Donnerstag, 13. April 2017

#fotoprojekt 17 – Nähe

Hallo ihr Lieben!

Auch im April müssen wir nicht ohne das #fotoprojekt17 von Anne auskommen. Pünktlich am ersten April hat sie uns das neue und verdammt tolle Thema bekannt gegeben, sodass ich direkt mein Hirn anschmeißen konnte, um mir über die Umsetzung Gedanken zu machen.

Nähe wollte sie gerne auf den Fotos dieses Monats sehen. Nahaufnahmen erlaubt, aber auch Bilder die emotionale Nähe zeigen.

Warum ich Nahaufnahmen mag

Nahaufnahmen zählen neben Portraits und Tierfotos eindeutig zu meinen liebsten Fotos. Ich finde, die haben einen ganz besonderen Charme, weil man sich viele Gedanken über d Wahl des richtigen Fokusses und des perfekten Bildausschnitts macht. Bei beispielsweise Reisebildern sieht das bei mir ganz anders aus… Die schieße ich nebenbei, aber für Makroaufnahmen nehme ich mir immer bewusst Zeit.

Außerdem können diese Fotos Dinge zum Vorschein bringen, auf die man sonst gar nicht so recht achtet. Nehmen wir doch mal Moos als Beispiel, denn daran habe ich das erste Mal bewusst Nahaufnahmen machen geübt. Im Alltag ist das für uns grünes Zeug, dass die wenigen in Rasen haben wollen. Vor der Kamera werden dann aber die feinen Strukturen erkennbar und man merkt, wie unterschiedlich dieses Gewächs von der Oberfläche her ist. Dazu dann noch leuchtende Farben und schon kann das Foto beeindrucken. Langweiliger Alltag wird endlich bildwürdig festgehalten.

#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe

Warum emotionale Fotos noch besser sind

Auch wenn ich wirklich total begeistert von der Makrofotografie bin, so finde ich den zweiten Bereich des diesmonatigen Themas noch ein wenig besser. Mir erscheint es schon seit Jahren so, als sei es das größte Ziel aller Fotografen, Emotionen mit ihren Bildern zu transportieren oder auszulösen. Man will doch, dass das Bild einen persönlichen Wert entwickelt und mehr festhält als eine bloße Gegebenheit, zu der man keinerlei Bezug hat, oder?

Neben weniger schönen Emotionen wie Wut, Schmerz und Trauer ist die Nähe allerdings eine eher schwer darzustellende Form von Emotionen, finde ich. Jeder empfindet Nähe anders; manche sehen emotionale Nähe bereits in einer lockeren Freundschaft, andere in der Familie und weiter vielleicht wo ganz anders. Auch zwischen Tieren existieren tiefe Freundschaften – Doch ob man die als Mensch von außen immer erkennt?

Wer emotionale Nähe darstellen will, muss also das Vertrauen seiner Models haben, denn die müssen sich ganz normal verhalten. Ungestellt eben. Emotionale Nähe kann man meiner Meinung nach nicht erzwingen… Und gerade das ist die Herausforderung bei diesem Bereich der Fotografie. Man stellt etwas Abstraktes dar; versucht Fremden etwas zu zeigen, was für sie sonst vielleicht eher im Alltag nicht zu sehen ist.

Meine Idee

Ich habe es bereits gesagt: Ich liebe das Thema. Keine Frage also, ob ich mitmachen will. Und ich wusste auch direkt, was ich ungefähr für Fotos machen möchte. Ich habe zwar Bilder auf der Festplatte, die beide Bereiche zeigen, aber für Annes Projekt gehe ich eigentlich lieber jedes Mal neue machen, damit ich mich weiterentwickeln kann.

Am ersten April jedoch habe ich mich verliebt. Sozusagen auf den ersten Blick. Hier gilt nämlich das, was ich für mich schon vor einigen Jahren festgestellt habe:

Liebe auf den ersten Blick gibt es nur bei Tieren.

#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe

Wenn ich ein Tier sehe, dann kann ich binnen kürzester Zeit sagen, ob es zu mir passt und ob ich es sympathisch finde. Menschen muss ich erst lange kennen lernen, aber Tiere verstellen sich nicht, verstecken keine Eigenschaften.

Am ersten April begegnete mir also mein Traumpony. Sicher, für andere ist es nur irgendein Gaul, aber für mich ist es das Tier, was doch bitte die nächsten zwanzig Jahre mein Begleiter sein darf. Also kaufte ich es und etwas später landete es im Reitstall in meiner Nähe und seitdem sind wir quasi unzertrennlich – okay, zumindest hänge ich jeden Tag bei ihm rum. Keine Frage also, dass dieses Tier auf meine Fotos drauf soll, oder? Die Nähe zwischen Pferd und Besitzer ist für mich einfach eine ganz besondere, spätestens seit den Momenten vor Jahren, als ich mit tragischem Liebeskummer die Ponys ausmistete und das kleine Pony meiner Mama die ganze Zeit versuchte, mich durch seine Gesellschaft aufzumuntern. Es hat sofort gemerkt, dass ich unglücklich war und wollte daher nicht von meiner Seite weichen. Das war wirklich niedlich.

Tja, und zu meiner Adena will ich nun natürlich auch eine emotionale Beziehung aufbauen, die nicht einseitig ist. So, wie das damals mit Ivy war, meinem letzten Pony.
Also: Adena muss aufs Foto. Und vielleicht lässt sich das mit Nahaufnahmen kombinieren?

#fotoprojekt17 Nähe
#fotoprojekt17 Nähe

Die Umsetzung

Was dabei raus gekommen ist, könnt ihr ja jetzt sehen.

Der erste Versuch erfolgte direkt am Sonntagmorgen in der Box. Eigentlich wollte ich sie laufen lassen, aber da sie gerade erst Frühstück bekommen hatte, ließ ich sie doch lieber in Ruhe fressen.
Die Konsequenz war dann natürlich sehr wenig Licht. Dementsprechend miserabel ist die Qualität der Bilder, aber ich wollte sie euch trotzdem nicht vorenthalten, denn während ich sie machte, fühlte ich mich dem Pony ziemlich nah. Außerdem braucht das Internet mehr weniger gute Bilder für mehr Authentizität. Es läuft doch immer mal was nicht nach Plan, oder? Dann kann man das auch mal zeigen.

Als ich sie am Montag dann aber doch in der Halle toben lassen konnte, hatte ich nur rein spekulativ die Kamera im Rucksack mitgenommen. Erstens konnte ich so mal schöne Fotos vom ganzen Pony schießen und zweitens noch die letzten drei Bilder dieses Posts machen. Meine Adena wollte nämlich nicht die ganze Zeit Vollgas geben, sondern kam ständig zu mir ans Tor zurück und ließ sich streicheln. Ich glaube, zumindest ein bisschen mag sie mich.

#fotoprojekt17 Nähe

Klar, auch diese Bilder rauschen. Hundert prozentig scharf sind sie nicht und ich habe mich aus Angst um die Kamera auch nicht nah genug dran getraut. Aber ich liebe Augen und auch, wenn die Ohren so aufmerksam nach vorn schauen. Daher bin ich mit diesen letzten drei Fotos doch recht zufrieden und reiche sie als Entschuldigung für die vom ersten Versuch mit zum Fotoprojekt ein.

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass die Fotos dieses Mal weniger hübsch anzusehen sind. Es ging mir hier echt um das Motiv und nicht die perfekte Umsetzung. Ich übe noch.

Legt ihr eigentlich großen Wert auf die Qualität von Fotos oder zählt für euch mehr, dass das richtige abgebildet ist?


Dieser Blogpost ist mein erster Beitrag zum Fotoprojekt #fotoprojekt17 von Anne. Sie gibt auf ihrem Blog an jedem Monatsbeginn ein Thema bekannt, zu dem dann den Monat über Fotos gezeigt werden sollen. Eine schöne Inspiration also, um auch Mal neue Motive vor die Kamera zu bekommen.
Im April geht es beispielsweise um Nähe – und die Links zu den Foto-Beiträgen der anderen Teilnehmer könnt ihr dort auch in den Kommentaren finden.

- geschrieben von Tabea -


16 Kommentare zu #fotoprojekt 17 – Nähe

  1. Hallo Tabea,
    ganz schöne Fotos! Ich finde sie drücken tatsächlich eine ganz besondere Nähe aus -ich kann mich total in diesen Moment hereinversetzten, wo man neben einem Pferd in der Box steht, das warme Fell spürt, das raschelnde Stroh hört und einfach nur glücklich ist..okay, jetzt vermisse ich das Reiten noch mehr.
    Die Bilder mit Adenas Auge gefallen mir besonders gut!
    Liebe Grüße,
    Pia

    • Ich glaube, jeder, der mal selbst ein Pony hatte oder leidenschaftlich gern geritten ist / reitet, kann diese Nähe gut nachvollziehen. Aber auch zu anderen Tieren kann man ja zum Glück so eine Beziehung aufbauen 🙂

      Danke für das Kompliment und liebe Grüße

  2. Louisa am

    Hey,

    erstmal freut es mich sehr für dich, dass du so schnell das passende Pferd für dich gefunden hast. Hoffentlich habt ihr beide lange Spaß zusammen. Mir gefällt dieser Beitrag richtig gut von dir. Nicht unbedingt wegen der Bilder ;), sondern wegen des Geschriebenen. Deine Gedanken zu diesem Thema gefallen mir sehr gut. Normalerweise ist es mir auch nicht so wichtig, ob meine Bilder eine perfekte Qualität haben, da für mich auch mehr das Objekt wichtig ist. Nur auf meinem Blog versuche ich besonders auf Qualität zu achten.

    Liebe Grüße,
    Louisa

    • Mich freut es auch, dass es am Ende so gut geklappt hat mit meiner Suche.

      Danke für das Kompliment. Das ist ja mit ein Grund dafür, dass ich gerne noch einen Text zu Fotobeiträgen verfasse… So kann ich mir auch schlechtere Bilder erlauben, ohne meine Leser völlig zu enttäuschen. Und Fotografie hat für mich ja auch immer ein bisschen was mit Gedanken zu tun, sodass es sich einfach anbietet, diese niederzutippen.

      Dein Blog ist ja auch echt liebevoll gestaltet… Den würde ich auch nicht mit Bildern von schlechter Qualität verschandeln wollen an deiner Stelle 😉 Bei meinem versuche ich aber gerade, mir weniger Sorgen um perfekte Posts zu machen, weil ich die Zeit einfach lieber beim Pony verbringe.

      Liebe Grüße

  3. Tiere zu fotografieren ist aber auch unglaublich schwer. Mein Hund lies sich zum Beispiel immer nur sehr schwer fotografieren, da haben wir nur wenige Aufnahmen die wirklich perfekt sind. Aber ich finde, dass das auch nicht notwendig ist. Viel schöner sind die wo er in Bewegung ist oder wir ihn ganz unbemerkt abgebildet haben, während er als Welpe mal wieder schabernack getrieben hat. Da gibt es dann auch lustige Geschichten dazu. Und das du mit deiner Kamera nicht all zu nah heran wolltest kann ich gut verstehen, ich bin da auch übervorsichtig was meine Spiegelreflex anbelangt und treibe alle um mich herum damit in den Wahnsinn. Finde aber das letzt Bild richtig toll. Das gefällt mir am Besten.

    Die Nähe zu Tieren finde ich aber auch immer was ganz besonderes. Mein Hund hat auch immer gemerkt, wenn es mir schlecht ging und ist dann nicht von meiner Seite gewichen. Hat mich auch immer sehr berührt. Die fühlen das einfach wenn es einem schlecht geht und sind für einen da.

    Ansonsten finde ich bei dem Thema natürlich auch die Familie passend und meine Freunde, denn die unterstützen mich auch, sind immer da und Nähe ist für mich nicht immer nur eine partnerschaftliche Beziehung, sondern tiefe Freundschaften gehören für mich da auch dazu. Liebe gibt es ja eh in vielen Formen.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich habe sie sogar auch erst ziemlich spät genommen, da hatten sie viele meiner Freundinnen schon. Hatte sie mir am Anfang der Ausbildung verschreiben lassen, vor allem wegen den Unterleibschmerzen. Aber wie gesagt, die haben sich dadurch nicht unbedingt vermindert, aber ich fand es halt schön immer zu wissen, wann ich meine Tage bekomme und wollte auch darauf nicht verzichten. Aber wie gesagt die Nebenwirkungen habe ich halt gar nicht beachtet damals bzw. mich da auch nicht informiert. Rückblickend mit dem heutigen Wissen würde ich mich auch gegen die Pille entscheiden.

    Das mit der Thrombose hat mir aber ehrlich gesagt irgendwie auch am meisten Angst gemacht, als ich es zum ersten Mal gehört habe. Also ich hatte nach dem Bericht im Internet nachgeshaut, da wurde ja dann eine Liste der sogenannten Risikopillen veröffentlicht und da steht sie mit drauf. Mir wurde sie nämlich damals auch mit der Begründung verschrieben, dass sie nicht so stark ist und ja zu den neuen Pillen zählt. Hier mal die Liste: http://www.frauenzimmer.de/cms/thrombose-gefahr-durch-anti-baby-pille-diese-pillen-sind-betroffen-2485421.html. War dann damals auch überrascht, aber das hat mich auch dazu gebracht mal die weiteren Nebenwirkungen anzuschauen.

    Also am Anfang habe ich auch keine der Nebenwirkungen gespürt, ich habe sie aber nun 8 Jahre genommen. Es war eigentlich eher so, dass je länger ich sie eingeommen habe, umso mehr Nebenwirkungen habe ich gespürt, die dann auch immer stärker wurden. Gerade deshalb wollte ich sie nicht noch länger nehmen. Wer weiß, wie das in ein paar Jahren dann ausgesehen hätte? Bin aber schon sehr gespannt, welche Erfahrungen du gemacht hast, denn jeder Körper reagiert ja komplett anders bzw. denke ich mal, dass das auch etwas abhängig davon ist, wie lange man die Pille eingenommen hat.

    Bisher sind es halt auch erst die ersten Wochen ohne die Pille, somit bin ich mir nicht sicher, ob sich das nicht noch ändert. Aber ich bleibe optimistisch.

    Also an manchen Tagen trinke ich definitiv zu wenig, aber gerade in der letzten Zeit achte ich da sehr drauf, weil ich ja meine Ernährung umgestellt habe und auch mehr trinken möchte. Habe aber leider mit Migräne zu kämpfen. Also bei mir was es in den ersten Wochen eher so ein Wechsel zwischen Warm und Kalt. Aber das hat sich jetzt wieder komplett eingependelt.

    Ich auch 😉

    • Wenige wirklich schöne Aufnahmen sind eh besser, als ein Haufen durchschnittlicher Bilder, finde ich. Von unserem letzten Hund gibt es zum Glück auch ein paar schöne Bilder, aber z. B. von einigen Schafen habe ich leider keine echt guten Aufnahmen, obwohl ich die Tiere damals so sehr mochte.
      Und inzwischen habe ich auch noch ein paar weitere Fotos von Adena gemacht, die ich demnächst zeigen kann 😉

      Ich glaube, mit Spiegelreflexkameras ist man generell immer etwas vorsichtiger. Die Dinger sind ja doch nicht das allergünstigste… Wobei ich meiner mit dem Reithallenstaub schon genug zugemutet habe…

      Dass Tiere wirklich merken, wie man sich fühlt, finde ich so faszinierend. Manchmal frage ich mich echt, wie sie das machen, wo doch selbst manche Menschen sowas nicht merken…
      Aber gerade, weil Tiere so einfühlsam sind, glaube ich, dass jeder welche haben dürfen sollte, wenn er möchte. Daher bin ich auch total gegen Haustiersteuern, weil Tiere schon genug Geld für Futter und Tierarzt kosten und nicht zum Luxusgut werden sollten.

      Freunde und Familie sind natürlich wirklich auch wichtig bei diesem Thema und ich hänge z. B. total an meiner Schwester und meiner Mutter. Aber auch auf meine Freunde würde ich nicht verzichten wollen und mit meinem Papa läuft es gerade auch bestens.
      Nur für Fotos, die ich veröffentlichen will, sind solche Leute einfach noch optimal, weil die nicht gern im Internet erscheinen wollen. Das kann ich aber auch verstehen und akzeptiere es.

      Also ich habe die mit 16 bekommen, wenn mich nicht alles täuscht. Damals habe ich aber die ganze Packungsbeilagen durchgelesen und war über die Menge der Nebenwirkungen überrascht, aber dachte dann: Warum sollte es ausgerechnet mich treffen?
      Zu wissen, wann die Tage kommen, fand ich aber auch immer praktisch und das war wohl auch kein Hauptgrund dafür, sie nicht früher schon trotz wachsender Bedenken abzusetzen.

      Also ich denke, die ersten Wochen sind doch sicher die schlimmsten… Zumindest hoffe ich das für uns beide 😉 Aber da wir ja beide gute Gründe für den Entzug haben, stehen wir das schon durch. Erschreckend finde ich aber, dass die Nebenwirkungen bei dir immer zugenommen haben mit der Einnahmedauer. Da bin ich doch froh, schon nach 26 Monaten wieder auszusteigen.

      Dann versuch vielleicht gegen die Kopfschmerzen wirklich mal etwas auf deine Flüssigkeitszufuhr zu achten. Sowas kann Wunder wirken… Mein Tipp wäre, sich anzugewöhnen, immer bei bestimmten Ereignissen etwas zu trinken. Z. B. jedes Mal, wenn man irgendwas isst oder aufs Klo geht ein Glas oder so…

      Liebe Grüße

  4. Süßes Pferd 😊
    Mmh, ich finde schon, dass die Qualität eine wichtige Rolle spielt, aber das Motiv oder die Geschichte die man erzählen möchte ist umso wichtiger! Mein Prof an der Uni hat immer gesagt es sei scheiß egal womit man gute Aufnahmen macht, das kann auch das uralte Handy sein – hauptsache die Message kommt rüber 😊

    Liebe Grüße,
    Eleonora

    • Die Einstellung von deinem Professor klingt wirklich gut und ich bewundere z. B. oft die Handybilder meiner Schwester.
      Normalerweise versuche ich natürlich auch ein bisschen mehr auf Qualität zu achten, aber wenn es um Ponys geht, dann schmeiße ich gute Vorsätze auch schon mal über Bord 😉

      Liebe Grüße

  5. Ich finde die Nahaufnahme vom Auge am gelungensten. Generell steckt in Augen irgendwie immer so viel Seele drin (okay, jetzt wird’s etwas klischeehaft; trotzdem).

    Die Beziehung zwischen Besitzer und Pferd stelle ich mir sehr schön vor. Toll, wenn man so eine enge Bindung zu einem Tier hat. Das wird dir sicher auch mit deinem neuen Begleiter gelingen!!

    Vielen lieben Dank für deine Kommentare! Freut mich immer wieder, wenn sich jemand auch die Zeit nimmt und alte Posts noch ließt. 🙂

    Bei der Witterung ein idea zu drehen, war an sich keine gute Idee. Aber wenn man Deadlines hat, hat man eben manchmal keine Wahl. Theoretisch passte das Wetter ja zum Video; etwas weniger Kälte wäre aber cool gewesen (dann wären wir aber vielleicht nicht so einsam gewesen…).

    Rauchbomben sind etwas schwierig. Theoretisch kann man sich da ohne Genehmigung ganz schön Ärger einhandeln. Aber krieg dafür mal eine im Bürokratie-Deutschland… im Sommer hätte ich es sicher nicht im Wald gemacht.
    (aber einmal sogar in nem Keller… hust…)

    Haha. Richtig. Dafür muss man sich im entscheidenden Moment aber dran erinnern wo die Antriebsräder beim eigenen Auto sind.. XD

    Übrigens bin ich deinem Wunsch gleich nachgekommen und habe den Twitter Button gemacht. Hatte ich nur einfach nie auf den Schirm, weil ich Twitter überhaupt nicht nutze…

    Haha. Ich mag Herausforderungen ja auch, aber manchmal werden sie seltsam…
    Künstlich finde ich in meinem Bereich der Fotografie schwierig. Es soll ja perfekt aussehen, aber eben doch nicht gemacht. Das spricht dann nämlich nur für schlechte Bearbeitung.

    Danke! Ist auch mein Favorit. 😉

    Sie hatte schon sehr schöne weiße Zähne. Aber das Licht tut sein übrigens dazu und natürlich kommt noch etwas Photoshop zum Einsatz. Aber ohne gute Grundlage sähe es nie so gut aus.

    • Augen haben für mich auch irgendwie etwas magisches. Egal, ob bei Tieren oder Menschen.

      Generell ist es so, dass ich auch alte Posts gerne noch lese… Wenn ich halt vorher nicht dazu komme, bleiben die halt ungelesen im Reader, sofern sie mich interessieren. Sonst würde mir ja wirklich was entgehen 😉

      Die Antriebsräder stehen doch in der Bedienungsanleitung vom Auto drin – und die liegt bei mir im Handschuhfach, denn dann finde ich sie immer, wenn ich sie brauche.

      Dass man für Rauchbomben Genehmigungen braucht, war mir gar nicht bewusst, aber jetzt, wo du es schreibst, kann ich es mir gut vorstellen. Hat man mit Fackeln eigentlich die gleichen Probleme?

      Danke, dass du den Button hinzugefügt hast. Man vergisst ja gern mal die Netzwerke, die man selbst nicht nutzt, aber ich lieber Twitter eben und habe kein Facebook und kann mich mit Google nicht anfreunden 😉

      Liebe Grüße

  6. Sophie am

    Ein Pony!!! ^^ Ich liebe Pferde total, allerdings habe ich schon vor über zehn Jahren mit dem Voltigieren aufgehört und geritten bin ich auch schon seit Jahren nicht mehr… Aber ein eigenes Pony, das wäre schon was, da bin ich ganz neidisch auf dich 😀 Und deine Adena ist ja eine ganz Hübsche und fotogen noch dazu! Es gibt ja viele Pferde, die nicht so viel Nähe zulassen, also körperliche Nähe meine ich jetzt. Aber ich finde, man merkt insbesondere bei Bild 7 und 8, bei dem Auge und dem Frontalblick einfach diese Spannung, diese emotionale Nähe zwischen dir und deinem Pony! Wenn solche Bilder dabei rauskommen, ist mir das auch viel wichtiger, als die gute Qualität!
    Ganz oft gucke ich mir auch mal alte Fotos an, ausgedruckte, die haben auch keine gute Qualität, aber es ist einfach eine glückliche Momentaufnahme, Nähe der Personen, schöne Erinnerungen, die dann wieder hochkommen, auch wenn das Bild nicht gestochen scharf ist 😉 Also bei mir kommt es ganz auf das Thema drauf an. Natürlich will man beim Bloggen die perfekten Bilder posten, aber ich finde, gerade hier passt es, dass deine Bilder auch ein wenig rauschen – für mich ist das einfach so ein bisschen ein Nostalgie-Gefühl 😀

    Liebe Grüße,
    Sophie

    • Warum hast du denn mit dem Voltigieren und Reiten aufgehört?

      Ich glaube, auf meine Möglichkeit, ein eigenes Pony zu haben, sind sehr viele Leute neidisch. Ich hatte ja auch während der Schulzeit schon quasi permanent immer ein solches Tier oder meist eher zwei im Garten stehen… Mama liebt Ponys nämlich auch und so hatten wir immer welche. Aber die Zeit, die so ein Tier kostet, darf man halt auch nicht unterschätzen. Und die Momente, in denen nicht alles super läuft… Adena kann ich beispielsweise alleine nicht reiten und bisher arbeiten wir noch an allem, was über Schritt hinaus geht.

      Solche alten Bilder mit grausamer Qualität habe ich auch noch eine Menge. Von Tieren. Von meinen Geschwistern. Von lustigen Situationen und tollen Momenten. Die würde ich auch immer wieder anschauen und sogar aufhängen, obwohl sie eben nicht technisch gelungen sind. Der Moment und Erinnerung zählen einfach mehr!

      Also danke für das Kompliment und liebe Grüße!

      • Sophie am

        Oh, so genau weiß ich gar nicht mehr, warum ich aufgehört habe… Damals habe ich auch noch Ballett gemacht und bin geschwommen und irgendwie passte es dann glaube ich nicht mehr…
        Im Nachhinein vermisse ich das schon, aber jetzt im Abistress ist da sowieso keine Zeit für :/ Naja, deswegen finde ich es super, dass du jetzt sogar dein eigenes Pony hast! Und das wird schon mit dem Reiten 😉

      • Die Zeit wird wohl echt jedem zum Verhängnis, der mehr als in Hobby gern hat. Ich musste die Ponys ja damals auch abgeben, weil es mit den Abitur einfach nicht zu stemmen war… Aber nach 13 Jahren mit Ponys in Leben hört die Liebe zu den Tieren halt auch nicht mehr einfach auf und daher musste ich nun einfach wieder eins haben. Und ich merke auch, wie gut es mir tut, da jeden Tag hinzuradeln. Es ist genau der Ausgleich, den ich gerade brauche.

        Gerade läuft es echt super mit dem Reiten. Seit Sonntag machen wir nur noch Fortschritte und inzwischen kann ich sogar ohne Hilfe aufsteigen und frei in der Bahn​ reiten, auch, wenn die Hufschlagfiguren noch nicht sauber sind.

        Liebe Grüße

  7. nossy am

    Moos ist wirklich schön. Ich fotografiere Moos sehr gerne, und all dieses kleine Gewächs, was man so im Alltag kaum beachtet. Auf Fotos wirken diese dann immer besonders interessant und schön.

    So ganz weiß ich immer noch nicht wie ich „Nähe“ umsetzen soll, denn du hast Recht, emotionale Nähe auf Fotos darzustellen ist gar nicht so einfach…

    Ich mag das Foto von Adenas Auge sehr. Die Spiegelung vom Hof und dem Gebäude machen neugierig. Tatsächlich habe ich dieses Foto auch am längsten betrachtet. Irgendwie versuchen da meine Augen besonders viel von der Spiegelung zu erkennen.

    Frohe Ostern, liebe Tabea.
    nossy

    • Moos habe ich bei einem der ersten Fototreffen mit meinen Freundinnen mal fotografiert und das war mir jetzt wieder eingefallen. Die Bilder haben zu meinen ersten Makroaufnahmen gezählt und jetzt wo du so vom Moos schwärmte, fällt mir auf, dass ich mal wieder welches fotografieren könnte. Seitdem habe ich es nämlich höchstens ein Mal vor der Linse gehabt, fürchte ich.

      Freut mich, dass das Auge die so gut gefällt – Spiegelungen in Fotos sind ja auch irgendwie was schönes. So hat man quasi mehr Umgebung auf dem Foto mit drauf 😉

      Liebe Grüße


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