Sonntag, 16. April 2017

Ostern, Fasten und das wahre Leben

Hallo ihr Lieben!

Wir haben Ostern. Mal wieder. Letztes Jahr versteckte ich allein ein paar Ostergeschenke für Mama, weil meine Schwester auf Reisen war. Ein „Ei“ haben wir sogar erst wiedergefunden, nachdem Wochen vergangen waren… Ich wusste selbst nicht mehr, wo ich das hingelegt hatte 😉.

Dieses Jahr dagegen wohne ich nicht mehr bei Mama, aber fahre zu meiner Oma für einen kurzen Besuch. Dort sind dann auch meine Schwester und meine Mutter und es gibt eine leckere Torte.

Ostern, Fazit zur Fastenzeit und Entrümplungsprojekt

Ansonsten habe ich mir nur mit Malte eines der Osterfeuer in Frankenberg angeschaut. Eigentlich war ein Fackelzug angekündigt, aber den gab es scheinbar nicht. Aber der Wildpark war auch so eine tolle Kulisse, das muss man schon sagen. Nur das Feuerchen war eher klein… aber Hauptsache Feuer, denn das gehört dazu!

Das Fest selbst ist mir davon abgesehen eigentlich ziemlich unwichtig und ich freute mich nur, mal ein paar Tage lang etwas mehr Zeit zu haben. Und die Einladung zum Besuch bei meiner Oma, die erst vor wenigen Tagen kam, hat doch auch Vorfreude auf heute Nachmittag geweckt.

Osterfeuer

Das Entrümplungsprojekt zur Fastenzeit

Außerdem geht heute mein Fasten-Entrümplungsprojekt zu Ende. In mehreren Bereiche wollte ich ja gründlich aussortieren (meine Ankündigung), aber was daraus geworden ist, habe ich euch noch mal übersichtlich dargestellt:

  1. Woche: Badezimmer

    Für die erste Woche habe ich mir ja den Badezimmerschrank ausgesucht, weil der mir ein guter Einstieg zu sein schien. Viele sammeln da ja allerhand Proben und Kosmetik, glaube ich. Ich wusste aber, dass das bei mir nicht so extrem ist… Aber, dass mein Schrank so leicht sein würde, dass überraschte mich dann doch.

    Gefunden habe ich: Meine Handtücher zum Spülen (kein Platz in der Küche), Staubsauger-Aufsätze, Staubsauger-Beutel, zwei Rollen Küchenrolle auf Vorrat, Taschentücher auf Vorrat, Fahrradkettenöl, Samen für Küchen Kräuter und die zugehörigen noch leeren Töpfe. Außerdem: drei Seifenstückchen, vier Miniduschgels, ein Deo, Zahnpasta, eine Zahnbürste, Handcreme, die Salbe für mein Auge (wenn der Herpes wieder zuschlägt), Pflaster.
    Also alles Zeug, was seine Berechtigung hat. Nur die Kräuter, die habe ich inzwischen in Angriff genommen.

    Ausziehen aus dem Schrank mussten lediglich ein Parfüm und die restlichen Blister der Antibabypille. Die habe ich nämlich Anfang des Jahres abgesetzt und plane nicht, die je wieder zu nehmen.

    Da mir das für Woche eins aber so nicht genug war, habe ich am Wochenende bei meiner Mutter in meinem Zimmer noch ein bisschen Zeug eingesammelt und in meine Wohnung geholt. Und das wollte ich immer dann mit durchsortieren, wenn es thematisch passt. Gefunden habe ich da also noch ein bisschen mehr Seife und Duschgel (werde ich auch noch verbrauchen, ist teilweise eh angebrochen von diversen Urlauben), Deo auf Vorrat, Sonnencreme und Haarspangen.

    Davon soll nun also das Duftdeo weg, weil ich das nicht mag. Meine Schwester nimmt es zum Glück gerne. Der Rest hat meiner Meinung nach seine Berechtigung und wanderte in den Badezimmerschrank.

Osterfeuer
Osterfeuer

  1. Woche: Bücher

    In dieser Woche folgte dann meine Büchersammlung. Ein Glück, dass die schon grundlegend reduziert wurde… Ich hatte allerdings einige Bücher noch rumliegen, die ich bisher nicht verkaufen konnte.
    Ich knipste nun also schnell Fotos und stellte sie im Blog-Flohmarkt ein (und beschloss, dass diese Seite auch nach der Fastenzeit online bleibt), aber überlegen musste ich nur bei wenigen Büchern: „Bevor ich sterbe“, „Euer schönes Leben kotzt mich an“ und „Nenn mich nicht bei meinem Namen“. Das waren nämlich alles Bücher, die ich früher mehrfach wieder in die Hand nahm und noch mal las… Aber da ich das nun schon eine Weile nicht mehr getan habe, kommen sie weg. Wieder ein bisschen mehr Platz. Drei Bücher habe ich nun noch, zusätzlich das Grundgesetz, Schulbücher und ein kleines Kochbuch über Pfannkuchen. Das reicht.

  2. Woche: Dokumente auf dem Laptop

    In Woche drei bin ich dann erstmalig gescheitert. Also ich habe es einfach zeitlich nicht geschafft, am Laptop aufzuräumen, da meine Zeit wegen einem spontan auftauchenden Herzensprojekt knapp war und mir in der verbleibenden Zeit das Bloggen wichtiger war. Deswegen habe ich auch eine andere Aufgabe vorgezogen, weil die dafür sorgt, dass ich zukünftig mehr Zeit habe: Ich habe Bloglovin radikal aussortiert. So bleiben weniger Posts zum Lesen übrig… denn ich will ja immer alles lesen.
    Außerdem wurden haufenweise Newsletter abbestellt.

    Vorbereitungen für eine wichtige Veränderung in meinem Leben sind halt manchmal wichtiger als der Fastenplan. Deswegen tut mir die Niederlage auch nicht weh.

  3. Woche: Bloglovin-Leseliste

    In Woche vier wäre eigentlich Bloglovin dran gewesen, aber das war ja bereits gründlich durchsortiert. Also wollte ich eine Alternative, aber für den Laptop hatte ich nach wie vor keine Zeit. Da kam es mir ganz gelegen, dass hier noch eine Kiste mit ungenutzten Küchensachen herumstand.
    Neun Backformen wurden aussortiert, drei meiner Tassen möchte ich loswerden, weil sie mir nicht mehr wirklich etwas bedeuten. Und ein Gewürz habe ich gefunden, dass ich letztens ausprobiert habe. Dabei handelt es sich um das für seine gesundheitlichen Vorzüge bekannte Kurkuma, was mir aber einfach nicht schmeckt.

  4. Woche: Schreibtisch samt Inhalt

    In Woche fünf war es wirklich Zeit, wieder mal mit meinem Plan weiter zu machen. Der Schreibtisch stand also an. Ich sortierte ein paar Zettel aus, heftete meine Rezepte und für aufhebenswert befundenen Zeitungsartikel in einen Ordner, sortiere das Näh- und Bastelzeug und fand einige Schlüsselbänder. Was zum Teufel macht man mit den Dingern? Wegschmeißen will ich sie nicht, weil sie Erinnerungen sind. Aber verwenden tue ich sie nie… Hilfe?
    Ansonsten wanderten zwei schöne Lesezeichen in die Geschenke-Schublade, weil ich sie nie benutze. Und weitere hässliche in den Müll. Nicht viel zum Aussortieren, aber mein Schreibtisch ist nun ordentlich und das fühlt sich gut an.

Osterfeuer

  1. Woche: Dokumente auf dem Laptop

    Hach Mensch, ich bin so motiviert in dieses Projekt gestartet, aber nachdem es anfangs gut lief, waren die übrigen Wochen ja echt ein Flop. So auch diese wieder.

    Meine Dokumente habe ich also kein bisschen ausgemistet. Irgendwie stören die mich weniger als echte Gegenstände, da sie keinen Platz in der Wohnung wegnehmen. Daher war mir dann meine Zeit zu schade und ich hatte in dieser Woche nur den Abschluss meiner Praxisphase und mein Pony im Kopf, dass ich euch am 20. dann auch endlich vorstelle. Wirklich, manchmal ist eben anderes wichtiger…

  2. Woche: Schmuck

    Eigentlich hatte ich schon überlegt, das Fastenprojekt einfach abzubrechen, muss ich zugeben. Irgendwie waren mir in den Wochen vor Ostern einfach andere Dinge wichtiger. Meine Schmucksammlung wollte ich dann aber doch wenigstens noch verkleinern, so lange dauert das ja nicht.

    Aussortiert wurden daher diverse Ohrringe, die ich nie getragen habe, weil ich sie entweder im Set gekauft hatte oder nach dem Kauf feststellte, dass ich das Material nicht vertrage.
    Auch eine Kette musste weichen, weil sie einfach nicht zu mir passte.

Fazit zum Projekt

Okay, ich habe das Projekt lange nicht so ernst genommen, wie ich es mir gewünscht hatte. Das ist aber okay, weil ich zu Beginn der Fastenzeit auch noch nicht wusste, dass etwas in mein Leben tritt, was so viel Zeit kosten wird. Was genau das ist, verrate ich dann im Post, der am 20. April erscheinen soll.

Immerhin ein paar Bereiche habe ich aber entrümpelt, und das fühlt sich gut an. Leider bin ich die aussortierten Dinge aber größtenteils nicht los geworden… Alles, was noch da ist, könnt ihr im Blog-Flohmarkt sehen und euch bei Interesse bei mir melden. Ansonsten wird es wohl doch bei manchen Dingen leider die Mülltonne werden, fürchte ich… Auch, wenn ich es verdammt blöd finde, Zeug, das in Ordnung ist, wegzuwerfen.

Hattet ihr auch ein Projekt in der Fastenzeit? Falls ja, wie ist es gelaufen?

- geschrieben von Tabea -

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Donnerstag, 13. April 2017

#fotoprojekt 17 – Nähe

Hallo ihr Lieben!

Auch im April müssen wir nicht ohne das #fotoprojekt17 von Anne auskommen. Pünktlich am ersten April hat sie uns das neue und verdammt tolle Thema bekannt gegeben, sodass ich direkt mein Hirn anschmeißen konnte, um mir über die Umsetzung Gedanken zu machen.

Nähe wollte sie gerne auf den Fotos dieses Monats sehen. Nahaufnahmen erlaubt, aber auch Bilder die emotionale Nähe zeigen.

Warum ich Nahaufnahmen mag

Nahaufnahmen zählen neben Portraits und Tierfotos eindeutig zu meinen liebsten Fotos. Ich finde, die haben einen ganz besonderen Charme, weil man sich viele Gedanken über d Wahl des richtigen Fokusses und des perfekten Bildausschnitts macht. Bei beispielsweise Reisebildern sieht das bei mir ganz anders aus… Die schieße ich nebenbei, aber für Makroaufnahmen nehme ich mir immer bewusst Zeit.

Außerdem können diese Fotos Dinge zum Vorschein bringen, auf die man sonst gar nicht so recht achtet. Nehmen wir doch mal Moos als Beispiel, denn daran habe ich das erste Mal bewusst Nahaufnahmen machen geübt. Im Alltag ist das für uns grünes Zeug, dass die wenigen in Rasen haben wollen. Vor der Kamera werden dann aber die feinen Strukturen erkennbar und man merkt, wie unterschiedlich dieses Gewächs von der Oberfläche her ist. Dazu dann noch leuchtende Farben und schon kann das Foto beeindrucken. Langweiliger Alltag wird endlich bildwürdig festgehalten.

#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe

Warum emotionale Fotos noch besser sind

Auch wenn ich wirklich total begeistert von der Makrofotografie bin, so finde ich den zweiten Bereich des diesmonatigen Themas noch ein wenig besser. Mir erscheint es schon seit Jahren so, als sei es das größte Ziel aller Fotografen, Emotionen mit ihren Bildern zu transportieren oder auszulösen. Man will doch, dass das Bild einen persönlichen Wert entwickelt und mehr festhält als eine bloße Gegebenheit, zu der man keinerlei Bezug hat, oder?

Neben weniger schönen Emotionen wie Wut, Schmerz und Trauer ist die Nähe allerdings eine eher schwer darzustellende Form von Emotionen, finde ich. Jeder empfindet Nähe anders; manche sehen emotionale Nähe bereits in einer lockeren Freundschaft, andere in der Familie und weiter vielleicht wo ganz anders. Auch zwischen Tieren existieren tiefe Freundschaften – Doch ob man die als Mensch von außen immer erkennt?

Wer emotionale Nähe darstellen will, muss also das Vertrauen seiner Models haben, denn die müssen sich ganz normal verhalten. Ungestellt eben. Emotionale Nähe kann man meiner Meinung nach nicht erzwingen… Und gerade das ist die Herausforderung bei diesem Bereich der Fotografie. Man stellt etwas Abstraktes dar; versucht Fremden etwas zu zeigen, was für sie sonst vielleicht eher im Alltag nicht zu sehen ist.

Meine Idee

Ich habe es bereits gesagt: Ich liebe das Thema. Keine Frage also, ob ich mitmachen will. Und ich wusste auch direkt, was ich ungefähr für Fotos machen möchte. Ich habe zwar Bilder auf der Festplatte, die beide Bereiche zeigen, aber für Annes Projekt gehe ich eigentlich lieber jedes Mal neue machen, damit ich mich weiterentwickeln kann.

Am ersten April jedoch habe ich mich verliebt. Sozusagen auf den ersten Blick. Hier gilt nämlich das, was ich für mich schon vor einigen Jahren festgestellt habe:

Liebe auf den ersten Blick gibt es nur bei Tieren.

#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe

Wenn ich ein Tier sehe, dann kann ich binnen kürzester Zeit sagen, ob es zu mir passt und ob ich es sympathisch finde. Menschen muss ich erst lange kennen lernen, aber Tiere verstellen sich nicht, verstecken keine Eigenschaften.

Am ersten April begegnete mir also mein Traumpony. Sicher, für andere ist es nur irgendein Gaul, aber für mich ist es das Tier, was doch bitte die nächsten zwanzig Jahre mein Begleiter sein darf. Also kaufte ich es und etwas später landete es im Reitstall in meiner Nähe und seitdem sind wir quasi unzertrennlich – okay, zumindest hänge ich jeden Tag bei ihm rum. Keine Frage also, dass dieses Tier auf meine Fotos drauf soll, oder? Die Nähe zwischen Pferd und Besitzer ist für mich einfach eine ganz besondere, spätestens seit den Momenten vor Jahren, als ich mit tragischem Liebeskummer die Ponys ausmistete und das kleine Pony meiner Mama die ganze Zeit versuchte, mich durch seine Gesellschaft aufzumuntern. Es hat sofort gemerkt, dass ich unglücklich war und wollte daher nicht von meiner Seite weichen. Das war wirklich niedlich.

Tja, und zu meiner Adena will ich nun natürlich auch eine emotionale Beziehung aufbauen, die nicht einseitig ist. So, wie das damals mit Ivy war, meinem letzten Pony.
Also: Adena muss aufs Foto. Und vielleicht lässt sich das mit Nahaufnahmen kombinieren?

#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe

Die Umsetzung

Was dabei raus gekommen ist, könnt ihr ja jetzt sehen.

Der erste Versuch erfolgte direkt am Sonntagmorgen in der Box. Eigentlich wollte ich sie laufen lassen, aber da sie gerade erst Frühstück bekommen hatte, ließ ich sie doch lieber in Ruhe fressen.
Die Konsequenz war dann natürlich sehr wenig Licht. Dementsprechend miserabel ist die Qualität der Bilder, aber ich wollte sie euch trotzdem nicht vorenthalten, denn während ich sie machte, fühlte ich mich dem Pony ziemlich nah. Außerdem braucht das Internet mehr weniger gute Bilder für mehr Authentizität. Es läuft doch immer mal was nicht nach Plan, oder? Dann kann man das auch mal zeigen.

Als ich sie am Montag dann aber doch in der Halle toben lassen konnte, hatte ich nur rein spekulativ die Kamera im Rucksack mitgenommen. Erstens konnte ich so mal schöne Fotos vom ganzen Pony schießen und zweitens noch die letzten drei Bilder dieses Posts machen. Meine Adena wollte nämlich nicht die ganze Zeit Vollgas geben, sondern kam ständig zu mir ans Tor zurück und ließ sich streicheln. Ich glaube, zumindest ein bisschen mag sie mich.

#fotoprojekt17 Nähe

Klar, auch diese Bilder rauschen. Hundert prozentig scharf sind sie nicht und ich habe mich aus Angst um die Kamera auch nicht nah genug dran getraut. Aber ich liebe Augen und auch, wenn die Ohren so aufmerksam nach vorn schauen. Daher bin ich mit diesen letzten drei Fotos doch recht zufrieden und reiche sie als Entschuldigung für die vom ersten Versuch mit zum Fotoprojekt ein.

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass die Fotos dieses Mal weniger hübsch anzusehen sind. Es ging mir hier echt um das Motiv und nicht die perfekte Umsetzung. Ich übe noch.

Legt ihr eigentlich großen Wert auf die Qualität von Fotos oder zählt für euch mehr, dass das richtige abgebildet ist?


Dieser Blogpost ist mein erster Beitrag zum Fotoprojekt #fotoprojekt17 von Anne. Sie gibt auf ihrem Blog an jedem Monatsbeginn ein Thema bekannt, zu dem dann den Monat über Fotos gezeigt werden sollen. Eine schöne Inspiration also, um auch Mal neue Motive vor die Kamera zu bekommen.
Im April geht es beispielsweise um Nähe – und die Links zu den Foto-Beiträgen der anderen Teilnehmer könnt ihr dort auch in den Kommentaren finden.

- geschrieben von Tabea -

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Montag, 10. April 2017

Blogcasting – Wer gewinnt?

Hallo!

Sehr verehrte Damen und Herren, heute präsentiere ich voller Stolz die Sieger des Blogcastings!

Für alle, die den Aufruf zu dieser etwas anderen Blogvorstellung nicht gelesen habe, fasse ich noch mal kurz zusammen, was diese Aktion von einer normalen Vorstellung unterscheidet:

Blogcasting:
Ich habe ein paar überspitzt formulierte Blogkategorien vorgegeben und in denen sollte man sich bewerben. Sofern keine Kategorie passend für den eigenen Blog war, durfte auch selbst eine Kategorie mit Beschreibung erfunden werden. Und nun haben Sarah und ich als Jury aus den Bewerbern in jeder Kategorie unsere Favoriten ausgewählt.

Ja, es hat eine Weile gedauert mit diesem Post, das gebe ich zu. Aber Sarah und ich hatten auch einige Hürden zu nehmen, obwohl die Teilnehmerzahl mit insgesamt 9 Leuten doch eher gering ausfiel. Viele von den Bewerbern wollten nämlich in mehreren Kategorien antreten und wir wussten nicht, wie wir das handhaben sollten. Denn zwei Kategorien erhöhen ja doch die Erfolgschancen enorm, vor allem, wenn man in der einen Kategorie sogar der einzige Bewerber ist.

Außerdem waren viele neu erfundene Kategorien sehr ähnlich, weswegen wir dann den Krims-Krams-Blog, den Quer-Beet-Blog, den Gemischtwarenladen und den Sofa-Blog zusammengefasst haben. Sonst hätten wir nämlich wirklich 90% der Bewerber auch vorstellen müssen, was ja nicht der Sinn der Sache war, auch wenn sie es sicher alle verdient hätten, denn die Blogs sind ausnahmslos mit viel Liebe geführt!

Zusätzlich war es für mich manchmal auch schwer, mich für einen Blog zu entscheiden, weil mir Blogs teilweise zwar gefielen, aber er meiner Meinung nach in eine andere Kategorie als die gewählte gehören würden… Bei einem „Mir reicht auch unperfekt“-Blog erwarte ich eben nichts, was mich inhaltlich voll vom Hocker haut UND schick aussieht.

Tja… Und dann war da noch die Frage, ob es in einem Casting nicht eine zweite Runde und eine Belohnung für den Sieger geben muss. Also habe ich beschlossen, dass ihr in den Fällen, wo Sarah und ich uneinig waren, den Sieger abstimmen dürft. Das kommt zwar nur in einem Fall vor, aber immerhin, oder? Und wie wäre es mit einem Gesamtsieger aus allen Siegern? Also bitte ab in die Kommentare mit eurem Favoriten!
Und dann wird der Gesamtsieger hier ab Ostern für einen Monat verlinkt, ist das okay?

So, dann hoffe ich mal, dass niemand enttäuscht ist und der ein oder andere Spaß an der Aktion hatte und jetzt vielleicht auch noch neue Blogs entdeckt. Vorhang auf:

Nerdblog

Hier bist du richtig, wenn dein Herz bei Filmen, Serien, Büchern und allem, was sonst noch in der Entertainment Welt angesagt ist, höher schlägt. Die Begriffe „Ship“, „Netflixen“, „Binge Watching“, „Spin Off“ sind für dich keine Fremdwörter und bei Neuigkeiten deiner Lieblingsserien, Filme oder Bücher kann es schon einmal passieren, dass du komplett durchdrehst. Auch sonst greifst du lieber zu einem Buch, schaust eine Folge nach der anderen von deiner Lieblingsserie oder bist im Kino anzutreffen, anstatt wild zu feiern.

Blogcasting Sieger

In dieser Kategorie gab es nur eine Bewerbung. Und eigentlich hätte Nicole uns als Alternative auch angeboten, sie beim Krims-Krams einzuordnen. Sarah meinte jedoch, dass es besser ist, ihren Blog als Nerdblog vorzustellen, damit die anderen Bewerber in der anderen Kategorie überhaupt eine Chance haben. Meine Freundin vermutete nämlich, dass ich sowieso Nicole wählen würde, weil mir die Bloggerin von Smalltownadventure nun mal so sympathisch ist.

Nicole ist nämlich wirklich jemand, den man fast nur mögen kann. Sie ist einfach nicht abgehoben, obwohl ihr Blog so super ist und sich in den letzten Jahren toll entwickelt hat. Jedes Kommentar erhält bei ihr eine ausführliche Antwort und die Beiträge sind wirklich immer umfangreich und gut geschrieben. Nerdkram ist unter den Themen natürlich viel dabei: Serien-Neustarts, Bücherrezensionen, Filmrewievs, Serientalks – eigentlich hat sie alles im Angebot. Ergänzen tut sie diese Palette an Themen noch mit ihrer genialen Kolumne, Linktipps aus der Bloggerwelt und Monatsrückblicken. Und Regelmäßigkeit ist bei ihr auch gegeben, sodass ich euch echt empfehle, mal auf ihrem Blog Smalltownadventure vorbeizuschauen.

Krimskramsblog

Dich nur auf eine Kategorie zu beschränken findest du langweilig? Vielmehr lässt sich auf deinem Blog eine breite Palette an Themen finden, auf die du auch stolz bist und die deine Persönlichkeit widerspiegeln. Generell bevorzugst du auf deinem Blog, auf anderen Blogs und auch in deinem Leben ganz viel Abwechslung? Dann passt du perfekt in dieses bunte Sammelsorium von Blogs, die sich nicht auf ein Thema beschränken lassen und somit komplett konträr zum derzeitigen Trend sind.

Blogcasting Sieger

Zu ihrem liebsten Krimskramblog wählte Sarah das Sofa von Sophie. Kann ich sehr gut verstehen, denn bei Sophie gibt es eben von allem etwas: Hier ein Rezept, da eine Buchvorstellung, dort ein Reisebericht. Eine kreative Idee zur Abwechslung und natürlich auch mal ihre Meinung zu einem Thema, das ihr in den Sinn kommt, oder gar ihr Einkauf aus dem Supermarkt. Wer Abwechslung liebt, ist bei ihr daher goldrichtig.
Ansonsten überzeugt sie damit, dass sie zeitnah auf Kommentare antwortet. Ihr Blog sieht übrigens auch nicht schlecht aus: Sie setzt zwar wie ich noch auf ein Design ohne Magazin-Stil, aber alles wirkt gut strukturiert und die Farbwahl ist durchaus ansprechend. Schaut einfach vorbei auf Sophies Sofa.

Blogcasting Sieger

Ich dagegen entschied mich, eine weitere meiner Lieblingsbloggerinnen vorzustellen: Jana von Lifetime Hours.

Eigentlich könnte sie Nicole als Nerdbloggerin Konkurrenz machen, denn sie postet gerne Bücher- und Filmreviews ohne Ende. Aber auch Fotografie gibt es immer wieder und neuerdings sogar Rezepte. Nicht zu vergessen sind natürlich ihre persönlichen und wunderschönen Monatsrückblicke und die Blogparaden und -aktionen, wie das Buchliebenetz, bei denen sie immer dabei ist.
Als Person ist sie mir unheimlich sympathisch und sie antwortet auch immer auf Kommentare und freut sich scheinbar, wenn dabei richtige Gespräche entstehen, wie das bei uns schon seit über einem Jahr der Fall ist.

Zum Blogdesign möchte ich hier noch sagen, dass sie da sehr konsequent ihre Beiträge immer ansprechend und ähnlich formatiert und es auch sonst nicht überladen, sondern total harmonisch wirkt. Da schaut man gern vorbei!

„Abseits der Seifenblase“-Foodblog

Blogcasting Sieger

Leider geht das Design von Sisters, Jeans & Messybuns bei Sarah und mir nicht immer… aber manchmal hat man Glück und alles wird sehr hübsch angezeigt. Diesen kleinen Minuspunkt macht der Blog dann aber durch sehr ausführliche und schön bebilderte Anleitungen wieder ungeschehen, würde ich sagen. Aber nicht nur Rezepte findet ihr da – sondern auch Zeug von außerhalb der Foodblogger-Seifenblase: Beauty-, Fashion- und Travel sowie Gedankengänge.

Schade nur, dass sie beiden Schwestern mir keine richtige Beschreibung ihrer Kategorie geben wollten… da haben sie sich nur auf ihre nicht immer 100% perfekt inszenierten Bilder berufen, die beim Family Diner enstehen.

„Mir reicht auch unpefekt“-Blog

Wer braucht schon ein Fotoequipment für mehrere hundert Euro, wenn es auch Smartphones gibt? Und wozu drei Stunden in einem Beitrag stecken, wenn man auch auf die Schnelle zwei Zeilen tippen kann?
Ihr optimiert eben eure Posts und euer Layout nicht bis ins letzte Detail, sondern zeigt spontan das, worauf ihr Bock habt!

Blogcasting Sieger

Juhu, da hat doch tatsächlich mal jemand eine meiner Kategorien gewählt 😉. Ich hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben gehabt…

Der Blog do.cationo machte bei uns das Rennen in dieser Kategorie. Mich hat das Design angesprochen und Sarah stimmte mir da voll zu, denn der Blog sieht dadurch nicht nach einer „Glitzer-Hochglanz-perfekten Internet-Scheinwelt“ aus. Der Schreibstil in den ausführlichen Posts war außerdem auch super!
Unperfekt ist der Blog für uns beide höchstens, weil es ihn noch nicht so lange gibt 😉.

Also: Daumen hoch für do.cationo – das könnte mal ein interessanter Blog werden.

Tussikramblog

Nagellack, die neusten Trends bei der Garderobe, Frisurenhacks, Tipps für die perfekte Pflegeroutine – all das findet man bei dir zu Hauf. Irgendwo muss man ja mal ungestört über seine Leidenschaft für Äußerlichkeiten schreiben können, oder?

Blogcasting Sieger

Juhu! Noch jemand, der in einer meiner Kategorien angetreten ist.

Und wieder eine Doppebewerbung. Ich habe beschlossen, dass wir heavythrillingpolish als Tussikramblog werten, sofern uns der Blog gefällt. Und, wie ihr seht, gefällt der Blog uns echt gut – allein schon die Startseite hat uns einfach verzaubert. Das ist mal ein cooles Design, schaut es euch an!!!

Der Blog selbst ist nämlich alles andere als ein „Mir reicht auch unperfekt“-Blog (Das war die zweite mögliche Kategorie.); der Fokus liegt hier wohl wirklich auf Beautykram. Besonders Posts über Nagellacke sind mir viele in dem übersichtlich und schick aussehenden Blog ins Auge gesprungen. Eigentlich trifft sie mit diesen Themen also nun gar nicht mein Interesse, aber dennoch muss ich sagen, dass der Schreibstil so toll ist, das selbst mir das Lesen Spaß machte. Außerdem habe ich noch nie jemanden so liebevoll über einen Lack schreiben sehen.
Ab und zu gibt es übrigens auch Offtopic, wie z.B. einen lesenswerten Post über unseren Umgang mit Sprache. Achja, Thriller und Heavy Metal scheint Doris auch zu mögen und schreibt daher ab und zu drüber – eine spannende Mischung, finde ich.

Das waren sie also – die von Sarah und mir gekürten Sieger. Also ich muss sagen, ich habe doch ein paar neue Blogs in meine Leseliste aufgenommen, aber einige kannte ich wie gesagt bereits. Wie das bei Sarah war, weiß ich aber nicht.

Mein Fazit ist aber, dass das hier für sehr lange Zeit die letzte Blogvorstellungsaktion war, denn so wirklich gewünscht scheinen die ja nicht zu sein. Oder habe ich die geringe Beteiligung falsch gewertet?

Und Jetzt: Wer soll Gesamtsieger werden???

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Freitag, 7. April 2017

Kennt ihr das? – Blogger-Edition

Hallo ihr Menschen da vor dem Bildschirm!

Heute hatte ich mal wieder Lust, eine Special-Edition für unser „Kennt ihr das?“-Spiel zu tippen. Daher gibt es am heutigen siebten Tag des Monats sieben Dinge, die vielleicht die ein oder anderen Blogger unter euch kennen.
Tut mir also leid, falls die nicht-bloggenden Personen hier eher weniger „mitspielen“ und in den Kommentaren antworten können… Aber vielleicht bekommt ihr so ja einen kleinen Einblick in das Leben als Blogger und das ist auch interessant für euch? Ich hoffe es zumindest und verspreche, dass in den nächsten Monaten irgendwann auch eine Leser-Editon erscheinen wird.

kenntihrdaslogo
Kennt ihr das, wenn…
  • … jemand, den ihr persönlich kennt, auf euren Blog aufmerksam wird?
  • … ihr etwas googelt und plötzlich euren Blog in den Suchergebnissen entdeckt?
    (Ich bin echt vom Glauben abgefallen, als ich den Termin für die Kirmes in Strothe im Jahr 2017 gesucht habe und dann bereits auf Platz drei bei Google mein Bericht über meinen Besuch auf eben dieser Kirmes im Jahr 2016 erschien!!!)
  • … ihr tagelang am Aussehen eures Blogs arbeitet, aber schon nach kurzer Zeit trotzdem schon wieder das Gefühl habt, dass manche Dinge noch nicht optimal gelöst sind?
  • … ihr manche Texte einfach so runter tippen könnt, nur Rechtschreibfehler anschließend korrigieren müsst und schon ist der Post so gut wie fertig? Kein nerviges Umformulieren, keine Wortfindungsprobleme, keine langen Recherchen?
    (Ich liebe das, aber manchmal brauche ich mit recherchierten Posts auch eine Herausforderung als Abwechslung oder schreibe einen Text mehrmals neu, bis ich zufrieden bin.)
  • … ihr mehr Ideen habt, als Zeit, um sie umzusetzen und/oder online zu stellen?
    (Eigentlich ja nicht so schlimm, denn oft sind Ideen zum Glück nicht nach kurzer Zeit veraltet. Daher muss man sie nur aufschreiben und später wieder aufgreifen, wenn man mal nicht so viele kreative Eingebungen hat.)
  • … euch die Kommentare unter einem Post einfach nicht mehr aufhören lassen zu grinsen, weil ihr gar nicht erwartet oder erhofft hattet, dass der Beitrag so gut ankommt?
  • … ihr bei fast allem, was ihr macht, seht und unternehmt, den Blog im Hinterkopf habt?
    (Essen vorsichtshalber fotografieren, falls man das Rezept am Ende spontan doch verbloggen will; bei Ausflügen ein paar Bilder schießen, um berichten zu können; während des Bastelns nur zur Sicherheit die Zwischenschritte dokumentieren…)

Ach, diese Liste könnte ich noch ewig weiter führen, glaube ich. Vielleicht tue ich das irgendwann noch mal in einem weiteren Post.


„Kennt ihr das?“ ist ein Spiel, dass ich schon seit der Anfangszeit dieses Blogs jeden Monat am 7. Tag mit meinen Lesern spiele. Dabei präsentiere ich euch einen Fragenkatalog und ihr dürft in den Kommentaren antworten – damit wir alle wissen, dass wir nicht alleine sind.
Falls du nun Lust hast, in älteren dieser Posts zu stöbern, findest du diese in meinem „Kennt ihr das?“-Archiv.

- geschrieben von Tabea -

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12 Colors of Handmade Fashion (jeden Monat eine Farbe, zu der genäht werden darf)
Increase Infinity (jeden Monat eine Farbe, zu der gebloggt werden soll)
Fotoprojekt17 (jeden Monat ein Thema, zu dem fotografiert werden kann)
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Fotoprojekt: Graustufen (jeden Monat ein Thema, zu dem Schwarz-weiß-Fotos gemacht werden sollen)
Fotoprojekt: Bunt ist die Welt (Jeden Sonntag ein Thema, zu dem für fünf Tage fotografiert werden darf)
Näh dir was (Jeden Monat ein neues Nähthema, zu dem man etwas für sich nähen soll)
Lets cook toghether (Jeden Monat ein Thema, zu dem gekocht/gebacken und ab dem 10. Tag des Monats verlinkt werden darf)
Die Gemüse-Expedition (Jeden Monat ein Gemüse, das in der Küche verarbeitet werden soll)

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