eine Ostergeschichte und ihr Hintergrund

Hallo ihr Lieben!

Dass Ostern nicht mein Lieblingsfest ist, habt ihr inzwischen eventuell mitbekommen. Ich verbinde damit einfach nicht viel und ich mag auch keine Deko, sodass Ostern bis vor kurzem auch kaum präsent war. Denn die ganzen Ostersachen im Discounter und bei anderen Leuten, die sind ja auch kein Anzeichen dafür, dass das Fest direkt vor der Tür seht – es verhält sich eher wie mit Weihnachtsartikeln: Man wird gewarnt, dass irgendwann in den nächsten 5 Monaten die Feierlichkeit ansteht.

Naja, da meine Familie meine Abneigung für Dekorationsartikel teilt und uns unsere Eier auch braun ganz gut schmecken, sieht man bei uns kaum, dass heute Ostern ist. Für das Artikelfoto habe ich also mal ein wenig die Nachbarschaft erkundet und war erstaunt, wie viele Häuser mir da doch die perfekte Szenerie für ein Foto bieten konnten. Anscheinend bin ich mit der meiner Gleichgültigkeit bezüglich Ostern ziemlich alleine…

Aber trotzdem habe ich für euch heute mal etwas mitgebracht, das doch mit dieser Thematik zu tun hat. Nach der letzten schriftlichen Abiturprüfung hatte ich nämlich das dringende Bedürfnis, mal wieder eine Geschichte zu verfassen.
Früher habe ich das sehr häufig getan und die fertigen Werke dann meinem Opa zum Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt. Darüber hat er sich immer gefreut; ich weiß aber nicht, ob dass daran liegt, dass die Geschichten schön waren, oder daran, dass ich an ihn gedacht hatte.
Jedenfalls kam es mir in den Sinn, ihm dieses Jahr zu Ostern eine kleine Freude zu machen. Die Geschichte wurde auch gleich eine Oster-Edition, weil mir etwas aus meiner Kindheit wieder in den Sinn kam, was verarbeitet werden konnte. Was genau mich da inspiriert hat, erzähle ich euch aber erst nach der Geschichte, denn ich will ja nichts von der Handlung spoilern.

[zitat]

Ostern bei den Schafen

„Das Leben als Schaf kann manchmal einfach so schön sein, findest du nicht auch?“, fragte ich meine Freundin Mixi, bevor ich einen weiteren Bissen vom saftigen grünen Gras nahm und genüsslich kaute.
„Oh ja, da hast du aber wirklich Recht!“, antwortete sie euphorisch, „Vor allem an Tagen wie heute, könnte das Leben gar nicht schöner sein. Was gibt es schon, dass besser sein könnte als der erste Weidegang nach einem öden Winter?“
Mir ist durchaus bewusst gewesen, dass das eine rhetorische Frage darstellen sollte, aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, trotzdem etwas zu erwidern. „NICHTS!“, rief ich daher so laut, dass es wohl auch jedes andere Schaf auf unserer Wiese gehört hatte. Hupps, das war mir jetzt vielleicht doch ein bisschen peinlich. Warum muss auch immer meine Begeisterung meinen Verstand ausschalten?
Ein paar Mitglieder unserer Herde hoben kurz den Kopf, um zu uns herüber zu schauen. Die Frage, was mich zu solchen Ausrufen motivieren könnte, war ihnen dann aber letztendlich doch nicht so wichtig, dass sie ihre Mahlzeit länger unterbrechen wollten. Zu meinem Glück, denn außer mit Mixi rede ich nur ungern mit anderen Schafen.

Es vergingen einige Minuten, in denen wir dennoch einfach schwiegen, denn das Thema war scheinbar erschöpft. Gemeinsam Gras essen kann jedoch auch eine erfüllende Tätigkeit sein, sodass ich gar nicht darüber nachdachte, wie ich das Gespräch wiederbeleben könnte.
Wenn ich ehrlich bin, dann verließ ich mich bei den Gesprächsthemen sowieso mindestens in 90% der Fälle darauf, dass Mixi sich ihrer Kreativität bediente.
Und darauf konnte ich mich auch die meiste Zeit verlassen und so war es auch heute:
„Ey, Twink, weißt du eigentlich, was mir gerade aufgefallen ist?“
„Woher soll ich denn wissen, was in deinem Kopf vor sich geht? Hellseher bin ich nun wirklich nicht, das sollte dir langsam bewusst geworden sein, …“ Ja, das klingt jetzt vielleicht etwas gereizt und war wohl auch nicht das Freundlichste, was ich hätte sagen können, aber ich mag die Frage einfach nicht, weil ich sie unnötig finde und viel zu oft zu hören bekomme.
„Ach, Tschuldigung! Ich vergesse immer, dass es dir lieber ist, wenn ich mit der Tür ins Haus falle. Also gut: Ich musste gerade an den letzten Frühlingsanfang denken und da ist mir bewusst geworden, dass Frühling ja nicht nur frisches Gras und warme Sonnenstrahlen bedeutet.“
„Nicht nur? Was fehlt denn noch?“, fragte ich, weil ich es mir beim besten Willen in diesem Moment nicht vorstellen konnte.
„Na, Ostern ist bald!“
„Ach du meine Güte, das habe ich ja völlig vergessen! Und Lust habe ich da auch keine drauf. Schon wieder diese ganze Arbeit, die das immer mit sich bringt…“
„Ja, fürchterlich! Ich hoffe, ich darf bald in Rente gehen, aber das dauert wohl noch ein paar Jahre.“

ostergeschichte3

Bevor wir allerdings weiter jammern konnten, tauchten meine Tochter und Mixis Sohn neben uns auf. Bis eben waren die beiden noch gemeinsam die Hügel hoch und runter gehüpft, um die neu gewonnene Bewegungsfreiheit auch voll auszukosten. Jetzt allerdings waren sie wohl neugierig, was ihre Mütter da zu quatschen hatten:
„Warum willst du denn Rente, Mama? Du arbeitest doch gar nicht!“, fragte ihr Sohn.

„Ich arbeite sehr wohl, aber halt nur zu Ostern. Und da du ja erst letzten Herbst geboren wurdest, was nebenbei bemerkt auch nicht gerade wenig anstrengend war, hast du das halt noch nicht erlebt.“, gab sie etwas patzig zurück.
Ihr Sohn merkte wohl an ihrem Tonfall, dass er sich in den Worten ein bisschen vergriffen hatte, und murmelte daher so etwas wie eine Entschuldigung.
Meine Tochter wollte jetzt auch Teil der Unterhaltung werden und fragte Mixi daher: „Was arbeitest du denn? Ich dachte, Ostern sind nur die Hasen ganz fleißig, wenn sie all die Eier verstecken…“
„Hach“, seufzte Mixi, „dann ist es jetzt wohl an der Zeit, euch in das große Schafgeheimnis einzuweihen. Also zunächst mal hast du natürlich Recht, dass die Hasen enorm viel zu tun haben, wenn sie für jedes Menschenkind bunte Eier verstecken sollen. Aber wie schon gesagt, sie verstecken ja bunte Eier – und hat einer von euch schon mal ein Huhn ein buntes Ei legen sehen? Also ich nicht. Diese Tiere können halt nur braun und weiß.
Weil die Osterhasen aber den Kindern eine besondere Freude machen wollen, können sie diese langweiligen Hühnereier nicht gebrauchen und kommen deswegen immer am Samstag nach Karfreitag bei uns vorbei. Wir Schafe können nämlich auch Eier legen, aber eben bunte. Die holen die Hasen dann ab und Ostern ist wieder für ein Jahr sicher gestellt.“
„Wir können bunte Eier legen? Boah, cool ey!!“, rief ihr Sohn begeistert.
„Mh naja“, mischte ich mich jetzt wieder ein, „also Mixi kann das, ich kann das und meine süße Tochter wird das nächstes Jahr auch lernen. Aber du bist nun mal keine Frau und kannst das deswegen nicht…“
Meine Tochter begann ihn auszulachen und erntete daher einen bösen Blick von mir, der sie verstummen ließ. Es herrschte einen kurzen Moment Stille, doch dann fiel meiner Tochter auch gleich die nächste Frage ein:
„Warum lerne ich das erst nächstes Jahr?“
„Ganz einfach: Man muss mindestens ein Jahr alt sein, damit man Eier legen kann. Das ist nämlich echt anstrengend und erfordert viel Konzentration, damit die Färbung auch richtig hübsch wird. Die Osterhasen mögen nämlich keine hässlichen Eier, weil sie die Kinder ja glücklich machen wollen.“
„Okay, also nächstes Jahr bin ich dabei! Aber Mama, kannst du eigentlich nur eine Farbe oder richtig viele?“
„Natürlich kann sie alle erdenklichen Farben!“, rief Mixi mit einem Anflug von Begeisterung, „Wir würden uns doch zu Tode langweilen, wenn wir nur eine Sorte Eier legen könnten. Die Überraschung, wie es aussieht, ist wirklich die einzige Sache, wegen der sich der ganze Aufwand lohnt.“
„Wow! Darf ich eure Eier sehen, wenn sie fertig sind?“
„Oh ja, ich will die auch sehen!“, beschloss Mixis Sohn.
„Na klar.“, meinte ich, „Ich zeige sie euch einfach Karfreitag, wenn die ganze Herde ihre Eier ins Versteck gebracht hat. Dann könnte ihr alle auf einmal bestaunen!“
„Super!“, riefen die beiden Kinder wie aus einem Mund. Für weitere Unterhaltungen mit uns waren sie jetzt allerdings zu sehr von Vorfreude erfüllt, sodass sie freudig davon sprangen und dabei immer wieder irgendwelche Freudenschreie ausstießen.
Mixi und ich hatten jetzt auch beide genug über Ostereier geredet und so begannen wir wieder, die schönsten Grasspritzen abzubeißen. Es waren immerhin nur noch wenige Tage, die wir das so sorglos tun konnten, denn dann mussten wir die Eierproduktion starten, wie ihr ja eben erfahren habt.

[/zitat][autor]21.3.2016[/autor]

Was haltet ihr von der Geschichte? Ich zweifle ja immer ein wenig an meinem Schreibtalent, weil immer solche “Kindergeschichten” dabei raus kommen, wenn ich anfange, etwas zu schreiben…

So, jetzt aber wie versprochen eine kleine Erklärung:
Als ich noch in den Kindergarten ging, kamen wir immer an einer Wiese mit Schafen vorbei. Vor Ostern fragte ich meine Mutter dann in einem Jahr, wann die Schafe denn anfangen würden, die Ostereier zu legen. Auf diese Frage bin ich wohl gekommen, weil Osterlämmer zu den beliebten Osterdekorationsartikeln zählen. Irgendwie musste das Schaf daher an dem Osterspektakel beteiligt sein, fand ich.
Der Hase verteilt die Eier, die Hühner legen sie. Aber sicher schaffen die Hühner es nicht, allein genug zu produzieren – also war klar, dass die Schafe sie unterstützen.
Daher legen also die Schafe in meiner Geschichte Eier…

Anstatt heute aber so ein buntes “Schaf”-Osterei zu frühstücken, habe ich lieber ein paar Kleinigkeiten für meine Mutter in unserem Garten versteckt. Dieses Jahr wird der Spieß einfach umgedreht und sie darf mal suchen. Ich bin schon gespannt auf ihre Reaktion, denn bis jetzt weiß sie noch nicht, dass meine Schwester und ich so eine Aktion geplant haben. Und was macht ihr so mit diesem Feiertag?

vor 3 Jahren

21 Kommentare

  1. Hallo, liebe Tabea!

    Erstmals möchte ich dir danken, dass du dir immer so viel Zeit nimmst, mir so schöne, liebe und lange Kommentare zu schreiben. Ich freue mich immer sehr darüber. Die ganzen Antworten findest du unter den Kommentaren (nicht dass du denkst, ich würde mir nicht die Zeit dazu nehmen, dir zu antworten, denn das ist mir sehr wichtig :)) Heute habe ich es endlich mal geschafft, bei dir vorbeizukommen und dir auf deinem Blog zu schreiben *juhuuuuu*

    Ich kann dich voll und ganz verstehen. Ich kann Ostern auch nicht so viel abgewinnen, weswegen es von mir zur Osterzeit eigentlich nie einen themenspezifischen Post gibt. Kam in meiner Laufbahn nur ganz, ganz selten vor. Meine Mutter verfällt jedoch an Ostern, wie auch an Weihnachten, in einen Wahn was das Dekorieren betrifft. Ich bin schon so froh, wenn das ganze Zeug endlich weg ist und es bei uns wieder "normal" aussieht. In meiner Nachbarschaft sieht es übrigens auch so aus, wie auf deinen Bildern. So eine Deko findet man nahezu an jedem Häuschen 😀 😀

    Ich finde es übrigens zuckersüß, dass du immer Geschichten für deinen Opa geschrieben hast. 🙂 Deine Geschichte finde ich übrigens entzückend 🙂 und das macht doch nichts, dass deine Geschichten zu Kindergeschichten werden. Du kannst ja auch ein Kinderbuch schreiben 🙂 Ich finde es auf jeden Fall zuckersüß 🙂

    Ich wünsche dir Frohe Ostern 🙂

    Liebste Grüße
    Lisa

    PS: Ich hoffe, dein schriftliches Abitur ist gut gelaufen

  2. Die neue Frau meines Vaters dekoriert auch furchtbar gerne und als ich ein Mal zu Besuch war, als es an der Zeit war, die Deko wegzuräumen, habe ich mitbekommen, dass dieser Prozess ewig dauert. Mir wäre meine Zeit viel zu schade für solche Aktionen.

    Danke für das Kompliment zur Geschichte! Meine Oma hat mir vor Jahren mal vorgeschlagen, ein Kinderbuch zu schreiben… Vielleicht sollte ich da doch noch mal drüber nachdenken, sowas wie "10 Kindergeschichten zum Vorlesen" wäre ja eine Möglichkeit, denn kurze Geschichten habe ich inzwischen ein paar angesammelt.

    Das Abitur lief echt super – zumindest sagt mein Gefühl das. Alles weitere sehe ich dann ja Mitte Mai, wenn es Ergebnisse gibt 😉

    Liebe Grüße

  3. Also mit Ostern kann ich auch so gar nichts anfangen. Mich nervt es einfach mal wieder, dass an den Feiertagen alle Geschäfte zu haben. Wie an den schecklichen Sonntagen… Deko mag ich manchmal, aber so spezielle wie Osterdeko oder die zu Weihnachten ist mir oft viel zu kitschig! So richtige Staubfänger. Das Eiersuchen habe ich immer gerne gemocht, aber nicht weil Ostern war. Ich finde, das sollte man auch öfter im Jahr machen, einfach so =/)
    Die Geschichte mag ich auch sehr gerne. Man muss ja auch nicht immer gleich so Hochtrabendes schreiben, das ist ja auf Dauer auch zum Lesen anstrengend =)

  4. Total süße Geschichte!
    Ostern ist auch nicht mein Lieblingsfeiertag, aber abgeneigt dagegen bin ich auch nicht ^^ Genau so wie andere Feiertage verbinde ich ihn mit der Familie.

    Wegen dem Fotobuch:
    Wir haben extra noch Platz zwischen den Bildern gelassen oder auch mal eine Seite freigelassen damit wir noch was reinschreiben und einkleben können 🙂 Finde aber so ganz klassische auch toll!

    Alles Liebe, Maya von Melyanisme

  5. haha echt schlimm mit den abiauswirkungen 😀
    ostern ist für mich auch nicht so wichtig, früher war es irgendwie noch schöner als man noch ostereier im garten gesucht hat aber ja jetzt ist das so "achja heut ist ostern" 😀

  6. Oh eine sehr süße Geschichte 🙂 Früher habe ich auch gerne Geschichten geschrieben und zu Weihnachten verschenkt.
    Das war immer ein sehr persönliches Geschenk, das jeden gefreut hat und auch aufgehoben wurde. Wenn ich das heute manchmal lese ist es total peinlich, aber auch schön 🙂

    Das stimmt natürlich. Wobei es auch mal schön sein kann, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Ich mag es auch gerne nebenher etwas zu tun. Grad schau ich zum Beispiel Pretty Little Liars und schreibe dir 🙂

    Ahhhh das Buch will ich auch unbedingt auf englisch lesen! Bin mal gespannt, wie es ist. Aber wenn du und deine Freundinnen auch so begeistert klingen, muss es auch gut sein 😉

    Yeah sehr cool. Muh! habe ich in der Türkei im Urlaub gelesen und fand es so erfrischend 😀

  7. Bei uns ist das mit der Osterdekoration so eine Sache. Da wir auch schon oft über die Feiertage weg waren, haben wir gar nicht wirklich viel Deko. Höchstens ein paar sehr alte, schon etwas peinliche bemalte Eier von meiner Schwester und mir. So mindestens 15 Jahre alt oder so…

    Ich habe mal ein ganzes Buch über Schafe gelesen.
    Man kann so was also nicht per se als Kindergeschichte einordnen. 😉

    Dankeschön!
    Polaroidfilme sind leider auch recht teuer. Daher überlegt man sich schon genau, was man dann auf Polaroid festhält…

  8. Liebe Tabea,
    ich finde die Geschichte total niedlich! Und wenn du, wie du sagst, schon mehrere von dieser Art hast, solltest du wirklich über ein Kinderbuch nachdenken 😉
    Für mich ist Oster übrigens auch nicht so ein wirkliches Fest. Ich bin zwar religiös, aber Deko ist für mich nicht besonders wichtig. Meine Mutter dekoriert immer die Eier, die meine Brüder und ich vor 10 Jahren (oder so) bemalt haben 😀
    Ich hoffe, du hattest trotzdem schöne Ostern 😉
    Liebe Grüße,
    Sophie
    http://www.sophiessofa.blogspot.de

  9. Warum sind dir die Geschichten denn manchmal peinlich, Jana? ALso bei mir ist es eher so, dass ich erst nicht zufrieden mit ihnen bin, aber je länger sie herumliegen, desto mehr mag ich sie, weil sie einfach ein Teil meiner Vergangenheit werden 😉

    Vielleicht bin ich einfach kein Mensch für das konzentrierte Erleben von Dingen? Außer Schlafen und Spazieren gehen betreibe ich eigentlich alles im Multi-Tasking-Modus…

    Naja, Geschmäcker sind ja doch etwas verschieden, also nur weil wir das Buch lieben, musst du das ja nicht unbedingt auch 😉 Aber hoffen wir mal, dass es auch deinen Geschmack trifft!

    Liebe Grüße

  10. Na wenn man eh weg ist, dann hat man ja einen guten Grund, sich den Aufwand für die Deko zu sparen 😉 Als wir noch in den Kindergarten gingen, haben meine Schwester und ich mit meiner Oma auch mal Eier angemalt, aber ich glaube, von denen lebt heute kein einziges mehr.

    Also die Bezeichnung Kindergeschichte habe ich jetzt auch nicht an den Schafen festgemacht. Tiergeschichten können ja durchaus auch für Erwachsene gemacht sein – ich muss da gerade an "Muh!" denken, das ich gerade lese. Aber durch meinen Schreibstil wirken halt viele meiner Texte, als wären sie für Kinder gemacht.

  11. Ich dachte bis jetzt immer, dass solche Feste für die Menschen, die religiös sind, eine besondere Bedeutung haben. Und der Rest der Menschheit spaltet sich dann in "Mir ist das Fest egal" und "Endlich ein Grund, meiner Umgebung mittels Dekoration ein neues Aussehen zu verleihen!", oder so ähnlich…
    Na immerhin hat sich der Aufwand beim Eier anmalen gelohnt – wenn die schon so lange Verwendung finden!

    Danke für das Kompliment zur Geschichte

  12. Ostern ist also nicht grad dein Lieblingsfest, hast du denn überhaupt eins? 😀 es kommt mir eher so vor, als würdest du Feste generell nicht so mögen 😉 Aber das ist ja ok, dann muss man eben versuchen, sie zu ignorieren 😀 Eine tolle Geschichte hast du da jedenfalls geschaffen, also war Ostern doch noch zu was gut 🙂 Ich mag auch die Fotos in der geschichte, dein Kinderbuch hat also auch schon die perfekten Bilder, so muss das sein 😀
    Für mich bedeutet Ostern Osterfeuer, und damit bin ich so beschäftigt, dass ich vom restlichen Feiertag kaum was mitbekomme 😀 Aber es gibt auch immer sehr leckeres Frühstück, hihi

  13. Oha, was für eine fiese Frage! Du hast schon Recht.. Ostern brauch ich nicht, Weihnachten mag ich nicht, Silvester feiere ich nicht,… aber ein Fest fällt mir doch ein, dass ich mag: Muttertag! Denn meiner Mutter eine Kleinigkeit zu schenken, ist wirklich etwas, was ich gerne mache 🙂
    Danke für das Kompliment! 🙂
    Stimmt, dich nimmt das Osterfeuer ja immer ein. Osterfeuer sind auch so eine Sache, die ich an Ostern dann doch ein winziges bisschen mag… nur seit ich letztes Jahr nicht hin konnte, ist diese Tradition eh gebrochen gewesen, sodass ich mich dieses Jahr auch nicht mehr aufrafft habe… Schande über mich.

    Liebe Grüße

  14. Oh ja Gefährten war als Film wirklich klasse. Das Buch dazu habe ich noch nicht gelesen.

    Für immer Adaline fand ich richtig schön! Kann ich dir also nur empfehlen 🙂

    Oh nein, kein einzinen Film gesehen? Aber ich kenn das, denn im März habe ich auch keinen Film gesehen sondern vorwiegend im Januar und Februar 😀 Man hat halt manchmal Lust auf Filme und manchmal eben nicht.

    Ja peinlich ist nicht unbedingt das richtige Wort, aber wie ich manchmal formuliert habe oder dazu noch gemalt habe ist es schon lustig xD Aber es ist ja manchmal so, dass man sich für manche Dinge im Nachhinein peinlich berührt fühlt 😀 Irgendwie stolz bin ich ab und an trotzdem für so tolle Stories 😛

    Was eigentlich echt schade ist, dass du vieles Multi-Tasking-mäßig machst. Man genießt so ja viel weniger intensiv. Aber vielleicht hast dich da auch schon so dran gewöhnt, dass du trotzdem genießen kannst 😉

  15. Ja genau, mit der Lust auf Filme ist das so eine Sache… bei mir ist die generell ja eher kaum vorhanden 😉

    Dann ist ja gut, wenn du trotzdem stolz auf deine Stories sein kann 🙂

    Das Argument mit dem Genießen habe ich auch schon öfter gehört. Dafür kann ich aber auch mehr Dinge genießen, würde ich behaupten. Wenn ich mir für alles einzeln Zeit nehme, müsste ich ja die Hälfte der Dinge, die ich mag, einfach wegstreichen… das würde mich gar nicht glücklich machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.