Mittwoch, 5. April 2017

Messebesuch: Mema und Kindchen auf der Equitana

Hallo ihr Lieben!

Lasst mich heute eine Geschichte erzählen. Aber nicht irgendeine, sondern die von der Equitana 2017.

In welchem Jahr ich erstmalig auf dieser Messe für pferdeverrückte Personen war, weiß ich nicht mehr so genau. Vor 10 oder 12 Jahren war das wohl… Und seitdem fahren meine Mama und ich da so gut wie alle zwei Jahre hin, denn öfter ist die Messe ja nicht. Nur vor vier Jahren musste dieses Event für uns ein Mal ausfallen.

Dieses Jahr sah es einige Monate vorher so aus, als würden wir nicht den Weg nach Essen auf uns nehmen und ca. 20 Euro Eintritt pro Person investieren. Ich hatte einfach keine Lust, mir tausende Stände mit Pferdesachen und Reitsport-Artikeln anzusehen, solange ich kein eigenes Pony mehr besitze.
Als ich dann aber so begeistert von der Ambiente war, sagte mir meine Mama noch mal, wie gern sie zur Pferdemesse fahren würde. Und da willigte ich ein und wir planten einen Besuch dort. Alleine, nur wir zwei. Sonst war immer noch jemand dabei gewesen – mein Onkel, meine Schwester oder sogar beide Geschwister.

Equitana 2017

Eineinhalb Wochen bevor wir uns in mein kleines Mohnkörnchen setzten kam bei mir dann wirklich unendliche Vorfreude auf! Ich beschloss da nämlich spontan, dass nun DER Zeitpunkt gekommen ist, um mir wieder ein eigenes Pony anzuschaffen. Papa erlaubte das sogar, obwohl er Pferde nicht gut findet. Alles nur, weil es ihm eben am wichtigsten ist, dass ich glücklich bin. Mama war erst skeptisch, aber stand mir natürlich bei der Suche von Anfang an zur Seite. Malte bot gleich Unterstützung an, falls ich später mal welche brauchen sollte, und Carla konnte sofort verstehen, dass die Pferdesucht wieder völlig bei mir ausgebrochen war. Es stand also fest: Sobald mir mein Traumpony begegnet, werde ich wieder Pferdebesitzer. Und da will man also auch wieder in die 16 Messehallen, die auf 100000 Quadratmetern an 9 Tagen Zubehör, Futter, Informationen und noch vieles mehr anbieten!

Dazu kommt noch, dass ich ja dieses Mal nur mit Mama alleine unterwegs sein würde – nur Mema und Kindchen & das für einen ganzen Tag. Besser geht es wohl nicht, denn ich unternehme einfach zu gerne was mit meiner Mama. (Wobei es sicher auch cool gewesen wäre, wenn meine Schwester Lust gehabt hätte, mitzukommen.)

Wir schrieben also irgendwann den 25.3.2017 und mein Wecker klingelte. Obwohl ich zu wenig geschlafen hatte, sprang ich putzmunter aus dem Bett – aus lauter Vorfreude eben. Um kurz vor 7 kramte ich mein Auto, das liebe Mohnkörnchen, welches ich natürlich frisch getankt hatte, aus der Garage und fuhr los, um Mama in Korbach abzuholen. Und dann saßen wir da, auf dem Weg nach Essen – zur Equitana.

Equitana 2017Ein Maultier der Bundeswehr

Endlich fuhr ich mal wieder Autobahn, endlich hatten wir zwei in den beiden Stunden mal so richtig Zeit über alles Mögliche zu reden. Der Tag konnte nicht besser beginnen, finde ich. Und Stau gab es auch nicht und wir fanden den Parkplatz problemlos. Der Shuttlebus kutschierte uns zum Eingang und wir waren genau pünktlich zur Eröffnung da.

Einen Gang aufs Klo gönnten wir uns noch, bevor wir uns ins Getümmel stürzten und ich füllte meine Flasche unter dem Wasserhahn. Warum ich von so einer Kleinigkeit erzähle? Na, weil ich es so witzig fand, dass sich einige Menschen direkt darüber empörten, dass es so eklig sei, auf einer Toilette die Trinkflasche unter dem Wasserhahn zu aufzufüllen. Was zum Teufel ist daran eklig? Wenn ich mir die Hände wasche, erwarte ich, dass das Wasser keimfrei ist, weil ich ja sonst auch im Anschluss dreckige Hände hätte. Und in Deutschland sind doch eigentlich alle Wasserhähne eh gekennzeichnet, falls sie kein Trinkwasser spenden. Wenigstens verseuche ich die Umwelt so nicht mit Plastikflaschen und To-go-Bechern. Und am leben bin ich auch noch 😉.

Sooo, jetzt aber zur Messe. Wir gingen das dieses Mal ganz anders an als sonst. Wir versuchten nicht, JEDEN Stand im Detail zu sehen. Wir mussten nicht hunderte von Preisen vergleichen – denn keiner von uns hatte ein Pony und somit brauchten wir eigentlich nichts. Das Risiko war einfach zu groß, dass die Teile am Ende zum zukünftigen Pony sowieso nicht passen würden.
Und eigentlich hatten wir von früheren Pferden eh noch alles vorrätig… in diversen Größen.

Auch Bekleidung brauchte ich keine neue, da ich bereits genug besitze – Wann soll ich bitte mehr als eine Reitkappe gleichzeitig tragen oder über vier Reithosen dreckig machen? Wir konnten also wirklich in Ruhe das ansehen, worauf wir Lust hatten und brauchten nicht hetzen.

Equitana 2017
Equitana 2017Pferd mit angezeichneten Knochen, damit man sieht, worauf man beim Sattel achten muss

Der Fokus lag daher auch eher darauf, Informationen aufzusaugen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Ich schloss Probeabos von Pferdezeitschriften ab, sammelte Flyer von Haftpflichtversicherungen.
Ein Armband aus Leder wollte meine Schwester gern mitgebracht bekommen, also suchten wir auch das. Und fanden es sogar, ich glaube, sie hat sich darüber gefreut. Westen sahen wir an, aber leider gab es die einzige, die mir gefiel, nur in „zu eng“. Sattelfett und Reinigungszeug kaufe ich am Ende doch, denn das Zeug würde ich für meine Trense später sowieso brauchen. Auch neue Reithandschuhe durften mit, weil ich die ungern im Katalog bestelle, da die dann häufig schlecht passen. Insgesamt gab ich damit nicht mal 30 Euro aus – also richtig wenig in Vergleich zu den Vorjahren.

Auch Mama shoppte nicht viel, aber dafür besuchten wir die Vorträge, die ich im Internet vorab für interessant befunden hatte. Einer handelte von Sätteln und ihrer Passform und brachte mir wenig neues Wissen; der andere drehte sich um Gelassenheitstraining und war echt klasse! Denn ganz ehrlich: Schreckhafte Pferde sind gefährlich und daher sollte man immer mit ihnen üben, damit sie vor komischen Untergründen, flatternden Sachen und merkwürdigen Geräuschen keine Angst bekommen. Ich bekam da in dem Vortrag echt noch einige Anregungen, was ich mit den zukünftigen Pony lernen sollte.

Auch die Ausstellung von Tierarzt Dr. Ende mussten wir wie jedes Mal anschauen. Für ganz zimperliche Seelen ist sie sicher nichts, aber ich finde es immer total spannend, die echten Präparate anzuschauen und zu sehen, wie sich der Huf beispielsweise im Inneren verändert, wenn das Pferd Hufrehe hat. Außerdem bekommt man dort auch Wissen über eine korrekte Fütterung und Haltung vermittelt. Dieses Jahr stand also die Prävention von Koliken in Vordergrund – und ich bin echt froh, dass wir mit dieser schwerwiegenden Krankheit bei früheren Tieren noch nie Probleme hatten. Mama hat eben Ahnung von Pferdehaltung und mir alles von Anfang an richtig vorgemacht.

Equitana 2017
Equitana 2017

Also, falls ihr jemals die Equitana besucht – was ich jedem begeisterten Reiter wenigstens ein Mal im Leben empfehle – dann besucht auf jeden Fall diese Ausstellung! Achja, und schaut vorab im Programm, wann in welchem Vorführungsring Vorträge und Vorführungen laufen, die euch interessieren.

Turniersport und Transport schauten wir nur recht knapp an und die große Arena betraten wir gar nicht. Die war nämlich überfüllt… Und wer steht schon gerne an?

Equitana 2017
Equitana 2017

Zwischendurch schossen wir zwar kurz ein einziges gemeinsames Selfie, um es meiner Schwester und Oma zu schicken (und als Erinnerung!), doch insgesamt schaute ich kaum auf mein Handy, weil die Zeit eh wie in Flug verging und ich mich mit meiner Mama so gut verstand. Und sie ließ das Smartphone ja auch meist in der Tasche – außer dann, wenn sie wartete, dass ich vom Klo zurück kam 😉.

Nach fast sieben Stunden auf der Messe hatten wir dennoch genug und haben den Heimweg angetreten – für mich war das sehr entspannt, denn Mama war bereit, den Chauffeur zu spielen. Darüber war ich heilfroh, denn Baustellen und Umleitungen machten den Weg wesentlich beschwerlicher als auf der Hinfahrt.

Zu Ende war der Tag aber gefühlt noch nicht, als wir das Gelände verließen. Wir hatten uns noch immer sooo viel zu erzählen und quatschten die ganze Rückfahrt über; schließlich fand ich sogar den Mut, meiner Mama eine Sache zu erklären, die lange ein Geheimnis war.
Nebenbei mussten wir uns auch gleich gegenseitig mehrfach bestätigten, was meine Schwester für ein tolles Mädchen geworden ist. Mensch, sind wir beide stolz auf sie. Und wir mussten uns auch wieder fünf Mal sagen, wie froh wir über unsere aktuelle Situation sind, denn es könnte kaum besser sein.

Equitana 2017Infomaterial ohne Ende – und ein Aufkleber gegen Pferdesteuer, der an mein Auto soll.

Ausgelaugt hat mich dieser Messebesuch übrigens auch nicht… In allen Vorjahren war das immer der Fall. Da wollten wir nämlich immer alles sehen und haben Dinge ohne Ende gekauft. Dieses Mal gingen wir es ruhig an und genossen das ganze als einen Mini-Urlaub, würde ich sagen. Daher ist es ein wundervoller Tag geworden und eigentlich bin ich mir jetzt schon sicher, dass ich da mit meiner Mama in zwei Jahren wieder hin will.

„Mema und Kindchen“-Ausflüge sind doch einfach genial, oder? Und je älter ich werde, desto mehr merke ich das.

Wart ihr schon mal auf dieser gigantischen Messe?

- geschrieben von Tabea -

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16 Kommentare zu Messebesuch: Mema und Kindchen auf der Equitana

  1. Wieder ein sehr interessanter Bericht. Da ich kein Pferd habe wäre die Messe an sich für mich nun nicht so interessant, aber für Besitzer bzw. auch zukünftige Besitzer ist sie definitiv informativ. Gerade das es auch Vorträge gibt finde ich super. Früher wollte ich ja auch immer ei Pferd haben. Aber wir haben dafür leider nicht den Platz. Und das du so viel Zeit mit deiner Mum hattest ist echt super. Solche Ausflüge mache ich mit meiner Mum auch gerne.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Das freut ich aber, dass er bei dir spannender war ;). Schreib Flaute auch eher im Hinbklick darauf, dass ich viele Ideen die ich für Posts habe nicht umgesetzt habe. Die Beiträge die ich sonst so veröffentliche sind ja vorgeschrieben.

    Ich glaube da gibt es noch mehr, die das nicht mögen. Gibt ja so unterschiedliche Kaffeetypen. Ganz normal aus dem Supermarkt :D. Da aber noch keine Erdbeer Saison ist, kaufen wir die dann nur ganz selten. Einer der zwei Kuchen war ja wie gesagt auch von Bekannten, die ein Bödchen zum Geburtstag gemacht hatten. Aber mittlerweile schmecken die auch schon richtig gut.

    Ich wünsche mir ja auch immer, wir hätten immer so ein Klima. Irgendwann wander ich doch noch aus xD. Mit Schnee kann ich halt echt null anfangen und würde den wirklich nicht vermissen.

    Da gibt es auch eine Filmreihe dazu ;). Jap meine Schwester ist älter als ich. Ohjee dann hoffe ich, dass es dir bald wieder besser geht.

    Dankeschön. Dafür war bei mir im Februar dafür ja kaum was los.

    • Ich bin echt total froh, dass wir quasi fast immer Ponys hatten und ich schon so lange reiten kann bzw. darf. Aber für jemanden, der eben nicht mit diesen Tieren aufgewachsen ist, ist die Messe eben echt nicht gedacht…

      Ideen habe ich gerade auch viel mehr, als ich niederschreiben und ansprechend formatiert veröffentlichen kann. Und ich denke, ab Samstag wird dieses Problem noch weiter wachsen, denen dann kommt mein Pferdchen zu mir.

      Schnee mag ich auch nicht. Nur dann, wenn er eh schon da ist, dann will ich ein Pony unter dem Hintern haben und einen laaangen Ausritt machen 😉 Das ist nämlich das Einzige, was ich dem Winter abgewinnen kann…

      Liebe Grüße

  2. Anne am

    Wow, das klingt nach einem richtig tollen Besuch und einer Messe, zu der ich auch mal hin mag – obwohl ich eigentlich nicht so der Messe-Gänger bin, da sind mir meist einfach viel zu viele Menschen auf engstem Raum. 😀

    Und wie genial ist das denn bitte, dass du wieder ein Pferd haben kannst?! =) Wie machst du das denn mit der Unterbringung? Und versorgst du es alleine oder zusammen mit jemand anderem?

    Ich hätte unglaublich gern auch ein Pferd oder zumindest wieder eine Reitbeteiligung… ironischerweise wohnen wir jetzt ja sogar direkt an meinem alten Reitstall, aber mir fehlt die Zeit. :/ Unter der Woche bin ich 11, 12 Stunden am Tag bei der Arbeit und vorher und nachher ist dann erstmal der Hund dran. Und am Wochenende stehen x andere Sachen an, die unter der Woche liegengeblieben sind. Meh. :/

    Auf jeden Fall bin ich gespannt auf jede Menge Pony-Beiträge bei dir! <3

    Liebe Grüße
    Anne

    • Ich mag Messen allgemein ziemlichen gerne. Irgendwie Liebe ich die Anonymität und die Möglichkeit, so viele Infos zu erhalten und Dinge anzusehen. Und gerade, wenn man so vernarrt in Pferde ist, dann ist das natürlich einfach die Messe schlechthin 😉

      Also das Pony kommt in einen Pensionsstall, der zehn Minuten mit dem Fahrrad entfernt ist. Liegt mitten in Feld und ist wunderschön und die Besitzerin kümmert sich um das Füttern und Ausmisten. Außerdem gibt es sogar eine Führanlage, die im Winter alle zwei Tage zum Einsatz kommt. All das macht es also möglich 🙂

      Schade, dass dir die Zeit fehlt. Wenn mein Job so lange dauern würde, wäre das für mich auch unmöglich… Vielleicht kannst du ja mal im Urlaub eine Stunde einfach so nehmen? Ich kann deine Sehnsucht einfach so gut verstehen…

      Liebe Grüße

  3. Oh ja, Mama und Tochter Ausflüge sind toll! Wobei ich das mit meiner Mama generell recht regelmäßig mache. Wir arbeiten ja beide viel von daheim und da fällt uns schon mal gemeinsam die Decke auf den Kopf…
    Und man schätzt solche Tage wirklich immer mehr, umso älter man wird und umso knapper die gemeinsame Zeit ist.

    Und? Wie geht’s jetzt weiter? Schon auf Pony Suche?

    Das mit dem Bobfahren hat sich aber noch Ende Februar abgespielt; und hier ist es ja generell in der Höhne noch etwas winterlicher. War ja bis letzte Woche auch noch überall Skibetrieb.

    Haha, mein Papa kann sich das jetzt bis zu seinem Tod immer wieder anhören. Meine Mama war natürlich zutiefst beleidigt. 😛

    Früher oder später gibt’s immer alle Fotos zu sehen; aber mit Veröffentlichungen etc zieht sich das manchmal etwas. In dem Fall war aber schon das erste auf Facebook zu sehen (Link ist ja einfach in meiner Sidebar zu finden). 🙂

    • Irgendwie schade, dass man so viele Dinge erst zu schätzen beginnt, wenn sie selten sind. Ich sehe meine Mama eigentlich gar nicht mal so selten, aber meist nehmen wir uns dann halt allzu viel Zeit zum Reden und helfen uns eher mit Alltagskram.

      Die Suche ist inzwischen beendet. Bald zieht mein Traumpony in den Pensionsstall meiner Wahl und ein ganz neuer Lebensabschnitt fängt für mich und das Tier an 🙂 Ich freue mich schon total.

      Ich habe auch schon so einige Dinge gemacht, mit denen man mich ein Leben lang aufziehen wird. Da ist dein Papa nicht allein 😉

      Liebe Grüße

  4. Malte am

    Schöner Beitrag. 😉
    Ich möchte gar nicht so viel zur Messe schreiben, da hättest du ja schon von geschwärmt, außer, auf Foto 5 glaub ich hab ich was entdeckt, was sogar mich interessiert. 😉

    Eher zu Ausflügen mit den Eltern. Bei uns sieht das eher so aus. „Wollen wir mal wieder was machen?“ „Ist denn irgendwas los?“ „Nö“ „Dann nicht.“ Eigentlich schade, mal mehr mit meinen Eltern machen wäre toll. 😕 Früher sind wir immermal an den Edersee an die Sperrmauer oder in den Tierpark gefahren, leider machen wir das nicht mehr. Familienausflüge sind rar geworden, was total schade ist. Eigentlich ist nur noch zu Weihnachten wirklich zusammenhalt zu spüren.
    Aber auch nicht schlecht sind Ausflüge mit den Großeltern. 😉

    • Ja, geschwärmt habe echt schon ohne Ende 😉 Ich glaube aber, dass du das Foto meinst, was ich als Nummer sieben Werten würde. Du meinst den Stalltrecker, oder?

      Im Tierpark waren wir früher wie du weißt ja auch oft. Und als ich noch jünger war, auch ab und zu in Schwimmbad in Willingen. Ansonsten habe ich die Tierschau von diversen Viehmärkten immer mit meiner Mama besucht… Familienausflüge sind wirklich schön. Vielleicht kannst du ja mal einen vorschlagen? Über Pfingsten und Ostern gibt es doch überall Märkte, die man mal besuchen kann. Und an Muttertag ist eine Direktvermarktermesse an der Sperrmauer 😉

      Mit meiner Oma könnte ich auch mal wieder was machen… Da komme ich meist nur zum Kaffee trinken und Torte essen vorbei, wenn einer meiner Onkel auch gerade da ist. Hoffentlich gibt es dieses Zusammentreffen an Ostern wieder.

      Liebe Grüße

      • Malte am

        Dann hab ich mich verzählt. 😉 Hups.

        Ich glaube zwar kaum, dass ich meine Eltern auf nen Markt oder ne Direktvermarktermesse kriege, geschweige meinen Bruder, die faule Socke. Da ist wohl nicht mehr viel zu machen, auch nicht weiter tragisch, einfach nur schade.):

        Mal schauen, was ich an Muttertag mache, da haben wir leider Probenwochende für Südtirol, das ist ja die Woche später. 🙂

      • Achso. Wofür kann man seine Familie denen dann begeistern?

        Liebe Grüße

  5. Tendenziell mag ich so Messen – in meiner Heimat gibts die Consumenta, die voller Ständer mit Krusch und Co. ist (Es gibt da auch eine Pferdehalle. In der war ich als Kind immer, bin ja früher geritten) – aber wenn die zu voll sind, ist mir das zu viel.

    Aber mein Freund war dieses Jahr auf der Internorga (Gastro + Hotellerie-Messe) und sagte, dass das ziemlich nachgelassen hätte. Meine Eltern waren auch mal wieder auf der Consumenta und sagten, dass auch die nachgelassen hat… schade irgendwie…

    Ausflüge mit den Eltern fallen zZ weg, da ich in Hamburg und sie in Nürnberg leben 😀

    • Von der Consumenta habe ich noch nie gehört, aber das klingt gar nicht mal so schlecht. Überfüllte Hallen nerven mich ab einem gewissen Punkt aber auch häufig, weswegen ich gerne versuche, zu eher „unbeliebten“ Zeiten auf Messen aufzutauchen. Aber das ist natürlich auch nicht immer möglich…

      Schade, dass die Messen bei euch langsam an Reiz verlieren. Ich glaube aber auch, dass eine gleichbleibende Qualität von Veranstalter schwer sicher zu stellen ist. Denn man braucht ja immer neue Innovationen, damit die Besucher nicht gelangweilt sind…

      Dass ihr so weit auseinander wohnt, ist natürlich schade. Mit meinem Vater mache ich aus dem gleichen Grund auch nie was… Nur telefonieren tun wir dafür eigentlich jede Woche und manchmal sogar bis zu eine Stunde lang.

      Liebe Grüße

  6. Rahel am

    Toller Beitrag! 🙂
    Allerliebste Gruesse, Rahel

  7. Hallo Tabea, danke erstmal für deinen lieben Kommentar. Mir gefällt dein Blog auch sehr gut, ich folge dir schon seit ein paar Tagen 🙂 Den Beitrag zur Equitana habe ich so gerne gelesen – ich bin früher leidenschaftlich gerne geritten und wenn ich irgendwo etwas von Pferden höre denke ich mir jedes Mal dass ich endlich wieder damit anfangen muss! Leider wohne ich mitten in der Großstadt. Wie schön, dass du dir wieder ein Pony kaufen willst- ich freue mich schon wenn du hier vielleicht davon berichtest. Und es freut mich dass du so einen schönen Tag mit deiner Mutter hattest. Meine Oma nimmt mich immer mit auf die Habdwerksmesse und mein Dad auf die Buchmesse- ich glaube gemeinsame Messenbesuche sind super um die Familienbande zu stärken 😀 Liebe Grüße, Pia

    • Freut mich, dass dieser Post bei dir so gut angekommen ist. Gerade, wenn ich nur von meinen Erlebnissen berichte, habe ich immer etwas Angst, meine Leser zu langweilen.

      Für uns pferdeverrückte Leute ist die Messe aber echt einfach perfekt und ich finde es cool, dass da alle Bereiche des Reitens abgedeckt werden. Also Haltung, Ausrüstung fürs Pferd, Kleidung für den Reiter, Zucht, Krankheiten, Lektüre, Urlaub zu Pferd und eben auch diverse Reitstile. Außerdem ist es schön, dass sich Freizeitreiter und Turniersportler da gleichermaßen wohl fühlen 🙂

      Ich drücke dir die Daumen, dass du bald auch wieder reiten kannst. Hast du mal darüber nachgedacht, einfach im Urlaub zu reiten? Da gibt es ja einige Höfe, die sowas anbieten. Mein Pony ist inzwischen bei mir und am 20. April stelle ich es auch offiziell auf dem Blog vor.

      Messebesuche eignen sich echt gut, um etwas mit der Familie zu machen. Mama und ich planen schon gemeinsam die Agritechnica und mit meiner Schwester will ich Ende des Jahres auf eine Fotomesse.

      Liebe Grüße


Natürlich freue ich mich über jedes einzelne Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in eurem Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit.

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