Donnerstag, 20. April 2017

Ankündigung: Mein neues Leben beginnt…

Meine sehr verehrten Leser!

Es gibt gute Nachrichten für mich und schlechte für euch zu verkünden! Also in der Kurzfassung heißt das: Ich bin glücklich und beginne einen neuen Lebensabschnitt, aber es könnte sehr wahrscheinlich sein, dass ich das Bloggen etwas zurückfahren muss.

So, jetzt aber auch noch ausführlich, für alle, die interessiert, was passiert ist:

Wie alles begann

Meine Mama schrieb mir Mitte März eine Nachricht auf WhatsApp. Eigentlich nur ein Alltagserlebnis; sie dachte sich nichts dabei. Reiter hätte sie gesehen und würde so gern auch mal wieder reiten.
„Pferde, reiten,… Mensch, das ist genau das, was meinem Leben im Moment fehlt.“, dachte ich. Für die Zeit nach dem Studium hatte ich ja geplant, ein Pferd zu kaufen, aber bei dieser WhatsApp-Nachricht wurde mir bewusst, dass mir das zu spät ist.

Denn jetzt, im Studium, lerne ich doch neue Leute kennen und die sollen mich gleich mit der Pferde-Macke kennen lernen. Nicht, dass ich Freunde am Ende verliere, wenn ich mir in drei Jahren das Pony gönne und dann weniger Zeit habe. Außerdem wäre ich bis dahin ja völlig aus der Übung; das vergangene Jahr ohne Pony war schon Pause genug. (Oder vielleicht auch Pause zu viel?)
Klar, man könnte Reitunterricht nehmen, aber dagegen sprachen für mich zwei Aspekte: Ich habe keinen Zeitpunkt in der Woche, zu dem ich wirklich immer Zeit habe. Regelmäßig in einer Gruppe reiten wird also nichts. Und der zweite Aspekt ist, dass ich nicht gerne nur ein Mal in der Woche auf einem Tier sitze, dass sonst noch 15 andere Menschen herumträgt und um das ich mich nicht kümmere. Da fehlt mir einfach die Beziehung – und das versteht wohl nur jemand, der selbst mal eigene Pferde hatte.

Jedenfalls stand nun fest: Ich will ein Pony. Jetzt.

Adena - neues Pony

Ich informierte mich, wo man das hier in Frankenberg unterbringen kann und rechnete es mir durch. Unendlich viel Geld habe ich nicht, da muss man schon schauen, ob man sich die monatlichen Unterhaltungskosten für das Tier leisten kann. Passt, ganz knapp.
Ich begann zu suchen…

Dann erzählte ich Mama, dass ich ein Pony haben wollte. Die war nicht begeistert und mahnte mich, dass ich zu wenig Zeit hätte. Das wollte ich nicht wahr haben. Zur Not streiche ich das Bloggen und ersetze das Joggen und Spazieren gehen durch Reiten. Hausaufgaben und Lernen kann man in die Abendstunden verlagern und wenn das Pony bei einer Reithalle wohnt, kann ich ja flexibel dann reiten, wenn ich Zeit habe. Passt.

Sie war also nicht begeistert, aber tolerierte meine Entscheidung.
Also ein Anruf bei Papa. Der zahlt mir Unterhalt und von daher wollte ich sein Okay haben, wenn ich von diesem Geld ein Pony finanziere. Mein Vater mag Ponys kein bisschen, müsst ihr wissen. Trotzdem konnte er auf Anhieb nachvollziehen, oder tat zumindest so als ob, dass es ein eigenes Pony und kein Unterricht sein sollte. Und im Gegensatz zu Mama wollte er es mir nicht ausreden, sondern sicherte mir seine finanzielle Unterstützung auch weiterhin zu. Er wollte nur, dass ich glücklich bin – und das bedeutet mir wirklich eine Menge!!!

So, die Suche begann richtig.

Probe Reiten - neues PonyProbe reiten muss schon sein…

Traumpony gesucht

… Als ich kurz später ein Pony anschaute, konnte ich aber trotzdem wieder voll auf Mama zählen. Ich war froh, dass sie mit kam und mich somit daran erinnerte, einen Blick in den Pass zu werfen.

Das Pony wirkte zwar ganz nett, aber die Besitzerin war so gar nicht unser Fall und das Tier sollte auch nach nur einem Jahr bei ihr wieder abgegeben und ersetzt werden. Und mit gerade mal acht Jahren war es auch vorher schon in zwei Reitschulen im Einsatz, aber kannte keinen Sattel. Dass ich damit allein ausreiten könnte, konnte mir auch niemand garantieren. Dabei war das doch das Wichtigste!

Also sagte ich am Folgetag ab und wurde gleich von der Besitzerin noch beleidigt. Wenn man ein Pferd haben wolle, dann müsse man sich das auch leisten können. Und ich würde sicher kein Pony finden, dass zur Schlachtung zugelassen sei, weil das unmenschlich wäre.

Ähm ja. Im Gegensatz zu ihr habe ich jahrelange Erfahrung mit der Haltung dieser Tiere und weiß, dass man Ponys nicht zu Tode pflegen braucht. Ihr hättet sehen müssen, wie die Tochter noch die Hufe waschen musste und mit Tinktur bepinselte – wie nach jedem Ausritt, und das obwohl wir nur fünf Minuten eine Straße entlang geritten waren.
Allerdings war mir das Risiko, ein nicht zur Schlachtung zugelassenes Pony zu kaufen, doch etwas hoch. Denn wenn das Tier sich unheilbar verletzt, kommen enorme Tierartkosten auf mich zu… Ein Schlachtpferd kann ich schlachten (und somit erlösen) lassen, wenn keine Hoffnung auf Genesung besteht. Als Studentin ist das also ein Aspekt, der zumindest eine Nebenrolle spielt. Für die Unterbringung und normale Tierarztbesuche etc. habe ich natürlich genügend Geld zur Verfügung!

Auf der Equitana suchte ich dann alle möglichen Infomaterialien zusammen, die man eben bekommen konnte. Alle Zeitschriften konnte ich noch gar nicht lesen…

Adena - neues Pony

Die Suche endet…

Weitere Ponys schaute ich erst am ersten April an. Auf dem Talhof in Wellen waren zwei Ponys in der passenden Größe und Preisklasse. Niemand hatte Zeit, mitzukommen. Also alleine.

Anschauen, wenn überhaupt kam das braune in Frage. Eine Stute. Alter passt. Größe perfekt. Pass vorhanden. Das Mädchen, welches die beiden ritt, meinte, sie sei auch fleißiger als der nebenstehende Schimmel. Und sie würde allein ins Gelände gehen.

Darf ich Probereiten? Jap. Wir machten einen Gurt und eine Trense drauf, es ging im Schritt allein ins Gelände. Auf der Reitbahn trabte ich noch, alles bestens. Und voll verliebt.

Ein Anruf bei Mama, von ihr gab es ein Okay. Also kaufte ich das Pony direkt. Eine Behandlung beim Hufschmied handelte ich noch heraus und dass man es mir bringen würde.

Die Vorbereitungen für mein neues Leben

Papa wurde informiert – und freute sich für mich. Auch meine Freunde konnten meine Vorfreude nachvollziehen und mein Stiefvater fragte direkt, ob ich einen Fahrer bräuchte. Super nett von ihm, auch wenn ich ja niemanden brauchte, der das Tier nach Frankenberg kutschiert.

Gleich Sonntag machte ich einen Termin bei einem Pensionsstall aus und schaute mir diesen an. Der Reitverein in der Stadt wäre zwar eine Option gewesen, hatte mich zwei Wochen zuvor aber nicht hundertprozentig überzeugt.

Der Pensionsstall von Frau Grede dagegen ist ein Traum: Mitten im Feld liegt er und das gerade mal zehn Fahrrad-Minuten von meiner Wohnung entfernt. Eine große Reithalle sowie ein großer Außenreitplatz sind da, die Boxen schöner als beim Reitverein. Achja, und im Winter kann eine Führanlage genutzt werden; im Sommer gibt es halbtags Weide. Und die Versorgung wird komplett für mich erledigt – im Reitverein hätte ich mich sogar um die Beschaffung der Einstreu und des Futters kümmern müssen.

Übrigens, das Wichtigste stimmte auch: Die Leute dort waren super nett!

Im Internet verglich ich Versicherungen und konnte es kaum erwarten, am Samstag endlich mein Pony in Empfang zu nehmen.

Meinen Urlaub in Prag stornierte ich. Warum vier Tage im Oktober wegfahren, wenn ich stattdessen reiten kann? Hat sich super angefühlt. Reisen kann ich auch, wenn ich im Alter den Reitsport aufgebe. Hier und jetzt ist mir das Pony wichtiger.

Achja, den Namen Stella, den es eigentlich trug, fand ich nicht so passend. Daher dachte ich über Änderungen nach, aber mir wollte nichts einfallen. „Memeki“ kam mir auf Anregung meiner Schwester in den Sinn, Carla unterbreitete auch ein paar Vorschläge. Die hörte sich übrigens meine Schwärmereien von Ponys während der Suche gerne an – Liebe zu Ponys und Pferden verbindet uns.

Erst eine Stunde vor seiner Ankunft fiel der Name einfach vom Himmel. Keine Ahnung, woher die kreative Eingebung kam, aber ich wusste einfach, dass ich sie Adena nennen möchte.

Adena - neues Pony

Es ist da!

Aus dem geplanten Samstag wurde Freitag Abend, der 7. April. Passte dem Besitzer nicht anders. Auch okay. Eigentlich super.

Sie stieg also aus dem Hänger, kam in ihre Box und genoss das Abendessen. Ich ließ sie in Ruhe, damit sie sich eingewöhnen kann. Voller Vorfreude auf kommende Tage fuhr ich nach Hause.

Der Start in unsere gemeinsame Zukunft

Haha, irgendwie klingt es langsam so, als hätte ich nicht „nur“ ein Pony gekauft, sondern den Partner fürs Leben gefunden, oder? Naja, zumindest die nächsten zwanzig Jahre soll Adena mich ja auch begleiten.

Samstagmorgen musste ich also zunächst mal bei Mama all mein Zeug abholen, dass von Pferden und Ponys aus früheren Jahren noch dort lag. Nur einen passenden Sattel hatte ich nicht… Aber ich bekam erst mal einen von der Besitzerin des Pensionstalls geliehen und suche seitdem fleißig.

Die ersten gemeinsamen Tage brachten dann aber doch eine kleine Ernüchterung. Sobald wir die Stallgasse verließen, wurde sie unruhig. Ich konnte sie kaum halten, selbst wenn wir nur über den Hof gingen. Zum Aufsteigen brauche ich Hilfe; konnte bei den ersten beiden Versuchen nur im Schritt auf dem Platz reiten. Als sie sich beim zweiten Mal vor einer Ente erschrak, flog ich.

Der Mann vom Hof prophezeite mir schon, dass das Pony ein Fehlkauf sei und ich niemals mit ihm klar kommen würde. Das wollte ich nicht wahr haben. Ich weiß, dass Ponys (und Tiere allgemein) Geduld fordern. Also schrieb ich meiner Freundin Carla einen verzweifelten Hilferuf und seitdem besucht sie uns beide regelmäßig und hilft mir, mit meinem Pony klar zu kommen und wieder vernünftig reiten zu lernen.

Ich habe seit ihrem ersten Besuch wirklich das Gefühl, dass wir es schaffen. Ich will es mir und auch dem Mann beweisen. Wir können das! Und irgendwann habe ich ein Freizeit-Verlasspferd, glaubt mir. Auch, wenn es jetzt anstrengend ist.

Auch Mama hat mein Pony inzwischen kennengelernt und mich auf einem Austritt geführt. Wer hätte gedacht, dass ein Pony solche Angst vor harmlosen Schafen haben kann? Wir haben wirklich noch viel zu lernen…

Mal sehen, wo also Adenas und mein gemeinsamer Weg hin geht. Aber da sie von Tag zu Tag ruhiger wird, bin ich zuversichtlich und halte euch auf dem Laufenden.

Adena - neues Pony

Was das nun für mein restliches Leben bedeutet:

  • Ich bin glücklich. Verdammt glücklich.
  • Ich bin jeden Tag bei Adena und versuche immer, wenigstens kurz was mit ihr zu machen.
  • Das Semester hat auch angefangen. Meine Tagesplanung ist daher wieder sehr unregelmäßig.
  • Die verbleibende Zeit muss für Familie, Freunde und Blog reichen.
  • Wenn Zeit knapp ist, wird also der Blog als erstes hinten angestellt. Damit müsst ihr leben. Ich auch 😉.

Was das für euch bedeutet:

  1. Ich werde meine Leseliste erneut minimieren. Wenn ich weniger Zeit habe, kann ich einfach nicht so viele Blogs regelmäßig besuchen.
  2. Ich werde weniger fremde Blogs kommentieren. Es kostet einfach zu viel Zeit. Sorry, aber meine Lesezeit pro Post verdoppelt bis verdreifacht sich im Moment, da ich immer ausführliche Kommentare tippe.
  3. Seo bei meinen Posts ist jetzt voll egal. Wer braucht schon Google, wenn er eh schon solche Leser wie euch hat?
  4. Vielleicht gebe ich mir beim Formatieren und Korrektur lesen weniger Mühe, wenn die Zeit knapp ist.
  5. Ich mache weniger bei Blogparaden und -projekten mit. Rostparade nur noch ab und zu, Graustufen bis auf weiteres gestrichen.
  6. Weniger Linktipps. Inzwischen kennt ihr ja meine lange Liste mit lesenswerten Blogposts am Monatsende… Aber wisst ihr, dass allein für diese Liste drei bis vier Stunden Zeit verloren gehen? Zu viel. Ich werde diesen Bereich also stark zurück fahren. Rezepte und Reiseposts fliegen ganz raus, den Rest werde ich einfach enorm aussortieren. Dafür teile ich jetzt einfach kurz die guten Posts direkt nach dem Lesen bei Twitter, das kostet kaum Zeit.
  7. Weniger Kommentare beantworten. Oder kürzer. Mal sehen… In dem Umfang, in dem ich momentan auf Kommentare antworte, ist es einfach nicht mehr möglich. Das hat gut und gerne eine ganze Stunde täglich gekostet… Also verzeiht mir. Trotzdem freue ich mich natürlich weiterhin über alle Kommentare und lese jedes einzelne!
  8. Wer weiß, was sonst noch passiert? Könnte sein, dass ich noch mehr Einsparungen an Blog vornehme… Sobald mir etwas einfällt.
    1. Habt ihr Tipps für mich, wie ich bei weiterhin gleichbleibender Qualität mit weniger Zeit bloggen könnte?

      Adena - neues Pony

      Fazit

      Ich habe ein Pony – mein Traumpony. Ich habe damit ein ganz neues Leben und weniger Freizeit. Und ich bin glücklich. Und das ist alles, was für mich gerade zählt.

      - geschrieben von Tabea -


24 Kommentare zu Ankündigung: Mein neues Leben beginnt…

  1. Bee am

    Liebe Tabea,

    Das freut mich sehr für dich, wirklich. Ich kann das so verstehen, ich habe auch nicht viel Zeit und kommentiere nicht mehr so ausführlich, nur noch, wenn mich ein Post wirklich anspricht. Mir fehlt auch die Zeit viele Blogs zu lesen, leider. Umsomehr freue ich mich, dass du mit dem Pony in ein neues Leben startest. Viel Freude mit deinem neuen Gefährten.

    Herzliche Grüße, Bee

    • Danke für deine lieben Worte!

      Aber solange die Zeit zum Kommentieren und Blogs lesen uns fehlt, weil wir andere schöne Dinge machen, ist ja alles gut. Also mich macht mein Pony wesentlich glücklicher, als das Internet es jemals schaffen könnte 😉 Und ich bin mir sicher, dass es bei dir mit deinen anderen Hobbys und der Familie ähnlich ist.

      Liebe Grüße

  2. Erst einmal: herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Lebenspartner! Mir war auch im Vorfeld gar nicht bewusst, dass man mit einem Pony nach dem Kauf noch so viel üben und es sich an so viele Dinge erst gewöhnen muss. Ich dachte immer, dass die das relativ früh lernen und man nur Fohlen erziehen muss.
    Da steht dir sicherlich noch einiges an Arbeit bevor, aber das wird sich lohnen!

    Und klar, weniger Zeit heißt eben auch weniger Zeit im Internet. Aber hey, eigentlich ist das ja kein Verlust. 😉 Nur habe ich keinen Tipp, wie man mit weniger Zeit immer noch qualitativ gut bloggen kann. Das muss halt dann manchmal einfach auf der Strecke bleiben, wenn es nich der Beruf ist.

    • Also es gibt sicher auch Ponys, mit denen man kaum noch erzieherisch tätig werden muss (und solche hatten Mama und ich auch schon)… Aber die sind meist schon älter und gut ausgebildet und kosten dementsprechend viel. Mein Pony ist ja noch recht jung… Und je nach Charakter gibt es da auch Unterschiede.
      Zudem habe ich auch eben diese kleinen Problemchen teilweise nur, weil ich nach der langen Pause einfach nicht mehr gut genug reiten kann.

      Über die knappere Zeit im Internet bin ich aber echt nicht traurig – die Zeit beim Pony ist Gold wert! Dann muss das Bloggen eben mal zurückstecken 😉

      Liebe Grüße

  3. Zum Thema Qualität aufrecht erhalten: Die Frage ist ja, willst du die Qualität der Artikel erhalten oder die Leserschaft? Ich kommentiere gerne Blogposts, wenn ich den Eindruck habe, dass es beachtet und darauf reagiert wird – wenn nicht, ganz schnell nicht mehr. Damit bin ich sicher nicht alleine. Von daher denke ich also, dass das Beantworten der Kommentare noch wichtiger ist als das Schreiben der Artikel. Wenn es dir aber persönlich vor allem um die Texte und deren Länge, Inhalt, Qualität geht, sollte das natürlich Priorität haben.

    • Danke für deine Gedanken. Für mich zählen ehrlich gesagt beide Aspekte recht viel, da mir meine Leser wirklich wichtig sind, aber ich es auch genial finde, meine Erlebnisse und Gedanken festzuhalten… Ich sehe schon, dass es wohl auf den Mittelweg hinauslaufen wird: weniger Posts schreiben und etwas knapper auf die Kommentare antworten.

      Liebe Grüße

  4. Wow das ist ja toll…Ich hatte zwar selber nie ein Pferd, oder ein Pony, aber ich kann mir deine Begeisterung vorstellen, es sind tolle Tiere. Ich habe mich eine Zeitlang sehr für Pferde interessiert, aber das Reiten war einfach zu teuer und deswegen habe ich es nie weiterverfolgt.
    Verständlich das dann nicht mehr gannz so viel Zeit fürs Bloggen bleibt, und das ist auch in Ordnung. Ich denke aber auch wie Konzertheld, dass es besser ist weniger zu schreiben und dafür dennoch die Kommentare zu beantworten, den davon lebt ein Blog. Besonders wenn Fragen gestellt werden! Auf ein einfaches.. „Sieht toll aus“ (etc.) braucht es natürlich nicht zwingens eine Antwort;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reiten zählt wohl leider wirklich zu den kostenintensiven Hobbys. Allein schon Reitunterricht kostet ja je nach Reitschule gefühlt ein halbes Vermögen – und wenn man schnell Fortschritte machen möchte, dann reicht ja eine Stunde in der Woche auch nicht.

      Ich glaube, für Ponys und Pferde konnte sich fast jedes Mädchen eine Weile lang begeistern… Und entweder festigt sich diese Liebe zu den Tieren oder aber sie verschwindet wieder, sei es aus Kostengründen oder aufgrund anderer Hobbys.

      Genau so meinte ich das mit den Kommentare auch – Fragen werden natürlich weiterhin beantwortet! Nur auf solche Minikommentare werde ich vielleicht nicht mehr reagieren…

      Liebe Grüße

  5. Ariana am

    Erst einmal ganz herzliche Gratulation zum Pony – soooo süss 🙂
    Und zum Thema bloggen – ich merke, dass mir diejenigen Beiträge am leichtesten fallen und am schnellsten gehen, bei denen ich über wirkliche Herzensthemen schreibe. Wenn Du also in Zukunft einfach mehr über das Pony schreibst – mich freut es 😀
    Liebe Grüsse
    Ariana

    • Danke für die Glückwünsche! Obwohl sie gerade eine sehr schwierige Phase hat, bin ich immer noch richtig glücklich mit ihr 😉

      Und auch für den Tipp danke ich dir. Aber eigentlich schreibe ich eh nur Posts, die mir aus irgendeinem Grund an Herzen liegen…

      Liebe Grüße

  6. Louisa am

    Hey,
    ich wünsche dir ganz viel Glück mi deinem Pferd! Sie ist wirklich hübsch ;). Ich hätte irgendwann auch gerne ein Pferd, für mich würde aber nur ein Isländer infrage kommen. Bis jetzt war ich einfach noch mit keiner Reitbeteiligung so glücklich wie mit der Isländerstute, die leider vor ein paar Jahren umziehen musste. Ich bräuchte ein Pferd, welches nicht so schreckhaft ist, da mir dies immer sehr auf die Nerven geht. Ich hoffe also für dich, dass dein Pferd diese Eigenschaft auch ablegt 😉
    Liebe Grüße,
    Louisa

    • Danke. Gerade läuft es aber leider wirklich unterirdisch. So mies wie gestern hat sie sich noch nie benommen… Selbst mit Hilfe beim Aufsteigen hat sie kaum still gestanden 🙁

      Isländer zählen irgendwie zu den Ponyrassen, die ich am wenigsten mag… Aber in Adena ist eventuell auch sowas eingekreuzt. Ich bin ja total den Welshponys verfallen, weil die so unheimlich personenbezogen sind… Aber leider eben auch teuer. Aber Isländer sind das ja auch und am Ende ist die Rasse mir dann doch egal und es kommt nur auf den Charakter an.

      Also versteif dich nicht zu sehr auf die Rasse, falls du irgendwann doch ein Pferd kaufen willst!

      Liebe Grüße

  7. Pferdi <3
    Bin früher auch geritten, kam aber nie in den Genuss ein eigenes Pferd zu besitzen.
    Dafür Hasen und Meerschweinchen 😀

    Zum Blog: Letztendlich, denke ich, ist es für deine Leserschaft nicht notwendig, dass du regelmäßig postet, jedoch weiterhin so wie du es tust und wohl Kommentare beantwortest.

    Wenn die Zeit und Muse da ist, bloggst du halt und wenn sie weg ist, ist sie weg 😀 So halte ich das bei meinem Blog zZ. Hatte jetzt die Tage nen Schreibflash und etz is wieder so Flaute,..

    Ich denke auch, dass mit der Zeit wird sich einpendeln.

    • Ja, so ein eigenes Pony, dass ist wirklich ein großer Luxus… Aber es macht mir auch so viel mehr Freude als die Meerschweinchen und Kaninchen, die ich früher mal hatte.

      Irgendwie tut es wirklich gut, von euch zu hören, dass ihr mir auch weniger Posts nicht übel nehmt und lieber dafür Antworten auf eure Kommentare erhaltet. Ganz auf das Antworten würde ich eh nicht verzichten wollen!

      Das auf und ab von Motivation und Zeit kenne ich nur zu gut, aber glücklicherweise habe ich inzwischen immer etwas Vorrat, der schlechtere Phasen überbrückt.

      Liebe Grüße

  8. Anne am

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Adena! <3

    Das ist wirklich eine Hübsche… und dass sie aktuell noch so unruhig ist, liegt zum Teil vielleicht auch an den ganzen Veränderungen durch eine neue Umgebung, anderes Futter, anderer Tagesablauf, neue Bezugspersonen, …
    Nun kann man Hund und Pferd natürlich nicht ganz vergleichen, aber als Nala zu uns kam, war sie ja auch ein absoluter Angsthund, die vor allem Möglichen zusammenzuckte, sich von fremden Männern nicht anfassen ließ / aggressiv reagierte und so weiter. Und mit viel Geduld und Liebe ist sie mittlerweile zu einem unglaublich ausgeglichenen, freundlichen Hund geworden, der das Vertrauen in sich und die Welt zurückgewonnen hat. Das wünsche ich deinem Pferdchen auch! <3

    Und ich beneide dich ein wenig. 😉

    Diese Zulassung als Schlachtpferd kannte ich bis jetzt übrigens gar nicht. oO

    Dass du weniger Zeit mit dem Bloggen verbringen wirst, finde ich total nachvollziehbar. Bei der Frage nach der Priorität kann es zwischen einem Blog und einem Pony doch immer nur auf's Pony hinauslaufen, das geht gar nicht anders. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    • Naja, ich finde, so nach zwei Wochen dürfte sie dann nun eigentlich in der bekannten Halle keine Probleme mehr machen. Es hat jetzt also auch was damit zu tun, dass sie keinen Bock hat und mich dann abwirft oder gar nicht aufsteigen lässt. Das nervt echt und ich hoffe, dass ich das bald in den Griff bekomme.

      Freut mich, dass sich Nala bei euch so toll entwickelt hat – ich hoffe, so wird es mit Adena auch. Aber dass man Geduld braucht, trifft ja auf die meisten Tiere zu und war mir auch bewusst.

      Das mit dem Schlachtpferde-Gedöns wissen die wenigsten Hobbyreiter. Ich weiß das auch nur, weil meine Mama eben viel Erfahrung in ihrer Zeit mit Pferden und als Rinderwirtin sammeln konnte.

      Schön, dass du verstehen kannst, dass mir das Pony eindeutig über den Blog geht 🙂

      Liebe Grüße

  9. Jana am

    Heeeeey, das freut mich total, dass du dein perfektes Pony gefunden hast 🙂 Die Anfangsschwierigkeiten und eben die damit verbundenen Zeitprobleme sind nun mal so, aber vielleicht bekommst alles ziemlich schnell unter einen Hut. Und wenn nicht: Was ist ein Blog im Gegensatz zu Familie, Freunde und eben deinem Hobby/Pony? 🙂

    Ich habe mich jetzt auch länger nicht mehr gemeldet, weil sich mein Leben ebenso wie bei dir komplett geändert hat 😀 Bin ausgezogen und wieder Single… Ab Juni habe ich eine eigene Wohnung und joa ist grad alles etwas ungewohnt wieder bei den Eltern zu wohnen 😀

    Zum Glück habe ich viele Blogposts für die Zeit jetzt vorbereitet 😀

    Das mit dem Telefonieren kenne ich 😀 Früher habe ich es gerne getan, aber irgendwann kam eben Whatsapp oder eben Treffen, aber zur Zeit telefoniere ich wieder gerne 🙂

    So wärs auch für mich… Flohmarkt ist einfach stressig, dann musst handeln und hast vielleicht komische Kunden xD

    Deine Bilder zu Nähe finde ich auch klasse und passt ja perfekt in dein neues Leben rein 😛
    Das Fotoprojekt gefällt mir auch richtig gut 🙂
    Das erste Bild habe ich mit dem Makroobjekt von meinem Papa gemacht 😛

    Hihi vielen Dank fürs Verlinken morgen von Nicole und meinem Kampf der Filmgenres-Beitrag 😛
    Gut, Das Schicksal ist ein mieser Verräter passt zu Jugendfilm, Drama und Liebesfilm. Aber ich fand es schon dramatisch und war sehr traurig 🙁
    Honig im Kopf ist einfach ein wunderschöner Film und so süß umgesetzt!

    Uiii dann musst du unbedingt noch den ersten Teil von Fack ju Göte schauen! Gerad wird ja auch der dritte Teil gedreht und ich mag das so, diesen Humor 😀

    Wow krass, dass du nur noch drei Bücher hast 😀 Aber ich freue mich jetzt rießig meine Bücherregale neu zu ordnen 🙂

    Lichterketten finde ich grad im Winter schön und machen ein schönes kuscheliges Licht 🙂

    Funkos sind aber auch echt teuer, würde ich mir auch nicht kaufen!

    • Zeitlich haut es gerade echt leichter hin, als ich erwartet hätte, aber in der Schule sind jetzt auch gerade noch eher ruhige Wochen. Gegen Ende des Semesters wird das wahrscheinlich noch mal ganz anders…
      Blöd ist nur, dass mein Pony gerade eine sehr launische Phase hat und ich mich gerade nicht mehr ohne kompetente Hilfe drauf traue. Ein Glück, dass Mama mich heute besucht.

      Ohje, eine Trennung? Das kann so ein Leben ja echt völlig aus der Bahn werfen und wenn man dann auch noch ausziehen muss aus einer gemeinsamen Wohnung, stelle ich mir das eher schwierig vor. Ich hoffe, die geht es dennoch halbwegs ok?
      Super, dass du aber noch mal bei deinen Eltern untertauchen darfst, bevor du in die eigene Bude ziehst. So fühlt man sich vielleicht auch in der ersten Zeit nicht so einsam, oder?
      Und mit den Bücherregalen wünsche ich dir ganz viel Spaß! Ich genieße es gerade eher, wenn ich nicht allzu viel Zeug ansammle, dass ich doch nicht mehr in die Hand nehmen werde.

      Was kosten Funkos denn so ungefähr? Ich habe da ja keine Ahnung von…

      Liebe Grüße und danke für die Glückwünsche zum Pony und die Komplimente zu den Nahaufnahmen!

  10. Erstmal noch ein Glückwunsch auch an dieser Stelle! Hast du eigentlich keine Ankaufsuntersuchung gemacht oder es im Beitrag einfach ausgelassen?
    Mit dem Bloggen würde ich mir keine Gedanken machen! Ich selbst habe in den letzten Monaten auch vieles zurückschrauben müssen (andere Blogs lesen und kommentieren) und glaube, dass es mir niemand übel genommen hat^^ Das reale Leben geht nun einmal vor – immer! Und ich denke, mit der Zeit pendelt es sich auch bei dir, dass du das Bloggen nicht als „Muss“ empfindest, sondern die Zeit vielleicht noch mehr genießt 😉

    LG an dich und Adena!

    • Erwischt 😉 Ankaufuntersuchungen habe ich noch nie beim Pferdekauf gemacht, obwohl ich weiß, dass man das eigentlich immer machen sollte. Das ist mir einfach zu teuer… Weil ich eh nur wenig Budget habe und dann lieber das Risiko in Kauf nehme. Bisher hatten Mama und ich da nur ein Mal richtig Pech bei einem ganz miesen Händler…

      Als Muss sehe ich meinen Blog auch jetzt nicht! Für mich zählt er zu den schönsten Hobbys überhaupt. Aber auch bei meinen Lieblings-Bloggern freue ich mich immer, wenn die nicht ohne Vorwarnung in der Versenkung abtauchen… Ich wollte also hauptsächlich vorwarnen, damit niemand frustriert ist, wenn er öfter mal nichts Neues von mir lesen kann. Und meine Post schreibe ich ja auch für mich als Erinnerung für später… Nur wäre es manchmal nett, wenn die Gedanken sich schneller in Buchstaben verwandeln 😉

      Liebe Grüße

  11. nossy am

    Liebe Tabea,

    ich freue mich für dich, dass ein ganz großer Wunsch von dir in Erfüllung gegangen ist! Adena ist ein wirklich sehr schönes Tier. Ich bin sicher, nachdem ihr euch an einander gewöhnt habt, wird sie lernen dir mehr und mehr zu vertrauen. Sie wird ihre Scheu beim reiten bestimmt verlieren. Immerhin ist momentan noch alles neu für sie. Die Umgebung, neue Gesellschaft, ein neuer Bezugsmensch. Alles braucht seine Zeit. 🙂

    Dein Blog-Hobby wird sich vielleicht ein wenig verändern, aber ich denke du wirst eine gute Lösung finden, so dass du zufrieden sein wirst. Vielleicht gibt es dann Abends eine kürzere Blog-Zeit, vielleicht werden sich deine Texte verkürzen oder du wirst nur noch 2-3 mal im Monat bloggen. Wie auch immer… ich werde mich trotzdem jedes mal freuen, wenn ich hier von dir etwas lesen darf, dass du mit der Welt und mir teilen möchtest. Und ich werde mich auch weiterhin riesig über jeden Kommentar von dir freuen oder auf deine Kommentarantworten. Wenn du aber mal nicht auf einen meiner Kommentare antwortest, ist das auch okay. Dann gab/gibt es eben gerade wichtigeres. 🙂

    Lieben Gruß,
    nossy

    • Danke für deine lieben Worte!

      Von Adenas Schönheit bin ich momentan auch noch jeden Tag aufs Neue begeistert 😉 Sie ist einfach wunderhübsch – und macht sich glücklicherweise scheinbar auch nicht so gern dreckig.

      Meine Mama hat sich das Reiten gestern noch mal angesehen und meint, es liegt auch mit daran, dass ich zu ängstlich und unsicher bin. Nach drei Stürzen und vielen Malen, wo sie mich nicht aufsteigen lassen wollte, habe ich doch das Vertrauen in mein Können und das Pony ein wenig verloren. Daran muss ich dringend arbeiten, denn meine Unruhe überträgt sich natürlich auf das Tier.

      Danke, dass du so viel Verständnis dafür hättest, wenn ich den Blog schleifen lasse. Jetzt im Semester geht es gerade noch ganz gut, aber ich weiß nicht, wie das in der Klausurenphase werden soll oder wenn ich wieder arbeiten muss in den Semesterferien.

      Liebe Grüße

  12. Das klingt alles so großartig!
    Hatte zwar noch nie ein eigenes Pony oder Pferd, bin aber sehr viele Jahre geritten und war fast täglich im Reitstall, ich kann es ein bisschen nachvollziehen.
    Zum bloggen kann ich dir nur den Tipp geben, schreib einfach einmal die Woche oder alle 14 Tage mehrere Artikel vor und mach die Feinarbeit später. Mach auch die Bilder alle auf einmal, also die Bearbeitung.
    Ansonsten werde ich weiterhin vorbeilesen und freue mich über Geschichten und Bilder vom Pony. Toller Name übrigens für ein sehr schönes Pony!
    Macht euch jetzt erstmal in Ruhe miteinander vertraut und dann wird sich alles einspielen und es wird sich ein Weg finden.
    Ganz viel Spaß beim Kennenlernen!
    Lieben Gruß | Barbara

    • Reitställe haben aber auch immer so eine Atmosphäre, dass man da am liebsten den halben Tag verbringt, oder? Zumindest ging es mir früher auf dem Ponyhof so und auch, wenn ich Adena jetzt besuche, dann bin ich immer total gerne da und total entspannt.

      Danke für den Tipp zum Bloggen. Ich schätze, auf so ein System läuft es gerade hinaus. Am Wochenende verfasse ich morgens meist zwei bis drei Beiträge und die Feinarbeiten mache ich dann immer mal wieder beim Abendessen statt fremde Blogs zu lesen. Und Fotos bearbeite ich grundsätzlich auch eher gesammelt ein Mal am Wochenende beim Mittagessen. Ich esse ja eh immer alleine, sodass ich die Zeit auch sinnvoll nutzen kann, finde ich.

      Danke für seine lieben Worte – ich habe noch Hoffnung, dass Adena und ich es schaffen, uns aufeinander einzuspielen.

      Liebe Grüße


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