Dienstag, 17. Oktober 2017

Messebesuch: Oma und Kindchen auf der Frankfurter Buchmesse

Hallo ihr Lieben!

Ich hab’s tatsächlich gemacht: Wie geplant war ich dieses Jahr zum ersten Mal auf der Buchmesse in Frankfurt.

Ich hatte ja bisher noch nicht wirklich eine Vorstellung von dieser Messe, aber ich wusste, dass viele Bücherwürmer davon träumen, sie zu besuchen. Und außerdem wollte ja mehr Messen besuchen, weil das bis jetzt immer interessant war. Dieses Jahr war ich ja schon auf der Ambiente und der Equitana.

Also stand der Entschluss… Und das Akkreditieren lassen hat auch geklappt. Die Bahn fährt mich Dank Semesterticket kostenlos – fehlt nur noch eine gute Begleitung!
Bloß doof, dass die anderen Bloggerinnen aus dem Buchliebenetz dieses Jahr nicht auf die Messe konnten, weil andere Termine anstanden. Meine Schwester wollte auch nicht mit…
Oma war dann die Rettung! Denn sie, als eingefleischter Krimmifan, hatte durchaus Lust, mich zu begleiten. Jackpot: Eine spannende Messe und Oma als Begleitung!

Buchmesse Frankfurt 2017Ein Selfie am Bahnhof muss als Auftakt einfach sein. 😉

Die Anreise

Am Samstag, dem 14.10., ließ ich daher meine Oma morgens um acht in den Zug steigen, um eine halbe Stunde später in Frankenberg zuzusteigen.

Und dann fuhren wir ganz bequem nach Marburg, um dort zu erfahren, dass der Anschlusszug etwas später kommt.
Na gut, kann man nicht ändern. Und zum Glück war es ja nicht so kalt.

Der Zug war dann schon ordentlich gefüllt, aber wir ergatterten zwei Plätze und überließen das Stehlen den Leuten, die nach uns einstiegen.

Am Hauptbahnhof in Frankfurt stellten wir dann fest, dass wir den Weg zur Messehalle nicht kannten… Aber ein Schild zeigte den passenden Ausgang. Doof nur, dass in der Stadt dann weitere Schilder fehlten… Dann eben auf gut Glück! Ab und zu mal nachgefragt, in Google Maps geschaut und dann kamen wir doch an.

Buchmesse Frankfurt 2017

Der Vormittag auf der Messe

Taschenkontrolle. Ticket zeigen. Hatten wir extra vorher schon ausgedruckt und das war auch gut so, obwohl wir erst zwei Stunden nach Eröffnung da waren.

Halle drei war dann die erste für uns. Romane aller Art und Kinderbücher – von bekannten Verlagen wie dtv über kleine, von denen ich noch nie gehört hatte. Und Menschen… Menschen ohne Ende.

Wir liefen einfach mal los – und ich hielt auch prompt beim Wiesengrund-Verlag, der mir zwar völlig unbekannt war, aber unter anderem Kinderbücher verlegte. Und der netten Frau dort erzählte ich von der Idee, die ich gerne in ein Buch umsetzen würde.
Die Rückmeldung war dann auch ziemlich erfreulich: Ich solle einfach mal ein Kapitel als Beispiel einschicken, damit sie meinen Schreibstil sieht. Und wenn der Stil okay ist, müsse man eben einen Illustrator finden; aber generell sei die Idee nicht schlecht.

Nahezu direkt neben diesem Stand fanden wir dann regionale Literatur… Und waren neugierig. Ob da wohl auch was aus Nordhessen, unserer Heimat, dabei ist? Der Mann am Stand wusste, dass sie viel aus dieser Region im Katalog haben, aber konnte uns spontan kein Werk nennen. Aber den Katalog von emons durfte ich mitnehmen und an die Marketingabteikung darf ich auch schreiben, falls ich mich für ein bestimmtes Buch interessiere.
(Inzwischen habe ich übrigens den Vertrieb kontaktiert… weil im Katalog NICHTS aus Nordhessen war und ich gerne wüsste, ob es nicht doch was gibt.)

Buchmesse Frankfurt 2017Regionale Literatur gibt es bei emons.

Ein paar Stände weiter kamen wir, ehe meine Oma wieder auf mich warten musste. Ich hatte einen Roman aufgespürt, den ich gerne lesen wollte. Also ließ ich mich dann dort in die Liste der Blogger mit Rezensionswunsch aufnehmen. Mal sehen, ob aus dem Kontakt noch was wird.

Nicht mal bis ans Ende des Ganges kamen wir, bevor wir wieder interessiert anhalten mussten. Der Diogenes-Verlag, von dem ich aktuell „Die Spionin“ (hier kaufen*) lese, war nämlich auch vertreten. Ein paar seiner anderen Bücher kannte meine Oma und „Das Parfüm“ (hier kaufen*), dass ich in der Oberstufe lesen musste und gut fand, ist ja auch dort erschienen.
Aber nicht nur uns bekannte Bücher waren vertreten, sondern auch „Der Vater, der vom Himmel“ fiel von J. Paul Henderson (hier kaufen*). Und der Covertext davon klang so gut, dass ich einfach mal zu dem freundlichen Herren spazierte und anfragte, ob ich das Buch rezensieren dürfe. Durfte ich – und er gab es mir sogar direkt mit, sodass ich scherzhaft zu meiner Oma meinte:

So kauft man Bücher ohne Geld.
- Ich, scherzhaft über das Erhalten von Rezensionsexemplaren

Also, ihr wisst dann jetzt schon mal, von welchem Buch ich euch demnächst berichte.

Buchmesse Frankfurt 2017

Ein paar Rückseiten von Krimis lasen wir dann zwischendurch, während wir uns durch die Menschenmassen schoben. Doch dann beschlossen wir, erst mal wo anders hin zu gehen, wo vielleicht weniger los ist.

Auf dem Weg zum Durchgang zu den anderen Hallen kamen wir allerdings noch beim Duden vorbei. Und hier packte mich wieder die Neugierde: Macht das Internet dem Duden eigentlich das Geschäft kaputt?
Die Frau an stand konnte mir antworten: Nein, die Leute wollen immer noch Wörterbücher aus Papier. Das hat mich echt überrascht.
Und da mir noch ein paar weitere Fragen kamen, ließ ich mir auch eine Visitenkarte für ein Interview geben… Mal sehen, was daraus dann wird.

Soo… Aber jetzt raus aus Halle drei… Zumindest aus 3.0. Treppe hoch… Halle 3.1 und weiter geht’s.
Hier befand sich ziemlich viel Literatur, die mich herzlich wenig überzeugen konnte. Sachbücher, Politisches und Reiseführer, Religion und die Gourmet Galerie.

Aber trotzdem haben wir auch hier fast alles abgelaufen und ab und zu mal ein Buch genauer unter die Lupe genommen.
Die junge Zeit drehte mir dann ein Probeexemplar ihrer Zeitung an und war entsetzt, dass ich eine so traditionsreiche Zeitung nicht kannte. Als Oma mir verriet, dass die ostdeutsche Jugendzeitung sehr rechts ist, war ich darüber aber nicht mehr erstaunt – und ich werde die Ausgabe nun auch nur äußerst kritisch lesen.

Buchmesse Frankfurt 2017Ein schönes Motto für einen Verlag!

Der deutsche Buchpreis war übrigens auch mit Stand vertreten. Und wieder kam Neugierde auf: Nach welchen Kriterien wird der Preis vergeben?
Enttäuschend war dann die Antwort der Dame hinter der Informationstheke: Feste Kriterien gibt es nicht, man solle sich einfach die Begründung der Jury durchlesen.
Aber ganz ehrlich – nach dem Lesen der Begründung weiß ich genauso wenig, warum gerade „Die Hauptstadt“ (hier kaufen*) von Robert Menasse nun ausgezeichnet wurde, aber die ganzen anderen Bücher eben nicht. Schade.
Ach, und was ich mit meinem Buchentwurf machen muss, damit der auch die Auszeichnung erhält, weiß ich nun natürlich auch nicht. 😀
Ein Glück, dass ich eh nicht vom Buchpreis träume.

Der Nachmittag auf der Buchmesse

Soo.. Zeit für einen Gang auf’s Klo. Beim Reinkommen hatten wir uns das angesichts der Schlange lieber gespart, aber jetzt musste ich doch aufs Klo.
Also stellten wir uns an… Und dann lief eine Frau an uns vorbei und wollte an den Spiegel. Und naja… Sie erregte Aufsehen, da sie ganz interessant gekleidet war. Und nachdem die Kontaktlinsen mit Muster dann auch noch drin waren, konnte ich nicht anders und habe sie gebeten, dass ich ein Foto machen darf. Ich muss nämlich ehrlich zugeben, dass ich diese Manga-Verkleidungen total interessant finde.
Dummerweise vergaß ich dann, weil ich die Kontaktlinsen so irre fand, zu fragen, ob die Verkleidung einen Grund hat.

Naja, nach dem Gang auf die Toilette durfte es dann noch ein Eis sein, das bei einer kleinen Verschnaufpause im Sitzen genossen wurde.
Anschließend war Halle vier mit Kunst und solchem Zeug dran. Aber auch ein paar normale Romane waren dort anzutreffen.

Buchmesse Frankfurt 2017Meiner Meinung nach sind diese Buchstützen an Hässlichkeit nicht zu übertreffen. Und das Buch rechts wirft die Frage auf, in welchem Regal man das lagern soll.

Ich stieß noch auf den rowohlt-Verlag und verkündete Oma, dass ich da hin muss. Warum? Mein Lieblingsautor, David Safier, schreibt für diesen Verlag – und so war ich höchst erfreut, als ich sein Buch „Traumprinz“ (hier kaufen*) erblickte, welches ich noch gar nicht kenne. Da musste ich dann auch noch mal fragen, ob ich das vielleicht rezensieren dürfe.

Außerdem war ich echt überrascht, wer sich alles auf der Buchmesse präsentierte. Mit arte oder anderen Fernsehsendern oder Porsche hatte ich nicht gerechnet.
Interessant fand ich aber auch den vlb, der ein Mischpult ausstellte, mit dem man Musik-DJ sein konnte. Coverfarbe, Genre und Region auswählen und schon bekommt man ein paar Bücher vorgeschlagen.

Und dass Lesungen nicht nur für alle hörbar abgehalten wurden, sondern auch über Kopfhörer, war auch überraschend für mich. Aber eigentlich nett – so wurde niemand anderes gestört. Sinn macht sowas trotzdem wohl nur dann, wenn nicht viele Leute zuhören wollen.

Buchmesse Frankfurt 2017Eine Lesung für kleines Publikum – aber sogar ohne Ton war die Gestik und Mimik des Lesers sehenswert!

Ja, und dann fragte ich doch eine verkleidete Frau, was es mit den Kostümen auf sich hatte, weil meine Oma und ich das wissen wollten.
Die nette Frau verriet mir dann, dass sich viele Mangafans einfach aus Spaß verkleiden, wenn sie solche Messen besuchen.
Später fiel mir dann auf, dass das eigentlich gar nicht mal so eine schlechte Idee ist, denn so erkennen die Mangafans direkt die Leute, die ähnliche Bücher klasse finden. Wer würde sich schon als eine Figur verkleiden, die einem Buch entstammt, das er nicht mag?
Wir Freunde von „normalen“ Romanen und sowas haben es da nicht so leicht, Leute mit den gleichen Interessen aufzuspüren.

Weil das mit den Mangas so faszinierend wae, machten Oma und ich uns auch auf den Weg zur Halle mit den Mangas (Halle 1) – oder viel mehr zu der Halle mit den verkleideten Fans und den Fanartikeln. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Dingen konnte man diese Fanartikel auch direkt kaufen.
Besonders fand ich hier auch die Atmosphäre in der Halle… Aber viel konnten wir mit den Ständen dann doch nicht anfangen.

Buchmesse Frankfurt 2017Die verkleideten Mangafans waren eins meiner Highlights!

Und als beschloss, den nächsten Menschen mit „Free Hugs“-Schild zu umarmen und zu fragen, wo der Reiz darin liegt, so ein Schild mitzunehmen, da kam dann plötzlich leider keiner mehr. Bein nächster Gelegenheit muss ich dieses Vorhaben also nachholen.

Anschließend stellten wir enttäuscht fest, dass die Hallen 8 – 11 leer sind. Auf dem Weg dahin flog ich auch fast auf die Fresse, weil ich zu blöd für die Fließbänder bin und nicht merkte, dass unseres endete und ich wieder selbst laufen muss.
Meine Oma brachte mich außerdem noch auf die Idee, eine runterfahrende Rolltreppe hochzulaufen, weil sie das schon immer mal machen wollte. Ich habe es also mal probiert und stellte fest: Der Anfang ist schwierig… Und das Laufen anstrengend. Daher gab ich auch nach kurzer Zeit auf.

Die restliche Zeit verbrachten wir dann unter anderem bei den internationalen Verlagen, wo wir aber schnell merkten, dass wir da fehl am Platz waren. Wir können ja beide nur ein bisschen Englisch, aber da gab es spanische, arabische und portugiesische Literatur. (Und noch mehr Sprachen in den Ecken, die wir nicht ansahen!)
Also besuchten wir dann die Hörbücher, welche wir genau wie die Kinderbücher in Halle 3.0 aufspürten. Inzwischen war es hier auch etwas leerer, aber immer noch voll.

Auf die Leute von Büchermarie stießen wir auch noch… Zu unserem Glück. Die verlegen nämlich keine neuen Bücher, sondern kaufen alte von Privatleuten an, um sie weiter zu verkaufen. Perfekt also für meine Oma und mich, da wir beide Bücher loswerden wollen.

Buchmesse Frankfurt 2017

Die Rückreise

Irgendwie hatten wir früher als erwartet keine Lust mehr… Also sind wir einfach gegangen, nachdem wir die Toilette noch mal benutzt hatten.

Ich wollte eh noch kurz in die Mall, um dort ein Buch bzw. einen Kalender zu kaufen. Denn ein bisschen genervt waren wir beide irgendwann schon davon, dass keine Bücher auf der Messe verkauft werden, außer wenn der Autor gerade zum Signieren da ist.

Gemütlich schlenderten wir zurück zum Bahnhof und stiegen in den Zug, der schon lange vor der Abfahrt bereit stand. So hatten wir Sitzplätze und Oma konnte ein bisschen auf ihrem Reader lesen, während ich schon schon mal begann, diesen Bericht zu tippen.

Irgendwann war Oma aber nicht mehr nach lesen und mir nicht mehr nach schreiben, sodass wir wieder zum Reden übergingen. Für sowas hat man ja schließlich Gesellschaft.
Und wir beschlossen, dass wir bei nächster Gelegenheit in den botanischen Garten in Marburg gehen – ich habe mich sogar bereit erklärt, zu fahren, weil Oma das nicht gern tut. Jetzt freue ich mich also schon auf unseren nächsten gemeinsamen Ausflug.

Als es dann dunkel war, stieg ich in Frankenberg aus und radelte nach Hause, während Oma weiter fuhr und eine Dreiviertelstunde später auch ihr Zuhause wieder erreichte.

Buchmesse Frankfurt 2017

Fazit

Ein toller Tag. Genial. Perfekt. Ereignisreich.

Meine Oma war die perfekte Begleitung – Sie war nie genervt, wenn ich mal wieder wegen des Blogs mit den Leuten am Stand sprechen wollte, sie hatte keine eigenen Wünsche, außer mal kurz bei den Hörbüchern reinzuschauen, und hielt nur ab und zu bei interessant klingenden Krimis an.

Gemeinsam haben wir eine wundervolle Zeit gehabt und uns im „Mangabereich“ weiter gebildet – denn zu dieser Literatur und ihren Fans hatten wir bisher ja gar keinen Kontakt.

Ich bin außerdem sehr froh, so viele Kontakte geknüpft zu haben… Ich freue mich auf das Lesen der vielen Rezensionsexemplare, auf das Tippen meiner Buchkritiken und auch auf das Interview mit dem Duden, welches ich demnächst in Angriff nehmen will.
Überrascht war ich aber wirklich, dass man als Blogger so schnell an Rezensionsexemplare kommt, ohne, dass überhaupt nach der Reichweite gefragt wird. Das hätte ich nicht erwartet!

Also: Die Buchmesse in Frankfurt war für mich persönlich ein voller Erfolg, weil ich viel Interessantes sah und Zeit mit Oma verbrachte. Und für mich als Bloggerin war sie wegen der Kontakte zu den Verlagen echt klasse… Und dass ich eventuell einen Verlag für meine Buchidee habe, ist dann die krönende Sahnehaube oder so. 😉

Und: Ich komme wieder. 2018, ganz sicher. Ich weiß nur noch nicht an welchem Tag.

Wart ihr auch schon mal auf der Buchmesse oder reizt euch sowas eher nicht?

- geschrieben von Tabea -


21 Kommentare zu Messebesuch: Oma und Kindchen auf der Frankfurter Buchmesse

  1. laura am

    da ich aus thüringen komme, wollte ich schon immer immer immer mal auf die leipziger buchmesse, die für mich einfach besser zu erreichen ist, aber bis dato hab ichs noch nicht hinbekommen. dafür habe ich mir das für nächstes jahr ganz fest vorgenommen, weil ich solche veranstaltungen super interessant finde (gerade als leseratte).
    danke für den einblick! 🙂

    liebste grüße,
    laura

    • Dann wünsche ich dir ganz viel Spaß in Leipzig! Das ist für mich leider eher schlecht zu erreichen, weil ich an einer Ecke von Hessen wohne, die ganz schlecht an die Bahn angebunden ist. Nur Marburg, Gießen und Frankfurt erreiche ich noch relativ gut.

      Liebe Grüße

  2. Ich möchte ja auch unbedingt einmal dorthin, aber leider fällt die Messe meistens auf meinen Geburtstag, sodass ich da halt schon anderweitig beschäftigt bin :/. Da ist davor viel zu tun, der Tag selbst ist dann stressig, sodass ich auch diesmal den Sonntag lieber etwas entspannter verbracht habe. Aber vielleicht klappt es ja mal nächste Jahr, denn gerne würde ich das dann auch mit dem Treffen von Bloggern verbinden. Falls du also wieder dort bist und ich es auch schaffen sollte, könnten wir ja mal schauen ob ein Treffen klappt und wer sonst noch so dort ist.

    Das man dort die Bücher nicht Kaufen kann, wusste ich schon, finde ich auch etwas schade. Aber toll wenn man für Blogger schon Rezensionsexemplare dabei ist und dort so offen ist. Der Kontakt zwischen Verlage und Blogger finde ich eh toll, denn dort geht es wirklich darum das die Rezensionen qualitativ gut sind und nicht ob jemand nun eine rießige Reichweite hat. Zmindest ist das mein Gefühl ;).

    Dass deine Oma mit dir hin ist finde ich echt klasse und vor allem schön, dass ihr so viel gemeinsam macht. Wünsche euch schon ganz viel Spaß im botanischen Garten.

    Dankeschön für deine ehrlichen und lieben Worte ;). Vielleicht ändert sich das ja wirklich noch. Meine Freunde waren beschielsweise auch alle gar keine Serienfans und haben meine Vorliebe dafür nicht verstanden, mittlerweile hat sich das geändert und sie suchten eine Serie nach der anderen und sagen mir ganz ehrlich, dass sie mich jetzt verstehen können xD. Gerade bei „The Handmaid’s Tale“ könnte ich mir vorstellen dass die Serie dir gefallen würde, da sie ja doch sehr gesellschaftskritisch ist. Sollte die also mal irgendwo laufen, wo du reinschauen kannst, tu es ;).

    The Flash ist wirklich leichte Unterhaltung. Da kann man einfach mal lachen und abschalten und gerade das mag ich an der Produktion. Dazu ist Grant Gustin als Barry Allen echt super. Ist deine Schwester denn dran geblieben?

    • Echt sehnlich, wenn so ein Event jedes Jahr mit dem eigenen Geburtstag kollidiert… Zumindest, wenn man auf Geburtstage mehr wert legt als ich das tue.
      Ich denke, ich gehe nächstes Jahr unter der Woche auf die Messe und nehme mir dazu einen Tag Urlaub. Denn am Samstag war es doch echt voll und man kann ja ruhig nutzen, dass wir Blogger auch an den anderen Tagen hin können.
      Aber wenn ich da einen von euch treffen würde, wäre das echt ein Highlight!!

      Bei Rezensionen habe ich auch das Gefühl, dass da noch echt die gut geschriebene Beurteilung des Buches im Vordergrund steht. Kooperationen mit anderen Unternehmen wirken viel öfter wie blöde Werbung, aber Rezensionen scheinen doch immer mit Leidenschaft geschrieben zu werden.
      Und falls das Buch den Geschmack mal nicht getroffen hat, dann wird das auch gesagt. Das finde ich ja auch wichtig, aber bei anderen Produkten wird nur selten wirklich kritisiert 🙁

      Meine Oma ist wirklich ein ganz toller Mensch und ich bin sehr froh, dass sie in meiner Nähe wohnt und immer offen für alles ist.

      Ob keine Schwester bei The Flash dran geblieben ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber da sie auf mein Prime zugreifen kann, hat sie zumindest die Möglichkeit, es zu schauen. 🙂

      Liebe Grüße

  3. Rebecca am

    Hallo Tabea,

    gespieltes Ensetzen darüber, dass man einen ach so traditionsreichen aka. wertvollen Verlag nicht kenne, scheint mir eine beliebte Strategie rechter Rhetorik zu sein. So kann man schön auch Schuldgefühle erzeugen und vielleicht das Gefühl, sich näher mit dem jeweiligen Objekt befassen zu müssen. Aber diesbezüglich hatte die Frankfurter Buchmesse ja wohl ohnehin einiges zu „bieten“.

    Schön aber, dass du dort auch soviele gute Dinge entdeckt hast. Witzig, dass mit den Cosplays – dass die auch Spaß an normalen Buchmessen haben, wusst ich gar nicht.

    Viele Grüße
    Rebecca

    • Stimmt, Entsetzten konnte wirklich Schuldgefühle auslösen… Aber ganz ehrlich: Es gibt so viele Verlage und Zeitungen, dass ein Mensch nicht alles kennen kann.
      Da kann niemand erwarten, dass ich mich mit rechter Presse aus der damaligen SÄT auskenne!

      Ich wusste auch nicht, dass Cosplays auch was für solche Messen sind. Aber irgendwie war das echt nett und ich finde es Wien gesagt sogar sinnvoll, um Gleichgesinnte zu treffen. Als Bücherwurm bräuchte man wohl ein Fanshirt seines Lieblingsautors 😉 Nur, damit man Gleichgesinnte finden kann…

      Liebe Grüße

  4. Rebecca am

    P.S.: Das erste „dass“ im letzten Satz natürlich nur mit einem „s“, aua. 😉

  5. Hej Tabea,
    das hört sich nach einem wirklich tollen Tag an. Ich bin mal gespannt, ob wir es nächstes Jahr schaffen uns auf der Messe zu treffen. Ich würde auch eher unter der Woche hinfahren, bzw. gleich die ganze Zeit und einen kleinen Urlaub draus machen.
    LG Kerstin

    • Na, das sind ja schon mal gute Voraussetzungen dafür, dass wir uns treffen. Ich werde mir wohl auch Urlaub nehmen, aber wohl nur einen Tag nach FFM können, weil mein Pony sich sonst vernachlässigt fühlt. Bei mir wird es also Donnerstag oder Freitag… Je nachdem, wie das mit den Urlaubstagen am besten passt.

      Liebe Grüße

  6. Carolin am

    Ein wirklich schöner Bericht und wenn ich deine Bilder so betrachte, wäre ich gerne selbst dabei gewesen. Leider war ich noch nie auf der FBM oder generell irgendeiner Messe. Nächstes Jahr möchte ich aber vielleicht die Leipziger Buchmesse besuchen, da diese deutlich näher ist. 🙂 Frankfurt wäre mir an einem Tag zu stressig und für nur 2-3 Tage ist mir der Aufwand irgendwie zu groß.

    • Ja, für dich sind Messebesuche sicher nicht so leicht zu organisieren, denke ich. Aber dass du nach Leipzig willst, freut mich. Angeblich soll es da ja sowieso schöner sein 😉
      Du berichtest doch dann sicher auch davon, oder?

      Liebe Grüße

  7. Anna am

    Hallo meine Liebe!

    Oh, ich wollte auch zur Buchmesse! Aber Frankfurt ist dann doch ein bisschen zu weit weg von Hamburg um „einfach mal so“ hinzufahren, wie ich es erst vorhatte. Aber das nächste Jahr kommt und dann bin ich dort!

    Ich finde es klasse, dass du mit deiner Oma dort warst. Meine Oma wäre auch eine super begleitung, da sie auch so Bücherverrückt ist.
    Und wie cool ist das bitte mit dem Verlag! Ich plane ja auch ein Buch zu veröffentlichen und kann mir deshalb total gut vorstellen, was diese Chance für dich bedeutet und wie sehr du dich darüber freust.
    Allerdings hätte ich auch nicht damit gerechnet, wie schnell man einfach so Bücher zur Rezension bekommt. Ich finde das zeigt, dass Blogger dort irgendwie willkommen sind. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die kommenden Rezensionen. 🙂

    Und ich wusste bevor ich deinen Beitrag gelesen habe auch noch nicht, dass sich Manga Fans verkleiden. Die Idee ist aber durchaus nicht schlecht. Und obwohl ich auch nicht so viel mit Mangas am Hut habe, würde ich es auch tun, haha.

    Viele liebe Grüße!
    Anna 🙂

    • Oh, von Hamburg aus ist die Reise wirklich lang. Aber mit einem ICE brauchst du wohl auch kaum länger als ich mit meiner Regionalbahn…

      Wie schön, dass du auch eine Oma hast, die deine Leidenschaft für Bücher teilt. Kann es sein, dass sich solche „Hobbys“ vererben lassen? Meine Mama und meine Schwester lesen nämlich auch ziemlich viel…

      Das mit dem Verlag ist wirklich genial und hat mir gerade einen Motivationsschub verpasst, an dem Text für das Buch weiterzuschreiben.
      Aber weißt du, was mich fast genauso fasziniert wie der freundliche Kontakt da mit dem Verlag? Sooo viele Leute in meinem Umfeld träumen auch davon, Bücher zu veröffentlichen. Und bei vielen wusste ich das nicht, obwohl ich sie seit Jahren kenne.

      Ja, Verlage scheinen echt offen für die Bloggerwelt zu sein! Total schön.

      Liebe Grüße

  8. Sarah am

    Ich gehe auch jedes Jahr auf die Leipziger Buchmesse und liebe es einfach! Es ist auch super spannend zu beobachten, wie sich die Branche hinsichtlich Bloggern entwickelt. Vor ein paar Jahren wurde man da noch komisch angeschaut 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Cool, dass du schon mehrmals auf der Buchmesse in Leipzig warst.
      Wenn sich das mit den Bloggern so gut entwickelt hat, kann ich ja froh sein, dass ich mich erst jetzt auch um Kontakte zu Verlagen und Unternehmen bemühe. Sonst wäre ich damals wohl traurig gewesen und hätte das Thema ein für alle Mal abgeschrieben.

      Liebe Grüße

  9. nossy am

    Das klingt echt spannend. Ich würde auch so gerne mal zur Buchmesse, nur die vielen Leute schrecken mich einfach ab.

    Lieben Gruß, nossy

  10. Anne am

    Danke für den Bericht. 🙂

    Ich muss ja gestehen, dass ich noch nie auf einer Buchmesse war und mich das – obwohl eingefleischte Vielleserin – auch irgendwie gar nicht interessiert. Zu viele Bücher und Menschen auf einmal. 😀

    Im Rezensionenschreiben bin ich auch nicht so die Heldin… früher hab ich das mal regelmäßig gemacht, aber irgendwie finde ich es immer wahnsinnig schwer, nicht zu viel zu verraten und trotzdem eine über „jo, tolles Buch“ herausgehende Meinung zu schreiben. 😀
    Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt, was es denn hier bald bei dir zu lesen gibt – und natürlich, an was für einer Buchidee du arbeitest!! Irgendwie ist das völlig an mir vorübergegangen… erzählst du da mal mehr drüber oder hab ich das am Ende einfach irgendwo überlesen (Asche auf mein Haupt!)?

    Liebe Grüße
    Anne

    • Ich glaube, solche Messen muss man auch einfach mögen. Ich brauche das ab und zu einfach – aber ich denke, es ist für Vielleser auch etwas doof, dass man nur am letzten Tag die Bücher überhaupt kaufen kann. Wer will schon 100 Schätze entdecken, aber keinen mitnehmen dürfen?

      Das mit den Rezensionen ist mir auch früher total schwer gefallen, aber da es bei meinem letzten „Letztens gelesen“ Post positive Rückmeldungen gab und ich gebeten wurde, die Buchvorstellungen nicht einzustellen, bin ich da jetzt doch zuversichtlicher und es kommt auch Routine rein.

      Das mit dem Buch hast du nicht überlesen… Ist ein Kindheitstraum und in den Kommentaren hat sich da die Idee entwickelt, aus den Tagen aus Tier-Sicht (Adena, Toki) eine Sammlung als Kinderbuch zu veröffentlichen. Daran arbeite ich jetzt.

      Liebe Grüße

  11. Wie suess, dass Du mit Deiner Oma auf der Messe warst und sie noch so eine tolle Begleitung war. Leider leben meine beiden Omas nicht mehr, aber beide waren auch so Leseratten, haette mir auch gut vorstellen koennen mit Ihnen auf so eine Messe zu gehen. Wie cool auch, dass Deine Oma einen Reader hat 🙂 Da ist selbst meine Mama etwas altmodischer. Ich wuerde auch so gerne mal auf die Buchmesse, habe es bisher aber noch nicht geschafft und leider ist es auch nicht ganz so nah fuer mich. Aber ich stelle es mir als tolle Erfahrung vor dort zu stoebern, sind ganz tolle Eindruecke, die Du beschrieben hast. Aber nur eine Sache: Bitte nicht sowas machen wie mit der Rolltreppe :/ Das kann sehr gefaehrlich enden, man kann schnell hinfallen und wenn die Haare sich dann verfangen kann das uebel ausgehen 🙁 Moechte kein Belehrer sein, aber habe das auch letztens selbst erlebt als nachts 2 Jungs das in der U-Bahn Station gemacht haben, die Security dort hat sofort eingegriffen und sie haben Hausverbot fuer diese u-bahn Station bekommen und durften nicht mal in ihre Bahn einsteigen, die gerade kam. Denke sie haben nicht umsonst dies so hart bestraft weil es eben wirklich gefaehrlich enden kann. LG Jennifer von https://fashionistasfairytale.blogspot.de/

    • Wie schade, dass deine Omas beide nicht mehr mit auf die Messe können. Ist Leipzig für dich denn vielleicht dichter dran? Das wäre für mich auch eine Weltreise… Vielleicht kannst du ja mal einen Urlaub mit einem Besuch auf einer der beiden Buchmessen verbinden.

      Die Sache mit dem Reader ist schon nicht schlecht, da ist meine Oma mit wohl voraus. Ich kann mich damit noch nicht anfreunden, aber meine Mutter liest inzwischen auch digital.

      Danke für den Hinweis mit der Rolltreppe. Das war mir gar nicht so recht bewusst, wie gefährlich das ist…

      Liebe Grüße


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