#fotoprojekt17 – Weihnachten

Herzlich willkommen zur letzten Ausgabe des #fotoprojekt17!

Anfang Dezember hat Anne ein letztes Mal ein Thema verkündet, zu dem wir Fotos zeigen dürfen. Und sehr zu meinem Leidwesen hat sie auch gleich dazu gesagt, dass es nicht sowas wie ein #fotoprojekt18 geben wird. Zu wenige Leute haben bei ihrem Projekt teilgenommen – und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass man keine Lust hat, ein solches Projekt bei fehlender Resonanz weiterzuführen, oder?
Naja, also ist nun Weihnachten das letzte Thema… Und im kommenden Jahr muss ich mich mit meinem Farbblick-Projekt begnügen. Aber davon erzählte ich nach Weihnachten mehr.

fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten

Zurück zu Weihnachten. Fotos von Weihnachten, die vor dem Fest gezeigt werden, können wohl nur Deko, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsplätzchen und sowas zeigen, oder? Also irgendwie eben alles, was vor der großen Feier an den Weihnachtstagen schon sichtbar ist.

Aber so wirklich schlimm ist das nicht, denn Weihnachten ist dieses Jahr bei uns eh wieder eher so “määh”. Meine liebe Schwester feiert bei der Familie einer Freundin mit, meiner Oma will ich ungern zusätzliche Arbeit machen (und die würde sie sich sicher machen, wenn ich mich zu ihr einlade!) und meine Mama geht nachmittags noch mal bis um neun arbeiten. Erster und zweiter Feiertag? Keine Ahnung, was wir mit denen machen.
Ich könnte zwar zu meinem Vater fahren; da gibt es echtes Weihnachten – aber fünf Stunden im Zug? Nee, danke. Der Weihnachtsgrinch bleibt zu Hause.

fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten

Und der Weihnachtsgrinch dekoriert auch nicht für das Fest der toten Gänse. Es sei denn, man will Lebkuchen, die ich wohlgemerkt auch im Hochsommer essen würde, als Dekoration zählen. Und nicht mal die stehen hier schick angerichtet rum, sondern sind zwecks Frischhaltung in der Originalverpackung eingesperrt.

Für das #fotoprojekt17 habe ich mich also bei meinen Nachbarn bedient – die dekorieren so viel, dass es für mich mitreicht. Nur beeilen musste ich mich beim Knipsen, denn meine Finger hatten keine Lust, kalt zu werden. Könnt ihr verstehen, oder?

fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten
fotoprojekt17 - Weihnachten

Also, ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest. Genießt es. Werde ich auch tun, nur eben auf unkonventionelle Art: Im Pferdestall füttern helfen, Roman korrigieren und dann abends, wenn Mama wieder kommt, mit ihr bei Käsebrot “Fack Ju Göthe 2” schauen. Kenne ich zwar schon kenne, aber sie will ihn eben gerne sehen. Also habe ich ihr die DVD besorgt und spiele einen Abend im Jahr mal das gute Kind – für zwei Stunden. 😀

Und, wie weihnachtlich gestaltet sich euer Dezember dieses Jahr?


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zum Fotoprojekt #fotoprojekt17 von Anne. Sie gibt auf ihrem Blog an jedem Monatsbeginn ein Thema bekannt, zu dem dann den Monat über Fotos gezeigt werden sollen. Eine schöne Inspiration also, um auch Mal neue Motive vor die Kamera zu bekommen.
Im Dezember geht es beispielsweise um Weihnachten – und die Links zu den Foto-Beiträgen der anderen Teilnehmer könnt ihr dort auch in den Kommentaren finden und meine Fotos aus den Vormonaten gibt es im #fotoprojekt17-Archiv.

4 Gedanken zu „#fotoprojekt17 – Weihnachten“

  1. Haha, der Oma macht man leider immer ein bisschen mehr Arbeit, wenn man zu Besuch kommt. Die meines es mit ihren Enkeln ja immer besonders gut und wollen verwöhnen. 😉
    Bei uns ist halt so ein richtig kitschiges Familienweihnachten die Regel und ich genieße das auch immer sehr, wenn mal alle zusammen kommen und man gemeinsam viel lacht.
    Hauptsache man macht sich die freie Zeit schön!

    Klar, die Filme sind teuer. Aber man überlegt dadurch auch ganz anders, was man fotografiert. Und verschwendet dann viel weniger… 😉

    1. Omas sind wohl wirklich immer so – aber manchmal ist es ja auch ganz nett. 🙂

      Ich hätte halt gerne mal mit meiner Schwester und meiner Mutter gefeiert… aber so ist es dann eben wieder so ein “Ach, Weihnachten, geh endlich vorbei” geworden. Wobei ich jetzt Heiligabend doch beim meinem Ex-Stiefvater noch mal reinschaue, weil er mich eingeladen hat.

      Da hast du Recht – man muss schon bewusster fotografieren. Wobei ich halt immer Angst habe, dass die Bilder nichts werden. Meine Kamera hat keinen Belichtungsmesser 😉

      Liebe Grüße

  2. Unkonvontionelles Weihnachten ist doch auch schön und am Ende geht es ja darum das man miteinander Zeit verbringt. Da braucht es kein großes Festessen oder viel drumherum. Somit hoffe ich, du genießt die Zeit mit deiner Mutter und ihr könnt bei Fack Ju Göthe beherzt lachen. Lebkuchen könnte ich ja auch das ganze Jahr über essen, ich liebe die Dinger. Blöd nur, dass meine Laktoseintoleranz mit bei den gekauften immer einen Strich durch die Rechnung macht und ich es da nicht übertreiben darf. Aber verzichten möchte ich auch nicht auf all die Leckereien in der Weihnachtszeit.

    Die Bilder sind doch trotzdem schön geworden. Deine Nachbarn haben toll geschmückt. Bei uns hat das meine Mum übernommen und sich da auch viel Mühe gegeben.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Der Film ist auch wirklich sehr putzig, auch wenn die deutsche Synchro ein Albtraum ist. Ohne meine Eltern hätte ich den im O-Ton weitergeschaut, aber so mussten wir da durch.

    1. Ja… Auch unkonventionell ist Weihnachten manchmal ganz okay, aber irgendwie bin ich gerade echt ein Grinch durch und durch und würde lieber bis Neujahr alle Tage verschlafen. Und das, wo mich sogar mein Stiefvater jetzt Heilig Abend noch zu sich eingeladen hat. Da werde ich also reinschauen, bis Mama wieder nach Hause kommt.

      Mit seiner Laktoseintolersnz tust du mir manchmal echt total Leid… Es muss furchtbar nervig sein.

      Ja… Eltern sind eben manchmal einfach nicht mehr so gut in Englisch… Und sie sollen es ja auch genießen können.

      Liebe Grüße

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