Sonntag, 16. April 2017

Ostern, Fasten und das wahre Leben

Hallo ihr Lieben!

Wir haben Ostern. Mal wieder. Letztes Jahr versteckte ich allein ein paar Ostergeschenke für Mama, weil meine Schwester auf Reisen war. Ein „Ei“ haben wir sogar erst wiedergefunden, nachdem Wochen vergangen waren… Ich wusste selbst nicht mehr, wo ich das hingelegt hatte 😉.

Dieses Jahr dagegen wohne ich nicht mehr bei Mama, aber fahre zu meiner Oma für einen kurzen Besuch. Dort sind dann auch meine Schwester und meine Mutter und es gibt eine leckere Torte.

Ostern, Fazit zur Fastenzeit und Entrümplungsprojekt

Ansonsten habe ich mir nur mit Malte eines der Osterfeuer in Frankenberg angeschaut. Eigentlich war ein Fackelzug angekündigt, aber den gab es scheinbar nicht. Aber der Wildpark war auch so eine tolle Kulisse, das muss man schon sagen. Nur das Feuerchen war eher klein… aber Hauptsache Feuer, denn das gehört dazu!

Das Fest selbst ist mir davon abgesehen eigentlich ziemlich unwichtig und ich freute mich nur, mal ein paar Tage lang etwas mehr Zeit zu haben. Und die Einladung zum Besuch bei meiner Oma, die erst vor wenigen Tagen kam, hat doch auch Vorfreude auf heute Nachmittag geweckt.

Osterfeuer

Das Entrümplungsprojekt zur Fastenzeit

Außerdem geht heute mein Fasten-Entrümplungsprojekt zu Ende. In mehreren Bereiche wollte ich ja gründlich aussortieren (meine Ankündigung), aber was daraus geworden ist, habe ich euch noch mal übersichtlich dargestellt:

  1. Woche: Badezimmer

    Für die erste Woche habe ich mir ja den Badezimmerschrank ausgesucht, weil der mir ein guter Einstieg zu sein schien. Viele sammeln da ja allerhand Proben und Kosmetik, glaube ich. Ich wusste aber, dass das bei mir nicht so extrem ist… Aber, dass mein Schrank so leicht sein würde, dass überraschte mich dann doch.

    Gefunden habe ich: Meine Handtücher zum Spülen (kein Platz in der Küche), Staubsauger-Aufsätze, Staubsauger-Beutel, zwei Rollen Küchenrolle auf Vorrat, Taschentücher auf Vorrat, Fahrradkettenöl, Samen für Küchen Kräuter und die zugehörigen noch leeren Töpfe. Außerdem: drei Seifenstückchen, vier Miniduschgels, ein Deo, Zahnpasta, eine Zahnbürste, Handcreme, die Salbe für mein Auge (wenn der Herpes wieder zuschlägt), Pflaster.
    Also alles Zeug, was seine Berechtigung hat. Nur die Kräuter, die habe ich inzwischen in Angriff genommen.

    Ausziehen aus dem Schrank mussten lediglich ein Parfüm und die restlichen Blister der Antibabypille. Die habe ich nämlich Anfang des Jahres abgesetzt und plane nicht, die je wieder zu nehmen.

    Da mir das für Woche eins aber so nicht genug war, habe ich am Wochenende bei meiner Mutter in meinem Zimmer noch ein bisschen Zeug eingesammelt und in meine Wohnung geholt. Und das wollte ich immer dann mit durchsortieren, wenn es thematisch passt. Gefunden habe ich da also noch ein bisschen mehr Seife und Duschgel (werde ich auch noch verbrauchen, ist teilweise eh angebrochen von diversen Urlauben), Deo auf Vorrat, Sonnencreme und Haarspangen.

    Davon soll nun also das Duftdeo weg, weil ich das nicht mag. Meine Schwester nimmt es zum Glück gerne. Der Rest hat meiner Meinung nach seine Berechtigung und wanderte in den Badezimmerschrank.

Osterfeuer
Osterfeuer

  1. Woche: Bücher

    In dieser Woche folgte dann meine Büchersammlung. Ein Glück, dass die schon grundlegend reduziert wurde… Ich hatte allerdings einige Bücher noch rumliegen, die ich bisher nicht verkaufen konnte.
    Ich knipste nun also schnell Fotos und stellte sie im Blog-Flohmarkt ein (und beschloss, dass diese Seite auch nach der Fastenzeit online bleibt), aber überlegen musste ich nur bei wenigen Büchern: „Bevor ich sterbe“, „Euer schönes Leben kotzt mich an“ und „Nenn mich nicht bei meinem Namen“. Das waren nämlich alles Bücher, die ich früher mehrfach wieder in die Hand nahm und noch mal las… Aber da ich das nun schon eine Weile nicht mehr getan habe, kommen sie weg. Wieder ein bisschen mehr Platz. Drei Bücher habe ich nun noch, zusätzlich das Grundgesetz, Schulbücher und ein kleines Kochbuch über Pfannkuchen. Das reicht.

  2. Woche: Dokumente auf dem Laptop

    In Woche drei bin ich dann erstmalig gescheitert. Also ich habe es einfach zeitlich nicht geschafft, am Laptop aufzuräumen, da meine Zeit wegen einem spontan auftauchenden Herzensprojekt knapp war und mir in der verbleibenden Zeit das Bloggen wichtiger war. Deswegen habe ich auch eine andere Aufgabe vorgezogen, weil die dafür sorgt, dass ich zukünftig mehr Zeit habe: Ich habe Bloglovin radikal aussortiert. So bleiben weniger Posts zum Lesen übrig… denn ich will ja immer alles lesen.
    Außerdem wurden haufenweise Newsletter abbestellt.

    Vorbereitungen für eine wichtige Veränderung in meinem Leben sind halt manchmal wichtiger als der Fastenplan. Deswegen tut mir die Niederlage auch nicht weh.

  3. Woche: Bloglovin-Leseliste

    In Woche vier wäre eigentlich Bloglovin dran gewesen, aber das war ja bereits gründlich durchsortiert. Also wollte ich eine Alternative, aber für den Laptop hatte ich nach wie vor keine Zeit. Da kam es mir ganz gelegen, dass hier noch eine Kiste mit ungenutzten Küchensachen herumstand.
    Neun Backformen wurden aussortiert, drei meiner Tassen möchte ich loswerden, weil sie mir nicht mehr wirklich etwas bedeuten. Und ein Gewürz habe ich gefunden, dass ich letztens ausprobiert habe. Dabei handelt es sich um das für seine gesundheitlichen Vorzüge bekannte Kurkuma, was mir aber einfach nicht schmeckt.

  4. Woche: Schreibtisch samt Inhalt

    In Woche fünf war es wirklich Zeit, wieder mal mit meinem Plan weiter zu machen. Der Schreibtisch stand also an. Ich sortierte ein paar Zettel aus, heftete meine Rezepte und für aufhebenswert befundenen Zeitungsartikel in einen Ordner, sortiere das Näh- und Bastelzeug und fand einige Schlüsselbänder. Was zum Teufel macht man mit den Dingern? Wegschmeißen will ich sie nicht, weil sie Erinnerungen sind. Aber verwenden tue ich sie nie… Hilfe?
    Ansonsten wanderten zwei schöne Lesezeichen in die Geschenke-Schublade, weil ich sie nie benutze. Und weitere hässliche in den Müll. Nicht viel zum Aussortieren, aber mein Schreibtisch ist nun ordentlich und das fühlt sich gut an.

Osterfeuer

  1. Woche: Dokumente auf dem Laptop

    Hach Mensch, ich bin so motiviert in dieses Projekt gestartet, aber nachdem es anfangs gut lief, waren die übrigen Wochen ja echt ein Flop. So auch diese wieder.

    Meine Dokumente habe ich also kein bisschen ausgemistet. Irgendwie stören die mich weniger als echte Gegenstände, da sie keinen Platz in der Wohnung wegnehmen. Daher war mir dann meine Zeit zu schade und ich hatte in dieser Woche nur den Abschluss meiner Praxisphase und mein Pony im Kopf, dass ich euch am 20. dann auch endlich vorstelle. Wirklich, manchmal ist eben anderes wichtiger…

  2. Woche: Schmuck

    Eigentlich hatte ich schon überlegt, das Fastenprojekt einfach abzubrechen, muss ich zugeben. Irgendwie waren mir in den Wochen vor Ostern einfach andere Dinge wichtiger. Meine Schmucksammlung wollte ich dann aber doch wenigstens noch verkleinern, so lange dauert das ja nicht.

    Aussortiert wurden daher diverse Ohrringe, die ich nie getragen habe, weil ich sie entweder im Set gekauft hatte oder nach dem Kauf feststellte, dass ich das Material nicht vertrage.
    Auch eine Kette musste weichen, weil sie einfach nicht zu mir passte.

Fazit zum Projekt

Okay, ich habe das Projekt lange nicht so ernst genommen, wie ich es mir gewünscht hatte. Das ist aber okay, weil ich zu Beginn der Fastenzeit auch noch nicht wusste, dass etwas in mein Leben tritt, was so viel Zeit kosten wird. Was genau das ist, verrate ich dann im Post, der am 20. April erscheinen soll.

Immerhin ein paar Bereiche habe ich aber entrümpelt, und das fühlt sich gut an. Leider bin ich die aussortierten Dinge aber größtenteils nicht los geworden… Alles, was noch da ist, könnt ihr im Blog-Flohmarkt sehen und euch bei Interesse bei mir melden. Ansonsten wird es wohl doch bei manchen Dingen leider die Mülltonne werden, fürchte ich… Auch, wenn ich es verdammt blöd finde, Zeug, das in Ordnung ist, wegzuwerfen.

Hattet ihr auch ein Projekt in der Fastenzeit? Falls ja, wie ist es gelaufen?

- geschrieben von Tabea -


16 Kommentare zu Ostern, Fasten und das wahre Leben

  1. Bee am

    Liebe Tabea,
    Ich wünsche dir eine schöne Osterzeit, deine Osterfeuer-Bilder gefallen mir gut. Entrümpeln ist immer gut, ich bin sehr für frei und Luft zum Atmen. Ich habe auch die Feedreader mal kritisch beäugt und aufgeräumt 🙂
    Herzliche Grüße, Bee

  2. Frohe Oster, Tabea.

    Ich hatte die Wochen meinen PC aufgeräumt, sogar auch meinen Schreibtisch – nur ist beides wieder zugemüllt 😀 😀 😀 😀 😉

    Auf einem Osterfeuer war ich nicht. Wir wollten gestern auf das in Sankt Peter-Ording. Dieses wurde aber auf heute verlegt, wegerm Wetter gestern…

    • So ein PC und ein Schreibtisch macht sich einfach zu schnell unordentlich, furchtbar ist das 😀 Nein Schreibtisch ist auch schon wieder voller Papier, aber die Dokumente auf dem Laptop sortiere ich gerade noch.

      Das mit dem Osterfeuer ist ja ärgerlich… Hier wurden laut meiner Familie auch ein paar wegen der Waldbrandgefahr abgesagt. Da hatte ich also Glück.

      Liebe Grüße und ebenfalls frohe Ostern!

  3. Caro am

    Ich wünsche dir frohe Ostern! Entrümpeln in der Fastenzeit ist ein schönes Projekt. Ich habe letztes Jahr in den Monaten vor unserem Umzug sehr viel entrümpelt. War auf jeden Fall die Arbeit wert.
    Gruß, Caro

    • Vor so einem Umzug macht es auch wirklich Sinn, gründlich alles unnötige Zeug auszusortieren. Sonst muss man ja viel mehr Dinge ins neue Haus transportieren und hat Aufwand beim Ein- und Auspacken, der gar nicht sein muss.

      Was hast du damals mit dem Zeug gemacht, dass du nicht mehr haben wolltest?

      Liebe Grüße

  4. Das mit dem Entrümplungsprojekt ist eine super Idee! Vielleicht nehme ich mir das auch mal vor…
    ich habe während der Fastenzeit auf Zucker und Alkohol verzichtet, hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen – hat echt gut getan.
    Liebe Grüße!
    Pia

    • Auf Zucker und Alkohol zu verzichten, finde ich super! Ist die das schwer gefallen oder war es eher einfach?
      Am besten ist es ja, wenn man dann auch nach Ostern seinen Konsum im Rahmen hält und nicht alles nachholt, was man sich in der Fastenzeit verboten hat…

      Liebe Grüße

  5. nossy am

    Wow, du hast wirklich viele Bücher aussortiert. Damit tue ich mich immer sehr schwer. Irgendwie bekomme ich es einfach nicht übers Herz Bücher wegzugeben.
    Andere Dinge kann ich viel leichter aussortieren, manchmal brauche ich das sogar regelrecht, damit ich mich wieder wohler und freier fühle.

    Auch wenn du vielleicht nicht alles so geschafft hast, wie du es dir vorgenommen hast, finde ich, dass deine Aktion sehr erfolgreich war! Mein Glückwunsch!
    Und wie heißt es so schön? Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden. 😉

    Liebe Grüße, nossy

    • Irgendwie fällt mir das aussortieren von Büchern immer am leichtesten, da ich so eine lange Leseliste habe, dass ich die meisten eh kein weiteres Mal lesen würde. Außerdem ist der Platz in meinen Regalen eher begrenzt, da der ganze Schulkram und die Küchenzutaten darin Platz finden müssen.
      Dafür fällt es mir im Kleiderschrank schwerer, denn die Unordnung hinter den Türen sehe ich ja nur, wenn ich kurz rein schaue… Und dadurch, dass ich Sportsachen, Stallsachen, Alltagskleidung und gute Kleidung brauche, muss ich so vieles behalten, um nicht zu oft halbe Waschmaschinenladungen zu haben.

      Ja, das Leben ist wirklich das, was man eben nicht planen kann! Und gerade diese Tatsache macht es lebenswert 🙂

      Liebe Grüße

  6. Maya am

    Toller Beitrag 🙂
    Sehr interessant was du so entrümpeln wolltest. Ich zieh momentan in ein anderes Zimmer in unserem Haus und entrümpel mein altes Zimmer auch nach und nach. Und ich muss sagen, dass es echt Spaß macht 🙂 Allerdings kann ich die Abneigung digitales Zeugs auszumisten nachvollziehen. In der Realität klappt es um einiges besser und man hat auch direkt ein Ergebnis vor Augen 🙂

    Ansonsten sind die Ostertage total an mir vorbei geflogen, wegen dem ganzen Lernen fürs Abitur. Es sind halt keine normalen Osterferien und das spüre ich deutlich ^^

    Bei deinem Blog-Flohmarkt schaue ich gleich mal vorbei!
    Alles Liebe, Maya von Mayanamo

    • Bei solchen Aktionen, wo man das Zimmer wechselt, bietet es sich echt immer an, gleich ein paar Sachen auszusortieren, damit man sie nicht unnötig hin und her räumt.
      Aber im wahren Leben macht es mehr Spaß als in der digitalen Welt, wo man die neue Ordnung und den Platz nicht so gut vor sich sehen kann… Trotzdem hätte mein Laptop es wohl nötig.

      Dann drücke ich dir für das Abitur mal die Daumen… Ich weiß noch, wie ich Weihnachten die ganze Zeit lernen musste, weil danach das Semester endete und die Klausuren mir bevor standen. Wirklich schade, wenn man wegen sowas die Familienfeste nicht genießen kann…

      Liebe Grüße

  7. Louisa am

    Das ist auch eine schöne Fastenidee. Ich bin momentan total auf dem Aussortiertrip und habe mir letztens erst das Buch „Magic Cleaning“ gelesen. In dem Buch geht es um eine Aussortiermethode, nach der man nur Dinge behält, die einen glücklich machen. Mir macht es einfach total viel Spaß meine Dinge auszusortieren 😀
    Ich wünsche dir dabei weiterhin viel Erfolg 🙂

    Liebe Grüße,
    Louisa

    • Louisa am

      Ich wollte noch erwähnen, dass ich meine alten Sachen immer auf Ebay Kleinanzeigen verkaufe. Das klappt den Sommer über auch immer ganz gut. Im Winter werde ich leider kaum etwas los 😀

    • Von so einer ähnlichen Aussortiermethode habe ich auf Youtube auch gehört. Und ich würde behaupten, dass ich auch nicht großartig anders vorgegangen bin… Behalten habe ich nur nützliche Dinge oder Sachen, die mich an etwas bestimmtes erinnern und mir daher aufhebenswert erscheinen.
      Spaß am Aussortieren hatte ich auch 😉

      Liebe Grüße


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