Dienstag, 25. April 2017

Meine Anti-Wunschliste

Hallo ihr Lieben,

Kennt ihr das, wenn ihr ein super tolles Geschenk bekommt und kaum wisst, wie ihr eure Freude ausdrücken sollt? Echt nicht schlecht, wenn sowas passiert. Und um den Schenkern zu helfen, dass diese Situationen oft eintreffen, schreibt man dann Wunschzettel. – Dass man das so macht, lernt man ja schließlich bereits als kleines Kind für den Weihnachtsmann, stimmt’s?

Wenn man nicht die Sachen vom Wunschzettel bekommt…

Schade, dass manche Leute aber den Zettel ignorieren, etwa um den Überraschungsmoment zu erhalten oder vielleicht auch einfach so… Denn dann tritt manchmal beim Überreichen des Geschenks etwas ganz Blödes ein:
Man bekommt etwas, was man gar nicht haben will.

Erstes Problem: Wie reagiere ich? – So tun, als würde ich mich freuen, weil es ja sicher lieb gemeint war? Sagen, dass es mir nicht gefällt und mein Gegenüber damit traurig machen, aber somit in Zukunft hoffentlich von ähnlichen Geschenken verschont bleiben?
(3.5.2017: Franzi hat das Thema auf ihrem Blog heute in einem Post aufgegriffen und ihre Gedanken, was man macht, wenn man die falschen Geschenke bekommt, sind sehr lesenswert.)

Zweites Problem: Was mache ich mit dem Geschenk? Aufheben, weil es ein Geschenk war? Weiterverschenken, damit ich es los bin und sich jemand anders darüber freuen kann? In den Müll werfen, damit es nicht mehr nervt?

Zu schön wäre es, wenn man sich all diese Fragen sparen könnte. Daher habe ich nun also beschlossen, eine Anti-Wunschliste aufzulegen. So weiß jeder, womit man mir keine Freude machen kann; aber wenn man mir was schenken möchte, hat man trotzdem noch Spielraum für Überraschungen. Vielleicht ist das nun also effektiver als die Wunschliste, da damit auch niemand das Problem hat, dass das Budget einfach nicht zu den Wünschen passt.

Anti-Wunschliste als Hilfe für schenkende Personen

Also, was man Tabea nicht schenken sollte:

  • Gummibärchen und Bonbons

    Inzwischen hat es sich in meiner Familie zum Glück rumgesprochen, dass ich dieses zuckerhaltige Zeug nicht mehr esse. Gummibärchen kann ich zwar noch an meine Mama weitergeben, aber für Bonbons weiß ich nicht mal einen Abnehmer.
    Schokolade ist übrigens manchmal okay, aber nur, wenn ich die in kleinen Portionen essen kann. Also Schokoriegel esse ich ab und zu, aber Tafeln sind mir zu groß und ich kann es nicht ausstehen, wenn die monatelang angebrochen sind. Nüsse und Trockenfrüchte (ungezuckert und ohne Schwefel) sind da aber eine gute Alternative, wenn man mir Snacks schenken will.

  • Alkohol

    Bitte nicht! Ich lehne diesen Kram ab – sowohl aus der Flasche, als auch irgendwie verarbeitet, beispielsweise in Pralinen.

Anti-Wunschliste als Hilfe für schenkende Personen

  • Dekoration

    Ich mag kein Zeug, was nur gut aussieht, aber keine direkte Funktion hat. Kram, der nur einstaubt, ist mir zuwider. Und Kerzen nutze ich zum Beispiel nie…
    Also, sowas ist vielleicht nett gemeint, aber passt einfach nicht zu mir.

  • Schnittblumen

    Die sind für mich auch so ein Fall wie Dekoration und noch dazu finde ich es einfach schade, dass sie nach wenigen Tagen eh nicht mehr gut aussehen. Da bin ich eher dafür, die Pflanze leben zu lassen.

    Achtung aber auch bei anderen Blumen im Topf, denn ich habe keine grünen Daumen… selbst wenn ich gerade versuche, mir welche wachsen zu lassen 😉.

  • Tassen

    Ich weiß, früher habe ich die immer geliebt und gesammelt. Die Folge: Ich habe über 30 Stück und kann gar nicht alle benutzen. Deswegen möchte ich keinesfalls mehr welche geschenkt bekommen, denn ab und zu sehe ich selbst Tassen, die mir zu 110% gefallen, aber muss mir verbieten, sie zu kaufen, weil ich schon so viele habe.

Anti-Wunschliste als Hilfe für schenkende Personen

  • Haushaltsgegenstände auf gut Glück

    Ja, es stimmt: In einer noch recht jungen Wohnung kann man immer mal wieder noch das ein oder andere Teil gebrauchen. Vieles habe ich aber trotzdem eben schon, da ich bereits vor meinem Auszug zu sammeln begann.
    Von einigen Dingen habe ich sogar bereits mehr als ich brauche, sodass es keinen Sinn macht, mir da irgendwas zu schenken, wenn man nicht weiß, was mir fehlt… Und einige Dinge würde ich eh nicht nutzen, wenn ich sie hätte, wie z.B. ein Käsemesser oder einen Pizzaschneider.
    Übrigens: Handtücher habe ich mehr als genug, Geschirr auch. Diese Teile verlost unsere Apotheke nämlich regelmäßig… Und sogar wirklich schöne Teile.

  • Kochbücher

    Ich weiß, es gibt sehr viele Menschen, die sich total gerne von Kochbüchern inspirieren lassen. Ich gehöre nicht dazu.
    Wenn ich Lust auf ein neues Gericht habe, dann stöbere ich im Internet auf meinen Lieblingsblogs oder sehe mir die Rezepte an, die ich auf Pinterest gesammelt habe. Und manchmal, manchmal schmeiße ich auch einfach Zeug in eine Schüssel oder einen Kochtopf und hoffe – mal mit Erfolg, mal ohne.
    Ich weiß gar nicht, warum Kochbücher mir nicht so zusagen… Vielleicht, weil sie viel Platz wegnehmen, obwohl man daraus höchstens ein bis zwei Rezepte mag?

    Die gleichen Überlegungen gelten übrigens analog für Backbücher. Das versteht sich von selbst, oder?

Anti-Wunschliste als Hilfe für schenkende Personen

  • Fantasy, Thriller und Krimis

    Was Bücher angeht, habe ich eine ewig lange Leseliste. Auf meinen Lieblingsblogs werden oft Bücher vorgestellt, die mich neugierig machen und somit auf der Liste landen. Da ich selten selbst Bücher kaufe, wächst die Liste ins Unendliche weiter, wenn ich immer nur Bücher geschenkt bekomme, die nicht drauf stehen. Also, falls ihr mir Bücher schenken wollt, dann fragt vielleicht doch lieber nach der Wunschliste…

    Krimis, Thriller und Fantasy sind außerdem Genres, die mich generell nur sehr selten ansprechen, sodass ihr damit zu 95% nicht meinen Geschmack trefft.

  • Kleidung

    Erstens ist meine Körperform speziell, sodass es euch wohl nicht allzu leicht fällt, eine passende Größe zu finden und zweitens ist mein Geschmack eher nicht allzu normal. Deswegen suche ich meine Kleidung sehr gern selbst aus – und außerdem will ich nur noch nachhaltige Teile neu dazu kaufen. Also gibt es vorzugsweise Second-Hand… Und das vernachlässigen viele Leute eben, wenn sie Kleidung verschenken.

    Selbstgestrickte Socken sind hier aber ganz klar ausgenommen!!! Die liebe ich über alles.

Anti-Wunschliste als Hilfe für schenkende Personen

  • Drogerie Produkte

    Leute, hört auf, mir Duschgel, Handcreme, Parfüm und ähnliches Zeug zu schenken! Ich bin kein typisches Mädchen…
    Das heißt also, dass ich Pflegeprodukte kaum verwende, Make-Up und Schminke schon gar nicht.
    Und was das Duschgel angeht: Das benutze ich natürlich, aber ich bekomme in der Apotheke häufig Proben und würde mir einfach gern ab und zu auch mal Sorten kaufen, die ich gerne mag (die süßlichen Mädchendüfte fallen oft nicht darunter).

  • Schmuck

    Trage ich nie. Die einzige Ausnahme sind Ohrringe. Aber da vertrage ich nur die aus Edelstahl und Silber, welche ja nun mal auch etwas teurer sind. Ketten, Ringe und Armbänder nerven mich aber im Alltag eher oder ich vergesse, sie morgens anzulegen.

So, das waren nun die Punkte, die mir auf Anhieb einfallen. Es sieht nach einer ganzen Menge aus… Aber glaubt mir, ihr tut mir einen Gefallen, wenn ihr mich mit solchen Dingen verschont. Inzwischen versuche ich nämlich, alles los zu werden, was ich nicht benutzen werde, und das macht Arbeit und mir ein schlechtes Gewissen.

Habt ihr auch solche Dinge, die man euch nicht schenken sollte? Und wie geht ihr mit ungeliebten Geschenken um?

- geschrieben von Tabea -


24 Kommentare zu Meine Anti-Wunschliste

  1. Julia am

    So eine Anti-Wunschliste ist ja echt eine witzige Idee, das habe ich vorher noch nie gesehen 😀 Hm also zum Glück bekomme ich nur sehr selten Dinge geschenkt, die mir nicht so gefallen. Wenn es dann aber doch mal der Fall ist würde ich eigentlich nie sagen, dass es mir nicht gefällt, ich will dann auch niemanden enttäuschen 🙂 Liebe Grüße, Julia

    • Danke für die etwas positive Reaktion auf meine Idee. Es ist ja doch beruhigend, wenn sowas auf Interesse stößt, nachdem die Familie einem eher vom Post abgeraten hat, damit sich niemand „auf den Schlips getreten“ fühlt, da er mir diese Dinge schon (mehrfach) geschenkt hat.

      Dass du meinst etwas bekommst, was die wirklich gefällt, freut mich wirklich. Ich habe nämlich in den letzten Jahren eigentlich zu jedem Anlass gleich mehrere Dinge bekommen, die mich nur enttäuscht haben.

      Ich kann gut verstehen, dass du niemandem sagen würdest, dass dir etwas nicht gefällt. Man will ja die nette Geste auch würdigen… Und wenn es eh selten vorkommt, ist das ja auch kein Problem.

      Liebe Grüße

  2. nossy am

    Hallo Tabea,

    da tut sich mir die Frage auf, womit könnte man dir eine Freude machen? Du hast wirklich eine große Nicht-Wunschliste. 😉
    Das schönste Geschenk, finde ich, ist immer noch Zeit.
    Ich selbst kann nur mit Deko nichts anfangen und ich mag es nicht Süßes geschenkt zu bekommen, es sei denn es handelt sich dabei um Rochè.
    Geschenkte Dinge erfüllen ihren Zweck beim schenken. Oftmals geht es mir so, das mir die Geschenke beim Anlass gefallen, Jahre später dann aber nicht mehr. Ich sortiere dann rigoros aus. Das was ich anders nutzen kann, nutze ich anders (der Hund erbt dann schon mal ein Kuscheltier von mir oder ähnliches) oder ich verschenke die Dinge dann weiter, meist findet sich jemand der es gerne haben möchte.

    Lieben Gruß,
    nossy

    • Ja, die Liste ist wirklich erschreckend lang geworden, aber es gibt auf der anderen Seite auch vieles, worüber ich mich freue: Nähzeug, Bücher von der Liste, gute Musik, Dinge fürs Pony, Nüsse aller Art, Wolle zum Stricken, praktische Dinge, Stifte, Fotos. Und sicher noch viel viel mehr, was mir so auf Anhieb gar nicht einfällt 😉 Ein Teil meiner Familie hat da wirklich den Bogen raus und erwischt immer das richtige.
      Zeit ist auch echt ein schönes Geschenk, aber auch ein schwieriges, da sich die Terminsuche bei meinem Alltag immer irgendwie kompliziert gestaltet, leider.

      Solange dir die Geschenke dann gefallen, wenn du sie bekommst, ist doch alles bestens. Und solange du entweder zweckentfremden oder weiterverschenken kannst, ist es ja auch kein Drama, wenn das Zeug dann irgendwann doch nicht mehr zu dir passt.

      Liebe Grüße

  3. Alina am

    Hey,

    eine umgekehrte Wunschliste ist echt eine gute Idee 😀 Ganz klar, einige werden sich dadurch vielleicht angegriffen fühlen, aber man weiß ja von sich selbst, wie doof „ungewollte“ Geschenke sein können. Man weiß nicht wohin damit und wie du schon meintest hat man auch ein schlechtes Gewissen.

    Liebe Grüße,
    Alina

    • Danke für das Kompliment!
      Hast du denn öfter ebenfalls mit solchen Geschenken zu kämpfen? Und was würde auf deiner Liste ganz oben stehen? Ich bin so neugierig 😉

      Liebe Grüße

      • Alina am

        Ein bestimmtes Familienmitglied ist bei uns dafür bekannt immer genau das falsche zu schenken haha 😀 Voller Angst werden dann die Geschenke geöffnet, weil man sich eigentlich sicher sein kann, dass der Inhalt einem nicht gefällt. Und irgendwie kommt man sich gemein vor, dann jedes Jahr zu sagen, dass das Geschenk nicht so den Geschmack getroffen hat.

        Puuh also ich habe gar keine festen Kategorien von Dingen, die mir gar keine Freude machen würden. Es scheitert dann oft einfach an unterschiedlichen Geschmäckern. ZB Klamotten, Handtaschen etc. die mir einfach nicht gefallen

      • Ohje, das ist ja doof, wenn eine einzige Person jedes Jahr daneben greift. Kann man der vielleicht nicht mal unauffällig Wünsche zukommen lassen, damit sie merkt, dass sie besser was anderes verschenkt?

        Aber dass es bei dir nur am Geschmack scheitert, ist ja schon mal ein guter Anfang. Bei mir sind es ja doch eher auch die grundsätzlichen Dinge 🙁

        Liebe Grüße

  4. Liebe Tabea,
    ich musste schmunzeln bei dem Post! Das ist wirklich eine witzige und gute Idee.
    Ich freue mich eigentlich wirklich über alles, was man mir schenkt, ich weiß auch nicht, was da bei mir schiefgelaufen ist…wenn mir etwas mal überhaupt nicht gefällt oder ich es unmöglich benutzen oder anziehen kann, was selten vorkommt hebe ich es meistens trotzdem auf, einfach weil mir der Gedanke an die Person dann schon gute Laune macht. Meine Oma hat mir zum Beispiel mal eine unglaublich furchtbare Unterhose geschenkt, die ich unter keinen Umständen anziehen kann…ich hebe sie trotzdem in meinem Kleiderschrank auf und muss jedes mal lachen, wenn ich sie sehe. Die hässlichste Unterhose aller Zeiten ist zum Runnig Gag zwischen mir und meinen Cousinen geworden und irgendwie hat meine Oma mir damit ja doch eine ziemlich große Freude gemacht.
    Also ich denke ich versuche unpassende Geschenke einfach mit Humor zu nehmen. Schwierig wird es nur bei essbaren Sachen, oder wie du gesagt hast Alkohol. Das kann man ja schlecht aufheben, aber wegschmeißen geht natürlich auch nicht. Deswegen verschenke ich selber nur Lebensmittel, wenn ich weiß, dass der Andere sie sicher mag.
    Liebst,
    Pia

    • Danke für dieses Kompliment!! Es tut echt gut, sowas zu lesen, nachdem einige meiner Familienmitglieder die Idee komisch fanden und eher nicht begeistert waren.

      Dass du dich über so gut wie alle Geschenke freuen kannst, ist wundervoll! Das heißt ja vielleicht auch, dass dein Umfeld dich ziemlich gut einschätzen kann. Ich merke nämlich, dass ich die „blöden“ Geschenke meistens auch immer von den Leuten bekomme, zu denen ich wenig Kontakt habe… Aber manchmal sind eben sogar bei den anderen Ausrutscher dabei.

      Die Geschichte mit den Unterhosen ist ja echt goldig! Wenn es bei mir nicht so viele Dinge wären, würde ich sie wohl auch aufheben, denn früher habe ich das auch gemacht. Aber die zehnte Duftkerze von der gleichen Person in Folge oder das fünfte Hautpeeling sind dann eben leider nicht mal lustig 🙁

      Super, dass du beim Schenken von Lebensmitteln so vorsichtig bist. Ich verschenke da ab und zu schön auf gut Glück Schokolade… Aber für die findet sich ja im Notfall immer ein Abnehmer im näheren Umkreis 😉 Aber da versuche ich auch, nicht die außergewöhnlichsten Sorten zu erwischen, sondern eher das, was eigentlich fast jeder isst. Ansonsten versuche ich aber wie du, die Dinge zu kaufen, die der andere bekanntermaßen mag.

      Liebe Grüße

  5. Jana am

    Liebe Tabea! Eine wirklich tolle Idee eine Antiwunschliste zu machen. Und find ich klasse, dass du so bist wie du bist! Du weißt, was du willst und was eben nicht. Was dir gefällt, was dir schmeckt und was dir gut tut.

    Hihi danke, hab den Fehler gleich behoben 😛
    Die ganzen Thriller oder Krimis sind ja irgendwo krank… Das Schlimme ist ja, dass es wirklich so kranke Menschen gibt, die sowas wirklich tun… Und ich finde es rein vom Psychologischen interessant, wie so ein Mensch tickt (natürlich nicht ganz richtig!).

    • Danke für das Kompliment! Ich glaube, diese Dickköpfigkeit macht mich irgendwie ein Stück weit aus 😉

      Stimmt, so abartige Denkweise sind schon ab und zu auch faszinierend, aber hier wird es mir dann leider doch zu extrem. Da will ich gar nicht wissen, wie so jemand tickt…

      Liebe Grüße

  6. Anna am

    Ich finde die Idee mit der Anti-Wunschliste echt super. Ich bin nie auf die Idee gekommen. Ich finde dich unglaublich sympathisch, weil du kein Make Up bzw. Schminke trägst (trage auch nur sehr selten welche) und das sieht man heutzutage so selten. 🙂
    Bewundernd finde ich, dass du keine bzw. kaum Süßigkeiten isst! Und ich finde es so cool, dass du kein Alkohol trinkst! – Ganz ehrlich wer braucht das schon? 🙂

    Liebe Grüße und dir einen schönen Abend!
    Anna. 🙂

    • Danke für den Haufen an Komplimenten!

      Ungeschminkte Menschen trifft man heutzutage wirklich selten… Genauso wie welche, die keinen Alkohol mögen oder nur ganz wenig Süßigkeiten essen. Irgendwie scheinen all diese Dinge für den Großteil der Bevölkerung einfach dazu zu gehören und ich wurde auch schon mehrfach doof angeschaut oder sogar ausgegrenzt, weil ich mich gegen diese Dinge weigere. Gerade beim Alkohol kommen da ständig doofe Sprüche und keiner will es akzeptieren.

      „Wer braucht das schon?“ ist eine schöne Einstellung!

      Liebe Grüße

  7. Teresa am

    Auf meiner Antiwunschliste ständen Süßigkeiten und eigentlich alles, was Zucker enthält, denn irgendwie schafft es kaum jemand mir keine zuckerhaltigen Sachen zu schenken ….
    dazu kommen unnütze Dekoartikel. Also Dinge, die wirklich schön sind, find ich toll, aber zB n Schneidebrett mit Osterhasen drauf, die man nur ein Wochenende Inn jahr gebraucht und ansonsten Platz im Schrank wegnehmen, find ich blöd… 😉

    • Bei dir ist es ja noch mal in einiges fieser, wenn du Süßigkeiten erhältst… Wegen der Fructose dürftest du die ja gar nicht essen, oder verwechsle ich da jetzt etwas?

      Solche saisonalen Platzverschwender nerven mich auch auf ganz besondere Art und Weise. Ich habe hier noch eine Schüssel mit potthässlichem Weihnachtsaufdruck…

      Liebe Grüße

  8. Die Idee finde ich richtig super. Musste gleich schmunzeln als ich den Titel im Dashboard gesehen hatte, aber bin jetzt erst zum Lesen gekommen. Also ich bin ja jemand, der lächelt und versucht sich nichts anmerken zu lassen, wenn mir ein Geschenk nicht gefällt. Ich gehöre dann zu der Sorte, die die andere Seite einfach nicht verletzten möchte, weil die sich ja auch Gedanken gemacht hat. Somit überspiele ich das dann immer, hoffentlich gut. Wobei mein Bester zum Beispiel immer erkennt, wenn ich was nicht so toll finde, genauso wie meine Eltern. Ich hoffe aber, der Rest nicht.

    Was die Geschenke anbelangt handhabe ich es halt dann so, dass ich zumindest Alkohol weiterverschenke. Gegen Schokolade oder Pralinien habe ich ja tendenziell nichts, aber ich mag nicht immer alles geschmacklich, was ich bekomme und das bekommen dann einfach meine Eltern. Die freuen sich immer sehr darüber.

    Wo ich dankbar drüber bin ist, dass man mir zum Glück kaum noch Drogerieprodukte wie Duschgel, Body Lotion und sowas schenkt. Früher habe ich das auch an jedem Geburtstag bekommen, sodass ich immer noch den gesamten Schrank voll habe.

    Was Bücher anbelangt fragen meine Freunde immer nach, was ich denn gerne so hätte. Wir haben da nun ausgemacht, dass ich immer mehrere Titel nenne, sodass es dann trotzdem eine Überaschung wird, auf welchen die Wahl fällt. Die letzten Geburtstage hatte ich mir aber explizit Gutscheine gewünscht, weil ich die im Studium gerade doch am meisten brauche und da hat sich auch jeder dran gehalten und den Wunsch respektiert.

    Ansonsten kämen bei mir wohl noch Liebes – und Erotikbücher auf die Liste, weil ich damit gar nichts anfangen kann, Klamotten (ebenfalls wegen der Größe und dazu trifft auch nicht jeder meinen Geschmack), Schmuck (da bin ich echt sehr wählerisch), Nagellacke (nutze ich gar nicht) und Küchengeräte (die brauche ich gerade noch nicht).

    Das du keine Tassen mehr möchtest kann ich aber auch nachvollziehen. Die gehen dir dafür aber auch nicht aus ;). Worüber ich mich ja immer noch am meisten freue ist selbstgemachtes wie Kuchen oder auch Fotoalben, Collage oder solche Dinge, das ist immer was ganz Besonderes.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön für das liebe Kompliment :).
    Die Serien kenne ich sogar auch noch. Ich war da zwar schon in meiner Jugend, aber habe die trotzdem ab und an gerne mal geschaut. Bei mir waren damals Zoey 101 oder Unfabulous angesagt, die liefen auf Nickelodeon.
    Reihen auf Blogs mag ich aber auch total, weil man auf die wirklich schon immer hinfiebern kann.

    Schloss Einstein war bei mir auch so eine Serie, die ich nur ab und an und nicht regelmäßig verfolgt habe.

    Ich bin ja froh, dass ich die Möglichkeiten habe mir Serien, die ich verfolgt dann aufzunehmen. Da spart man sich dann nicht nur die Werbung, sondern kann das dann anschauen, wenn man Zeit hat. Dank der großen Festplatte können sich dann auch ruhig mal mehrere Folgen ansammeln. Aber ist mittlerweile halt echt so, dass richtig gute Serien erst nach 23 Uhr laufen und das ist wirklich schade.

    Ich bin da leider was Spoiler anbelangt schon eine kleine Plaudertasche, aber achte mittlerweile auch darauf, dass ich das vermeide. Mittlerweile frage ich dann immer, wer auf welchem Stand ist, bevor wir ins Detail gehen. Bei Büchern versuche ich aber auch mich da nicht spoilern zu lassen, gerade bei bekannten Jugendbuchreihen ist das ja auch nicht immer so leicht. Ansonsten ist mir natürlich wichtig, dass ihr bei meinen Rezensionen nicht gespoilert werdet.

    Das freut mich aber zu hören. Den Punkt habe ich sogar komplett vergessen. Bei Amerikansichen Serien kommt das zum Glück nur sehr selten vor, da die meisten Darsteller die aussteigen dann doch rausgeschrieben werden. Aber die Pfefferkörner habe ich ja auch gerne geschaut und genau aus dem Grund auch aufgehört. Ich konnte mit den neuen Figuren dann einfach nichts mehr anfangen und habe die alten sehr vermisst.

    • Danke für das Kompliment!

      Dass du deine lieben Menschen nicht verletzen möchtest, nur weil dir mal etwas nicht gefällt, kann ich gut verstehen. Ich glaube, so richtig deutlich habe ich bisher auch niemandem gesagt, wenn etwas ganz fehl am Platz war… Nur Dummerweise häufen sich solche Geschenke einfach.

      Ich glaube aber, dass ich auch nicht gut im überspielen bin und man manchmal noch nicht mal sieht, wenn mir etwas wirklich zusagt. Freude ausdrücken ist einfach nicht meine Stärke…

      Wie du das mit Büchern handhabst, finde ich richtig sinnvoll. Ich gebe da auch gern meine Leseliste an eine Person weiter und sage dann jedem, dass er sich mit dieser Person absprechen soll, wenn er mir ein Buch schenken möchte. Weihnachten hat das Gut geklappt.

      Gutscheine und auch Geld finde ich auch echt praktisch, weil man die eben selbst für das Einsetzen kann, was man gerne hätte. Und solange es eine witzige Karte dazu gibt, finde ich so ein Geschenk sogar persönlicher als eine Flasche Alkohol oder ein Duschgel-Set 🙂

      Fotoalben und solche Sachen, wie z. B. das Bild, was meine Schwester von mir gezeichnet hat, sind für mich auch immer etwas ganz besonderes. Allein schon, weil sich die Leute damit so viel Mühe geben und etwas entsteht, wozu man einen persönlichen Bezug hat.

      Wir konnten leider früher nie Filme und Serien aufnehmen… Nur irgendwann konnte meine Oma das dann. Wenn jetzt also was kommt, was einer aus der Familie unbedingt sehen muss, dann wird Oma beauftragt 😉
      Ohne Werbung zu schauen, ist wirklich ein großer Luxus. Da verschwendet man gleich weniger Zeit und schafft mehr tolle Dinge 😉

      Liebe Grüße

  9. Natalie am

    Ein sehr gelungener Artikel! Aktuell nochmal sehr hilfreich, da Ostern durch diverse Verwandte ziemlich übertrieben wurde. Leider nicht „nur“, was Schokolade angeht, sondern auch sonstige Geschenkereien… Finde ja prinzipiell lieb, dass jeder an unseren Sohn denkt, aber irgendwo reicht es dann.
    Letzte Woche hab ich ein Kleidungsstück von ihm aussortiert (mittlerweile zu klein), dass er NIE an hatte – er mag nix mit Kragen. Aber das wissen entfernte Verwandte nicht.
    Oder aber eine misslungene „Absprache“ vom letzten Jahr: „Was wünscht er sich denn?“ Antwort: etwas für draußen zum spielen wäre nicht schlecht. Hatte an einen Ball oder Hullahoop-Reifen etc gedacht. Bekommen hat er dann eine vollplastik Ameisenbeobachtungsstation… Nur kann ich die auch sehr gut ohne Station beobachten… Für andere Insekten ist das Teil viel zu klein.
    Daher werde ich die Schenkerei in der E
    (entfernteren) Verwandtschaft noch einmal ansprechen. Manchmal tut es dann doch eben einfach ein kleines Geldgeschenk oder ein Gutschein.

    Die Idee mit der Antiwunschliste ist aber definitiv bei mir hängen geblieben – vielen Dank dafür!

    • Danke für das Kompliment!

      Was du da von Ostern erzählst, klingt wirklich nach genau dem Szenario, dass ich mir so einer Liste eindämmen möchte. Gerade Kleidung sollte man sich einfach besser selbst aussuchen dürfen, damit man sie am Ende auch gerne trägt.
      Und ich glaube, bei Spielzeug wird zu solchen unnötigen Erfindungen gegriffen, weil die Leute meinen, die traditionellen Spielsachen wie Bälle wären den Kindern nicht mehr spannend genug… Aber das ist nur so eine Theorie. Da sind Gutscheine wirklich die bessere Wahl.

      Ich wünsche dir also viel Erfolg im Gespräch mit diversen Verwandten, damit sein Sohn in Zukunft sinnvollere Geschenke erhält, die ihm (und dir) gefallen.

      Liebe Grüße

  10. Mny am

    Super gute Idee. ich glaube das muss ich auch mal machen 😉

    Lg, Mny

  11. Haha, also ich finde deine Postidee zwar echt witzig, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich dich beschenken wollte, wäre ich sehr sehr froh über eine Wunschliste, an die ich mich penibel halten kann, denn nach dieser Liste fällt mir alleine absolut nichts mehr ein, was noch übrig ist =D
    Love, Héloise

    • Da musste ich gerade echt lachen, als du gesagt hast, dass dir nun nichts mehr einfällt 😉 Danke.

      Du hast recht, ich schließe echt viel aus… Aber die Wunschliste habe ich immer zur Hand und wenn jemand nach einem Wunsch fragt, finde ich immer was.
      Bestimmte Bücher zum Beispiel, oder auch Dinge, die mein Haushalt noch braucht. Es muss halt nur das richtige sein und nicht einfach irgendwas aus diesem Bereich 😉
      Und Nüsse und Ohrringe, die ich vertrage, nehme ich auch immer gerne. Oder Stoffe zum Nähen… Achja, und Biotee!

      Liebe Grüße


Natürlich freue ich mich über jeden einzelnen Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in euren Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit. Außerdem erhältst du eine Benachrichtigung per Mail, wenn jemand (meistens ich) auf dein Kommentar antwortet. Wenn du damit nicht einverstanden bist, kommentiere bitte einfach nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


«Neuerer Artikel | Älterer Artikel»

Suche


Impressum | Datenschutzerklärung | Kontakt | Gastartikel auf Habutschu schreiben

Mit Sternchen markierte Links sind Affiliate-Links.
Ich erhalte eine kleine Provision, wenn ihr über einen solchen Link einen Shop aufruft und dort anschließend etwas bestellt.
Ihr zahlt dafür allerdings nicht mehr, als wenn ihr den Shop anders aufruft.