Sonntag, 18. Dezember 2016

Geschrieben: Eine Weihnachtsgeschichte (Blogventskalender)

Hallo ihr Lieben,

Da hätten wir es nun also: das 18. Türchen vom Blogventskalender. Ich durfte euch zwar schon am dritten Dezember ein Türchen für diesen digitalen Adventskalender präsentieren, aber heute bin ich noch mal dran, da 23 Blogger eben nicht für 24 Tage reichen 😉.

Blogventskalender - Türchen 18: Weihnachtsgeschichte

Blogventskalender?
Das ist eine Art digitaler Adventskalender. Ich habe es nämlich geschafft, 22 andere nette Blogger zu finden, die ebenfalls Lust hatten, je ein Türchen mit einem weihnachtlichen Artikel zu füllen. Daher könnt ihr nun jeden Tag bis Weihnachten auf einem der Blogs einen tollen neuen weihnachtlichen Beitrag finden. Falls du den Adventskalender also regelmäßig verfolgen willst, dann kannst du hier nachschauen, welcher Blog gerade dran ist. Ich kann nur so viel verraten:
Es lohnt sich und die Vielfalt der Artikel ist großartig!

Gestern öffnete sich zum Beispiel bei Carmen von Charmy ein Türchen, in dem ihr einen wunderschönen Kalender gewinnen konntet. Und morgen geht es bei Svenja von over the view weiter. Was sie sich wohl überlegt hat?

Dieses Mal habe ich mir überlegt, dass ich euch gerne eine kleine Weihnachtsgeschichte zeigen möchte.

Ich schreibe nämlich schon seit mehreren Jahren immer mal kürzere Geschichten, weil ich da einfach Spaß dran habe. Und da mein Opa zum Glück ähnlich viel Spaß am ´Lesen hat wie ich am Schreiben, bekommt er jedes Jahr eine zu Weihnachten.
Das ist wirklich so eine kleine Tradition von mir.

Nun stand es folglich nicht zur Diskussion, dieses Jahr die Tradition nicht weiterzuführen. Ich ließ mir also etwas einfallen – weihnachtlich sollte es sein. Weiße Weihnachten sind so ein alljährlicher Wunsch der Deutschen, glaube ich. Daher wollte ich das gern einbauen und so entstand diese Geschichte eines Schneemanns, die ich euch heute zeige. Vorab-Premiere sozusagen.

Blogventskalender - Weihnachtsgeschichte Schneemann

Weiße Weihnachten aus anderer Sicht

Mensch, Mensch, Mensch, wer hätte gedacht, dass weiße Weihnachten so frustrierend sein können?
Da sitzen sie nun alle gemeinsam im Warmen, genießen leckeres Festtagsessen, packen die tollsten Geschenke aus und erzählen sich die witzigsten Dinge. Umzingelt sind sie dabei von wundervoller Weihnachtsdekoration und im Hintergrund läuft leise, nette Weihnachtsmusik. Und ich? Ich stehe hier draußen im Schnee und darf zusehen und das schon seit Stunden.
Ja, okay, eigentlich will ich auch gar nicht zu ihnen herein, denn das würde mir alles andere als gut bekommen… Ich bin nämlich komplett aus Schnee gebaut und würde jämmerlich zerfließen, wenn ich mich aus der Eiseskälte hinaus begebe. Jetzt könnte es also sein, dass ihr euch fragt, warum ich mich denn dann so aufrege. Kein Problem, das kann ich euch ganz schnell erklären.

Heute Morgen, am 24. Dezember begann es zu schneien und die Freude über weiße Weihnachten war nicht nur bei den Kindern ganz groß. Alle gerieten so richtig in Weihnachtsstimmung und schmückten erst den Tannenbaum und dann auch gleich noch den Rest der Wohnung.
Nach dem Mittagessen lag dann endlich genug Schnee, um die Kinder nach draußen zu locken. Tja, und da wurde ich geboren – ein Schneemann aus drei Kugeln, der zwei Steinchen als Augen verpasst bekam. Bevor man mir jedoch Arme oder gar eine Nase spendieren konnte, erschienen auch schon die Eltern und mahnten, dass man nun aber bitte rein kommen und sich für die Kirche fertig machen solle.
Na toll, diese weihnachtliche Verpflichtung zum Gottesdienstbesuch ist nun also dafür verantwortlich, dass ich unvollendet und, was noch viel schlimmer ist, mutterseelenallein hier stehe. Denn nach dem Krippenspiel war es halt bereits dunkel und Zeit für das Abendessen, sodass niemand auch nur daran dachte, dass ich, der Schneemann, Weihnachten nur ungern allein verbringen möchte.

So kommt es also, dass ich mich nun ärgere. Denn hätte es erst in ein paar Tagen zu schneien begonnen, dann hätten die Kinder sich sicher Zeit genommen, mir auch Gesellschaft zu bauen.

Ich glaube, bevor ich mich nur weiter ärgere, sollte ich wohl einfach schlafen gehen, denn ohne Arme kann ich ja nicht mal durch Winken die Menschen auf meine wenig schöne Situation aufmerksam machen.

*Am nächsten Vormittag*

So, da bin ich wieder. Und ich nehme alles Negative zurück, was ich gestern von mir gegeben habe. Heute ist nämlich so ein wundervoller Tag, dass ich nur noch behaupten kann: Weihnachten und Schnee sind eine perfekte Kombination!

Wie ich zu diesem Sinneswandel kam, interessiert euch doch sicher auch, oder?
Also, als ich heute morgen aufwachte, da standen die Kinder schon im Schneeanzug vor mir und waren bestens mit Handschuhen, Mützen und kuscheligen Schals ausgestattet. Schnell haben sie ihr Vorgehen abgesprochen, doch dann gingen sie auch bereits ans Werk: Timo rollte eine ganz große Kugel, Mara eine mittelgroße und Anna eine kleine. Außerdem besorgten sie gleich vier Äste und eine Menge Steine.
Na, könnt ihr euch schon denken, was als nächstes kam? Genau! Sie setzten die Kugeln aufeinander und somit war Anton, mein Schneemann-Kumpel, geboren.

Blogventskalender - Weihnachtsgeschichte Schneemann

Ich bekam noch ein paar Knöpfe und endlich ein Paar Arme aus Ästen, er wurde selbstverständlich ähnlich gut ausgestattet. Von drinnen aus dem Haus holten sie uns sogar noch zwei Schals, sodass keiner von uns beiden frieren muss.

Also, ich glaube, dass sie uns damit vielleicht ein verspätetes Weihnachtsgeschenk machen wollten.

So, und jetzt verabschiede ich mich auch schon von euch und wünsche euch noch wundervolle Tage, denn ich finde es nicht gerade freundlich, wenn ich mich statt mit Anton mit euch unterhalte. Wenn man schon mal einen Freund vor Ort hat, muss man die gemeinsame Zeit schließlich genießen!

Und da ja bis Weihnachten noch ein paar Tage Zeit sind, würde ich mich sogar über Verbesserungsvorschläge freuen, damit ich meinen Opa dann die „perfekte“ Version schicken kann 😉. Also: Immer her mit euren Tipps und Ideen!

Lest ihr eigentlich ab und zu Weihnachtsgeschichten oder doch eher nicht?


Dieser Post ist Teil vom Blogventskalender. Falls dich interessiert, was das für eine Aktion ist, dann schau mal auf meiner Übersichtsseite vorbei. Am 3. Dezember erschien ja bereits mein erste Beitrag zu diesem Kalender, indem ich euch zeigt, wie man ein kleines Schlüsselbrett als Weihnachtsgeschenk selbst bauen kann.

- geschrieben von Tabea -


2 Kommentare zu Geschrieben: Eine Weihnachtsgeschichte (Blogventskalender)

  1. Was für eine schöne Geschichte!
    Dir ein schönes Weihnachtsfest mit deinen Liebsten!
    Liebste Grüße
    Lea


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