon ewig plane, das zweite dieser Stadt zu besuchen und es noch nicht umgesetzt habe.

      Aus dem Urlaub habe ich früher auch gern Karten geschrieben, aber auf meinen Kurz-Trips (bis zu vier Tage) ist das leider eingeschlafen. Dafür habe ich mir aber sie Blankopostkarten gekauft, um sie zu bemalen und zu verschicken.

      Liebe Grüße

      • Natalie am

        Hey, im day zero project schreibst du dir 101 Ziele auf, die du in 1001 Tagen erreichen willst. Und da viele der Dinge, die ich,machen möchte aus mehreren Etappen bestehen, bleibt wirklich gar keine Zeit mehr für Langeweile. Bsp: ein ABC-Foto project realisieren. Sprich für jeden Buchstaben des Alphabets ein cooles Foto schießen. Oder: ein ganzes Malbuch voll malen, ein sketchbook füllen, jeden Monat ein Buch beenden, wieder Tagebuch schreiben… Aber ich habe auch Sachen darauf wie zb Blut spenden drauf stehen. Einfach, weil das gute Sachen sind

      • Ah, das Projekt habe ich dann doch schon mehrmals irgendwo gesehen – nur wüsste ich nicht, dass es so heißt.

        Aber ehrlich gesagt habe ich gar keine Lust auf so viele langfristige Pläne, da sich im. Leben einfach viel von selbst ergibt und bei mir die Umstände sich auch mal von jetzt auf gleich ändern.

        Für manche Leute kann so eine Liste mit Zielen aber sicher eine tolle Motivation sein.

        Liebe Grüße

  5. engy am

    Deine Vorschläge sind wunderbar! …ich bin auch so ein Mensch der Lange Weile einfach nicht kennt! Für mich hat der Tag schon immer zu wenige Stunden! Vielleicht verzettle ich mich auch zu sehr 😉 …und komme somit nicht wirklich zu etwas!
    Überraschungspost erinnert mich an’s Kind sein …ich hatte mächtig viele Briefpartner und habe sogar in russisch und englisch Korrespondenz gehalten 😉 …jetzt bin ich froh, wenn ich eine Email zusammenbekomme 😮
    FLOHMARKT ist auch ein garantierter Zeit -und LangeWeileKiller! Entweder selbst einen Stand aufstellen oder nur Stöbern gehen!
    WOHNUNG auf den Kopf stellen. Sich Gedanken machen, wie wohl die Möbel an anderer Stelle aussehn könnten und es einfach ausprobieren 🙂 …ich sag ja, mir wird nie langweilig!
    Dankeschön für deine Gedankenstützen und LangeWeileKiller!
    L*Grüssle engy

    • Interessant, dass hier scheinbar kaum noch wer an Langeweile leidet, denn in meiner Schulzeit hatte ich trotz eigenem Pony meist an Wochenenden und in den Ferien erhebliche Langeweile.
      Aber wenn du dich verzettelst, könntest du mal über eine Todo-Liste nachdenken. Manchen Leuten hilft das… Ich hab immer nur eine gedachte Liste, die ich abarbeite 😉

      Brieffreunde hatte ich nie, aber das stelle ich mir sehr schön vor. Nur eine E-Mail-Bekanntschaft aus der Bloggerwelt kam 2016 dazu und zu der habe ich immer noch Kontakt 🙂

      Oh ja, Flohmärkte sind ein toller Zeitkiller. Wobei ich da in letzter Zeit selten was gefunden habe, weil meist doch nur unnütze Dekoration oder Kinderspielzeug angeboten wird.

      Meine Wohnung ist gerade auch in Umbruch. Ich musste Platz für die Möbel schaffen, die ich bei Ikea am Samstag gekauft habe 😉 Nur momentan liegt alles noch bei meiner Mutter, weil ich mit dem Auto nicht so oft fahren will und mir die Rückfahrt deswegen für Samstag aufgehoben habe, wenn meine Schwester mit zu mir kommt, weil wir uns im Fitnessstudio meiner Stadt eine Massage gönnen.

      Liebe Grüße

      • engy am

        …das mit den ToDoList ist bei mir eine lustige Sache… ich erstelle ständig welche, die ich dann irgendwo auf meinem Schreibtisch liegen lasse, in einen Zettelständer lege, sie unter die Rechnungen ungewollt rutschten lasse… dann bin ich wieder von etwas anderem abgelenkt, wie z.B. dem Haushalt, ich vergesse sie einfach und die Wiederentdeckung ist dann am interessantesten …die Dinge, die darauf stehen sind dann meist schon erledigt 😉 Also ist es für mich auch besser eine gedankliche ToDoList zu führen. Auch ist eine manifestierte ToDoList so ein Muss in meinem Nacken, deswegen werde ich sie wohl so oft verlegen – das Muss in der Freizeit konnte ich noch nie ab …wird ignoriert 😉
        Das mit den Flohmärkten stimmt wohl so momentan! Leider! Mir geht es auch so! In Frankreich soll es so tolle Flohmärkte geben – bin nicht weit davon entfernt, vielleicht sollte ich da mal vorbeihuschen 😉
        …wünsch dir viel Spaß beim Einrichten!!

        L*Grüssle
        engy

      • So ähnlich würde es bei mir auch laufen, wenn ich die Todo-Liste zu Papier bringen würde 😀
        Und dieses Muss-Gefühl in meiner Freizeit find ich auch doof… es ist mehr ein „Ich will noch sooo viel machen!“ bei mir – zum Glück!

        Na, dann fahr da doch mal vorbei – Ich stelle es mir toll vor, wenn man ganz schnell ins Ausland kann. Ich wohne ja total mittig und habe nur Deutschland in Reichweite- in alle Richtungen.

        Liebe Grüße

  6. Charlie am

    Ich weiß gar nicht, was immer alle mit Langeweile haben :D. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal in meiner Freizeit Langeweile gehabt hätte.
    (Deswegen heißt mein Blog auch „Keine Zeit für Langeweile“, haha…)
    Ne, mal im Ernst: Langeweile hab ich eigentlich vor allem dann, wenn ich all die Dinge, die mir Spaß machen, nicht tun kann. Also zB wenn ich auf den Bus warte oder in der Bahn sitze und kein Buch dabei hab. Oder wenn mich eine Vorlesung so richtig langweilt. Und klar hätte ich dann Ideen, was ich lieber machen würde, ich kann aber nicht.
    In meiner Freizeit hab ich das Problem nie. Da hab ich immer eher viel zu viele Ideen und kann nicht alle umsetzen.

    Aufräumen ist leider aber trotzdem immer eine gute Sache ^^. Und eine, die passieren muss. Das mit dem interessante Dinge finden stimmt echt! Was meinst du, was ich alles gefunden hab, als ich letztens nach acht Jahren das erste Mal wieder umgezogen bin :D. Allerdings brauche ich deshalb zum Aufräumen auch immer ewig und drei Tage, weil ich bei jedem gefundenen Ding erstmal darüber nachdenke, woher ich es habe, wann ich es zuletzt benutzt habe und ob ich es noch brauchen kann ^^.

    Kochen und backen ist auch was, wofür ich mir leider immer viel zu wenig Zeit nehme, obwohl ich da gerne viel mehr ausprobieren möchte.

    Podcasts habe ich eine Zeit lang ausprobiert, aber irgendwie werde ich mit dem Konzept nicht warm. Das liegt daran, dass ich immer irgendetwas machen muss. Ich kann nicht einfach nur zuhören, das ist mir zu langweilig. Und oft gucke ich auch eher Fernsehen nebenbei. Wenn ich dann doch mal was höre, dann versuche ich mich doch an Hörbüchern. Dabei gibt es wirklich coole Podcasts. Viele zu True Crime zB. Und einige, die wirklich coole Geschichten erzählen. Deshalb habe ich auch etliche abonniert, auch wenn ich sie nie höre ^^.

    Oh Mann, du erinnerst mich grad daran, dass es bei meinem Blog auch noch so vieles gibt, was ich ausbessern wollte, so viele Posts in meiner Notizen-App, die beendet werden wollen, etc.
    Irgendwie macht mir dein Post ein schlechtes Gewissen :P.

    Blogs lesen mache ich mir ohnehin jeden Tag zur Aufgabe. Zumindest arbeite ich die Liste der neuen Posts auf bloglovin ab. Das ist auch irgendwie schön, morgens beim Frühstück oder abends zum Runterkommen ein paar Posts zu lesen und seinen Senf dazuzugeben :). Kommentieren tue ich ohnehin immer dann, wenn ich etwas zu sagen habe.

    Spazieren gehen ist so eine Sache, bei der ich mir immer nicht sicher bin. Einerseits klingt das immer so schön idylllisch, andererseits würde mir das, glaube ich, zu langweilig. Ich kann mich leider nicht genug an der Natur oder schönem Häusern oder so erfreuen, um konzentriert bei der Sache zu bleiben.

    Die Idee mit den 100 Porträts finde ich ziemlich cool!

    Ins Kino gehe ich auch gerne mal alleine. Ich hab mir ja dieses Jahr die Challenge gesetzt, alle für die Oscars nominierten Filme zu sehen und da habe ich definitiv auch noch was aufzuholen.

    Der Sport-Punkt erinnert mich daran, dass ich seit über einem Jahr ein Skateboard habe, auf dem ich immer noch nicht fahren kann :D.

    Nähen kann ich leider nicht (Ein ähnliches Problem wie mit dem Fotografieren: Ich würde am liebsten gleich mit einer teuren Maschine anfangen, weil man damit coolere Sachen machen kann, will mir aber keine kaufen, bevor ich nicht weiß, dass ich dabei bleiben würde :D.), aber häkeln tue ich gerne. Hauptsächlich sinnlose Dinge wie zB Narwale, aber es macht Spaß, man kann gut nebenbei Fernsehen oder Hörbücher hören und es sind lustige Geschenke. Eine Mütze hab ich mir auch schon mal gehäkelt, als ich eine brauchte.

    So, genug deine Kommentarspalte vollgequatscht :D.

    Liebe Grüße
    Charlie

    • Anne am

      Haha, das mit dem Skateboard geht mir so ähnlich – hab seit letztem Sommer ein Longboard und trau mich nicht wirklich, zu fahren. 😀
      Irgendwie fehlt mir da die richtige Umgebung… das meiste hier ist so abschüssig, ich will erstmal im Flachen üben. Und dann am liebsten irgendwo, wo außer mir keine Menschenseele ist, die es sehen würde, wenn ich mich königlich auf die Nase lege. 😀

    • Dein Blog-Titel passt es echt perfekt. Es scheint mir echt so, als wäre Langeweile ein Fremdwort für die meisten Blogger 😉
      Aber eigentlich ist das ja auch gar nicht so schlimm.

      Wenn du gern liest, könntest du eine Kindle app oder sowas auf dein Handy ziehen für die Wartezeiten. Oder falls du gern malst, ein Notizbuch mitnehmen. Und in langweiligen Vorlesungen lerne ich oft für andere Fächer oder schreibe Postkarten. Da bin ich noch nie für angemeckert worden.

      Zum aufräumen kann ich auch echt ewig brauchen… Selbst wenn ich nicht viel finde, das Staubsaugen dauert immer ewig, weil ich es so selten mache und dann immer erst mal den groben Dreck zusammenkehre, da sonst sicher der Beutel direkt voll wäre 😉

      Also meine Notizenapp sagt gerade 33 Posts wollen getippt werden, ca. 20 weitere liegen als Stichwort-Ideen vor 😉 Ich komme einfach nicht hinterher… Und viele fertige Texte wollen auch noch mit Fotos versehen und online gestellt werden.

      Das Lesen von Blogs läuft dann ja bei uns beiden sehr ähnlich ab 🙂 Ich les über Tag oft welche, wenn ich durch die Gegend laufe und abends dann die restlichen aus bloglovin.

      Wie viele Filme waren denn nominiert? Ich bin ja in der Filmwelt nicht so bewandert…

      Danke fürs vollquatschen! 🙂

      Liebe Grüße

      • Charlie am

        Ich hab den Titel damals basierend auf einem Zitat gebildet („Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz für Langeweile?“), hauptsächlich, weil ich nicht wollte, dass mein Blog ein reiner Bücherblog wird und weil ich so viele verschiedene Themen habe. Und zum Glück gefällt er mir nach 5 Jahren immer noch gut :).

        Ich hab mittlerweile genau deswegen auch schon die Kindle, die Tolino und die Serial Reader App (da gibt es Klassiker auf englisch kostenlos) auf meinem Handy, das ist ganz cool :).
        In Vorlesungen mache ich dann auch immer was anderes ^^. Das sieht eh keiner in einem Hörsaal, der für 500 Leute konzipiert ist. Und ich hab das Gefühl, in so großem Rahmen ist es den Leuten auch egal, ob man ihnen zuhört ^^.

        Bei mir sind es 24 Rezensionen und 25 Posts – oh je ^^. Einige davon lösche ich dann auch nach einer Weile wieder, wenn meine Begeisterung für das Thema abgeebbt ist ^^.
        Aber es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Arbeit auch ein eigentlich schon fertig geschriebener Post beim Veröffentlichen noch macht.

        Ich musste grad nochmal gucken: Es waren 15 Filme, die gewonnen haben (die will ich mindestens gucken) und 47 nominierte.

        Liebe Grüße 🙂

      • Ich denke, gerade in großen Hörsälen kann man wirklich tun, was man will, solange man nicht zu viel Krach macht und damit den Rest stört, der wirklich lernen will. Wir sind ja nur 18-24 Studenten in Hörsälen von Klassenzimmer-Größe, aber selbst da stören sich nur wenige Dozenten daran, wenn man was anderes macht.
        Dafür haben wir aber auch immer Anwesenheitspflicht…

        Bei der Arbeit, die zwischen „fertig getippt“ und „veröffentlicht“ entsteht, kann ich dir nur zustimmen… Das formatieren dauert bei mir immer ewig. Und dann wollen Fotos gemacht und bearbeitet werden und Kleinkram (Kategorie, Schlagworte, seo, Teilen in Netzwerken) muss auch gemacht werden.

        Na, wenn du jedes Wochenende ein bis zwei Filme schaust, dann schaffst du ja zumindest die Sieger noch!

        Liebe Grüße

  7. Anne am

    Wow, das nenn ich mal eine umfassende Antwort auf so eine harmlose kleine Frage! 😉

    Ich gehöre auch zu denen, die eigentlich nie Langeweile haben. Neben der schnöden To Do-Liste mit Dingen, die ich erledigen muss, hab ich meistens auch noch jede Menge Ideen im Kopf, was ich machen könnte. Meistens spuken die mir schon frühmorgens direkt nach dem Aufwachen im Kopf herum, sodass ich es dann nie lange im Bett aushalte. 😀

    Im Garten herumfuhrwerken gehört bei mir definitiv noch mit auf die Liste. Manchmal gehe ich auch „einfach nur so“ raus in den Garten, ohne einen festen Plan, und entdecke dann hie und da doch immer etwas, was getan werden mag. Hier eine Ranke befestigen, da vertrocknete Blüten abknipsen, ein Foto vom Baum im Abendlicht, und so weiter…

    Podcasts sind nicht so mein Fall, aber ich stöbere gern auf YouTube nach Dokumentationen oder Tutorials herum. Auf Udemy hab ich mir zudem ein paar komplette Online-Kurse gekauft (über die Firma – ein paar sind aber auch umsonst), die sehe ich mir dann auch gern zwischendurch an.

    Liebe Grüße
    Anne

    • Langeweile scheint wirklich kaum noch verbreitet zu sein… Oder liegt das daran, dass wir alle einen Blog haben, der uns immer beschäftigen kann?

      Der Garten ist echt ein guter Punkt. Wenn ich einen eigenen hätte, wäre ich da sicher auch viel zu Gange, aber auch so sähe ich in freien Minuten gerne neues Zeug in meine Töpfe.
      Und meine Mutter sowie meine Plan sind auch ständig in ihren Gärten, wenn das Wetter und die Zeit es zulassen.

      Auf Youtube schaue ich auch täglich rein und Dokumentationen stehen dabei ganz oben auf meinem Programm 😉 Irgendwie bin ich doch zumindest ein bisschen wissbegierig.

      Liebe Grüße

  8. Anna am

    Hallo meine Liebe!

    Die Idee deines Posts finde ich super! Im Moment würde ich mir wirklich wünschen, etwas „langeweile“ zu haben. Zur Zeit weiß ich gar nicht, so mir der Kopf steht, haha. Bei deinem Tipp putzen musste ich so lachen. Auch wenn es sich total doof anhört. Putzen ist gar nicht mal so schlecht und mit guter Musik bringt es (manchmal) wirklich Spaß.
    Und wir haben definitiv den gleichen Lebenstraum. Ich möchte zwar keine Kurzgeschichten, aber ein Buch veröffentlichen.

    Viele liebe Grüße!
    Anna 🙂

    • Hach ja, gute Musik brauche ich zum Aufräumen und putzen Such immer… Aber Spaß macht mir eigentlich wirklich nur das Ergebnis 😉

      Interessant, wie verbreitet der Traum mit dem eigenen Buch doch ist.

      Liebe Grüße

  9. Das ist so ein Thema, bei dem kann ich nicht mitreden. Langeweile kenne ich nämlich schlicht und ergreifend nicht! Irgendwas ist immer zu tun und wenn nicht, fällt mir schon was ein. Ich hab dann eher Probleme mich mal ruhig hin zusetzen und zu entspannen. 😉

    Ich esse daheim auch so gut wie nie Toast. Aber das mit dem vernünftigen Brot im Ausland ist ja eh so eine Sache… gibt es ja fast nirgends! Man gewöhnt sich dann schon dran, aber nach zwei Wochen ist man heilfroh, wenn man wieder Brot essen kann!

    Es geht dabei eher um den Mut im Ausland zu ungewöhnlicheren Typen als Models als hier. Hier in Deutschland haben sie halt fast alle lange Haare, sind gerne blond usw. Da sind Models aus dem Ausland mal eine Abwechslung. 😉

    Ich trinke auch sehr wenig Alkohol, ähnlich wie dir schmeckt mir einfach zu wenig! Aber ich hab den Wein probiert, er schmeckte gut und ich hab ein Glas getrunken. Mehr war’s dann ja auch nicht. 😉
    Eigentlich keinen speziellen Anlass. Saßen halt in Schottland bei einem zur Abwechslung richtig gutem Essen. Und meine Begleitung hat mehr Ahnung vom Wein, als ich.

    Es ist wirklich grausam! Das mit Mühle schmerzt sehr und ich weiß nicht, wie ich jemals wieder gegen jemanden gewinnen soll, der normal spielt. Meine ganzen Taktiken gehen so gar nicht mehr auf… ^.^

    Ich kann dich verstehen! Mittlerweile bin ich zwar an Verspätungen etc gewohnt und bleibe da ruhig, aber wenn mich da jemand im Zug so sau blöd und unverschämt zur Schnecke macht, fühle ich mich auch wieder wie fünf Jahre alt und möchte mich verkriechen…

    • Hach ja, gute Musik brauche ich zum Aufräumen und putzen Such immer… Aber Spaß macht mir eigentlich wirklich nur das Ergebnis 😉

      Interessant, wie verbreitet der Traum mit dem eigenen Buch doch ist.

      Liebe Grüße

  10. Hans am

    Ich kenne Langeweile auch nicht. Ich kann auch mal eine Weile ganz ruhig sitzen und die Stille genießen oder gedanklich philosophieren.

    Wir spielen übrigens mit Freunden sehr gerne Gesellschaftsspiele und finden, dass das eine gute Beschäftigung ist. Immer wieder faszinierend, wie dabei die Zeit verfliegt. Macht großen Spaß auch offline zu spielen. Langeweile droht dabei auch nicht aufzukommen.

    • Hach ja, gute Musik brauche ich zum Aufräumen und putzen Such immer… Aber Spaß macht mir eigentlich wirklich nur das Ergebnis 😉

      Interessant, wie verbreitet der Traum mit dem eigenen Buch doch ist.

      Liebe Grüße


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