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#buchliebenetz – Was ist eine Leseratte eigentlich?

Hallo ihr Lieben!

Ihr habt doch sicher alle schon oft das Wort “Leseratte” gehört, oder? Na, was assoziiert ihr damit? Schlafzimmer voller Bücherregale, komplette Tage, die mit einem guten Buch auf der Couch oder am Strand verbracht werden und eine nie enden wollende Leseliste?
Also das wären wohl die Punkte, die mir zuerst in den Sinn kommen… Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger scheint mir das eine ausreichende Definition zu sein. Und genau aus diesem Grund habe ich mich gemeinsam mit dem Buchliebenetz auf die Suche nach einer besseren Definition für den Begriff “Leseratte” gemacht.

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Leseratten – mehrere Arten?!

In der Einleitung hatte ich es ja bereits angedeutet, dass eine Leseratte sich nicht nur durch eine Eigenschaft auszeichnet, sondern durch mehrere. Und genau deswegen möchte ich Leseratten für diesen Post auch gleich in mehrere Arten einteilen, bei denen unterschiedliche Merkmale verschieden stark ausgeprägt sind. Stellt euch das einfach wie Kaninchenrassen vor – die eine Art hat längere Ohren, die andere dafür ein flauschigeres Fell und die dritte Art kann mir einer ganz besonderen Fellfarbe begeistern.
Und wie bei den Kaninchen ist es eben auch bei Leseratten so, dass man die Arten untereinander kreuzen kann… Und dabei erhält man dann Mischlinge, die die Merkmale zweier oder mehrerer Arten vereinen.

Definition einer Leseratte
Also… Lasst uns mal Zoologe spielen und Leseratten-Arten beschreiben:

  • Die Bücherverschlinger-Ratte

    Diese Leseratte ist wohl die bekannteste Art… Denn sie hat alle Bücher, die sie geschenkt bekommt, sicher schon eine Woche später durchgelesen. Wenn sie sich in der Bücherei Bücher ausleiht, dann gleich einen ganzen Stapel auf einmal – damit sie damit wenigstens ein oder zwei Wochen lang Lesefutter hat.
    Finanziell stemmen kann die Bücherverschlinger-Ratte ihren Buchkonsum übrigens sowieso nur mit vielen geliehenen Büchern und Gebrauchtkäufen – Neuware ist echt nur ausnahmsweise drin oder muss als Geschenk den Weg zu ihr finden.

    Ach ja… Wie diese Ratte ihre freie Zeit verbringt, brauche ich wohl kaum noch erwähnen, oder? Jede freie Minute wird gelesen – egal, ob auf dem Sofa, in der Bahn, im Park oder im Bett. Schlafen? Überbewertet. Nachts wird gelesen. Essen? Okay… Aber nur, wenn die Bücherverschlinger-Ratte dabei lesen darf.

  • Die Büchergenießer-Ratte

    Diese Leseratte wird teilweise gar nicht als solche erkannt. Sie liest weder viel noch besonders schnell, aber sie liest. Vielleicht nicht regelmäßig, aber wenn sie das Buch aufgeschlagen hat, dann muss alles stimmen: Ein bequemer Ort zum Lesen, ein leckeres Getränk, ein kleiner Snack, Ruhe oder leise Musik – alles Pflichtprogramm, damit die Büchergenießer-Ratte lesen kann.

    Ganz anders als die Bücherverschlinger-Ratte geht es dieser Ratte nämlich nicht darum möglichst viele Bücher zu schaffen. Die Büchergenießer-Ratte legt eben mehr Wert auf Qualitytime beim Lesen – und wählt daher ihre Bücher auch sehr gezielt aus.

Definition einer Leseratte

  • Die Bücherhorter-Ratte

    Ein Bücherregal voller Bücher? Nicht mit der Bücherhorter-Ratte! Sie braucht mindestens fünf Regale, um all ihren Schätzen ein Zuhause zu geben. Jedes Buch, was sie gelesen hat, muss sie nämlich auch besitzen – alles andere macht diese Leseratte nur unglücklich. Okay, zumindest die guten Bücher muss sie einfach haben.

    Dadurch ist diese Leseratte für jeden leicht zu erkennen, der mal ihre Wohnung betritt…
    Allerdings ist nicht garantiert, dass die Ratte nicht auch Werke präsentiert, die sie gar nicht gelesen hat, sondern nur wegen dem schönen Cover oder so besitzt. Alles möglich, denn Hauptsache die Bücherhorter-Ratte ist umgeben von Büchern – sonst fühlt sie sich einfach nicht wohl. Schließlich muss immer ein Buch zur Hand sein, wenn die Leseratte lesen will.

    Achja… E-Books mag diese Ratte übrigens gar nicht – die eignen sich ja nicht als Deko für das Zuhause.

  • Die “alles angefangen”-Leseratte

    Auf die Frage, was sie gerade lese, kann die “alles angefangen”-Leseratte nicht antworten. Zumindest nicht, indem sie ein oder zwei Titel nennt, denn eine Hand voll Bücher liest sie eigentlich immer parallel. Je nach Stimmung braucht sie hält zwischendurch was anderes…

    Der “Ottonormal-Leser” fragt sich da zwar, wie die Ratte es schafft, die Storys nicht durcheinander zu bringen, aber diese Leseratte hat damit eben kein Problem. Muss wohl eine ganz spezielle Gehirnstruktur sein, die ihr das ermöglicht.

Definition einer Leseratte

  • Die Wissens-Ratte

    Egal, was diese Leseratte gelesen hat, du kannst dir sicher sein, dass sie nicht ein einziges Detail davon je wieder vergessen wird. In einem Gespräch über ein Buch, dass sie gelesen hat, blüht die Wissensratte förmlich auf und kann von jeder Einzelheit erzählen.
    Aber auch, wenn es nicht um Romane geht, dann nehmt euch vor dieser Leseratte in Acht, denn sie hat zu jeder Alltagssituation garantiert ein Buch gelesen. Vielleicht hat sie ein passendes Sachbuch durchforstet und wirft nun mit Fakten und Erklärungen um sich, obwohl ihr in dem Thema, was ihr gerade erwähnt habt, gar nicht so vertiefend einsteigen wolltet. Oder sie weiß stattdessen, in welchem Roman sich eine ähnliche Situation abspielt und erzählt euch nun die gesamte Story des Buches.

    Manchmal hat man einfach das Gefühl, dass die Wissensratte eine wandelnde Version von Wikipedia ist. Lexika nutzt ja niemand mehr, seit das Internet und Wikipedia immer verfügbar sind, oder? ?

Definition einer Leseratte

  • Die Antibücher-Ratte

    Wer sagt eigentlich, dass Leseratten sich nur von Büchern ernähren? Die Antibücher-Ratte steht einfach mehr auf Magazine, Zeitungen, gute Blogs und interessante Websites. Sie liest quasi jeden Tag – und zwar alles, was ihr im Reallife oder online in die Krallen kommt.

So, das waren nun also meine Gedanken dazu, was eine Leseratte sein kann und woran man sie erkennt.
Allerdings kann man Leseratten sicher auch ganz anders definieren und daher würde ich mich freuen, wenn ihr auch die Posts von den Mädels aus dem Buchliebenetz durchlest. Tamara und Nicole haben heute nämlich auch über dieses Thema geschrieben.

Ich als Leseratte?

Jetzt haben wir schon so viel über Leseratten philosophiert, aber ich habe euch noch gar nicht gesagt, wo ich mich selbst einsortieren würde. Denn als ich im Frühjahr dem Buchliebenetz beigetreten bin, fragte ich mich ehrlich gesagt, ob ich da überhaupt rein passe und mich als Leseratte oder Bücherwurm bezeichnen darf.

Nachdem ich aber etwas nachgedacht habe, kann ich mich doch echt gut mit der Bezeichnung “Leseratte” identifizieren, denn ich lese täglich. Blogs nämlich, ohne Ende. Aber auch Zeitschriften wie die Apothekenumschau und die kostenlose Lokalzeitung Eder-Diemel-Tipp lasse ich mir nie entgehen. Das Einzige, was ich eher gemäßigt konsumiere, sind wohl Bücher. Deswegen bin ich also eher eine Leseratte als ein Bücherwurm… Denn bei Büchern habe ich auch mal wochenlange Flauten- Normalerweise lese ich sonst auch eher zehn bis dreißig Seiten pro Tag, aber verschlinge nie ganze Romane am Stück oder könnte mich tagsüber stundenlang nur einem Buch widmen.

Also bin ich wohl am ehesten eine Antibücher-Ratte, die vom Leben als Bücherwurm träumt und daher eine lange Liste von “Will ich lesen”-Büchern hat.

Ach, und falls ihr noch ein bisschen Zeit übrig habt, freue ich mich, wenn ihr mir eure eigene Definition in den Kommentaren verratet und erzählt, ob ihr euch selbst als Leseratte seht.


Hast du Lust, noch weitere Beiträge zu lesen, die auf Habutschu zum Buchliebenetz erschienen sind? Dann schau mal hier in mein Buchliebenetz-Archiv.

vor 1 Jahr

10 Kommentare

  1. Hallo Tabea,
    lustigerweise habe ich in meiner Familie fast alle “Rattenarten” versammelt. Meine Tochter schlingt, ich genieße, meine Frau genießt & hortet und mein Bruder merkt sich alles Gelesene. Nur die rattus digitalis steht bei uns eher unter Artenschutz 😉
    LG, Dieter

    1. Wie cool, dass ihr alle zu den Lese Ratten zählt. Da hat man dann sicher immer ein Gesprächsthema, oder?

      Ich versuche gerade ehrlich gesagt, meinen digitalen Konsum zurückzufahren, weil ich gerade im Bücherfieber stecke (und auch einige Rezensionen ausstehen) und ich abends nun lieber an meinem Buch arbeite.

      Liebe Grüße

  2. Was für süße Definitionen. 😀
    Und stimmt, so unterschiedlich ticken die verschiedenen Leseratten… der Beste zum Beispiel liebt Bücher wirklich über alles. Er hat bei uns im Haus sogar ein ganzes Zimmer wie eine Bibliothek eingerichtet, voll mit Bücherregalen. Er legt sich Bücher gerne selber zu und dann auch nach Möglichkeit als gebundene Variante, weil die sich im Regal hübscher machen. Wenn er liest, dann am liebsten mit der Kuscheldecke + Katze im Sessel, dazu leise Musik und ein guter Tee. Eine absolute Büchergenießer-Bücherhorter-Ratte, deiner Definition nach. 😉

    Bei mir selber ist das anders; ich lese deutlich mehr, aber eigentlich immer nur in der Bahn. Dass ich mich zu Hause mal mit einem Buch aufs Sofa lege oder vor dem Einschlafen noch lese, kommt eher selten vor. Und von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, muss ich Bücher auch nicht selber besitzen… ausleihen reicht mir völlig.

    Bei Zeitschriften ärgert es mich meist, dass so wenig drinsteht. Ganz oft sind die Artikel naturgemäß so oberflächlich, dass sie schon vorbei sind, ehe ich es mir in dem Thema sozusagen gemütlich gemacht habe. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Ein ganzer Raum nur für Bücher? Da wohnst du wirklich mit meiner passionierten Bücherratte zusammen 😉
      Aber jeder hat wohl irgendein Hobby… Der eine sammelt Bastelmaterial, der andere Sachen fürs Pony und der nächste eben Bücher. Wobei ich ja immer Taschenbücher vorziehe, weil ich die besser in der Hand halten kann beim Lesen.

      Du bist mir da aber dann doch ähnlicher… Ich hab kaum noch Bücher und verkaufe meist weiter oder leihe direkt. Und gelesen wird auch in der Bahn oder auf dem Ergometer 😀 Lesend im Bett liegen ist was, was ich seit Jahren nicht mehr gemacht habe.

      Deine Kritik an Zeitschriften kann ich gut nachvollziehen. Die sind halt meistens darauf ausgelegt, dass Leser kein Vorwissen haben. Und Tiefe einstiege kosten zu viel Platz… Und da würde man eben die Leser verärgern, für die das Thema nichts ist. So erkläre ich mir dieses Problem mit der Oberflächlichkeit.

      Liebe Grüße

  3. Hej Tabea,
    sehr cool. Ich habe in meinem Leben alle deine Leseratten Rassen durchlebt. Als Kind und Jugendliche habe ich alle Bücher sofort verschlungen. Und wenn es kein neues gab, dann wurde halt ein älteres Buch nochmal gelesen.
    Später wurde ich dann zum Sammler. Ich musste immer ganze Reihen im Regal stehen haben. Natürlich gelesen, versteht sich von selbst. So habe ich bis zu einem Jahr X nennen wir es mal 2005 alle Bücher von John Grisham, David Baldacci, Joy Fielding, Arnaldur Indridasson, Maeve Binchy, Marian Keyes und vielen mehr im Regal gehabt. Diese zieren die Regale in meinem Bastelkeller.
    Zwischen durch wurde ich dann zu einem Genießer und habe nur ganz ausgewählte Bücher gelesen. Dazu gehört zum Beispiel Anna Karenina von Tolstoi. In dieser Zeit habe ich alle Romane und Sachbücher gelesen, die irgendwas mit Mathematik und Primzahlen im speziellen zu tun hatten. So finden sich bestimmt um die 20 naturwissenschaftliche Romane in meinem Regal.
    Inzwischen bin ich ein Querbeet Leser. Es liegt immer mindestens ein Liebesroman und ein Thriller angelesen auf meinem Nachttisch. Ich lese oft zwei Bücher parallel und auch durchaus mal mehr. Ich liebe es je nach Lust und Laune ein Buch zu wählen. Sobald ich den ersten Satz gelesen habe bin ich in der richtigen Geschichte.
    Jetzt werde ich meine Bloglesereise für heute Abend beenden, und zu einem Buch ins Bett gehen. Die LInks deiner Mitstreiter habe ich schon mal geöffnet und werde sie morgen früh beim Frühstück in meiner Bloglesezeit lesen.
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend.
    Danke für diese Anregung, mich mit meiner Leseratten Gattung zu beschäftigen.
    LG Kerstin

    1. Oh Kerstin,

      du bist ja echt sowas von Leseratte durch und durch. Da kann ich ja richtig froh sein, dass jemand wie du mein Probeleser für das Kinderbuch sein will – so viele Bücher wie du schon verschlungen hast, kannst du sicher gute Tipps geben.

      Gesammelt habe ich Bücher in meiner Kindheit auch mal, als ich davon träumte, sowas wie eine private Bücherei zu haben 😉 Aber bei jedem Umzug habe ich mich dann von vielen Büchern getrennt, weil ich gemerkt habe, dass ich sowieso kein zweites Mal in die Bücher reinschaue.

      Die Autoren, die du genannt hast, sagen mir aber alle nichts… Ich habe wohl einfach anderer Vorlieben 😉
      Wissenschaftliche Bücher kann ich zum Beispiel gar nicht ab… Aber ich habe eine Freundin, die an Büchern über Primzahlen sicher auch ihre Freude hätte 🙂

      Früher hatte ich auch öfter mal mehrere Bücher in Anbruch. Aber jetzt Lese ich lieber eins nach dem anderen. Sonst passiert es mir nämlich eher, dass ich Bücher einfach abbreche bzw vergesse, wenn ich mal an weniger fesselnde Ecken komme.

      Liebe Grüße

      1. Hej Tabea,
        umziehen mit Büchern ist echt anstrengend. Nach meinem dritten Umzug habe ich die Bücher Kisten erst mal bei meinen Eltern auf dem Dachboden zwischen gelagert. Mit dem festen Entschluss, die Bücher erst wieder abzuholen, wenn ich muss bzw. wenn ich in einer Wohnung für länger als zwei Jahre bleiben werde. Fast zehn Jahre haben die Kisten bei meinen Eltern gestanden, bis ich vor 6 Jahren bei meinem Mann ins Haus eingezogen bin.
        Ich bin ja schon so gespannt auf deine Schreibidee.
        LG Kerstin

      2. Ich kann gut verstehen, dass du deine Kiste lieber so lange dort gelagert hast. Mit meinen Büchern hätte ich das Gleiche machen können… Also ich habe ja noch ein Zimmer bei meiner Mutter und da ist auch noch viel Krempel, aber die Bücher wollte ich am Ende doch loswerden.
        Ich schicke dir den Text dann einfach per E-Mail, okay?

        Liebe Grüße

  4. Ich finde die unterschiedlichen Kategorien echt genial und du hast sie auch sehr humorvoll beschrieben. Ich selbst kann mich hier aber nicht nur einer Kategorie zuordnet, sondern bin ein Mischmasch aus “Die Büchergenießer-Ratte”, “Die Bücherhorter-Ratte” und “Die Wissensrate”. Denn in der Tat lese ich heute viel bewusster als früher und nehme mir dann auch gezielt Zeit dafür, was aber auch heißt das ich nicht mehr ganz so schnell mit manchen Werken durch bin bzw. auch mal Lesepausen einlege. Bücher, die ich toll finde muss ich aber trotzdem immer im Bücherregal stehen haben, da reicht es nicht das ich sie mir nur ausleihe. Bei Fitzek wäre das beispielsweise undenkbar, denn ich liebe seine Werke. Und ja ab und an kommt es auch vor, dass ich diese berühmten Cover Käufe habe, wobei die stark zurückgegangen sind und die Handlung mittlerweile mehr in den Vordergrund tritt. Trotzdem greife ich eher zu den Büchern, wo mir das Cover auffällt und die haben dann tendenziell auch ne höhere Wahrscheinlichkeit bei mir im Regal zu landen. Zur Wissensrate würde ich mich zählen, weil ich mir den Inhalt von Büchern verdammt gut merken kann, sowie auch von Serien oder Filmen. Hat mir schon oft in Klausuren geholfen, aber auch in Gesprächen kann ich mich dann nicht zurückhalten und warte mit ganz schön vielen Details auf oder rufe anderen die Handlung wieder in Erinnerungen. Das Problem sind dann nur die bösen Spoiler, weshalb meine Freunde mich schon immer warnen, dass ich jetzt ja keinen Spoiler loslassen soll. Gerade auch wenn ich Bücher für Hausarbeiten gelesen habe, dann warte ich bei Gespräche, wo es um diese Themen geht mit einigen Fakten auf. Die Uni hat mich da doch etwas besserwisserisch gemacht xD.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Deshalb stehen sie bei mir auch noch ungelesen im Regal ;). Also mittlerweile handhaben meine Familie und Freunde das auch anders, da sie Angst haben das ich die Bücher sonst vielleicht schon gelesen habe, da ich mir ja auch viel ausleihe aus der Bücherei. Deshalb schicke ich jetzt immer eine kleine Liste bestehend aus drei Titeln, wo dann einer ausgewählt wird. So hat man trotzdem noch einen Überraschungsmoment und jeder bekommt da ne andere Liste.

    Genau das schlechte Gewissen hätte ich auch, denn so ein Buch ist halt auch nicht gerade günstig.

    1. Danke für das Kompliment.

      Wahrscheinlich sind tatsächlich die meisten Leseratten Mischlinge 😉

      Dass Cover bei einigen Menschen Huber Kauf und nicht Kauf entscheiden, wundert mich immer wieder. Ich gehe da echt hauptsächlich nach dem Titel und nach Empfehlungen von Bloggern. Aber ich kaufe ja eh kaum und wünsche und leihe eher 😉

      Was ich gelesen habe, speichert sich in meinem Hirn aber auch recht gut ab. Da bin ich echt froh darüber – denn sonst hat man ja nichts vom Gelesenen.

      Das Problem, dass man Bücher ja schon kennen könnte oder sie einem nicht gefallen, löse ich, indem ich meiner Stiefmutter eine Liste mit Wünschen gegeben habe. Die bist ziemlich lang und jeder kann sich nun bei ihr erkundigen.

      Liebe Grüße

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