Lieblingskinderbücher: The Rainbow Fish und Like a Hundred Drums

Kampf der Buchgenres: Kinderbücher

Hallo ihr Lieben,

Findet ihr nicht auch, dass Jana und Nicole sich für diesen Monat ein richtig niedliches Genre haben einfallen lassen, dass bei ihrem “Kampf der Buchgenres” im Rampenlicht stehen darf? Also ich finde, Kinderbücher sind spitze!

Kampf der Buchgenres

Was ist für mich überhaupt ein Kinderbuch?

Nur, damit wir uns nicht missverstehen, möchte ich euch kurz erklären, was meiner Meinung nach ein Kinderbuch ist und was nicht.
Ein Kinderbuch braucht einfach Bilder, finde ich. Und man kann es gut an einem Abend vorlesen, da die Geschichte abgeschlossen ist, nachdem maximal zwanzig Minuten Vorlesezeit verstrichen sind.

Diese Definition von Kinderbuch habe ich wohl daher, dass meine Mama uns früher jeden Abend etwas vorgelesen hat. Wir wollten da natürlich die Bilder anschauen und wäre das Buch nicht nach der oben genannten Zeit zu Ende gewesen, hätten wir wohl jeden Abend unerbittlich versucht, Mama zum Weiterlesen zu überreden. (Also, der zweite Punkt ist nur wichtig, um die Nerven der Lesenden zu schonen ?).

Lese ich heute noch Kinderbücher?

Ganz ehrlich: nein. Und ich finde das auch gar nicht schlimm. Heutzutage brauche ich halt keine Bilder mehr zu den Texten und lese lieber etwas, bei dem man mehr Zeit hat, in die Geschichte hineinzufinden und die Protagonisten kennen zu lernen. Aber ich glaube, es gibt sowieso kaum andere Leute als Eltern und Kindern, die dieses Genre lesen, oder?

Lieblingskinderbücher: The Rainbow Fish und Like a Hundred Drums

An welche Kinderbücher kann ich mich erinnern?

Also eins meiner liebsten Bücher war immer “Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab?”. Die Geschichte mit den beiden Hasen ist einfach nur knuffig und außerdem passt das Verhalten der beiden nur zu gut zum Kind sein. Denn welches Kind streitet denn nicht mit seinen Geschwistern, wer die Mama nun mehr mag? Also wir haben das immer mal getan.

“Peterson und Findus” kennt ihr sicher auch alle. Davon hatten wir gleich mehrere Bände, sodass es nie langweilig wurde, die Geschichten zum wer weiß wie vielen Mal zu hören.

Außerdem war da noch “Das Schlaraffenland”. In Reimform geschrieben. Das Buch hatte meine Oma noch aus Zeiten, in denen mein Vater und sein Bruder klein waren. Jedes Mal, wenn meine Schwester und ich früher Urlaub für ein paar Tage bei Oma und Opa gemacht haben, dann wollten wir unbedingt, dass Oma jeden Abend dieses Buch vorliest. Nach einigen Besuchen hat sie uns mal gefragt, ob das nicht langsam langweilig würde und wir die Geschichte nicht auswendig mitsprechen könnten. Nein, Kakaobrunnen und Schule mit mehr Pause als Unterricht – Das kann nicht langweilig werden! Und nein, auswendig können wir es auch noch nicht… Und selbst wenn: Vorgelesen bekommen ist doch so schön.

Lieblingskinderbücher: The Rainbow Fish und Like a Hundred Drums

Kinderbücher, die ich auch heute noch im Regal stehen habe…

… Gibt es tatsächlich. Anschauen tue ich sie zwar nur äußerst selten, aber weggeben könnte ich sie nicht ohne Weiteres, weil damit Erinnerungen verbunden sind.

Die beiden Bücher, von denen ich hier rede, hat mir nämlich einer meiner Onkel von einer Dienstreise mitgebracht. An einem Nachmittag, an dem wir mit der ganzen Familie bei meiner Oma Kaffee getrunken haben und Torte aßen, bekam ich dann diese Kinderbücher von ihm geschenkt. Beide waren auf englisch verfasst und meine Englischkenntnisse damals noch recht bescheiden, da ich erst in der vierten Klasse war. Somit lasen wir an diesem Nachmittag das erste Buch noch gemeinsam und übersetzten. Genau daran denke ich also, wenn ich “Like a hundred drums” und “The rainbow fish” in meinem Regal stehen sehe.

“Weißt du eigentlich wie lieb ich dich?” hab würde ich übrigens auch aufheben, wenn das Buch nicht vor Jahren schon verschollen wäre. Die Geschichte ist einfach zu niedlich, als das man sie nicht im Regal stehen haben wollen würde, oder?

Fazit

Ihr seht, Kinderbücher mag ich zwar gerne, aber ich lese sie nicht. Irgendwie fühle ich mich von Jugendbüchern und Werken für Erwachsene doch besser unterhalten.
Wegen der Erinnerungen, die ich mit einigen Büchern verknüpfe, freue ich mich aber auch heute noch, diese Bilderbücher in meinem Regal stehen zu haben.

Habt ihr auch noch Kinderbücher zwischen euren anderen Büchern stehen?


Dieser Post ist ein Beitrag zur Blogparade “Kampf der Buchgenres” von Jana und Nicole. Ein Jahr lang geben die beiden jeden Monat am 15. ein Genre vor, über das geschrieben werden darf. Im Januar folgt dann von beiden ein großes Fazit, in dem sie z.B. ein Resümee ziehen, welches Genre die größte Beliebtheit erfährt.
Falls ihr also auch noch schnell was über Kinderbücher schreiben mögt, geht das noch bis zum 14.11.2016. Danach sind dann erotische Romane an der Reihe, bevor die Blogparade im Dezember mit fremdsprachigen Büchern abschließt.
Meine bisherigen Beiträge gibt es übrigens hier.

vor 2 Jahren

22 Kommentare

  1. Oh, das Buch ist so süß “Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab” ich liebe es <3

    Durch meine Tochter habe ich viele neue Kinderbücher entdeckt, ganz tolle Autoren und musste feststellen, dass es auch ganz viele schlechte Kinderbücher gibt. Wobei ich da auch ein Pingel bin 😉

    Bücher aus meiner Kindheit sind eher Astrid Lindgren mit den Kindern aus Büllerbü und Pippi Langstrumpf. Zudem erinnere mich an Andersens Märchen, es ist halt schon was her 🙂

    Liebe Grüße, Bee

    1. Wie cool, dass du das Buch auch so sehr magst!! 🙂

      Wodurch zeichnet sich für dich denn ein schlechtes Kinderbuch aus? Über sowas habe ich nämlich nie nachgedacht – für mich gab es kein “gut” und “schlecht”. Hauptsache Bilder drin 😉
      Aber als Kind beurteilt man eben noch anders als als Mama, stimmt’s?

      Astrid Lindgren ist ja echt eine Berühmtheit – und ich habe das Gefühl, ich bin die einzige Person, die die Kinder aus Büllerbü und die meisten ihrer anderen Geschichten nicht mag.

      Liebe Grüße

      1. Bei bunten Bildern ist alles ok, aber wenn es die ersten Geschichten sind, da gibt es durchaus lieblose, auch langweilige Geschichten. Dazu kommt manchmal eine nicht kindgerechte Sprache, die Kinder können mit dem Erzählten dann nichts anfangen und verstehen die Geschichte einfach nicht. Ich hatte zum Schluß eine Handvoll Kinderautoren, die ich geliebt habe und auch bei meiner Tochter super ankamen.

      2. Dass die Sprache für Kinder manchmal zu schwer sein könnte, hatte ich noch gar nicht so im Blick. Und das obwohl ja sogar mir manchmal die Sprache in Büchern auch in meinem Alter noch eine Spur zu hoch ist… da muss ich nur die Lektüreliste in Deutsch in der Oberstufe denken 🙁
        Schön, dass du aber trotzdem für dich ein paar Lieblingsautoren gefunden hast – warum sollte es nicht auch Lieblingsautoren bei den Kinderbüchern geben, wo man sie doch bei späteren Büchern auch hat?

        Liebe Grüße

    1. Erzählt deine Mama nur von den Büchern, die sie da im Kindergarten kennen lernt, oder bringt sie dich auch mal dazu, die selbst in die Hand zu nehmen? 😉

      Von “Wer hat mir auf den Kopf gemacht” habe ich noch nie gehört – aber der Titel klingt echt, als könnte es eine witzige Geschichte sein. Worum geht es da?

      Liebe Grüße

  2. Ich liebe Kinderbücher, weil ich finde, dass das mit der wichtigste Start für Kinder ist. Die Welt der Bücher führt ein in die WElt der Kreativität und die Welt des Schreibens. In meiner Wohnung mit meinem Freund steht nur eines und zwar eine Kurzgeschichtensammlung von Folke Tegethoff, bei dem Haus meiner Elter gibt es noch viel mehr. Hab mich auch selbst an einem Kinderbuch versucht udn ich liebe die Geschichte.
    Alles Liebe
    lisa
    http://www.piratesandmermaids.at

    1. So habe ich Kinderbücher noch nie gesehen – aber du hast Recht: Sie sind die Hinführung zu all den anderen späteren Büchern und zeigen, dass mit Fantasie erst mal alles möglich ist.
      Eine Kurzgeschichtensammlung ist sicher schön als Kinderbuch. Soll ich dir mal was erzählen? Ich träume ja davon, selbst mal ein Buch zu veröffentlichen. Und da ich seit Jahren für meinen Opa Kurzgeschichten schreibe, will ich die darin irgendwann gesammelt veröffentlichen – als Kinderbuch. Hach, ich müsste mich echt mal daran machen, die alten Geschichtchen noch mal abzutippen und einen Verlag suchen…
      Kann man dein Kinderbuch irgendwo kaufen? Kindergeschichten sind ja meist doch viel liebenswerter als die für Erwachsene. Ich empfinde das zumindest so 🙂

      Liebe Grüße

      1. Nein das kann man nirgendst kaufen, hab das eher so für mich gemacht. Mir macht das Schreiben einfach Spaß und ich mag etwas in Geschichten zu verpacken ? und Kinderbücher haben für mich einen ganz besonderen Zauber irgendwie 🙂

      2. Hast du denn schon mal darüber nachgedacht, die Geschichte irgendwie zu veröffentlichen? Ich finde es nämlich meist schade, wenn meine Geschichten ungelesen bleiben würden und bin daher froh, dass mein Opa und meine Schwester sie ganz gern lesen 🙂

        Aber bei dem eigenen Zauber kann ich nur zustimmen. Ich finde, viele Kinderbücher haben doch etwas uneingeschränkt optimistisches oder auch leicht naives, was ich sehr gern mag 🙂

        Liebe Grüße

    1. Naja, so ist das eben mit Dingen, die speziell für ein bestimmtes Alter gedacht sind. Aus Kinderbüchern wächst man wie aus den Spielsachen raus, in die Verantwortung hinein und für Hobbys wie das Stricken oder Golfen müssen mache Leute auch erst ein gewisses Alter erreicht haben, bevor sie es mögen (während andere nie Gefallen daran finden).
      Aber so schlimm ist das ja auch nicht – es gibt ja auch für unser Alter noch tolle Bücher 🙂

      Liebe Grüße

  3. Ah super das du wieder mit dabei bist und euch das Genre so gefällt :). Bilder finde ich bei Kinderbüchern auch ganz wichtig, die gehören für mich per Definition ebenfalls dazu, denn die machen die Kleinen einfach neugierig. Das war bei mir auch nicht anders und ein Buch ohne Bilder habe ich gar nicht erst angeschaut.

    The Rainbow Fish kenne ich auch, da musste ich gerade erstmal Schmunzeln. Das Schlaraffenland habe ich ebenfalls gelesen. Schön, dass wir da also gemeinsamkeiten haben. Übrigens habe ich auch noch viele Kinderbücher zu Hause, die haben wir im Keller gelagert und aufgehoben, ein weil Märchen oder so Geschichten wie Heidi ja zeitlose Klassiker sind und die Bücher werden dann wieder hochgeholt, wenn die kleinere Verwandtschaft zu Besuch ist. Ich persönlich möchte meine Bücher auch aufheben bis ich selbst Kinder habe.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Das ist wirklich eine tolle Erinnerung :). Oh ja ich habe manche davon auch über 10 mal gesehen und kann einige Filme echt mitsprechen. Ich glaube Harry Potter toppt bei mir keiner, keine Filmreihe habe ich mir so oft angeschaut. Vor allem an verregneten Sonntagen, wo ich einfach im Bett bleiben wollte. Aber sie haben mich auch immer aufgemuntert, wenn es mir schlecht ging.

    Der Tanz ist natürlich auch etwas, das mir in Erinnerung geblieben ist. Und Dobbys Tod da habe ich auch geheult wie ein Schlosshund, aber das sind halt diese Momente die schonungslos gezeigt haben, was für Opfer der Krieg fordert.

    Du meinst Umbridge? Jap die mag ich auch nicht. Ansonsten ist es mir echt schwer gefallen Figuren zu nennen die ich nicht mag, weil selbst bei den Bösewichten habe ich es geliebt sie zu hassen und jede gute Geschichte braucht nun mal einen Gegenspieler. Aber Umbridge hatte nun gar keine Qualitäten die der Geschichte etwas wichtiges gegeben hätten bzw. die sie irgendwie interessant gemacht hätten. Sie war eigentlich nur grausam und nervig.

    Ich freue mich ja schon riesig auf die Realverfilmung von Das Schöne und das Biest, da spielt Emma ja die Belle und sieht so wunderschön aus.

    Jap ich bin sehr ehrgeizig, was ich persönlich aber auch als eine meiner Stärken sehe, denn dadurch habe ich einfach schon vieles erreicht, was ich mir zum Ziel gesetzt habe und auch was Noten anbelangt bin ich natürlich sehr ehrgeizig. Somit fand ich es schön, dass im Willkommenstext zum Haus Slytherin auch klar gemacht wurde, dass es da auch viele positive Eigenschaften gibt. Haha ja tollpatschig bin ich auch, deshalb würde ich wie gesagt bei mir eine Mischung aus Hermine und Ron sagen. Ich habe das eifrige, ehrgeizige und wissbegierige von Hermine und den tollpatschigen Humor von Ron.

    Ich habe das Problem öfter, dass ich finde das dann so der finale Kampf zu kurz gerät. Das liegt jetzt nicht daran, dass ich so auf Kampfszenen poche, sondern weil wir über sieben Bände ja vermittelt bekommen haben wie stark, unbesiegabr und furcht Einflößend Voldemord ist und aus dem Grund hatte ich da mehr erwartet. Was ich aber mochte war Nevilles Heldenhafter Moment im Finale als er ja die Schlange besiegt hat.

    1. Ich konnte einfach nicht anders, als dabei zu sein 😉
      Irgendwie schon interessant, dass Bilder anfangs so essentiell sind, aber dann irgendwann von jetzt auf gleich verschwinden, oder? Ich meine, die typischen Romane, Krimis, Jugendbücher,… haben ja alle so gut wie keine Bilder mehr, höchstens 1-3 Illustrationen auf 300 Seiten oder so. Dabei habe ich früher Weihnachten noch alle meine Bücher nach sowas durchgeblättert, um zu entscheiden, welches ich zuerst lesen will – denn je mehr Bildchen desto besser, dachte ich 😉

      Du kennst das Schlaraffenland? Das ist ja cool. Ich dachte, dass würde heutzutage kaum noch wer kennen, weil es eben schon so alt ist… und in den Läden ist es mir eigentlich auch noch nie begegnet 🙁
      Dass du deine Bücher aufhebst, finde ich sehr schön. Gerade, wenn man auch noch jüngere Verwandte hat, ist es ja nicht schlecht, wenn man denen Vorlesen kann. Und später den eigenen Kindern die alten Lieblingsgeschichten vorzulesen – davon träumt doch jedes Elternteil, oder bilde ich mir das ein?
      Von daher bin ich echt traurig darüber, dass unsere Kinderbücher (die deutschen) alle verschwunden sind, da sie nach uns dreien eh alle auseinander gefallen sind, weil wir nicht gut damit umgegangen sind.

      Ja, genau Umbridge meinte ich. Die kann ich so wenig ausstehen, dass ich es nicht für nötig befinde, ihren Namen präsent zu haben. Meine Familie und ich reden da immer nur von der pinken Tussi – wir wissen ja alle, dass damit die Schreckschraube vom Ministerium gemmeint ist. Denn ganz ehrlich: Die Tante ist doch wohl das letzte!
      Die Bösewichte mag ich eben nicht so, weil sie ja meine Lieblingsfiguren ärgern 😉 Und bei so solchen Leuten wie Snape gerate ich da echt in einen Zwiespalt, ob ich ihn mögen soll, oder nicht. Denn anfangs in den ersten Filmen war er ja nur gemein zu Harry… aber als ich am Ende erfuhr, dass er Harrys Mutter liebte, tat er mir sogar leid. Und als dann noch dazu kam, dass er Dumbledoore so treu war,… tja, da fing ich fast an, ihn zu mögen 😉

      Ehrgeiz würde ich auch immer als Stärke sehen! Denn damit erreicht man doch viel mehr als mit Faulheit und der “Ach, das fällt sicher vom Himmel”-Einstellung.
      Also meinen Schulnoten hat mein Ehrgeiz auch gut getan und deswegen habe ich jetzt auch den Studienplatz, den ich haben wollte. Aber auf der anderen Seite ist es auch so, dass ich mir manchmal zu viel Stress mache und mich mit Sachen quäle, die ich lockerer sehen sollte… also z.B. mache ich im total abgenervten, müden Zustand noch Hausaufgaben, weil ich gar nicht daran denke, dass man die auch ein einziges Mal ausfallen lassen kann (selbst wenn die eh nur 5/25 der Klasse machen). Da kam letztes Jahr öfters meine Mama und wollte mich ausbremsen, damit ich nicht vom Stress krank werde… aber ich ließ mich nicht bremsen und fühlte ich lieber halb tot…
      Aber solange eben auch Humor dazu kommt, klingt das doch alles spitze! Nichts geht über humorvolle Menschen!

      Oh, Nevilles Sieg über die Schlange hatte ich ganz vergessen! Dabei hat es mich echt für ihn gefreut, dass er endlich al so einen richtigen Erfolg hatte 🙂

      Liebe Grüße

      1. Also bei mir war das dann so, dass ich irgendwann sehr stolz war selbst lesen zu können und je besser ich das dann beherrschte umso weniger Bildchen gab es dann im Buch selbst. Aber natürlich ändern sich mit dem Alter ja dann auch die Interesen und irgendwann decken Kinderbücher ja auch nicht mehr die Dinge ab, die einen dann bewegen. Dann geht man wohl automatisch zu Jugendbücher über, wo einen dann der Klappentext mehr anspricht und man merkt, hey das gleiche mache ich gerade auch durch. In der Jugend waren deshalb bei mir all die Jugendliebesromane sehr angesagt, die sich um die erste Liebe und Freundschaft gedreht haben.

        Also ich kenne das wie gesagt in der Tat noch, bei uns war das auch noch eine sehr bekannte Geschichte. Wie das heute ist, kann ich gar nicht sagen, weil die jüngere Verwandtschaft erst jetzt so langsam in ein Alter kommt, wo man dann anfängt ihnen die Märchen und etwas längere Geschichten vorzulesen.

        Die Punkte Tussi ist aber auch ne gute Beschreibung. Hast ja gemerkt, ich wusste auch gleich wer gemeint ist ;). Also ich bin ja jemand, der es liebt Bösewichte zu hassen, aber sie brauchen halt auch eine interessante Vorgeschichte und müssen irgendwie auch ebenbürtige Gegner sein, denn dann sind sie nun mal essentiell um die Geschichte spannend zu machen. Harry Potter ohne Voldemord, wäre nun mal kein Harry Potter. Und ohne Bellatrix verrücktes Lachen würde wohl auch was fehlen. Also Snape mochte ich bis zum letzten Band eigentlich nicht, aber danach hat sich meine Einstellung geändert. Eigentlich ist er ein sehr tragischer Charakter, der Harry ja auch die ganze Zeit im Verbrogenen geholfen und in beschützt hat. Aber er hat halt neben Lily auch James in ihn gesehen und wurde da immer wieder an all die Graueltaten erinnert, die dieser im angetan hat. Harrys Dad war ja jetzt auch nicht gerade nett zu Snape. Aber es war schon eine sehr emotionale Szene als wir erfahren haben, das er Lily noch heute liebt.

        Das kenne ich, genau das ist bei mir dann auch das Problem. Ich mache mir zu sehr Stress und grüble auch zu sehr über Dinge nach. Kann das also gut nachvollziehen.

        Danke auch für dein liebes Kommentar.
        Dankeschön, das freut mich zu hören :). Hach ich beneide dich, ich hätte auch gerne ein Kino im Ort und wäre da auch schon mit einem ganz kleinen zufrieden, das jedes Wochenende andere Filme zeigt. Dann würde ich ab und an sogar mal alleine rein gehen und mir Filme anschauen, die meine Freunde überhaupt nicht reizen.

        Kenne ich aber, manche Filme gefallen einem zwar, aber irgendwie recht es dann doch aus, wenn man sie einfach so irgendwann mal sieht. Geht mir bei manchen Filmen auhc so, einfach weil Kino ja nicht unbedingt günstig ist. Ja das ist sie leider, einfach weil manche sich dann da leider von Vorurteilen leiten lassen oder auch gar keine Lust haben sich mit einer anderen Person auseinander zu setzten.

        Willkommen bei den Hartmanns würde ich auch gerne sehen, schon alleine um mitreden zu können. Im Moment wird ja über den Film und die behandelten Thematiken heiß diskutiert und irgendwie würde man sich dann auch gerne dazu äußern. Finde es aber toll, dass sich ein Produzenz auch mal an ein solches Thema heran gewagt hat. Genau das ist ja das was ich im Text auch meinte, ich kann nicht verstehen, wieso man über die Frage diskutiert ob man ein solches Thema auf diese Art und Weise ansprechen darf? Warum nicht, denn immerhin sprechen Komödien die Masse an und diejenigen die sich den Film anschauen, werden sich dann auch Gedanken um die Thematik machen und genau das sollten Filme doch auch tun? Dinge ansprechen, uns den Spiegel vor Augen halten und auf Vorurteile eingehen.

        Also bei Phantastische Tierwesen ist es so, dass der Hype bei mir nicht ganz so groß wie bei Harry Potter ist und ich auch nicht glaube, dass die Reihe nun genauso gut wie Harry Potter wird, aber als Fan möchte ich mir den einfach nicht entgehen lassen. Ich denke etwas Potter Feeling wird schon aufkommen, aber an die richtige Reihe wird das Spin Off bestimmt nur schwer heran kommen, zumindest für mich. Ich habe da ehrlich gesagt auch das Buch dazu noch gar nicht gelesen gehabt.

        Gerade in der heutigen Zeit, wo Mobbing ja wieder so groß ist und man sich dann gerne über Menschen lustig macht, ohne Menschen wirklich zu kennen bzw. zu wissen, was in ihrem Leben so los ist, finde ich die Botschaft umso wichtiger.

      2. Stolz, lesen zu können, war ich irgendwie nie. Bei mir stand einfach die Faulheit im Vordergrund, sodass ich immer froh war, wenn Mama mir vorgelesen hat. Und weil ich ja vier jüngere Geschwister habe, bin ich auch in der Grundschule noch in den Genuss davon gekommen 😉 Wobei, ich erinnere mich: Weil ich das Lesen auch für die Schule üben sollte, kam irgendwann die Regel, dass ich nur noch dann etwas aus meinem Buch vorgelesen bekam, wenn ich selbst auch eine Seite las – also immer abwechselnd Mama und ich 😉 Das war für meine Geschwister sicher sehr blöd, weil es sicher schwer war, meinem Gestammel zu folgen…
        Ich schätze, so in dritten oder vierten Klasse hatte ich dann langsam doch Spaß am Lesen und da kamen bei mir dann immer Pferdegeschichten mit ins Bett 🙂 Bille und Zottel war meine Lieblingsreihe und die hatte meine Mutter damals in ihrer Kindheit schon verschlungen. Aber natürlich bin auch ich davon irgendwann abgekommen und habe mich den Liebesromanen gewidmet – und diese Vorliebe ist bis jetzt noch nicht so ganz verschwunden.

        Was Bösewichte angeht, kann ich dir nur zustimmen: Die brauchen einfach eine Vorgeschichte und müssen ganz schön was auf dem Kasten haben – man will ja schließlich jedes Mal wieder fürchten müssen, dass der Held stirbt, auch wenn man weiß, dass das Böse eh nicht siegt 😉

        Ja, Snape… irgendwie wird man da als Leser echt lange hinters Licht geführt, weil man nur seinen unfreundlichen Umgang mit Harry und die Bevorzugung von Malfoy mitbekommt. Aber wie gesagt, am Ende tat er mir doch sehr leid, und ich finde es nachvollziehbar, wie er mit Harry umgegangen ist – auch er als erwachsener Mensch meiner Meinung nach dazu in der Lage sein sollte, Kinder nicht für ihre Eltern verantwortlich zu machen.
        Aber naja, mögen tue ich ihn eben doch nicht – die vorherigen Bände haben dieses negative Bild von ihm zu tief eingebrannt…

        Das Problem mit den eigenen Ansprüchen und dem vielen Grübeln scheinen echt viele Leute zu haben. Wobei ich auch ein wenig das Gefühl habe, dass von denen, die sich selbst keinen Druck machen und immer alles locker sehen, sehr viele scheitern, weil sie die Anforderungen dann nicht erfüllen (Ich denke da gerade an die Leute, die im Abitur bei uns durchgefallen sind… oder auch mich, als ich damals Latein so schleifen ließ, dass ich es am Ende abwählen musste, um meinen Schnitt zu retten, denn meine Wissenslücken in Latein waren so gigantisch, dass ich die nicht mehr schließen konnte und immer um die 4 in der Klausur kämpfen musste.).

        Jedes Wochenende andere Filme – naja, dass bietet das Ding hier nicht. Meist dauert es Wochen, bis die Filme dann endlich auch hier gezeigt werden… und dann sind es hauptsächlich eher die weniger interessanten, habe ich das Gefühl. Ich laufe ja jetzt ab und zu an der Wand mit den Werbeplakaten vorbei. Da habe ich noch nie was gesehen, was du vorgestellt hast und was mir auch zusagt. Nur die Action-Filme habe ich entdecken können.
        Aber beim letzten Punkt gebe ich dir recht: Wenn das Kino vor Ort ist, kann man auch mal allein rein gehen. Nur mit einer Anfahrt vorher ist es halt schöner, Freunde dabei zu haben gegen die Langeweile. Aber während des Filmes sollte man im Kino ja sowieso die Klappe halten, also geht das auch allein 😉

        An Harry Potter wird so schnell gar nichts ran kommen. Dafür haben die Bücher und Filme einfach zu viele Menschen mitgerissen und eine Generation beim Aufwachsen begleitet. Aber wenn so viele meinen, es könnte ähnlich gut werden, kann ich schon verstehen, dass du da mitreden können willst 😉

        Liebe Grüße

  4. Ohhh sehr schöner Beitrag zu unserer Blogparade 🙂
    Der Regenbogenfisch hatte meine Freudin als Buch und fand das immer so cool 😀

    Das kenne ich auch 😀 Vor allem bei Nicole ist mir das schon paar Mal passiert, dass ich auf das X gekommen bin anstatt auf den anderen Tab zu klicken 😀 Das ist so ärgerlich und man hat auch nicht immer Lust das gleich nochmal zu tippen!
    Aber genau, besser irgendwann als gar nicht 😛

    Achsooo okay, ich dachte dein Stiefvater hat eine Wurstbude oder so 🙂 Unser Metzger bietet auch warmes Essen an in unserem Kaff und das kommt v.a. bei den Rentnern sehr gut an 🙂

    Sehr gut, das macht mir jetzt Mut mit dem englischen Buch 🙂

    Gerade das Thema mit der Mangelernähung ist doch gerade too aktuell. Da gibt es glaube ich in England eine, die so extrem dünn ist und die Jugendlichen ein Beispiel an ihr nehmen, was einfach gar nicht geht. Inspirationen, Motivationen etc sind ja nicht schlecht, aber man muss damit umgehen können.

    Ich muss gestehen, dass ich früher auch nie Kinder haben wollte. Konnte mir das niemals vorstellen und hatte da auch etwas Angst, weil mein Freund sehr kinderlieb ist. Aber mit der Zeit und mit Freunden und Bekannten, die Kinder bekommen haben, habe ich wirklich “Geschmack dran gefunden” (du weißt, wie ich das mein xD) und freue mich schon sehr auf eigene Kinder. Dieses “üben” sagen wir auch immer so, weil viele uns fragen, wann wir endlich heiraten bzw. Kinder bekommen – da sagen wir immer: wir üben noch xD

    In unserem Alter ist es meist noch einfacher sich von Dingen zu trennen, aber man macht sich ja auch trotzdem Gedanken. Musst nur aufpassen nicht Dinge zu verschenken, die du dem Schenker zurückgibst 😀 Weil meine Oma verschenkt jetzt auch viel (eine Nudelmaschine z.B.). Und ja sie schmeißt schon einiges weg, “sucht” dann aber noch das ein oder andere was meine Eltern anscheinend weggeschmissen haben, kramt in der Mülltonne danach und findet doch noch das ein oder andere, was sie “gebrauchen” kann …. Meine Mama meinte nur, sie soll das Zeug gefälligst im Müll lassen 😀

    Ah ja vielen Dank für den Tipp. Ich möchte halt den Inhalt als oberstes nehmen, weil es ja im Buch und Film um den gleichen geht xD Aber kann den Titel ja schon oben irgendwie nennen.

    Das war mein erstes Rezenssionsbuch, habe mich da total gefreut und es auch schnell durchgelesen 😛
    Dan Brown ist eben ein ganz spezezieller Autor mit Detailliebe 😛

    Kann dir den Film echt empfehlen, gerade wenn dich das Thema Überbevölkerung interessiert.

    1. Ich finde ja, das beste am Regenbogenfisch waren die glitzernden Schuppen im Buch! Wir haben die sooo geliebt und irgendwann mal auf jeder Seite gezählt, glaube ich 😉

      Ich kann das gar nicht ausstehen, wenn ich auf diese Art Kommentare vernichte (vor allem, wenn ich da 15 Minuten dran getippt habe…). Und bei mir geht das mit WordPress noch schneller als früher bei Blogger, denn meist antworte ich über das Backend und da ist unten links der Button zum Abbrechen und unten rechts der zum Abschicken. Tja… und irgendwie bin ich jemand, der links eher das Abschicken vermutet, oft nicht genau hinsieht… und peng – weg.

      Warmes Essen bieten inzwischen ja echt viele Metzger mit an – ist ja auch eigentlich gute Eigenwerbung, finde ich. Denn wenn das kleine Mittagessen, was man dort ein Mal auf die Schnelle gekauft hat, lecker war, dann baut das ja Vertrauen zum Metzger auf, sodass man zukünftig auch die Wurst dort holt. Oder man will eben das leckere Mittagessen nachkochen – also braucht man natürlich auch das richtige Stück Fleisch direkt von DEM Metzger 😉
      Und bei den Rentnern kann ich mir das gut vorstellen – denn für eine Person hat man eben nicht immer Lust zu kochen. Ich denke, auch Schüler und Studenten sind da gute Kunden für solche Metzger, denn es gibt ja doch einige, die die Schulkantinen nicht mögen.

      Also nicht nur in England gibt es solche extrem dünnen Menschen, die andere Mitreißen. Das ist leider was, was wahrscheinlich in allen Ländern ein Problem ist… und das, obwohl die Personen ja meist auch noch denken, sie würden anderen helfen, wenn sie diesen ihren Lebensstil näher bringen – eben weil sie überzeugt sind, dass ihnen selbst ihr Verhalten ein besseres Leben ermöglicht…

      Meine Mama hat mir auch erzählt, dass sie früher nie Kinder wollte. Tja, und jetzt sind wir drei und sie ist froh uns zu haben, denn sonst wäre das Leben ihrer Meinung nach viel zu langweilig. Und von daher, halte ich es für gut möglich, dass ich meine Meinung bald noch mal ändere… aber erst mal steht eh studieren auf dem Programm.
      Solche fragen, wann ihr das ENDLICH macht, nerven sicher tierisch, oder? Dabei ist doch der Zeitpunkt so zweitrangig… ist doch egal, ob man mit 25,35 oder 45 heiratet – solange man sich die ganze Zeit über bestens versteht und eine schöne Zeit gemeinsam erlebt!

      Oh ja, zurückschenken ist das Schlimmste, was man machen kann 😀 Zum GLück kann ich mir meist recht gut merken, von wem die Geschenke kommen (oder zumindest aus welcher Personengruppe: Familie väterlicherseits, Familie mütterlicherseits, Freunde, Bekannte). Dann ist das einfacher, die Dinge weiterzugeben 😉
      Und wegschmeißen von noch intakten Sachen finde ich auch immer schwierig… da versuche ich oft, sie zu verkaufen oder verschenke sie am Ende wenigstens an die Tafel. Man muss die Umwelt ja nicht unnötig belasten, indem man gebrauchsfähiges wegschmeißt und die anderen sich das dann neu kaufen.

      Cool, dass du Rezenssionsbücher erhältst! Das stelle ich mir sehr schön vor, wenn man eben dadurch auch mal Bücher liest, die man sonst vielleicht nicht in die Hand bekommen hätte. Auch, wenn es dann eben nicht immer die obersten von der Wunschliste sind 😉

      Liebe Grüße

  5. Ich gestehe: Ich habe solche Bücher nicht mehr in meinem Regal stehen (Aber mal ehrlich, der Stapel ungelesener Bücher ist bei mir zZ größer als der gelesenener Bücher: 11 zu 16 XD Knapp, aber bei den ungelesenen sind paar dicke Brocken dabei)

    Aber für mich gehören trotzdem auch Bilder rein (Und in Buchläden schlendert ich auch mal durch die Kinderabteilung…) Ich habe eher so so “Kinder- und Jugendbüchern” gelesen… und zwar: Ein Fall für dich und das Tigerteam – habe ich geliebt wie sonst was!

    1. 11 zu 16 bei deinen Büchern? Na, da kannst du ja richtig stolz auf dich sein, dass du gelesene Bücher nicht auf Ewigkeiten bei dir vergammeln lässt, oder? Ich hasse es nämlich, dass meine oft noch Jahre bei mir rumstehen, aber nie wieder angefasst werden.
      Und mit 16 Büchern auf Vorrat kann der Winter mit Regentagen ja kommen… Und wenn ich ehrlich bin: Mein ungelesener Stapel wäre ähnlich hoch, wenn ich die Bücher auch kaufen würde, die mich interessieren. Aber da Geld begrenzt ist, warte ich mit sowas immer bis-… äh nie. Ich lasse mir Bücher nur schenken, und da man ja nur ein Mal Geburtstag und ein Mal Weihnachten hat und ich meist noch viele nützlichere Dinge brauche… kommen dann eben nur 2-3 neue Bücher pro Jahr und der Rest wird irgendwo geliehen 😉

      Du willst gar nicht wissen, wie meine Augen gerade geglänzt haben, als ich das Tigerteam in dem Kommentar sah!!! Das Buch fand ich auch mega cool und habe es sogar mal für eine Buchvorstellung gewählt, weil es eben so gut war, dass ich kein Problem damit hatte, mich etwas mehr damit zu beschäftigen und es erneut zu lesen 🙂
      Also diese Jugendbücher gab es bei mir auch… TKKG, Bille und Zottel (das war soooo genial), Die Mädchen von der Pferderanch,… und natürlich noch viele mehr. Hauptsächlich waren es bei mir aber Pferdegeschichten, weil ich die Tiere schon immer geliebt habe 😉

      Liebe Grüße

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