Mittwoch, 29. November 2017

ein Blick in meinen Kleiderschrank (Blogparade)

Heyooo!

Leute, ihr braucht keine Angst haben: Ich gehe jetzt nicht unter die Fashion-Blogger. Das ginge auch gar nicht, denn meistens laufe ich doch in Sport- oder Stallklamotten rum… und gut aussehen tue ich auch sonst eher selten, weil ich es einfach nur praktisch (und warm genug) mag. Von dem Problem, dass ich keinen Fotografen habe und mit Selbstauslösern nicht umgehen kann, fangen wir jetzt erst mal gar nicht an…
Trotzdem möchte ich euch heute aber mitnehmen auf einen Ausflug in meinen Kleiderschrank. Mh… und wie wäre es mit einem Blick auf meine Kleidungs-Shopping-Wunschliste und meinen Kriterien im Kleidungskauf?

Markenkleidung bei mir?

Bestandsaufnahme im Kleiderschrank

Gedanklich teile ich meinen Kleiderschrankinhalt immer in vier Kategorien auf:

• Stallkleidung
• Sportkleidung
• Kleidung für Schule / Alltag / Arbeit
• Kleidung für besondere Anlässe

Da ist es also kein Wunder, dass ich auch ganz unterschiedliche Dinge im Schrank habe.

Die Stallkleidung besteht zum Beispiel vorwiegend aus Reithosen (4 Stück, damit immer eine gewaschen ist…) und alten Pullovern und T-Shirts. Auch eine Jacke für die Übergangsjahreszeiten aus Softshell und eine dickere für den Winter habe ich extra für den Stall, weil all dieses Zeug gern mal Flecken abbekommt, die nie wieder raus geht.

Das meiste von diesem Zeug kam schon gebraucht zu mir, nur von den Reithosen habe ich mir eine zu Weihnachten schenken lassen und eine selbst gekauft.

Die Sportkleidung muss vor allem zwei Ansprüche erfüllen: Bequem soll es sein und gut zu waschen. Daher favorisiere ich lange Unterwäsche als Laufhosen, für den Sommer habe ich auch zwei kurze Hosen.
An Oberteilen habe ich von meiner Schwester ein altes Funktionsshirt geerbt und ziehe im Winter gern ein langes Unterhemd oder einen dünnen Fliespulli an.
Eine Laufjacke habe ich auch… also eine Jacke, die ich nur zum Laufen trage. Ist aber auch nur eine alte, billige Softshelljacke von Lidl. Doof nur, dass mir vor ein paar Wochen der Reißverschluss an einer Tasche kaputt ging – da war doch immer mein Handy zu Hause!

Bei meiner Sportkleidung achte ich also kein bisschen darauf, welche Marke das Teil hergestellt hat… nur bei den Schuhen gehe ich doch gern in ein Fachgeschäft und lasse mich beraten. Da habe ich Angst, dass ich meine Gelenke mit Billigmodellen vom Discounter kaputt machen würde.

Markenkleidung bei mir?

Meine Kleidung für den Alltag soll dann eigentlich schon ein bisschen besser aussehen… und daher findet sich hier eine bunte Sammlung aus gebrauchten und neu gekauften Teilen.
Vieles habe ich von meiner Tante und der Freundin meines Onkels in den letzten Jahren bekommen, oder von meiner jüngeren Schwester Kira. Und das sind eigentlich meine Lieblingsteile, denn die sehen am besten aus.
Ergänzt wird das Ganze durch ein paar eigenhändig im Second Hand Shop erworbene Teile… und auch durch ein paar eigene Neukäufe. Wobei die sich echt in Grenzen halten und schon mindestens 2 Jahre zurück liegen.

Auf Marken achte ich aber nie… ich wähle die Alltagskleidung nämlich echt nur nach Passform und Aussehen. Trotzdem sind einige Markenklamotten darunter – weil die eher in Second Hand Läden auftauchen und auch meine Tante und die Freundin meines Onkels scheinbar etwas mehr Wert auf Qualität legen. Ich dagegen lebe nach dem Motto „Wenn es kaputt geht, zieh ich halt was anderes an.“ – Diese Einstellung ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass mein Kleiderschrank immer gut gefüllt ist, weil halt so viele Leute ihr aussortiertes Zeug bei mir abladen.

Und dann ist da wie gesagt noch das Zeug für „gute Anlässe“. Eine schwarze Stoffhose, die ich inzwischen aber auch im Alltag trage, da sie mir super passt und ich es schade finde, sie nur 2 – 3 Mal im Jahr zu tragen…
Außerdem habe ich noch zwei Blusen, die sich dafür eigenen – wobei auch die inzwischen im Alltag getragen werden, weil ich sie gern mag.
Das schwarze Kleid, welches meine Schwester mir überlassen hat, und mein Blazer kommen aber echt nur selten aus dem Schrank… im Alltag würde ich mich darin auch nicht wohl fühlen.

Also so insgesamt kann ich sagen, dass mein Schrank ganz gut bestückt ist. Eigentlich habe ich mehr Lieblingsteile, als ich tragen kann – und das ist vor allem meiner netten Familie geschuldet, die ab und zu eben richtig schöne Sachen aussortiert.
Bis auf meine Stoffhose für gute Anlässe besitze ich zwar nur günstige Hosen – aber ich muss sagen, dass die Stoffhose doch am besten sitzt. Auch meine Regenjacke von Jack Wolfskin begleitet mich seit Jahren… inzwischen ist sie aber nicht mehr wasserdicht. Die Markenreithose dagegen überzeugt wirklich – ständig getragen, gebraucht erworben und immer noch wie neu.
Also ob Markenkleidung nun besser oder schlechter hält, vermag ich nicht zu beurteilen, denn viele meiner billigen Kleidungsstücke haben schon ähnlich viel Zeit wie meine teureren bei mir verbracht und sind trotzdem noch okay.

Markenkleidung bei mir?

Was hätte ich gerne?

Da ich also keinen Wert auf Markenkleidung lege, ist die Liste der Dinge, die ich gern hätte, auch eher allgemein. Da steht einfach nicht diese ganz bestimmte Hose von Label XY drauf oder so…
Viel mehr sind es einfach Kleidungsstücke und vielleicht noch eine Farbe… Marke? Egal. Zustand? Gebraucht. Preis? Klein, bitte.

Also hätte ich gerne noch:

  • Eine hellblaue Jeans, die hochgeschnitten ist. Meine hochgeschnittene ist mir nämlich zu weit und sieht daher einfach bescheiden aus.
  • Eine kurze Latzhose aus Jeansstoff. Fragt nicht warum… aber ich träume davon, seit Lea 2015 in unserem Sommerurlaub sowas getragen hat.
  • Eine neue Regenjacke – weil meine undicht ist.
  • Eine Reithose mit Leder am Hintern. Ich besitze zwar schon vier Reithosen, aber drei davon haben nur einen Kniebesatz – und ich fliege ständig aus dem Sattel, sodass ich von mehr „Klebekraft“ an der Hose träume. 😉
  • Eine Softshell-Reithose. Angeblich sind die super warm –
    also genau das, was eine Frostbeule wie ich für den bevorstehenden Winter braucht.
  • Eine gepunktete Bluse. Punkte habe ich nämlich noch gar nicht im Schrank, obwohl ich die total hübsch finde.
  • Neue Laufschuhe. SCHON WIEDER. Meine haben die 500 km Grenze schon wieder weit überschritten, obwohl sie nicht mal ein Jahr alt sind. Aber leider sind Laufschuhe ja immer so teuer…

Das war es auch schon – prinzipiell bin ich nämlich gut ausgestattet und müsste mir nur mal mehr Mühe bei der Kleidungsauswahl geben. Ach, und weniger frieren – denn meist gehe ich im Winter nur nach dem Prinzip „Nicht frieren“ und darunter leidet dann halt die Optik, wenn ich zwei Pullis übereinander trage und dann noch eine Weste dazu anziehe.

Markenkleidung bei mir?

Wie kaufe ich ein?

Gut, Bestandsaufnahme gemacht, Wunschliste steht – aber wo kaufe ich normalerweise ein?

Zunächst mal möchte ich sagen, dass mir Ökologie in der letzten Zeit immer wichtiger geworden ist, weswegen ich mir zu Beginn des Jahres 2016 vornahm, keine Kleidung mehr neu zu kaufen.
Davon ausnehmen tue ich jedoch Socken und Unterwäsche – das will ich beides nicht gebraucht haben und bin mir auch gar nicht sicher, ob das angeboten wird.

Ansonsten haben sich Einkäufe bei H&M und solchen ähnlichen Läden aber damit für mich erledigt – da gehe ich nur noch rein, um mich inspirieren zu lassen.
Second Hand Shops besuche ich ab und zu mal, wenn ich akut was suche, aber leider ist das Angebot in meiner Gegend eher erbärmlich. Daher ist eigentlich Kleiderkreisel inzwischen eher meine Anlaufstelle – schade nur, dass man da nichts anprobieren kann, denn das vermisse ich beim Online-Shopping.

Markenkleidung bei mir?

Schuhe kaufe ich übrigens auch eher neu… bei Deichmann, Aldi oder Lidl. Nicht gut für mein Gewissen, aber wer gerne viel Geld für die Haltung des Ponys ausgibt, spart eben wo anders. Allerdings kaufe ich Schuhe auch nicht, wenn sie hübsch sind, sondern nur dann, wenn ich sie brauche.
Damit beschränken sich meine Schuhkäufe meistens auf 2 Paar pro Jahr, wovon mindestens eins Wanderschuhe vom Discounter sind. Die trage ich dann, bis sie auseinander fallen. Markenschuhe kann ich mir einfach nicht leisten, fair produzierte auch nicht.

Trotzdem finde ich es wichtig, dass man sich bei jedem Kleidungskauf vor Augen führt, dass dadurch Ressourcen verbraucht wurden… und eventuell sogar Menschen ausgebeutet. Das sind nämlich meine Argumente für Second Hand… denn immerhin wird dann kein neuer Schaden verursacht und die Ausbeutung und die Ressourcenverschwendung haben sich wenigstens „gelohnt“, weil das Kleidungsstück lange getragen wird.
Was eh schon produziert wurde, sollte nämlich genutzt werden, bevor man was Neues herstellt.

Second Hand ist daher meiner Meinung nach der ökologische Kompromiss für alle, die nicht viel Geld haben.
Markenkleidung dagegen ist meiner Meinung nach keine Option – denn meist sind die Produktionsbedingungen ähnlich schlecht wie bei den Billigketten und es wird nur mehr in Marketing investiert. Den Aufpreis, damit die Firma mehr an unfairen Kleidungsstücken verdient, will ich nicht zahlen… weil ich nicht glaube, dass die Qualität besser ist.

Aber das muss jeder für sich selbst wissen. Ich definiere mich eben nicht über meinen Kleiderschrank… andere Menschen legen da vielleicht mehr Wert drauf. Und die brauchen wohl Markenkleidung…

Markenkleidung bei mir?

Fazit

Es gibt wohl drei Lager von Kleidungskäufern:
Billigkäufer, Markenkäufer, Käufer von fairer Kleidung.
Vielleicht mischen manche Leute auch.

Und tja, wo ich mich da einordnen würde, weiß ich auch nicht. Markenkleidung kaufe ich eigentlich nicht, weil ich auf bessere Qualität hoffe oder mir das Image wichtig ist. Ich kaufe sie quasi aus Versehen, da die unter der Second Hand Kleidung oft zu finden ist.

Faire Kleidung kann ich mir nicht leisten – oder ich will es zumindest nicht. So wichtig ist mir meine Kleidung nicht und ich möchte lieber das Geld in guten Reitunterricht und gelegentliche Urlaube und Ausflüge investieren. Da nehme ich dann das schlechtere Gewissen in Kauf, wenn ich zu konventionellen Kleidungsstücken greife.

Markenkleidung bei mir?

Und diese konventionellen Stücke kaufe ich dann billig – Aber nicht billig und neu, was ich absolut nicht machen will, sondern billig und gebraucht. So beruhige ich mein ökologisches Gewissen und späte Geld.
Als typischer Billigkäufer sehe ich mich daher aber auch nicht, da ich eben nicht total viel kaufe und es wegwerfe, wenn es drei Mal getragen ist, sondern nur das kaufe, was ich wirklich gebrauchen kann und lange trage.

Daher erfinde ich für Leute wie mich die vierte Kategorie von Kleidungskäufern: „Ich geb mir Mühe, nachhaltiger als der Durchschnitt zu kaufen“-Leute.

Aber letztendlich muss eben jeder selbst wissen, was er mit seinem Geld unterstützt. Ich glaube aber nicht, dass Geld in Markenkleidung immer besser investiert ist als in die billige Mode von den Discountern. Und man sollte sich wohl wenigstens im Klaren darüber sein, dass man oftmals Menschen und die Natur ausbeutet, wenn man keine fair produzierte, ökologische Kleidung kauft.

Wie sehr definiert ihr euch eigentlich über die Kleidung? Bewertet ihr andere Leute anhand dessen, was sie tragen?


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade „Markenkleidung“. Bis zum 1.12.2017 könnt ihr selbst noch an der Aktion teilnehmen.

Falls du meine bisherigen Beiträge zu anderen Blogparaden lesen möchtest, schau doch in mein Blogparaden-Archiv. Und außerdem habe ich auch Tipps für dich auf Lager, wenn du wissen möchtest, wo du interessante Blogparaden aufspüren kannst oder wie du selbst welche startest.

- geschrieben von Tabea -


10 Kommentare zu ein Blick in meinen Kleiderschrank (Blogparade)

  1. Als zumindest ab-und-an-fashionblogger ist mir Mode schon wichtig, aber das hast du dir wsl auch schon gedacht. Ich mag es einfach mich über Mode kreativ auszuleben, aber auch meine Persönlichkeit und Stimmung damit wiederzuspiegeln. Je nachdem was ich trage kann ich verspielt und mädchenhaft wirken, aber auch elegant und erwachsen, sowie auch rockig und rebellisch oder ausgefallen und verrückt. Auf Marken achte ich auch nicht, weil ich mir die erstens nicht leisten kann (Abseits von solchen wie Only oder Vero Moda, gerade bei ersterem kaufe ich immer meine Jeans, weil die so unglaublich bequem sind und das ist mir wichtig und sie auch länger halten – da merke ich schon nen Qualitätsunterschied) und die meisten Marken genauso schlechte Produktionsbedingungen wie H&M und Co. haben. Ich versuche es aber auch mit meinen Einkäufen nicht zu übertreiben, wobei das finanziell schon gar nicht möglich wäre. Klar, ab und an ist mal ein Wunschkauf dabei, weil ich ein Teil echt unbedingt haben möchte, aber das wird dann dafür auch lange Zeit getragen. Ich bin niemand, der Sachen nur einmal trägt und dann wegwirft, denn das finde ich wirklich krass und schade. Ich habe Spaß daran meine Sachen immer wieder neu zu kombinierne undh abe noch unglaublich viele Sachen im Schrank, die ich mir schon während meiner Ausbildung gekauft habe und die immer noch passen und gut aussehen. Meine Ausbildung liegt mittlerweile schon knapp 5 bis 6 Jahre zurück.

    Second Hand ist leider gar nicht meines, da bin ich etwas eitel, weil ich es nicht mag Dinge zu tragen, die schon andere anhatten. Ist echt ne Macke von mir, aber ich kann mich da nicht überwinden, wenn ich die person nicht kenne. Von meiner Mum trage ich auch gerne mal Kleider, die ihr nicht mehr passen oder wir tauschen auch Kleidung, weil wir die gleiche Größe bei vielen Dingen haben. Dafür kaufe ich bei anderen Dingen viel gebraucht: Bücher, Gesellschaftsspiele, Konsolenspiele

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich würde mir das hier in Deutschland auch wünschen, vor allem deshalb weil dann auch Familien mit niedrigerem Einkommen solche kulturellen Sehenswürdigkeiten besuchen könnten. Kultur sollte am Ende jeden zugänglich sein, unabhängig des Einkommens und in England klappt die Finanzierung super. Die Spendenboxen waren voll, der Andrang in den Cafes und Shops groß. Da haben viele Menschen was gekauft, um das Museum zu unterstützen – wir ja auch.

    Das Museum bietet aber noch mehr als Dinos. Die Humanbiologie wäre sicherlich auch noch interessant gewesen, aber dafür hatten wir leider keine Zeit mehr.

    Das lohnt sich halt echt nur, wenn man ein großer Fan der Reihe ist. Meinen Eltern war das wie gesagt auch viel zu teuer, aber für mich hat sich es gelohnt. Denn ich habe die Tour wirklich genossen und hatte viele schöne Momente. Die Erinnerungen daran sind letzten Endes unbezahlbar.

    • Ich finde es eigentlich wirklich schön, wenn Leute so viel Spaß an Mode haben. Und so wie du das handhabst, ist es auch nicht verwerflich, sich ab und zu mal was zu gönnen. Solange man die Sachen wirklich trägt und damit nicht nur den Kleiderschrank dekoriert, kann sich ja eigentlich niemand beschweren, oder?

      Bei Hosen ist es echt wichtig, dass die halbwegs passen – aber bisher habe ich dieses Glück meist nur bei Reithosen…

      Das du mit fremder Second Hand Mode solche Probleme hast, finde ich echt interessant. Aber mit der Familie zu tauschen, ist ja auch nicht schlecht.

      Es ist echt schade, dass Bildung und Kultur hier teilweise nur gegen Bezahlung erhältlich sind… Aber immerhin ein kostenloses Museum kenne ich auch.

      Liebe Grüße

  2. Leanna am

    Hey Tabea
    Ich finde deinen Post auch mal was anderes als die klassischen Posts zu diesem Thema =) Trotzdem hätte ich ein paar mehr Fotos von der Keldiung selbst ganz gut gefunden. Denn um die geht es ja nun mal und es ist irgendwie schade, dass man sie gar nicht sieht =)
    Ich glaube, es gibt bestimmt noch so einige Kategorien von Kleidungskäufern – zum Beispiel wenn jemand einen extrem ausgefallen Stil hat.
    Wieso hast du dich eigentlich für schwarz weiß Fotos entschieden, habe ich das im Text überlesen? =)

    • Freut mich, dass dir der Post zumindest etwas gefallen. Deine Kritik, dass mehr Fotos gut gewesen wären, kann ich gut verstehen, aber irgendwie wollte einfach nichts gut aussehen. 🙁
      Und Schwarz-Weiß ist alles, weil ich die Bilder vom Schrank so sehr aufhellen musste, dass sie in Farbe noch hässlicher waren… Fotografisch gesehen ist dieser Post echt meine kleine Katastrophe geworden…
      Aber die Anmerkung, dass es noch mehr Kleidungskäufer gibt, ist wohl berechtigt… Da muss ich noch mal etwas früher nachdenken…

      Liebe Grüße

  3. Anne am

    Mal wieder ein super interessanter Beitrag, liebe Tabea! 🙂

    Deine Einstellung finde ich sehr vernünftig und ich glaube, wir ticken da in einigen Hinsichten relativ gleich.

    Ich bin auch so ein Misch-Käufer… bei Alltags-/Bürokleidung achte ich gar nicht auf Marken. Da wäre es mir eher peinlich, mit so einem Label an den Klamotten herumzulaufen – „schaut her, ich gebe soooo viel Geld für ein Oberteil aus…“
    So gesehen definiere ich mich schon über Kleidung, weil es mir unangenehm wäre, durch Markenkleidung aufzufallen. 😀

    Bei Sportsachen habe ich hingegen einfach festgestellt, dass die Kleidung der namhaften Hersteller oft einfach besser sitzt und / oder länger hält. Nachdem ich jahrelang preiswerte Laufhosen getragen habe, habe ich mir dann irgendwann eine mit drei Streifen gegönnt – und die sitzt wie eine zweite Haut und rutscht nicht… yay!

    Generell kaufe ich nur selten Kleidung. Früher bin ich ganz gerne ein- oder zweimal im Jahr zu H&M gefahren, aber seit ein paar Jahren verbietet mir das mein Gewissen. Faire Kleidung ist aber größtenteils so teuer, dass ich da auch zurückschrecke – auch wenn ich die eigentlich ja gerne unterstützen würde. Einen Second Hand-Laben haben wir tatsächlich hier im nächsten Ort, müsste ich mal hinfahren… wenn ich bloß nicht so shopping-faul wäre. 😀

    Meine Kleidung trage ich meistens so lange, bis sie buchstäblich auseinander fällt. Wenn Hosen oder Oberteile irgendwann zu abgetragen sind für die Arbeit, ziehe ich sie halt zu Hause an… und später landen sie in der Kategorie „Gartenklamotten“ bzw. „Stall“. Ist mit meinen Laufschuhen das Gleiche; wenn die ihre Kilometerzahl überschritten haben, ziehe ich sie zur Gartenarbeit an… bis sie irgendwann wirklich zu viele Löcher haben oder sich die Sohle endgültig ablöst.

    Was Bürokleidung angeht, stecke ich da manchmal in so einem Dilemma… ich würde gerne mehr zur Auswahl haben und denke mir manchmal, dass da jetzt ein blauer Schal passen würde oder andere Schuhe oder was auch immer. Aber gleichzeitig will ich nicht noch mehr Besitz anhäufen – mein Kleiderschrank ist ja schon gut gefüllt, so ist es nicht… hmm.

    Hier auf dem Land ist es mir tatsächlich relativ wurscht, was ich trage, solange es passt, sauber ist und keine Löcher hat. 😀 Aber sobald ich in Köln bin und diese ganzen perfekt gestylten Menschen um mich herum sind, achte ich dann doch mehr auf meine eigene Kleidung… so viel zum Thema Beeinflussung. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    • Dass wir beide ähnlich ticken, kann ich mit gut vorstellen, nach all deinen Posts über Nachhaltigkeit in den letzten Monaten. 😉
      Und außerdem haben wir ja auch beide Tierchen, die uns gern mal dreckig werden lassen…

      Deine Gedanken, mit Markenkleidung negativ aufzufallen, finde ich wirklich interessant. Bei mir hat sich sowas wohl hauptsächlich deswegen nicht entwickelt, weil ich oft gebrauchte Markenkleidung bekam.
      So eine drei Streifen Hose habe ich auch zum Laufen. Ich liebe sie! Hier kann ich dir also echt zustimmen.

      Shoppingfaulheit ist ja eigentlich auch nicht so schlecht, finde ich. Dann hat man mehr Geld für andere Dinge übrig. 🙂
      Aber so ein Laden dicht bei ist ja für Notfälle trotzdem nicht schlecht.

      Dann bist du sogar auf dem Land noch stylingbewusster als ich. Ich bin inzwischen öfters mit Stalljacke (sehr dreckig) beim Einkaufen oder so. 😉
      Aber ich habe auch Familienmitglieder in deren Gegenwart ich das nie machen würde… Man passt sich halt an. 😉

      Liebe Grüße

  4. Hätte ich mir ja denken können, dass man bei dir trotz der Überschrift jetzt nicht mit Fotos erschlagen wird, sondern es auch ein paar schöne Gedanken dazu gibt. 🙂

    Second Hand ist bei mir neuerdings auch total angesagt. Ich habe mich noch nicht so recht daran gewöhnt – vor allem an die große Auswahl. Ich kann jetzt halt einfach nach der Größe gehen, weil der Preis immer ok ist. Das ist gerade bei Hosen echt gut, denn da tu ich mich schwer. Deswegen besitze ich zurzeit bloß zwei, was schon etwas wenig ist, aber leider sind mir gleich drei Hosen gerissen dieses Jahr.

    Übrigens sind durch Second Hand auch bei mir Markenklamotten ins Haus gekommen. ReSales (Second Hand-Kette in den neuen Bundesländern) macht da beim Preis nämlich keinen Unterschied. Ich habe allerdings schon das Gefühl, dass manche Markenklamotten besser verarbeitet sind als das Billigzeug. Ist also nicht nur Marketing. Gerade im Outdoorbereich lohnt sich die Investition schon und auch bei Schuhen.

    Tipp zu deiner Jacke: Die war bestimmt mal imprägniert. Bevor du die austauscht, solltest du es mal damit versuchen, Imprägnierspray kann man auch selbst kaufen und anwenden, das könnte die Wasserdichtigkeit wiederherstellen.

    Ich mag übrigens auch den Gedanken, dass Kleidung für bestimmte Anlässe nervig ist. Als Mann habe ich es da vermutlich etwas leichter, aber tatsächlich besitze ich z.B. keinen Anzug. Das, was am meisten rumliegt, ist wohl meine Krankenhauskleidung, da ich dort nicht mehr arbeite… muss mal schauen ob ich die neuen Mitarbeitern gebe oder verkaufe oder so.

    • Ich hätte ja wirklich auch ein bisschen mehr gezeigt, aber die Fotos wollten einfach nichts werden. 🙁
      Schön, dass du nun der Second Hand Mode verfallen bist – wobei bei mir gerade da die Größe ein Problem ist, weil die Auswahl entweder fehlt oder man halt im Internet nicht anprobieren kann.

      Schön, wenn du das Gefühl hast, dass Markenkleidung doch besser hält. Bei mir wechselt das immer. Mal halten die teuren Sachen länger, mal die billigen.

      Imprägnierspray habe ich schon ein Mal auf die Jacke gemacht, aber lange hat es nicht gewirkt… leider.

      Wenn du deine alte Kleidung aus dem Krankenhaus sinnvoll abgeben kannst, wäre das echt super. 🙂
      Ich habe erst gestern Abend eine neue Ladung aussortiertes Zeug von meiner Schwester gefunden…

      Liebe Grüße

  5. Ich besitze nur zwei Reithosen, dafür aber mit Lederbesatz^^ Die halten aber auch ewig. Eine extra dicke Winter-Reithose hatte ich mal, aber die hat tatsächlich nur wenige Monate gehalten. Aktuell trage ich im Stall meine Reithose und darüber eine Softshellhose. Die ziehe ich aus, sobald es aufs Pferd geht. Eine bessere Lösung habe ich tatsächlich noch nicht gefunden und eine Thermoleggins unter der Reithose ist mir zu eng^^

    • Nur zwei Reithosen… Das wäre nichts für mich. Ich hab nämlich irgendwie keine Lust, wegen einer dreckigen Hose die Waschmaschine anzuwerfen… Daher zieht bald schon die fünfte Hose bei mir ein. Habe mir zu Weihnachten eine aus Softshell gewünscht, weil die angeblich am besten wärmen. 😉

      Liebe Grüße


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