Samstag, 12. August 2017

Kartoffeln garen für Untalentierte

Hallo ihr Lieben,

wisst ihr eigentlich, wie gerne ich Kartoffeln esse?

Es gibt nur ein einziges Problem: Den Dreh beim Kochen hatte ich bei meinem Auszug von Zuhause noch nicht so richtig raus. Sie wurden matschig, waren nicht ganz durch oder ließen sich irgendwas einfallen, um mich zu ärgern.

Also überließ ich bis vor einer Weile das Kochen dieser Dinger lieber meiner Mutter und lud mich bei ihr einfach öfters zum Mittagessen ein. Aber was mache ich nur, wenn ich Kartoffeln essen will und gerade nicht nach Hause fahren kann (oder sie mir eben keine kochen möchte)? – Kreativ werden!
Es kann nämlich nicht sein, dass man Kartoffeln nur im Kochtopf gar bekommt. Bratpfanne geht ja auch. Aber nur Bratkartoffeln will ich auch nicht, also stellte sich mir die Frage: Was hat die Küche noch zu bieten?
Genau, einen Backofen.

Daher gibt es jetzt hier meine Methode für Kartoffeln aus dem Backofen:

Kartoffeln bereit legen

  1. Kartoffeln suchen und schälen. Dank Sparschäler ist das ja zum Glück kein Problem, zumindest wenn man unter den Tausenden von Modellen das eine gefunden hat, was Schalen in der Dicke produziert, die man gut findet. Ihr wisst doch sicher, wie das nervt, wenn man drei mal drüber schälen muss, damit die Schale komplett ab ist, oder? Aber mindestens genau so schlimm finde ich es, wenn die halbe Kartoffel als „Schale“ weggeschält wird.

Kartoffeln klein schneiden

  1. Kartoffeln in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden. Dreieckige Schnitzen gehen auch, wenn man das lieber mag. Das Einzige, was ungünstig ist, ist wenn die Stücke zu breit werden, denn dann verlängert sich die Backzeit. Und wer hat darauf schon Lust, wenn er gerade am verhungern ist? 😉
    1. Kartoffeln auf dem Backblech verteilen

      1. Scheiben auf ein Backblech legen, bei Bedarf ein paar Gewürze drüber werfen und dann bei 200°C für ca. 30 Minuten backen.

      Fertig gegarte Kartoffeln

      1. Kartoffeln auf den Teller schütten 😉.

      Abschließend muss man dann nur noch aufessen und sich freuen, dass man auch mit so wenig Talent, wie ich es besitze, leckere Kartoffeln haben kann. Idiotensicherere Varianten wird es wohl nicht geben, oder?

      Ganz nebenbei hat man übrigens null Bratpfannen und null Kochtöpfe dreckig gemacht. Kurz das Messer und den Sparschäler spülen, das Brett kann in die Spülmaschine und Backpapier tauscht man ja immer mal wieder aus 😉 – perfekt für jeden, der spülen richtig blöd findet.

      Bin ich eigentlich die einzige Person, die kaum Talent zum Kochen abbekommen hat, oder habt ihr mit bestimmten Dingen auch regelmäßig Probleme?

      P. S.: Inzwischen kann ich das mit dem Kochen auch! Übung macht den Meister…

      P. S. Nr. 2: Am 27. August habe ich dann noch mal umfangreichere Tipps für alle, die von zu Hause ausziehen, denn in meinem Jahr in der eigenen Wohnung habe ich nicht nur das Kochen von Kartoffeln gelernt 😉.

      - geschrieben von Tabea -


8 Kommentare zu Kartoffeln garen für Untalentierte

  1. Kartoffeln sind hier bei uns sehr beliebt.
    Ich mag Bratkartoffel mit Ei sehr gerne.

    • Mit Ei schmeckt doch so vieles gut.
      Ich mache im Moment auch gerne so ein Pfannengericht aus Kartoffeln, Zwiebeln und grünen Bohnen. Nachher werde ich daher Omas Garten mal etwas plündern – aber sie hat es erlaubt! 😉

      Liebe Grüße

  2. Anne am

    Kartoffelscheiben aus dem Backofen gibt’s hier auch öfters – lecker ist das auch, wenn man sie mit Gemüse wie Aubergine, Zucchini, Paprika, Tomaten etc. kombiniert und mit Kräutern der Provence würzt.

    Wenn ich nur wenige Kartoffeln kochen muss, nehme ich einfach die Mikrowelle – den Trick hat mein Mann neulich auf der Arbeit kennengelernt. Mittelgroße Kartoffeln haben etwa fünf Minuten bei 600 Watt gebraucht, fertig. Ohne dass wer weiß wie viel Energie beim Aufheizen des Kochwassers oder Backofens draufgegangen wäre, was sich für so Mini-Portionen einfach nicht lohnt.

    Liebe Grüße
    Anne

    • Stimmt, kombiniert mit Gemüse sind Kartoffeln unschlagbar. Inzwischen verwende ich auch sehr gern Rosmarin oder manchmal auch einfach nur Pommessalz, um den Geschmack der Kartoffeln aufzuwerten.

      Das mit der mit Mikrowelle habe ich auch schon gehört und es klingt wirklich klasse. Da könnte ich mich ja fast mal wieder ärgern, dass ich so ein Gerät nicht besitze.

      Liebe Grüße

    • nossy am

      Kartoffeln in der Mikrowelle? Auf die Idee, wäre ich nie gekommen. Erstaunlich, muss ich mal ausprobieren.😊

      Liebe Grüße, nossy

  3. Das Argument, dass man nur das Küchenmesser, den Sparschäler und das Brett nachher saubermachen muss, hat meinen Freund überzeugt!
    Heute kocht er mal!


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