Zeitungsartikel über Scheunenkonzert

Monatsrückblick Juli und August

Hallo ihr Lieben,

Seit dem letzten Monatsrückblick sind eigentlich erst 62 Tage vergangen, doch trotzdem ist so viel passiert, dass es auch für ein halbes Jahr gereicht hätte. Daher sparen wir uns die lange Einleitung mal lieber und fangen direkt an:

Viehmarkt Arolsen bei RegenViehmarkt in Arolsen: Auch bei Regen einen Besuch wert

Veranstaltungen habe ich für meine Verhältnisse nicht gerade wenige besucht. Gleich zu Beginn des Julis war in Korbach Altstadt Kulturfest. Somit suchte ich mir eine nette Begleitung, die den Namen Malte trägt, und genoss einen schönen Abend.
Drei Wochen später stand dann der Viehmarkt in Bad Wildungen auf dem Programm. Eigentlich war er auch nichts Besonderes. Ich war nur verwundert, wozu man drei Staubsauger-Verkäufer auf einem Viehmarkt braucht, wenn sie genau das gleiche Sortiment anbieten. Zudem würde ich nie auf die Idee kommen, ein solches Gerät dort zu kaufen.
Auch in Arolsen war Viehmarkt. Da dieser für mich praktisch als Pflichtveranstaltung gilt, fuhr ich dort also am ersten Augustwochenende hin. Zur Tierschau schaffte ich es zwar nicht, aber dafür gab es mal wieder ziemlich gute Begleitung von der eben schon erwähnten Person und neue schicke Gardinen mit Kuhmotiv wurden auch gekauft.

Das Scheunen-Rock-Konzert in Strothe war übrigens mein absolutes Highlight. Ein Landwirt lädt nämlich schon seit einer Weile ein Mal jährlich ein paar Musiker zu sich ein, die dann ein paar Songs spielen. Dafür wird eine Scheune hergerichtet und für das nötige Drumherum gesorgt… und dieses Jahr gab es dann auch noch freien Eintritt.
Eigentlich wollte ich eh schon immer mal da hin und dieses Mal ließ ich mir das auch nicht entgehen. Die allerbeste Begleitung hatte ich auch, was man zum Beispiel daran merkte, dass wir das einzige Paar auf der Tanzfläche waren, ohne dass ich mir selten dämlich vor kam.
Es hat sich also sowas von gelohnt, in der folgenden halben Woche mit enormer Müdigkeit zu kämpfen (Als Frühaufsteher macht so ein Abend wirklich dem Biorhythmus zu schaffen…). Jetzt hoffe ich nur, dass sich der Landwirt über meinen Dankesbrief und die kleine Spende freut.

Zeitungsartikel über Scheunenkonzert

Gearbeitet habe ich übrigens bis Mitte Juli noch ab und zu auf dem Erdbeerfeld, sodass mein Konto ein wenig gefüttert wurde. Danach war die Saison zu Ende und das Feld wurde totgespritzt. Da wundert mich dann doch echt, dass manche Leute glaubten, nun gäbe es die Beeren umsonst, und freudig pflückten. Dabei sollte man nie auf Flächen, die einem nicht gehören, Lebensmittel klauen, da man halt nie wissen kann, was da an Behandlung mit gesundheitlich bedenklichen Stoffen stattgefunden hat. Mal davon abgesehen, dass das doch Diebstahl ist und sich somit eh nicht gehört, oder?

Für meinen Shopping-Trip zu Ikea war das Geld vom Ferienjob auch bitter nötig. Die zukünftige Wohnung wollte schließlich ausgestattet werden. Einen Gutschein hatte ich auch noch und so konnte ich doch gleich das Fahren im Stau üben und zum ersten mal mein Auto mit Benzin füttern. Hach, das war schon ein netter Tag und etwas richtig besonders, denn wir waren bisher noch nie so richtig bei Ikea shoppen.

Urlaub machte ich mit dem Fahrrad. Gemeinsam mit meiner Schwester startete ich auf die viertägige Tour nach Wolfsburg. Am fünften Tag ging es dann mit der Bahn zurück, was jedoch so gar nicht nach Plan lief. Geduldet euch hier einfach noch eine Weile, dann sind auch die restlichen Berichte von der Fahrradtour und der Post über den Albtraum mit der Deutschen Bahn online 😉

Nordsee hieß mein zweites Urlaubsziel im Juli. Ich packte also meine Geschwister in mein Auto und fuhr mit ihnen zu meinem Vater, da der schon mal recht weit nördlich an der Elbe wohnt. Von dort aus ging es dann am nächsten Morgen nach Otterndorf an den Wattstrand und anschließend für eine Nacht zu meinen Großeltern. Doch die Zeit drängte und wir mussten uns nach dem Frühstück auch direkt wieder durch Staus nach Hause begeben. Ein ausführlicher Blogpost samt Fotos ist auch schon in Arbeit, aber das wird wohl noch etwas dauern – ich will im Moment einfach über viel zu viel schreiben 😉

Urlaubsfoto mit Wattresten an den Füßen

Die zukünftige Wohnung, die ich oben erwähnte, bezog ich dann in den letzten Julitagen. Also all mein wichtiger Krempel und die ganzen gesammelten Küchengeräte ins Auto packen und dann ordentlich – zumindest mehr oder weniger – einräumen.
Und Mensch, wer hätte gedacht, dass 25m² so riesig sein können? Da meine gesammelten Küchengeräte und -utensilien jetzt alle an ihrem Platz sind, bieten die zwei Regale in meinem Schlaf-/Wohnzimmer auch wieder mehr Platz für schöne Dinge. Außerdem brauche ich ja auch keinen Fernseher und kein Sofa, sodass ich mir den Luxus erlauben kann, zwei große Tische sowie ein Ergometer zu besitzen.

neue Kuhgardine

Duale Studentin bin ich seit dem ersten August übrigens auch. An diesem Montag begann nämlich meine Zeit, in der ich mein Unternehmen in einer Praxisphase kennen lerne.
Ihr glaubt gar nicht, wie spannend meine ersten Wochen sind! Ich darf nämlich in jede Abteilung mal rein schauen…
Ich war also bereits in der Schweißerei und habe dort erste eigene Versuche mit dem Schweißgerät unternommen. Die Qualitätssicherung zeigte mir dann, für wir viele unterschiedliche Dinge sie zuständig ist… und zeigte mir an meiner Schweißnaht beispielsweise wie man prüft, ob diese gut ist.
Die Leute in der Schlosserei und dem Werkzeugbau waren auch sehr freundlich und versuchten, mich möglichst gut in ihre Arbeit einzubinden – ich durfte also den Fräsroboter benutzen und mit coolen Sägen sowie Bohrmaschinen hantieren. Ein kleiner Metallwürfel ist hier als Andenken auch entstanden.
Ein bisschen was über das Färben der fertigen Teile durfte ich auch erfahren, genauso wie man mir den Versand erklärte und mich in die Planung der Fertigung inklusive Materialeinkauf einweihte. Mit dem Programm der Konstrukteure habe ich ebenfalls ein wenig rum gespielt…
Löcher senken, Teile zuschneiden, Konturen ausstanzen, Winkel biegen, Artikelnummer einstanzen: All das stand bei der mechanischen Bearbeitung auf dem Programm; natürlich nicht von Hand, sondern an idiotensicheren Maschinen.

So ein Unternehmen ist echt ganz schön vielfältig.
Insgesamt war ich übrigens total überrascht, wie freundlich doch alle zu mir waren. Ich glaube, bessere Arbeitskollegen kann man gar nicht haben.

FirmenbuchDas Buch über die Geschichte des Unternehmens – besser, ich lese mir damit mal etwas Hintergrundwissen an, oder?

Haushalt schmeißen zählt nun Dank der eigenen Wohnung wohl auch zu meinen Freizeitbeschäftigungen… aber so schlimm ist es gar nicht. Regelmäßig muss ich spülen, da ich nicht unendlich viel Geschirr habe, dass ich dreckig machen kann. Wäsche wusch ich auch zum ersten Mal und ohne große Katastrophe (und zum zweiten und dritten und vierten Mal… ohne Schockerlebnisse wie Verfärbungen und eingelaufene Lieblingsstücke!). Kochen tue ich ja sowieso gern… also wirklich alles halb so wild. Da bin ich nur froh, dass meine Mutter mich so erzogen hat, dass ich recht gut allein klar komme.

Die Wochenenden verbringe ich übrigens zumindest teilweise dann doch noch bei meiner Familie. So kann ich meine Freunde sehen, frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten mitnehmen und ein paar Eier von unseren Hühnern abholen 🙂

Freunde kann ich dann auch treffen, wenn ich gerade in Korbach bin. So kam es also, dass ich spontan in einem Eiscafé landete und auf dem Rückweg sogar meinen drei Lieblingsfreundinnen begegnete. Da freut man sich doch ohne Ende, vor allem, weil ich Lea ja schon ein ganzes Jahr nicht gesehen hatte. Diese lange Zeit rechtfertigt dann meiner Meinung nach schon mal Kreischanfälle, wenn man sie erblickt, oder?

Updates zur Haustierfront wird es nun aber seltener geben, denke ich. In meiner Wohnung lebt ja kein Tier und mit denen meiner Mutter habe ich doch herzlich wenig zu tun. Ob da nun zwei oder fünf Kaninchen im Stall sind, spielt für mich also keine Rolle.
Diesen Monat verrate ich euch aber trotzdem noch, dass meine Mutter ganz viel am Stall samt Außengehege für die Kaninchen gebastelt hat. Das Ergebnis? Viel Platz und die Tierchen entscheiden selbst, ob sie draußen oder drinnen sein möchten. Ich würde es als das Paradies bezeichnen und außerdem gibt es in diesem wundervollen Stall auch ein ganz besonderes Tier: Joy. Sie ist das Kaninchen meiner Schwester und wird von dieser über alles geliebt. Kein Wunder, dass sie so schnell handzahm geworden ist, bei der Zeit, die Kim mit ihr verbringt.

Täglicher Begleiter: FahrradDas Fahrrad und der Rucksack sind fast täglich mit mir unterwegs – einkaufen, fotografieren und einfach zum Spaß.

Das war es nun doch mit dem Rückblick. Reicht ja auch 😉
Auf die kommenden Wochen bin ich aber auch gespannt, denn da muss ich zum ersten Mal in der Hochschule antanzen…

Linktipps

Natürlich habe ich trotz der ganzen Veränderungen in meinem Leben es nicht lassen können, regelmäßig auch im August im Internet zu stöbern. Dabei bin ich – wie sollte es anders sein – wieder auf einige richtig gute Artikel gestoßen, zum Beispiel:

  • Fangen wir mal mit Sport an – das passt ja zu Olympia, was einige Menschen diesen Monat fasziniert hat. Über das Thema Doping informiert uns Kathi ziemlich ausführlich. Missi dagegen richtet sich eher an alle, die vom Halbmarathon träumen und stellt ihren Laufplan vor. Solche Laufziele sind aber sicher nur was für Leute, die Spaß am Laufen haben. Daher passt es nicht gerade schlecht, dass Feli uns verrät, was man tun kann, um auch zu dieser Gruppe von Läufern zu zählen: Mehr Spaß beim Laufen.
  • Nachhaltig zu leben war Thema bei Anita, denn sie erzählte, was sie gegen Lebensmittelverschwendung tut. Auch bei Shia ging es um ein ähnliches Thema, denn hier wurde mal Sonnencreme unter die Lupe genommen – Verpackung und Inhalt.
  • Auch zu Feuerwerken kann man ja unterschiedliche Meinungen haben, Kathi schreibt eine informative Pro- und Contra-Liste zu den bunten Dingern.
  • Ein Beitrag, der zum Nachdenken anregt, kommt von Leanna: In welcher Welt willst du leben?
  • Reisezeit ist ja im Moment auch irgendwie. Mir hat da vor allem Franzis Cuxhaven-3-Tages-Guide gefallen. Norwegen wurde uns außerdem in Stichworten von Mai vorgestellt – ein echt erfrischender Urlaubsbericht!
    Aber da man von Urlauben gern mal ein kleines Souvenir mitbringt, finde ich auch Kathis Artikel zu eben diesem Thema genial, da sie darauf eingeht, was man aus der Natur mitnehmen darf und was eher nicht.
  • Fotografie-Tipps, damit die Seifenblasenfotos gelingen, kommen von Marie. Die hätte ich vor ein paar Jahren schon gebraucht!
  • Und bleiben wir doch gleich bei der Fotografie. Lisa hat ein richtig geniales Motiv gefunden: ein verlassenes Schwimmbad. Und Anne hat über ihr Verständnis von Fotobearbeitung gesprochen (Blog ist inzwischen leider offline.) – mein Lieblingsbeitrag zur Blogparade “Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?”, an der ich selbst auch teilgenommen habe.
  • Über das Bloggen habe ich mal wieder einen Haufen Artikel gefunden. Der Mehrwert wurde von Kat kritisch gesehen. Anna machte sich über den “perfekten” Blogger auf eine humorvolle Art lustig und griff dabei tief in die Klischee-Kiste. Carolin dagegen wollte uns lieber helfen, unseren Blog zu verbessern und gab daher ein paar Tipps, was man an nur einem Nachmittag verbessern könnte. Und wenn mir schon mal bei der Optimierung sind: Bei WordPress-Blogs kann man mit Caching laut dem Blogprojekt-Blog Geschwindigkeit beim Laden gewinnen. Auch meine Lieblingsbloggerin Nicole schrieb ihre Gedanken zum Bloggen nieder, während sie Outfits präsentierte: Das Sommerloch und was man dagegen tun kann sowie Gedanken dazu, ob die Bloggerwelt früher besser war, konnten mich echt begeistern!
  • Gutes Streiten will uns Jasmin beibringen – na, das sollten wir uns wohl alle zu Herzen nehmen.
  • Youtube stand bei Lisa im Rampenlicht. Allerdings empfahl sie weder Vlogger, Dokumentationen noch Lets-Plays oder Fitness-Youtuber, sondern schenkte einigen wundervollen Kurzfilmen etwas Aufmerksamkeit.
  • Freundschaften sind ein wichtiger Bereich im Leben, also kein Wunder, dass Vita da mal ein paar Worte drüber verloren hat.
  • Studienanfänger bekommen abschließend von Vita Tipps an die Hand, damit im neuen Lebensabschnitt auch alles gut geht.

Und welche schönen Artikel sind euch noch so aufgefallen, die mir scheinbar entgangen sind? Waren eure vergangenen beiden Monate ähnlich ereignisreich wie meine?

vor 3 Jahren

13 Kommentare

  1. Liebe Tabby,
    da hast du ja ordentlich was erlebt, ich finde es echt bewundernswert, wie du das alles in so kurzer Zeit erledigt hast!
    Deine Gardine finde ich wirklich niedlich, wohnst du eigentlich alleine? Und deine Erfahrungen mit der Bahn würden mich mal interessieren, ich hatte letztens schon wieder eine Verspätung und warte noch auf mein Fahrgastrechte-Geld 😀
    Liebe Grüße,
    Sophie
    http://www.sophiessofa.blogspot.de

    1. Hallo Sophie!
      Ja ich wohne alleine – so mehr oder weniger. Also ich habe eine Einzimmer-Wohnung in einem Haus gemietet, dass eigentlich noch eine weitere Wohnung und zwei Einzelne Zimmer enthält, die für Feriengäste gedacht sind. Momentan leben hier unter dem gleichen Dach also noch vier Männer, die kaum Deutsch sprechen und mir leider recht unsympathisch sind 🙁 Aber in meiner kleinen Wohnung springt niemand rum – die gehört ganz mir und zaubert mir mit den Gardinen ständig erneut ein Lächeln ins Gesicht.

      Verspätungen sind ja echt ärgerlich. Also wir sind gar nicht mehr am Zielbahnhof angekommen und mussten uns retten lassen… und der Service hat sich auch erst letzte Woche mit weiteren Nachfragen, die sie eigentlich durch die bereits eingesendeten Tickets hätten beantworten können müssen, gemeldet. Ich bin gespannt, ob ich da überhaupt noch Geld bekomme in diesem Leben. Dir wünsche ich viel Erfolg, dass die Reklamation schneller und reibungsloser abläuft!

      Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.