Onlineshopping oder doch lieber Ladenkauf?

Hallo ihr Lieben,

Ich dachte mir, dass ich vielleicht mal das Thema Onlineshopping beleuchten könnte, da nun doch wieder die Wochen anbrechen, in denen man verstärkt Weihnachtsgeschenk auftreiben muss oder will.
Selbstgemachtes kann zwar ganz nett sein, aber passt eben nicht immer und ist manchmal auch einfach zu zeitaufwändig. Daher läuft es dann bei mir doch meist darauf hinaus, dass einiges gekauft wird. Die Frage ist dann also nur noch: online oder doch vor Ort?

Onlineshopping - pro und contra

Online

Okay, ich bin mal ehrlich: aus Gründen der Faulheit neige ich inzwischen dazu, immer mehr Dinge über das Internet zu bestellen, auch wenn ich eigentlich der Meinung bin, dass es moralisch gesehen besser ist, die Läden in der Stadt zu unterstützen.

Aber online zu shoppen hat eben einfach Vorteile:

  • Auswahl

    Eigentlich bekommt man im Internet doch jedes Produkt, dass man sich nur vorstellen kann. Und statt ein oder zwei verschiedenen Digitalkameras von Canon, Sony, Nikon uns Pentax sind dann eben gleich mehrere hundert Modelle von praktisch jedem erdenklichen Hersteller verfügbar. Das ist halt nur möglich, wenn die Verkaufsfläche des Ladens keine Grenzen setzen kann, weil die Produkte einfach nur in einem Lager auf ihren Versand warten.
    Okay, die Auswahl könnte einen auch erschlagen… Aber dann kann man immer noch das günstigste Produkt oder das mit den besten Bewertungen wählen.

  • Preisvergleich

    Eben habe ich es schon fast erwähnt – man kann Preise vergleichen und so versuchen, das meiste für sein Geld zu bekommen.
    Mal eben einen weiteren Onlineshop, der ein vergleichbares Angebot hat, zu öffnen, kostet ja kaum Zeit. Wenn man allerdings mehrere Läden abklappern will, die möglicherweise nicht mal dicht beieinander liegen, dann dauert das gern mal ziemlich lange und macht keinen Spaß.

  • Vergleich von ähnlichen Produkten

    Den Vergleich mehrerer Artikel finde ich im Internet auch einfacher. Ich kann einfach mehrere Tabs öffnen und zwischen ihnen hin und her springen. Im Laden macht mir das Äquivalent (ständig hin und her rennen) keinen Spaß und richtig doof wird es dann, wenn die beiden Kandidaten aus unterschiedlichen Geschäften stammen…
    Zudem sind die Informationen zur Ware auf den Websites meist doch ausführlicher, habe ich das Gefühl. Das Datenblatt, was z.B. bei uns im Medialand an den Handys dran hängt, kommt mir dagegen immer sehr dürftig vor.

  • Nicht an Öffnungszeiten gebunden

    Kennt ihr das auch, wenn ein Geschäft nur dann offen hat, wenn ihr keine Zeit zum Shoppen habt?
    Das ist wohl einer der größten Vorteile vom Onlineshopping, denn man kann einfach dann die Bestellung tätigen, wenn man gerade ein paar freie Minuten hat. Eben schnell in der Mittagspause, morgens vor der Arbeit, nachts in kreativen Phasen… Wie auch immer.

  • Kostet weniger Zeit

    Der Weg zum Geschäft und wieder nach Hause entfällt ja einfach. Und bei mir ist auch so, dass ich meist genau weiß, was ich haben will, sodass mein Einkauf abgeschlossen ist, sobald ich das Produkt gefunden habe. Im Laden würde ich jetzt allerdings wahrscheinlich noch andere Dinge anschauen, weil die eben da sind… Dabei kann noch mal eine ganze Weile Zeit verloren gehen.

  • Doppelte Freude

    Also ich freue mich meist zwei Mal, wenn ich etwas im Internet kaufe: ein Mal beim bestellen, weil ich dann sicher weiß, dass das Ding irgendwann bei mir sein wird, und ein Mal, wenn es tatsächlich geliefert wird.

  • Die Schattenseite von Interneteinkäufen

    Aber auch Nachteile hat es natürlich, wenn man im Internet einkauft:

  • Nur Produktfotos

    Ich schätze mal, für den Käufer ist das wohl der größte Nachteil überhaupt, oder?
    Man kann die Größe meist selbst mit Maßangaben schlecht abschätzen, weiß nie, ob die Passform bei Kleidung gut ist oder die Farbe so, wie man sich das vorstellt.
    Umtauschen kann man zwar, aber es ist doch manchmal schöner, wenn man direkt weiß, dass man das gekauft hat, was man auch haben wollte.

  • Reizüberflutung

    Gerade wenn man etwas kaufen will, wovon man kaum Ahnung hat, ist es manchmal eher hinderlich, wenn die Auswahl so groß ist.
    Eigentlich wollte man nur einen neuen Laufschuh kaufen, weil man beschlossen hat, mit dem Joggen zu beginnen… Doch statt zwei oder drei Schuhen kann man aus mehreren Dutzend wählen und nicht mal nach dem Tragegefühl entscheiden? Blöde Sache, wenn man keine Lust hat, sich in die Materie einzulesen und somit nicht weiß, welche Merkmale entscheidend sind, damit der Schuh am Ende gut am eigenen Fuß sitzt. (Wobei Laufschuhe eh ein komplexes Thema sind… Da kann und sollte man auf so viel achten, dass hier eine Beratung vielleicht wirklich sinnvoll ist.)

  • Wartezeit

    Je nachdem, in welchem Onlineshop man nun bestellt, kann zwischen dem Klick auf “zur Kasse” und dem Moment, wo der Postbote die Bestellung bringt, leider doch eine ganze Weile vergehen.
    Und wenn man dann auch noch etwas aus einem anderen Land bestellt, dann kann es ja auch mal passieren, dass man schon wieder vergessen hatte, das man was gekauft hat, wenn es endlich ankommt.
    Gut, das sich das aber meistens doch in Grenzen hält, solange man innerhalb des Landes bestellt.

  • Porto

    Da will man mal eben ein billiges Kabel für den Drucker kaufen, das gerade mal 3 Euro kostet, und dann kommen da einfach so noch 4,99€ für den Versand dazu? Na danke…
    Manchmal finde ich wirklich, dass das Verhältnis von diesen Kosten fürs Versenden und dem Warenwert nicht so ganz passt. Bei Büchern ist das ja auch oft der Fall, wenn man die gebraucht kauft.

  • Höhere Umweltbelastung durch Verpackung

    Wo eben doch beim Versand waren, können wir auch da bleiben: Nicht nur kostet er Zeit und Geld, nein, er verursacht auch zusätzlichen Müll. Meist kommt nämlich noch ein Karton oder ein Umschlag um das eh schon abgepackte Produkt, manchmal wird sogar noch Polsterung benötigt.
    Dass dieses ganze Zeug anschließend irgendwie entsorgt werden muss und zuvor Ressourcen verbraucht hat, ist aber ganz und gar nicht erfreulich für unsere Umwelt.

  • Läden vor Ort schließen

    Alles, was man online kauft, kauft man nicht mehr vor Ort in den Geschäften, stimmt’s? Und somit haben die Besitzer dieser Läden dann irgendwann nicht mehr genug Kunden, um damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, sodass sie den Laden aufgeben müssen und sich eine andere Beschäftigung suchen.
    Mit einem Einkauf im Internet bedroht man also Arbeitsplätze in der eigenen Heimat und trägt dazu bei, dass man zukünftig vielleicht nicht mehr die Wahl hat, ob man online kauft oder nicht, da es eventuell gar keine Läden mehr gibt.

  • Onlineshopping - pro und contra

    Einkauf im Geschäft

    Also ihr seht, so ganz das Gelbe vom Ei ist das Onlineshopping dann doch nicht… Also schauen wir uns vielleicht einfach noch mal kurz die Vorteile von Einkäufen im Laden vor Ort an.

    Pro Argumente für die echten Geschäfte
  • Sofort mitnehmen

    Kein lästiges Warten auf die Post! Man sieht das Produkt einfach, bezahlt es und kann es direkt mitnehmen.
    Das ist vor allem dann super, wenn man nicht rechtzeitig daran gedacht hat, dass man diese eine Sache ganz dringend braucht oder der Bedarf kurzfristig entsteht.
    Ganz banales Beispiel gefällig? Stellt euch vor, das Toilettenpapier ist alle und ihr habt bisher nicht dran gedacht, neues zu kaufen. Dann könnt ihr das Problem in jedem Discounter oder Supermarkt lösen – und die gibt es ja eigentlich für alle Menschen so dicht am Haus, dass man zur Not das Fahrrad nehmen kann.

  • Keine Probleme mit Zahlungsmöglichkeiten

    Das ist so eine Sache, die mich manchmal echt nervt. Manchmal hat man online ja nicht die große Auswahl, was Zahlungsmöglichkeiten anbelangt. Da heißt es dann zum Beispiel “nur Kreditkarte oder Paypal” und schon muss ich mir einen anderen Shop suchen, weil ich beides nicht habe.
    Im Laden dagegen ist es einfach, denn Bargeld geht immer. Und falls man doch mal etwas teureres kauft, dann wird meistens ja auch Kartenzahlung angeboten, sodass man nicht mal Unsummen von Scheinchen im Portemonnaie mit sich herum tragen muss. Notfalls sind aber Bankautomaten auch meist irgendwo anzutreffen, stimmt’s?

  • (Hoffentlich) kompetente Beratung

    Wenn man absolut keine Ahnung von dem hat, was man kaufen will, dann kann einem der Verkäufer hoffentlich weiter helfen. Denn die kennen ihr Angebot ja und wissen auch, wo sie zusätzliche Informationen nachschauen können.
    Das finde ich zum Beispiel dann praktisch, wenn ich etwas nicht für mich kaufe, weil ich dann auch absolut keine Lust habe, mich in das Thema einzulesen.
    (Ja, ok, man kann auch Pech haben und der Verkäufer will einem nur das teuerste verkaufen oder so…)

  • Inspiration

    … Denn wenn man schon mal da ist, kann man ja auch gleich ein bisschen durch das übrige Angebot stöbern und stößt dabei vielleicht durch Zufall auf das perfekte Geburtstagsgeschenk für die Freundin oder so. Mir ist das jedenfalls schon öfters passiert ?

  • Erlebnis

    Eine gemeinsame Shoppingtour mit Freunden oder netten Verwandten kann doch echt spaßig sein, oder? Das ist einfach etwas, was das Internet uns so nicht bieten kann.
    Und selbst wenn man allein unterwegs ist: Vielleicht trifft man in der Stadt ja doch einen Bekannten für ein kurzes Gespräch – und zur Not ist auch Smalltalk mit dem Verkäufer mal ganz nett.

  • Rabatt auf Ausstellungsstücke

    Manchmal hat man das Glück und von einem Produkt ist nur noch das Ausstellungsstück übrig. Da bekommt man dann häufig einen Preisnachlass, weil es ja eben nicht mehr völlig neu ist.
    Oder auch Restposten, wie etwa die letzten 40cm von einer Gardinenrolle, bekommt man oft günstiger oder manchmal sogar geschenkt, da sie nicht mehr verkauft werden können. Das habe ich online so bisher nie erlebt.

Die Schattenseite der Läden

Die Nachteile brauche ich wohl nicht so ausführlich darstellen, oder? Das Meiste ergibt sich ja doch aus den Vorteilen des Onlineshops:
Begrenzte Anzahl von Produkten, sodass man wenig zwischen unterschiedlichen Ausführungen wählen kann und manche Dinge vielleicht überhaupt nicht vor Ort erhält.
Anreisewege, die je nachdem, was man kaufen möchte, auch mal länger werden können.
Öffnungszeiten, an die man gebunden ist, da eben nicht 24/7 jemand an der Kasse sitzen und auf euch warten kann.
Schwierig, sich während des Einkaufs über besseren Alternativen zu informieren und Preise zu vergleichen.

Und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass vieles vor Ort teurer ist, was man natürlich mit den Unterhaltungskosten für den Laden und einem Zuschlag für Service, wie Beratung, begründen könnte.

Was ist besser?

Ich denke, das kann man leider gar nicht pauschal sagen. Ich entscheide das immer von neuem, je nach Situation.
Denn auf der einen Seite, finde ich es wichtig, bei den Geschäften einzukaufen, die man eben in der Nähe hat. Sonst hat man auch kein Recht dazu, sich zu beschweren, dass man zum Shoppen immer weit fahren muss.
Andererseits gibt es aber gerade hier in der ländlichen Regionen eben nicht alles. Bevor ich extra eine Stunde Anfahrt nach Kassel auf mich nehme, um dort das Wunsch-T-Shirt für jemanden zum Geburtstag zu ergattern, kaufe ich dann doch lieber bei Amazon ein.

Vom Umweltaspekt her, bin ich mir gar nicht so sicher, was besser wäre. Denn einerseits spart der Einkauf im Laden Verpackungsmaterial, aber Transportwege gibt es ja trotzdem: Entweder wird der Laden beliefert oder die Post hält bei mir an, was sie aber sowieso tut. Für das eingesparte Verpackungsmaterial muss aber dann der Laden noch geheizt und beleuchtet werden und der oder die Mitarbeiter zum Geschäft fahren. Mal ganz davon abgesehen, dass ich als Käufer ja auch noch da hin muss… Also: Onlineshop produziert Müll und Laden kostet Energie und verursacht mehr Anfahrtswege?

Wie ich entscheide

Lebensmittel und Sachen wie Putzmittel und Drogerieartikel kaufe ich nur direkt im Geschäft, weil ich da keine Auswahl benötige und es wichtig finde, dass man diese Grundausstattung eben auch vor Ort erhalten kann (Man denke hier auch mal an die älteren Menschen, die sich mit der Technik und dem Internet nicht anfreunden möchten…). Außerdem schaue ich Lebensmittel gern an, bevor ich sie kaufe. Vor allem bei Obst und Gemüse! Und ich gebe zu – ein bisschen Spaß macht es mir auch, zu schauen, was so angeboten wird und was ich vielleicht mal ausprobieren will.

Andere Dinge kaufe ich aber inzwischen meist über Amazon. Gerade was Technik anbelangt, vergleiche ich gerne die Eckdaten und Preise. Manchmal google ich zwischendurch sogar noch bestimmte Produktmerkmale, damit ich überhaupt weiß, ob die (mir) wichtig sind und worauf ich da achten müsste.
Außerdem lasse ich mir auch gern von Leuten zu ihren Geburtstagswünschen einen Link zum Produkt geben, damit sie auch wirklich das bekommen, was sie haben wollen. Genauso verschicke ich natürlich auch gerne Links…

Kleidung kaufe ich aber ehrlich gesagt auch am liebsten im Laden, denn da habe ich sonst manchmal Probleme, die passende Größe zu finden… Gleiches gilt dann auch für Schuhe. Zurückschicken nach dem Anprobieren wäre mir da echt zu aufwändig, das spare ich mir lieber.

Manchmal kaufe ich Dinge jedoch auch bewusst online, weil ich weiß, dass ich sonst im Laden ganz viel sehe, was ich nicht dringend brauche, aber trotzdem haben will. Bücher und CDs sind da ein gutes Beispiel. Würde ich sie im Laden kaufen, dann würden gleich noch drei weitere mit nach Hause kommen. Bei Amazon passiert mir das nicht, da bestelle ich direkt, wenn ich das im Warenkorb habe, was ich haben wollte.

Eins haben beide gemeinsam: Das Geld ist weg und die Ware ist irgendwann da.

Und, seit ihr eher jemand, der noch in die Fußgängerzone rennt, oder kommen geht euer Geld doch verstärkt an die Online-Shops dieser Welt?

24 Gedanken zu „Onlineshopping oder doch lieber Ladenkauf?“

  1. Hallo meine Liebe. Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Zur Zeit habe ich irgendwie eine Blogflaute 😀 Habe aber auch mal die Zeit außerhalb vom WWW genossen 😉

    Dieser Beitrag ist klasse und würde auch perfekt für eine Deutscherörterung passen 🙂 Sowas mag ich auch total und habe das immer gewählt 😀
    Mir geht es ähnlich wie dir. Einerseits bestelle ich gerne, aber das Porto nervt mich schon und man weiß nie, wie es wirklich in echt aussieht. Und die Moral, dass man die Läden in der Stadt nicht unterstützt ist doof. Also ich mixe das auch jetzt zu Weihnachten am liebsten – gehe in die Stadt und schaue nach Kleinigkeiten und wenn ich doch irgendwas brauche, was ich da nicht finden kann, dann bestelle ich es natürlich auch 🙂 Wobei ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr nur die Menschen zu beschenken, die mir wichtig sind und die auch immer an mich denken. Letztes Jahr war ich wirklich enttäuscht von vielen, die so gar nicht an mich gedacht haben (also muss ja kein rießen Geschenk sein, ich habe auch Plätzchen verpackt und ein Likör selbst gemacht und da kam so rein gar nichts…).

    Die Charaktere bei Muchachas sind wirklich interessant und spannend. Aber ja der Schreibstil ist schwierig. Doch der dritte Teil muss noch her, denn jetzt möchte ich auch gerne das Ende erfahren 😀

    Die Magenkrämpfe kamen zum Glück erst Mitte Oktober, da war ich schon lange nicht mehr entspannt vom Urlaub 😀 Aber ja, es hat mich ziemlich zurückgeworfen.

    Oh nein, das ist ziemlich blöd, wenn du deinen all inclusive Urlaub so schlecht war. Das war auch erst mein zweiter Urlaub in der Art und wir mögen es eigentlich echt sehr. So ganz ohne Ausflüge wöllte ich es auch nicht machen, aber einfach weit weg zu entspannen ist definitiv besser als daheim. Weil da kann man noch das in der Wohnung tun und trifft sich mit dem und der und bla… Du verstehst, was ich meine?
    Das Essen war bei uns immer wirklich super lecker und abwechslungsreich. Es gab auch vegetarische Gerichte etc. 🙂
    Wie das mit dem Preis hinhaut kann ich dir auch nicht sagen. Das versteh ich auch nicht wirklich.

    Schau doch mal wegen den Fitnesskursen bei eurer Volkshochschule in der Nähe. Da habe ich mich auch beim Zumba angemeldet 🙂
    Haha das ist ja lustig, dass ihr da dann beide gezwungenermaßen hin seid 😀 Aber gut so, dass es Spaß gemacht hat! Ich liebe Step Aerobic!

    Also bei dem Loro Parque habe ich schon von meiner Kollegin gehört, dass die Gehege groß sind und alles wirklich schön angelegt ist. Aber ja, bei manchen Tieren dachte ich trotzdem: mh, finde ich etwas zu klein!
    Ja und dieses wirklich rießen Gehege, wo die Vögel frei fliegen können war wirklich toll und da können die sich auch schön verstecken und zurückziehen!

    Schiffe mag ich sehr 🙂 Da habe ich, wie beim Flugzeug, auch überhaupt keine Angst vor zu kentern oder abzustürzen!

    1. Liebe Jana,
      das ist doch gar kein Problem – manchmal braucht man einfach etwas Zeit ohne die Bloggerwelt, um sie danach wieder umso mehr lieben zu können!
      Und wirklich aktiv war ich ja auch nicht, weil ich nämlich abends oft keinen Zugriff auf das Internet habe…

      Ich glaube, Erörterungen waren immer meine Lieblings-Aufsätze in Deutsch. Das einzige, worin ich einen Sinn gesehen habe. Und auch heute noch schreibe ich eben gern Argumente für und gegen etwas auf (oder mache mir wenigstens sehr oft solche Gedanken).

      Das Porto kann echt blöd sein… aber dafür habe ich das Gefühl, dass eben einiges doch billiger ist, also gerade die teureren Sachen oder auch kleiner Technik-Krams.
      Der Mix ist aber wohl echt das Beste – konsequent ohne Internet müsste man sonst wohl zu häufig verzichten… und mit ausschließlich dem Internet hätten wir doch alle ein schlechtes Gewissen wegen der Läden und weniger Spaß, weil der Einkaufsbummel eben fehlt.

      Deinen Vorsatz finde ich sehr schön. So würde ich das auch gern handhaben – aber es gibt eben viele Leute in meiner Familie, die ganz böse werden würden, wenn ich sie von der “Geschenkeliste” streichen würde… und das will ich ja auch nicht. Hatte ich letztes Jahr erst.
      Und dann sind da auf der anderen Seite aber auch die Leute, die mich auch noch lieb hätten, wenn sie nichts bekämen (meine Schwester, Mama, Oma, einige Freunde), aber gerade denen WILL ich unbedingt etwas schenken und suche da teils verzweifelt das Perfekte 😉

      Dass du sehr traurig warst, als gar nichts zurück kam, kann ich gut verstehen. Denn etwas Selbstgemachtes ist doch immer zumindest etwas aufwändig. Und die Menschen, die nicht an einen denken, zeigen damit ja auch, dass man ihnen nicht wirklich wichtig ist…

      Es war ja nicht nur einer diese Urlaube so – da waren drei Stück von der Sorte und deshalb habe ich das wohl auch so miteinander verknüpft, dass all-inklusive nichts schönes sein kann.
      Aber mit den Ausflügen und netter Gesellschaft könnte ich dem ganzen vielleicht ja irgendwann noch mal eine Chance geben – aktuell sind finanziell aber eh keine Fernreisen drin.
      Dass du zu Hause nicht so entspannen kannst, kann ich gut nachvollziehen. Aber ich habe permanent das Gefühl, meine Freunde zu wenig zu sehen, sodass ich da gar nichts gegen ein paar Treffen statt einer Reise hätte 😉

      Danke für den Tipp mit der vhs, die hatte ich schon wieder nicht mehr auf dem Schirm, nachdem ich dort Anfang des Jahres nicht fündig wurde.

      Step Arobic in der Schule fand ich auch gut – doof nur, dass meine Knie da nach einer Weile sehr von wehtun. Solche dynamischen Bewegungen halten die nur sehr schlecht aus 🙁

      Cool, dass deine Kollegin auch schon mal in der Gegend war und dir so den Zoo empfehelen konnte 🙂

      Flugzeuge sind für mich auch kein Problem – zumindest was die Angst vorm Absturz betrifft. Blöderweise bekomme ich davon aber höllische Ohrenschmerzen, sodass ich anschließend einen halben Tag echt nichts genießen kann…
      Aber mit Booten… ein mal in einem Ruderboot im Herbst auf einem Dorfteich gekentert und ein halbes Jahr später dann mit dem Kanu – beide Male eiskaltes Wasser. Und sonst bin ich bis dahin kaum Boot gefahren, sondern nur Fähre (vor denen habe ich auch keine Angst), sodass sich da eben eine Angst entwickelt hat.

      Liebe Grüße

  2. Toller Beitrag. Also ich muss gestehen, dass ich vieles mittlerweile online bestelle, was aber daran liegt, dass ich auf dem Land wohne und es viele Läden da gar nicht gibt bzw. nur mit sehr langer Anfahrt. Somit bleibt mir dann auch einfach nichts anderes übrig, als auf die Alternative umzusteigen. Gerade bei Büchern finde ich es schade, dass hier auf dem Land die Buchläden so Rar geworden sind, denn ich bin jemand, der da gerne durchstöbert und sich da auch einen vor Ort wünsche würde. Ist aber leider nicht vorhanden, weshalb ich natürlich viele Bücher die ich gleich haben möchte online bestelle. Bei anderen warte ich immer, bis ich in die Stadt komme und nehme sie dann mit. Was ich aber nur noch online bestelle sind Filme und Serien, da habe ich einfach gemerkt, dass die bei amazon immer am günstigsten sind und als Studentin muss ich nun mal auf mein Geld achten, weshalb ich auch Dinge für meine Kamera dort bestellt. Amazon ist da einfach unschlagbar.

    Was Beratungen anbelangt habe ich schon gemischte Erfahrungen gemacht.Meine letzte Beratung hatte ich bei Gamestop, als ich mir eine gebrauchte Xbox 360 gekauft hatte und die war wirklich super, weil mir der Verkäufer wirklich einleuchtend alles wichtig erklärt hatte und ich mir das Gerät auch komplett anschauen konnte. Da gab es dann am Ende auch Rabatt, sodass die Preisverhältnise genauso wie im Netz waren, glaube sogar noch günstiger, aber als ich mal mit Freunden einen Fernseher kaufen gegangen bin, muss ich sagen, dass die wirklich schlecht war und man hier echt nur das teuerste verkaufen wollte. Also ich hätte nach der Beratung ehrlich gesagt keinen Fernseher mitgenommen. Aber ich war ja auch nur so dabei.

    Ansonsten bin ich aber jemand der gerade was Kleidung anbelangt auch eine bunte Mischung hat, mal bestelle ich online, weil ich halt wie gesagt immer ne lange Anfahrt zu Läden habe und es manche nicht gibt, aber ich gehe auch gerne Shoppen mit Freundinnen. Das machen wir mehrmals pro Jahr und dann halt immer große Shoppingtouren, wo wir den ganzen Tag unterwegs sind. Das macht einfach riesig Spaß und der fehlt natürlich wenn man online bestellt. Lebensmittel kaufe ich aber ausschließlich vor Ort, gerade Obst und Gemüse möchte ich gar nicht online bestellen, da frage ich mich dann, ob das wirklich noch frisch ist, wenn das ankommt? Zumal ich es hier auch wichtig finde, dass man solche Dinge im Ort bekommst, wie du schon geschrieben hast, gibt es auch viele ältere Menschen, die darauf angewiesen sind.

    Zum Porto für so Kleinkram lohnt sich Amazon Student dann aber auch wirklich, weil du ja dann auf viele Produkte keine Versandkosten mehr hast. Somit lohnt sich das für mich schon in der Hinsicht, weil man gut hochrechnen kann was man dann spart. Vielleicht wäre der Account für dich also in der Hinsicht doch mal interessant ;).

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön :). Nee bei Horrorfilmen ist das auch Gang und Gebe, da gibt es auch einiges, aber natürlich sollte man diesen Satz in jedem Genre mit Vorsicht genießen und dann immer erstmal recherchieren wie viel von der Wahrheit da verwendet wurde. Hier haben die Produzenten wie gesagt nur wenige Szenen frei erfunden, sondern sich wirklich an die angeblichen Begebenheiten gehalten.

    Auch hier ein Nein xD. Denn beim Horrorgenre gibt es ja noch mal unter Genres und gerade im Bereich der Gruselfilme ist es so, dass man da den Fokus immer auf die Storyline und Schockmomente legt. Blutig sind hingegen sogenannte Slasher, die zielen aber auch darauf ab, das sind dann so Filme wie Freitag der 13, Nightmare on Elm Street, die typischen Klassiker halt. Ich kann dir hier übrigens auch den Vorgänger empfehlen, der legt den Fokus auch schon auf die Storyline und ist sehr gut gemacht.

    1. Danke für das Kompliment!

      Wenn du auf dem Land wohnst, kann ich das bestens verstehen, wenn du viel online bestellen musst. Das ist ja in manchen Gegenden eine Katastrophe… wenn ich da an meinen Wohnort von August bis Oktober denke…
      Ein Buchladen vor Ort wäre für dich aber sicher schön – nur zählen Bücher wohl zu den Dingen, die schon zu viele im Netz bestellen (oder gar nicht kaufen), sodass echte Buchhandlungen immer weniger werden 🙁 Aber die haben echt Charme…

      Die Entscheidung für Amazon bei Filmen, Serien und Kamera-Kram kann ich gut verstehen. Da ticke ich ganz ähnlich! Als Student hat man eben nicht zu viel Geld, um es quasi zu “verschwenden”.

      Dass die Beratung manchmal so läuft wie bei deinen Freunden, ist echt schade. Als Verkäufer würde ich doch zufriedene Kunden wollen, damit sie wiederkommen und nicht beim nächsten Mal wo anders oder im Internet einkaufen, oder?

      Deine Kleidungs-Shoppingtouren stelle ich mir richtig cool vor! Sowas macht halt einfach Spaß, wenn die richtigen Leute dabei sind. Ich habe hier jetzt jeden erdenklichen Laden vor der Haustür, wo ich Kleidung kaufen könnte… aber eigentlich brauche ich nur sehr selten etwas wirklich dringend, sodass ich da auch sonst eher nichts bestellen würde, da ich halt so gern alles anprobiere.
      Aber bei Lebensmitteln sind wir uns dann ja einig 😉

      So oft, dass sich Amazon Student für mich lohnen würde, bestelle ich aber doch nicht bei Amazon. Und oft sind es auch so teure Dinge, dass die dann eh kostenlos geliefert werden 😉 Bei 3 Euro Versand maximal 10 Mal im Jahr ist es wohl noch günstiger, den Versand zu zahlen.

      Liebe Grüße

  3. Liebe Tabea,

    Das habe ich auch schon mal thematisiert, denn ich finde, es ist ein wirklich wichtiges Thema, mit dem man sich auseinander setzen sollte.

    Online ist convenient, zeitsparend und man hat relativ schnell eine Preistransparenz. Man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass je mehr man online kauft, desto mehr stirbt der Einzelhandel. Ich kaufe das meiste im Geschäft, ich möchte Amazon nicht so sehr unterstützen, und mag es in ein Geschäft zu gehen und zu stöbern, sich vielleicht an der Kasse noch auszutauschen.

    Momentan spiele ich mit dem Gedanken mir eine kleine Kamera zu kaufen. Die will ich definitiv vorher in der Hand gehabt haben. Ich kaufe auch dann in dem Geschäft, das finde ich fair, wenn ich eine gute Beratung dazu bekomme.

    Liebe Grüße, Bee

    1. Oh wie cool, dass du da auch schon drüber geschrieben hast. Magst du mir den Link schicken, damit ich deinen Text verlinken kann?

      Den Austausch mit anderen Kunden an der Kasse finde ich inzwischen manchmal auch ganz nett – und wenn es nur drei Sätze sind. Einzelhandel hat eben einfach ein bisschen mehr “Einkaufs-Feeling” zu bieten 🙂

      Dass du die Kamera vorher in der Hand haben willst, kann ich gut verstehen. Gerade die muss man ja irgendwann doch intuitiv bedienen können – und ob einem das möglich sein wird, zeigt eben kein Produktfoto.
      Aber ich kann dir nur zustimmen: Wenn man sich beraten lässt, sollte man auch dort kaufen, wenn es dann das Modell werden soll. Alles andere ist unfair!

      Liebe Grüße

  4. Sehr wahre Argumente und viel Wichtiges ausgeführt – einen weiteren Aspekt liefert dir dein Einstiegsgedanke, die Weihnachtszeit: Mich nerven nämlich die Menschenmassen in Geschäften.

    1., nach Feierabend am Nachmittag rennen alle in die Läden, ich dann lieber nicht.
    2., vor Weihnachten sind ständig überall Menschen, Geschenke kaufe ich also erst Recht online.

    Ansonsten bin ich in vielerlei Hinsicht vermutlich typischer Onlinekäufer, bis auf eins: Ich gehe nicht in ein Geschäft, lasse mich beraten und kaufe woanders. Wohl aber habe ich mich schonmal online informiert und bin dann direkt im Anschluss in einen Laden gegangen und habe das Produkt gekauft – ich brauchte nämlich ein neues Handy und mein lokaler Dealer hatte das gerade im Laden vorrätig (kann einem der Onlineshop ja oft verraten). Das war sogar zur Weihnachtszeit. Da ich aber wusste, was ich will, hat sich der Kundenberater gefreut dass er mal keinen schwierigen Kunden hat und ich musste bloß an der Kasse etwas länger warten, hatte dafür aber sofort ein neues Handy und nicht erst 1-2 Tage später.

    1. Die Menschenmassen können wirklich nervig sein – vor allem dann, wenn man ewig an der Kasse anstehen muss, obwohl man eigentlich noch viel anderes zu tun hätte 🙁

      Weihnachtsgeschenke kaufe ich ja gemischt, da ich hier manchmal auch einfach Inspiration brauche. Ich kann aber verstehen, dass du da nur noch online kaufst.
      Beim normalen Lebensmitteleinkauf finde ich es aber sehr schwer, die passenden Zeiten zu erwischen… Montag und Donnerstag morgen sind alle da, um die Angebote zu ergattern, Samstag Vormittag/Mittag wird der Wocheneinkauf erledigt… aber sonst? Ich habe das Gefühl, es ist immer voll, morgens, mittags, abends…

      Dass du dich nicht beraten lässt und anschließend im Netz kaufst, ist sehr vorbildlich! Andersrum, also so wie bei deinem Handy, mache ich das aber auch ab und zu ganz gern – das kombiniert einfach die Informationsmöglichkeiten mit dem Vorteil, nicht auf die Post warten zu müssen 🙂

      Liebe Grüße

      1. Ja, den Punkt mit der Inspiration verstehe ich durchaus, online ist das gar nicht so einfach, da alles so streng nach Kategorien sortiert ist bzw. man oft einfach wissen muss was man braucht. Bin aber einfach zu faul / zu genervt, um dafür in die Stadt zu fahren. Und bei den Lebensmitteln habe ich hier in der großen Stadt den Vorteil, dass Kaufland bis 22 Uhr geöffnet hat, da ist es dann immer entspannt dort einzukaufen. Aber bei weniger langen Öffnungszeiten ballt sich das mehr, stimmt schon.

      2. Also hier haben die meisten Läden von 8 bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Aber spät abends bin ich eh am Abendessen und gehe danach um neun ungefähr schlafen, da ich eben ein Frühaufsteher bin. Daher bringen mir längere Öffnungszeiten persönlich nichts…
        Bei Rewe kaufe ich daher gern ein, denn die machen schon um 7 auf, sodass da morgens vor der Schule kaum Andrang ist. Aber bei den anderen Discountern und Supermärkten kommt es mir so vor, als wäre immer wer da: Morgens um 8 wird der Laden wegen der Sonderangebote gestürmt, vormittags kaufen die Renter / Leute ohne Job ein, Mittags holen sich Leute ein schnelles Mittagessen, Nachmittags tauchen dann die auf, die nur halbtags arbeiten mussten und abends der Rest. Soweit zumindest meine Beobachtungen…

        Liebe Grüße

      3. Renter nerven dich weniger? Also ich finde die am schlimmsten, weil sie immer so ewig brauchen, um ihre Waren aus dem Wagen aufs Band und wieder zurück zu legen. Und dann wird Kleingeld gesucht… ein Centstückchen nach dem nächste. Da sind mir die hektischen Berufstätigen lieber – am am meisten mag ich die Hausfrauen mit dem dick bepackten Einkaufswagen, die Zeit haben und mich daher mit meinen 3-4 Teilen vorlassen 😉
        Aber es stimmt: Jeder muss selbst für sich die besten Zeiten finden und da spielt bei mir eben auch mit rein, dass ich gern das schönste Gemüse abgreife, was morgens einfacher geht 🙂

        Liebe Grüße

      4. Stimmt, morgens ist es erstaunlich voll, hab ich bei meinem Netto hier auch schon festgestellt wenn ich mal Nachtschicht hatte und morgens einkaufen gegangen bin. Die Rentner nerven mich allerdings weniger als die gestressten Berufstätigen. Aber da muss sich wohl jeder für seinen Markt das Beste draus machen. 🙂

  5. Hallo Tabea,

    stimmt, die Gänse können nichts dafür das Weihnachten ist.
    Mein Opa hat sie auch damals immer selbst geschlachtet. Genauso wie Kaninchen. Ich selbst könnte niemals ein Tier selbst töten, es sei denn es muss sein.

    Dann lass es dir diese Weihnachten wieder gut gehen. Du bist nicht allein mit der Einstellung 🙂

    öhm, ich kaufe immer öfter jetzt im Internet xD Das fällt mir gerade auf. Gerade Amazon hat es mir angetan. Da ich auf Amazon mit Gutscheinen bezahlen kann, macht es für mich viel einfacher. Ich brauche keine Bankdaten etc eingeben und das gibt mir ein sicheres Gefühl.

    Liebe Grüße von
    der Lichtmelodie

    1. Und es sind ja nicht nur Gänse, sondern auch Enten und ziemlich viel Wild, würde ich sagen. Warum müssen wir Deutschen eigentlich uns zu jedem Anlass so sehr den Bauch vollschlagen?
      Ich finde, wenn man nur die Tiere tötet, sie man selbst isst (Ich vermute, so war es bei deinem Opa?), dann hält sich das noch in Grenzen. Wenn man allerdings Metzger ist und eine Stammkundschaft bereits im August fragt, wann sie die diesjährige Weihnachtsgans bestellen kann, dann nimmt das doch andere Dimensionen an…

      Ich selbst hätte wohl auch die größten Probleme mit sowas, aber ich kann dafür meine Haustiere selbst zu meinem Stiefvater bringen, um sie später tot wieder anzuholen. Bis vor einem halben Jahr habe ich das Fleisch dann sogar noch gern gegessen – heute gibt es gar keins mehr, weil ich es einfach nicht vermisse.

      Wo bekommst du denn die Gutscheine für Amazon her? Gehst du da in den Laden, kaufst dir eine Karte und bestellst mit der dann anschließend online? Das wäre mir ehrlich gesagt zu aufwändig, da vertraue ich doch lieber, dass mit dem Bankeinzug alles glatt läuft. Gerade Giganten wie Amazon können sich sicher nicht erlauben, wenn da was schief geht, oder? Negative Kritik macht ja im Internet blitzschnell die Runde 😉

      Liebe Grüße

  6. Das ist nun wirklich ein interessanter Blogpost! Ich persönlich mische beides. Ich gehe gerne einfach in Läden stöbern und probiere gerne Sachen an, aber ich bestelle auch richtig gerne online. Leider gibt es ja blöde Versandkosten und Rückversandkosten, weswegen ich nur bei einer begrenzten Anzahl von Läden online kaufe.

  7. Ich bin so erzogen worden die Einzelhändler zu unterstützen. Klappt aber ehrlich gesagt nicht so gut… Hamburg macht einen faul 😀
    Obwohl es hier einen Bücherladen gibt, der echt super ist: Der klebt immer Post-its mit seiner Meinung über das Buch an die “Ausstellungsstücke” – find ich ne gute Idee…
    ich freu mich jetzt darauf, dass bald die Weihnachtsmärkte los gehen: Ich brauch nämlich noch mehr Dekozeugs für meinen Adventskranz den ich bastel 😀 😀 😀 Und Depot, Ikea und so haben nicht kitschiges genug 😀 😉
    Online shoppe ich meistens beim bösen, bösen Amazon!
    Was für den Einzelhandel vielleicht eine Überlegung wert wäre: Bezahlung via Paypal 😀

    1. Hamburg macht einen faul? Ich hätte ja eher vermutet, dass die ländlicher Regionen eher dazu verleiten, online zu bestellen. In Hamburg müsste man ja fast alles bekommen.
      Also meine Mama hat wohl auch erst durch meine Oma und mich zum Bestellen im Internet gefunden. Aber bei ihr sind es halt auch nur Dinge, die sie wirklich braucht und in unserer Kleinstadt nicht finden konnte. Ansonsten unterstützt sie da auch echt immer die örtlichen Läden und noch lieber unsere Bauern 😉

      Also die Post-Its an den Ausstellungsstücken klingen echt spitze. So einen Buchladen möchte ich auch in meiner Nähe haben… wobei, ganz ehrlich: In der Stadt, in der ich schon 2,5 Wochen lebe war ich noch in keiner der beiden Buchhandlungen, weil ich gerade eh kein Geld für Bücher übrig hätte. Ich liebäugle da eher noch mit einem Büchereiausweis 😉
      Solche Märkte mit regionalen Ausstellern liebe ich auch total – auch wenn ich Deko nicht mag 😉 Ich kauf da lieber regionale Lebensmittel oder lass mich einfach nur inspirieren und bewundere, was meine Region zu bieten hat (Im September habe ich z.B. gelernt, dass hier auch Kaffee geröstet und Öl gepresst wird!).

      Amazon ist für eigentlich der einzige Online-Shop. Nur selten habe ich noch zusätzlich den Online-Service der Buchhandlung in meiner alten Heimat genutzt und in den Laden liefern lassen – Porto sparen und so. Aber sonst ist Amazon für mich einfach praktisch, weil ich nur den einen Account brauche und damit quasi alles bekomme 🙂 Ich habe keine Lust auch 20 Kunden-Accounts bei diversen Online-Shops, nur weil ich Technik, Bücher, Knete, Autozubehör, Filme und Schmuck bestellen will.

      Liebe Grüße

    1. Online-Shopping ist halt einfach zu praktisch, um es sein zu lassen 😉 Daher habe ich mir gerade eine neue Lampe bestellt – denn die mir gefallen hat, gab es eben nur im Online-Shop und nicht bei mir vor Ort im Herkules Baumarkt.
      Wenn zu viele Leute da sind, dann finde ich das auch schlimm – vor allem, wenn ich nur schnell Joghurt kaufen wollte und dann für einen 500g Becher 10 Minuten anstehen darf…

      Dass du Beautykram lieber “persönlich” kaufst, kann ich gut verstehen. An Parfüm, Duschgel, Deo etc. riecht man ja ganz gern und dm bietet ja auch bei ganz vielen anderen Dingen ebenfalls “Tester” an, was ich sehr schön finde 🙂
      Ich glaube, dm wird bei mir in Zukunft auch Rossmann als Lieblingsladen ablösen…

      Liebe Grüße

  8. Ich bin eine absolute Verfechterin der Läden um die Ecke. Und damit mein ich eher weniger den REWE oder ALDI sondern die kleine Buchhandlung deren Verkäuferin mich seit dem Kindergarten kennt, den Obst und Gemüsehändler der immer so freundlich zwinkert und die Floristin die genau weiß welche Blumen meine Lieblinge sind. Aber ab und an stoße ich dann an meine Grenzen, ich kauf schon lange Zeit nur noch Fair Fashion. Gar nicht so einfach da immer fündig zu werden. In den meisten Städten gibt es den Luxus zu mindestens einen kleinen Laden mit dieser Kleidung zu finden. Aber auch dort ist nicht immer das gerade gesucht zu haben. Und dann lande auch ich im Internet, meistens im Avocadostore. Dem nachhaltigen Amazon wenn man so will. Und seitdem ich in Uganda bin stell ich mir immer öfter die Frage wie ich mit dieser Thematik umgehen würde wenn ich in Deutschland nicht in der Stadt sondern auf dem Land wohne. Wo eben nicht alles immer verfügbar ist. Hier weiß ich das ich jetzt eben noch ein paar Monate auf das Wunsch Objekt verzichten muss. Aber hätte ich diese Geduld auch wenn ich in Deutschland wäre? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht wie es wäre wenn ich einen Job hätte der mich Montag bis Samstag arbeiten lässt. Dann wäre das auf einmal sehr schwer all meinen leibgewonnenen Läden einen Besuch abzustatten. Und bei dem Budget müssen wir gar nicht anfangen. Ich verzichte auf einiges um mir Fair Fashion und Biogemüse aus der Region leisten zu können. Und ich weiß das viele es sich trotz Verzicht nicht leisten können. Das es eben oft auch eine Frage des Geldbeutels ist wo ich einkaufe. Es ist einfach so das viele Sachen in online Shops den Geldbeutel nicht mal im Ansatz so sehr belasten wie etwas vergleichbares offline.
    Danke für das angeschmissene Gedankenkarussell. Wir sollten uns alle öfter mal in unseren Konsumverhalten hinterfragen.

    1. Hach – da klingt ja echt spitze. Und ich kann dir nur zustimmen: Zu Verkäufern, die man von kleinauf kennt, entwickelt man ein ganz besonderes Verhältnis und das ist wundervoll. Aber sowas ähnliche hatte ich sogar schon mit Lidl-Verkäuferinnen, da ich dort nahezu täglich Bio-Joghurt oder Bio-Möhren und sonst nichts geholt habe 😉 Die kannten mich dann irgendwann einfach.

      Dass du allerdings bei Fair Fashion an die Grenzen stößt und im Internet kaufen musst, kann ich mir gut vorstellen. In meiner Heimatstadt und der Stadt in der meine Mama wohnt, gibt es solche Läden nämlich nicht und auch in Wolfsburg und Stuttgart ist mir bei meinen Urlauben nichts begegnet – aber vielleicht war ich auch nur nicht gut genug beim Suchen…
      Meist sind ja schon Second Hand Shops schwer zu finden… die suche ich nämlich immer.

      Deine Bedenken mit dem Job 6 Tage pro Woche kann ich gut nachvollziehen. Ich merke schon deutlich, dass ich das Einkaufen an stressigen Schultagen hasse und vermeide…

      Was du da zum Geld sagst, kann ich in Ansätzen auch unterstützen… also manche Menschen haben wirklich nicht die finanziellen Mittel, um gutes Essen und gute Kleidung etc zu kaufen… aber vor allem die Mittelschicht und gut verdienende Leute verschwenden ja leider die wenigsten Gedanken an an dieses Thema – obwohl sie mehr als genug Geld haben.

      Liebe Grüße

  9. Ich mache es immer sehr davon abhängig, was ich suche. Oft möchte ich Dinge haben, die es hier nicht gibt. Insbesondere, wenn es um vegane Supplemente oder Sportnahrung geht, bestelle ich diese. Auch wenn ich mal irgendetwas benötige, von dem ich absolut keine Ahnung habe ob und wo ich das in der Stadt finden könnte, bestelle ich leider viel zu oft bei Amazon. Die Zeit spielt dabei auch oft einen entscheidenden Faktor.
    Eigentlich schade, denn ich liebe es, in die Stadt zu gehen, durch Geschäfte zu laufen und auch mal Dinge zu entdecken, die ich eigentlich nicht gesucht habe (nicht zu Gunsten meines Kontos :P).
    Wenn ich Dinge benötige, von denen ich weiß, wo ich die finden kann, hole ich sie aber oft in der Stadt. Bücher zum Beispiel hole ich im Buchhandel und wenn sie nicht da sind, bestellt man sie darüber. Geht immer noch günstiger und schneller, als wenn man sie sonst wo bestellt 🙂 Am Folgetag sind sie ja meist da!

    1. Manche Dinge sind echt in Läden schwer zu bekommen, da hast du recht. Vor allem in kleiner Städten wie hier in meiner Gegend hat man da kaum Chancen. Da kann ich gut verstehen, das du da oft auf das Internet ausweichst.
      Wobei ich da keinen Unterschied zwischen Amazon und anderen Shops mache… irgendwie sehe ich keinen Grund dazu, Amazon boykottieren zu wollen. Und praktisch ist es auch, weil ich nur einen Account für so gut wie alles brauche.
      Dass du aber viel in der Stadt holst, wenn du weiß, wo es das gibt, ist echt vorbildlich! Das mache ich meistens auch – und manchmal suche ich sogar eine Weile, bevor ich auf das Internet ausweiche. Und mit den Büchern ist das bei mir so, das ich die über Internet/Telefon in meine Buchhandlung bestelle und dann dort abhole. Das ist echt schöner als ein Postversand 🙂

      Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.