Freitag, 9. Juni 2017

Bücher: Letztens gelesen – Nr. 2

Hallo ihr Lieben,

Haha, da muss ich mich ja gerade fast ein wenig selbst belächeln… Erst im März habe ich euch angekündigt, dass ich nun regelmäßig alle drei Monate über Bücher schreiben möchte, und nun, gerade mal beim zweiten Post der Reihe „Letztens gelesen“ habe ich schon überlegt, das ausfallen zu lassen. Irgendwie ist gerade der Wurm bei mir drin und mir fehlt die Lust zu lesen… Zumindest längere zusammenhängende Sachen. Magazine, Zeitschriften und Blogposts gibt es zwar noch in Massen, aber bei Büchern beschränkt es sich auf mein Lehrbuch für Maschinenelemente. Weit über tausend Seiten für die Hochschule… Wer hat da dann schon noch Lust, echte Bücher in die Hand zu nehmen?

Ein paar Bücher habe ich aber noch dem Beginn des Semesters geschafft und die verdienen es doch irgendwie, hier vorgestellt zu werden! Immerhin ist eines von meinem Lieblingsautor, welchen ich euch im April auf Tamis Blog vorgestellt habe, dabei!

Also, hier kommt, was ich in den letzten Monaten gelesen habe:

letztens gelesen

Wir Kinder von Bahnhof Zoo

Biografie von Cristiane F.
erschienen 1978 vom Stern-Magazin

Die Handlung

Ich glaube, zum Inhalt des Buches muss ich kaum etwas sagen, schließlich ist es unheimlich bekannt. Es beschreibt die Geschichte eines Mädchens, Christiane, die aus eher ärmlichen Verhältnissen kommt und mit familiären Problemen nach Berlin zieht. Und dort gerät sie auf die falsche Bahn und wir lesen von ihren Erfahrungen mit Aufputschmitteln und Drogen.
Das, was an dieser Geschichte wohl so bewegt: Sie ist so passiert.

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde

Jana war’s! Sie hat mir in einem unserer Kommentar-Gespräche erzählt, dass das Buch viel besser sei als der Film, welchen ich vor Jahren in der Schule schaute. Da wurde ich neugierig und habe das Buch in der Bücherei ausgeliehen.

Schreibstil

Wir lesen hier aus der Perspektive von Christiane, was ich ziemlich gut und wichtig finde – denn das Buch veranschaulicht so doch, was im Kopf der Jugendlichen vorgeht.

Die Sprache ist zwar noch gut verständlich, allerdings kommen auch einige Wörter zum Einsatz, die mir eher nicht geläufig waren. Das liegt aber wohl daran, dass das Buch schon etwas älter ist als ich und auch in Berlin spielt, wo man ja etwas andere Wörter verwendet als in Nordhessen. Ich denke also, dass gerade dieser Punkt das Buch authentisch macht.

Schade nur, dass es keine Kapitel gibt. Ich brauche immer solche Punkte, an denen ich das Lesen gut unterbrechen kann…

Fazit

Also ich muss sagen, dass mir viele Gedanken von Christiane leider suspekt erscheinen sind. Mehrmals habe ich mich gefragt, ob man wirklich so leichtfertig mit Drogen umgehen kann und sich so viel vormachen kann. Da ich aber nie Kontakt zu derartigen Leuten oder Suchtmitteln hatte, kann ich das wohl einfach nicht einschätzen und finde, dass das Buch allein deswegen eine Bereicherung ist. Und hier wird mir auch klar, warum Jana das Buch so viel besser als den Film findet: Der Film kann nur die Außensicht wirklich vermitteln – und die ist dreckig und abscheulich. Da lernt man höchstens, wie man Drogensüchtige auf der Straße erkennt und das ihr Leben grausam ist. Was jedoch in den Köpfen der armen Leute vorgeht, wie die Leute in diese Szene hinein gelangen, wie verzweifelt und machtlos sie sind – all das zeigt nur das Buch, finde ich. Auch, wenn manche Stellen verharmlosend wirken, es schreckt doch zienmlich ab.

Gut gefallen hat mir zudem der Bildteil in der Mitte des Buches. Dort befinden sich nämlich Portraits von Christianes „Freunden“ und kleine Texte über deren drogenbedingtes Ende. Meiner Meinung nach unterstreicht das noch mal, dass die Geschichte echt ist – und wenn man ein Gesicht zu dem Namen vor Augen hat, dann wird einem erst richtig bewusst, wie schnell Drogen echte Menschen, quasi Kinder, dahinraffen.

Bewertung: drei Hühner

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Happy Family

Roman von David Safier
erschienen 2011 im rowohlt-Verlag

Die Handlung

Eine Hexe verzaubert die Familie Wünschmann in Monster, weil sie ständig streiten und als Familie nicht glücklich miteinander sind. Anschließend verschwindet sie und die Familie tut natürlich alles, um sie aufzuspüren. Denn alle hoffen, dass die Hexe sie zurückverwandeln wird.
Aber jagt mal eine Hexe, wenn da noch tausend ungeklärte Probleme in der Familie sind… Achja, aber immerhin die Freundin der Mutter und die ehemalige Erzfeindin des Sohns sind auch mit von der Partie und versuchen, der Familie ein wenig zu helfen.

Ob die Wünschmanns wohl je wieder eine normale Gestalt haben werden?

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde

Ich habe zuvor bereits drei Bücher von David Safier gelesen und ihn zu meinem deutschen Lieblingsautor gekürt. (Auf Tammys Blog durfte ich darüber einen Gastpost schreiben und den Mann vorstellen.)
Als ich also dieses Buch in der Bücherei erblickte, konnte ich nicht anders, als es mitzunehmen. Ich erhoffte mir nach dem vorangegangenen Buch nämlich mal wieder eine Lektüre mit Witz und lockerem Schreibstil.

Schreibstil

Mir ist der Schreibstil ja immer enorm wichtig. Und David Safier hat mich mal wieder nicht enttäuscht. Das Buch lässt sich nämlich bestens lesen, verzichtet auf allzu komplizierten Satzbau und unnötige Fremdwörter.

Die Perspektive wechselt immer wieder, jedes Familienmitglied kommt zum Zug, aber ab und zu auch die Nebenfiguren. Gut gelöst hat Herr Safier das, indem er jedes Mal ein neues Kapitel begann, wenn er die Perspektive wechseln wollte. Und die Überschrift des Kapitels trug dann einfach nur den Namen der Person, deren Gedanken und Erlebnisse geschildert werden – da ist Verwirrung ausgeschlossen.
Durch die häufigen Wechsel bekommt man zudem einen guten Überblick über die Handlung und Rückblenden entfallen. Die Wüschmanns sind nämlich nicht permanent vereint unterwegs, aber man muss wissen, was jeder einzelne von ihnen erlebt, um die Geschichte problemlos zu verstehen.

„Nun“, versuchte ich, es ihm schonend beizubringen, „wir haben ja schon einen ziemlichen Altersunterschied. Du bist 3000, ich bin fünfzehn …“
- Seite 247, Happy Family

Witzige Passagen sind auch immer mal wieder eingestreut. Eins meiner Lieblings Zitate habe ich euch sogar mitgebracht. Ich finde es so genial, dass die alte Mumie eine Teenagerin heiraten will, wo wir uns doch heutzutage über Beziehungen zwischen 15 und 19 Jahre alten Personen empören, weil der Altersunterschied so groß sei.

Fazit

Die Story von Happy Family ist eine, die eher ungewöhnlich ist. Allerdings transportiert das Buch damit eine ganz wichtige Botschaft und ich fand das Ende einfach nur gelungen und rund. Geschrieben ist das Buch so, dass man es gern mal zwischendurch zur Abwechslung liest, aber ich konnte es auch gut immer wieder aus der Hand legen, da die Kapitel eher kurz gehalten sind.
Also: Wer lockere Geschichten mag und mal ein bisschen Abwechslung braucht, ist mit diesem Buch von David Safier gut beraten. Andere Bücher von dem Autor, die ich zuvor gelesen habe, waren aber noch einen Ticken witziger, würde ich sagen.

Bewertungsskala - Vier Hühner

Fotoschule
Einfach bessere Fotos machen

Sachbuch von Beate Zöllner
192 Seiten, erschienen 2013 bei Data Becker

Der Inhalt

Dieses Buch ist mal kein Roman, aber dafür gibt es haufenweise Tipps, worauf man beim Fotografieren achten soll. Dabei werden mehrere Bereiche abgedeckt: Landschaften, Portraits, Tiere, Architektur, Makroaufnahmen, Pflanzen und Panoramas. Zuvor werden die technischen Grundlagen angesprochen, also Blende, Verschlusszeit, Brennweite, ISO etc.

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde

Ich schlendere in der Bücherei auch gern durch den Bereich mit lehrreichen Büchern und da stand es. Mitnehmen. Fotografisch will ich mich doch weiterentwickeln und bei dem geringen Umfang des Buches, schien es mir ein guter Anfang zu sein.

Meinung zum Buch

Die Einzelheiten zu den technischen Dingen sind eher kurz und sehr einfach erklärt. Man merkt allerdings schon, dass sich das Buch an die Fotografen mit mehr als einer Digitalkamera von Aldi richtet, denn es wird davon ausgegangen, dass man die Möglichkeit hat, die wichtigen Parameter einzustellen.
Erläutert werden hier die Auswirkungen der Einstellungen und wann man was am besten verwendet.

Anschließend kommt auch schon der Teil, in dem auf die Themengebiete der Fotografie eingegangen wird. Zu jedem gibt es einige Tipps, die allerdings eher allgemein gehalten sind. Es geht hier auch eher darum, worüber man sich Gedanken machen sollte, als dass konkret auf technische Feinheiten eingegangen wird.

Es sind sehr viele Zwischenüberschriften zu finden und eine Menge Bilder dabei, wobei ich mir aber mehr misslungene Bilder zum Vergleich mit den guten gewünscht hätte. Geschrieben ist das Buch flüssig und man kann es gut lesen.

Fazit

Das Buch ist wirklich eine nette Idee. Ich weiß aber nicht, ob es wirklich zu empfehlen ist, da es einerseits eine bessere Kamera voraussetzt und sich auch auf mehrere auswechselbare Objektive an der Kamera bezieht sowie Photoshop verwendet. Der Amateurfotograf hat das ja eher nicht alles zur Verfügung… Und wer die Fotografie liebt, wird von den Tipps im Buch kaum profitieren, da zumindest ich fast alles schon mal gelesen und gehört hatte. Ich denke, es kann höchstens Einsteiger mit ihrer neuen DSLR unterstützen, aber für alle anderen ist das liebevoll gestaltete Buch eher nichts, was sie weiter bringt.

Trotzdem war es eine ganz nette Lektüre, um alles noch mal ins Gedächtnis zu holen… Und als Anregung, wieder mehr zu fotografieren, kann man es auch sehen.

Bewertung: drei Hühner

letztens gelesen

Sonstiges

Tja… Und nun herrscht hier seit Anfang Mai eine Leseflaute, würde ich sagen. Zumindest habe ich nicht mehr regelmäßig in Büchern gelesen und kein weiteres Buch abschließen können, sondern nur noch in einigen Büchern immer mal ein paar Seiten geschafft. Darunter waren:

  • Bodyweight Training mit Mike Diehl (total schön gemacht, Ariane hat es vorgestellt),
  • Trick 17 – Handarbeiten (Ein Geschenk von meiner Stiefmutter. Enthält viele Tipps zum Nähen, Stricken und Häkeln… Eigentlich wundervoll und ich weiß gar nicht, warum ich da noch nicht mehr drin gelesen habe.) und
  • Grundlagen Tierfotografie von Martina Walther-Uhl und Peter Uhl (Leider habe ich bisher nur die Einleitung gelesen, aber eine nicht mehr auffindbare Rezension klang so vielversprechend, dass ich mir das Buch von meiner Oma zu Ostern wünschte.)

Ihr seht also, dass das alles eher Ratgeber-Bücher waren – vielleicht konnten sie mich auch daher noch nicht so sehr packen, dass ich sie zu Ende gelesen habe? Trotzdem bin ich aber froh sie zu besitzen, konnte schon einiges mitnehmen und werde sie irgendwann noch abschließen. Irgendwie hatte ich aber in letzter Zeit mehr Lust dazu, Zeitschriften und sowas durchlesen… Oder auf neuen Blogs zu stöbern und selbst Posts zu verfassen.

Aber sobald ich mal wieder Zeit habe, wenn die Bücherei offen ist, brauche ich nun doch mal einen neuen Roman. Dringend.

Was lest ihr denn gerade so?


Die Reihe „gelesen in letzter Zeit“ erscheint bei mir ca. alle drei Monate, vorzugsweise am 9. Tag des Monats. In den Beiträgen stelle ich dann gesammelt alle Bücher vor, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe, und spreche entweder eine Empfehlung aus oder rate euch begründet von einzelnen Werken ab.
Gesammelt findet ihr hier alle bisher erschienenen Post dazu.

- geschrieben von Tabea -

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10 Kommentare zu Bücher: Letztens gelesen – Nr. 2

  1. Hallo Tabea,

    „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist ja ein klassiker, auch als Film. Ich muss gestehen das ich weder das Buch noch den Film kenne. Aber sehr bekannt.

    Ich bevorzuge im Moment maritime Literatur. Mein Favorit sind die Bücher von Alexander Kent.

  2. „Wir Kinder vom Bahnhofszoo“ ist ja ein Klassiker, der immer hoch gelobt wurde. Ich fand sowohl Buch als auch Film ebenfalls Mittelmaß. Okay, aber auch ein bisschen seltsam…
    Ich frag mich bei solchen Stoffen ja immer, wie sehr der Inhalt wirklich Leute abschreckt, die ernsthaft eine Veranlagung für Suchtverhalten haben bzw. Drogen nehmen. Manchmal denk ich mir, dass diese Geschichten vor allem Leute abschrecken, die eh einen großen Bogen drum machen würden.

    • So richtig verstehen kann ich auch nicht, warum dieser Klassiker so gelobt wird. Ich denke, es liegt einfach an der wichtigen Thematik und daran, dass das eben keine erfundene Geschichte ist.
      Was du zum abschreckenden Faktor sagst, kann ich voll verstehen. Vermutlich hast du da wohl recht… Leider. Aber vielleicht fällt es denen, die nicht selbst konsumieren, dann eher auf, wenn jemand in ihrem Umfeld das tut, und man kann die Person dann frühzeitig zur Therapie überreden?

      Liebe Grüße

  3. Gerade habe ich auch ne kleine Leseflaute, hoffe das ändert sich bald wieder ;). Von deinen Büchern habe ich noch keines gelesen, ist aber alles nicht unbedingt mein Genre. „Wir Kinder vom Bahnhofszoo“ kenne ich aber auch, da von hat man ja schon viel gehört. Den leichtfertigen Umgang mit Drogen finde ich aber sehr realistisch, denn genau das macht eine Sucht ja aus. Man denkt nicht darüber nach, was einem die Drogen antun, welche Folgen die Einnahmen haben und wie sie das eigene Leben zerstören. Mein braucht den Stoff einfach nur immer wieder. Da denkt man nicht rational. Das ist ja eigentlich bei allen Suchten der Fall, egal ob nun Alkohol oder Zigaretten ;). Aber das ist nur meine Einschätzung als Laie, kenne nur Erzählungen meiner Mum, da mein Opa bevor wir auf der Welt waren leider Alkoholsüchtig war. Er hat dann nur aufgehört, als mein Papa zu ihm meinte, wenn er nicht aufhört zu trinken, dann darf er uns nicht sehen. Das hat bei ihm gewirkt.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön für das liebe Kompliment <3.
    War ein Kommentierwochenende von Buchbloggern, wo jeder mitmachen darf, der natürlich auch thematisch regelmäßig über Bücher bloggt. Das Litnetzwerk findet übrigens regelmäßig statt, ich war jedoch auch das erste Mal mit dabei. Generell war das mein erstes Kommentierwochenende.

    Ein dickes fettes Dito. Vor allem diskutiere ich dazu noch liebend gerne über Serien mit ihr. Da haben wir so oft die gleiche Meinung und der Austausch macht immer viel Spaß.

    Was ich immer interessant finde ist, dass Blogger natürlich an solche Themen ganz anders herangehen, die Themen werden dann persönlicher aufbearbeitet und wenn es um Infos geht, dann sind die meist verständlicher verpackt, als bei manch einem Zeitungsbericht. In meinen Augen ist das eine gute Möglichkeit, um das Interesse von Jugendlichen an der Politik zu steigern.

    Also Charlie ist ja keine Beautybloggerin, nicht das du da jetzt einen falschen Eindruck hast, sie bezieht nur immer wieder zu gesellschaftlichen Themen Stellung ;). Und in dem Post geht es auch eher darum, dass Frauen selbst entscheiden sollen dürfen, was sie tun und was nicht.

    Dankeschön für das liebe Kompliment <3. Ich habe an meiner in der Tat auch echt lange gesessen, weil das doch ein heikles und sensibles Thema ist, dem ich auch gerecht werden wollte.

    Also ich verfolge das nur, weil ich die Shootings immer so beeindruckend finde und mir da gerne Inspirationen hole. Die Ergebnisse sind dann auch immer faszinierend. Ansonsten finde ich nur den Blick hinter die Kulissen von Castings noch ziemlich cool. Aber das ganze Drama und manche Botschaften, finde auch ich kritisch.

    Uih auf dem Hessentag wünsche ich dir ganz viel Spaß. Gern geschehen, ich hoffe ja jetzt nur, dass ich zeitlich auch mit dabei sein kann.

    Und Dankeschön für das liebe Kompliment zur Liste. Sie ist diesmal echt ziemlich voll geworden, hat mich dann auch überrascht. Aber ich habe viele gute Blogbeiträge gelesen und die wollte ich auch würdigen und das ganz ohne Abstriche.

    • Mh, ich habe irgendwie das Gefühl, dass Drogen noch mal schlimmer als Alkohol und Nikotin sind, weil sie einen so viel schneller dahin raffen und man ja auch recht schnell nicht mehr normal Arbeiten gehen kann, weil das nicht ausreichend Geld einbringt. Aber es kann natürlich sein, dass ich das völlig falsch einschätze.
      Dass dein Opa aufgehört hat zu trinken, finde ich sehr schön. Das zeigt eben doch, wie wichtig ihr ihm seid. Leider habe ich ja in meiner Familie auch jemanden, der viel zu viel trinkt und das inzwischen sogar zugibt, aber ich befürchte, dass die Person trotzdem nicht mehr davon weg kommt. Das macht mich doch ein bisschen traurig.

      Kommentierwochenenden sind echt was schönes. Im Bloggerforum gab es ja auch eine Zeit lang sowas regelmäßig… Aber das Forum scheint ja gerade zu sterben. Ich wünschte irgendwie manchmal doch, ich hätte auch mehr Zeit für Kommentare und Vernetzung… Aber die Schule nimmt mich doch ziemlich ein und das Pony ist mir auch wichtiger 😉

      Blogs sind wohl echt genau das Medium, was Jugend für Politik begeistern kann. Daher hoffe ich, dass die Politiker das bald auch erkennen, und mehr auf Blogger zugehen und sie bitten, quasi „Werbung“ für Politik zu machen.

      Danke für die Wünsche für den Hessentag. Jetzt, wo ich die Antwort tippe (Samstag morgens), bin ich echt total aufgeregt. Irgendwie ist es echt was besonderes, da es eben mein erstes Konzert ist.
      Außerdem freue ich mich schon auf das kommende Jahr, wenn der Hessentag in meiner ehemaligen Heimat Korbach stattfindet. Das ist nämlich praktisch, wenn ich dann nach Konzerten bei Mama schlafen kann 😉
      Dieses Jahr muss ich ja bis halb sieben morgens auf den Zug warten… Aber meine Freundin wartet zum Glück mit mir.

      Liebe Grüße

  4. Sophie am

    Wie lustig, dass du Happy Family als Buch gelesen hast 😀

    Meine Familie und ich haben das nämlich auf den letzten Autofahrten auf CD gehört und es hat mir ziemlich gut gefallen! Ich habe mir jetzt auch zwei andere CDs von dem gleichen Autor aus der Bücherei ausgeliehen, mal sehen wie die so sind…

    Übrigens, wusstest du, dass das Buch verfilmt wird?? Das kommt Ende August als Zeichentrickfilm ins Kino, ich werde den auf jeden Fall mit meinem kleinen Bruder anschauen 😉 Allerdings weiß ich jetzt schon, dass mich da einiges stören wird, denn schon der Name der Familie ist -vermutlich für die bessere Vermarktung“ – im Film nicht mehr „Wünschmann“, sondern „Wishbone“..
    So etwas mag ich überhaupt nicht, aber ich werde den Film so oder so gucken, mal sehen wie er wird 😉

    Anfangs war ich ja von der Story überhaupt nicht überzeugt, das war mir alle ein wenig „zu viel“ also zu viel Fiction und unrealistische Sachen. Aber eigentlich ist die Story dann doch ziemlich cool.

    Mir gefällt insbesondere, dass sich ja hinter dem ganzen „Quatsch“ noch so viel Sinn versteckt, insbesondere was Familie und Mitmenschen angeht. Gerade diese Kombi macht das ganze meiner Meinung nach dann wirklich zu einer besonderen Geschichte!

    • Ich wusste gar nicht, dass es zu dem Buch auch eine CD gibt. Aber für Autofahrten kann sowas sicher schön sein, auch wenn ich da lieber Radio laufen habe, um Verkehrsmeldungen zu hören.

      Von der Verfilmung hatte ich noch nichts gehört und ich werde sie mir wohl auch nicht ansehen, weil ich eine Abneigung gegen Zeichentrick habe und auch eher selten ins Kino gehe. Es kostet einfach zu viel Zeit und Geld…

      Anfangs war ich genau wie du skeptisch wegen der Handlung, aber ich fand dann nach und nach doch, dass der Fokus genau richtig gelegt wurde – nämlich darauf, wie wichtig eine Familie wirklich ist. Und zwar eine, die zusammenhält.

      Liebe Grüße

  5. Ich lese gerade das neue Buch von Achim Achilles „Sehnen Lügen nicht“. Da geht es zwar auch ums Laufen, aber nicht so bierernst, sondern mit viel Humor!


Natürlich freue ich mich über jedes einzelne Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in eurem Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit.

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