Dienstag, 21. Februar 2017

Duales Studium Maschinenbau – ein Überblick

Hallo ihr lieben Menschen vor dem Bildschirm!

Ich denke, die meisten von euch wissen, dass ich seit dem vergangenen Sommer auch zu den Studenten zähle. Da sich nun aber Nicole gewünscht hatte, dass ich mal mehr über diesen Teil meines Lebens erzähle, möchte ich das natürlich tun.
So kommt es also, dass ich diesen Post hier getippt habe, um euch eine Übersicht darüber zu geben, was ich studiere und wie der grobe Ablauf des Studiums aussieht. Ich studiere nämlich nicht wie viele meiner Freunde einfach an einer Universität und lebe von Bafög, Geld meiner Eltern oder einem Nebenjob, sondern mache ein duales Studium.

Duales Studium Maschinenbau Überblick

Was studiere ich? Und warum?

Bachelor of Engineering nennt sich der Abschluss, den ich in insgesamt 6 Semestern erreichen will. Dahin soll mich ein dualer Studiengang der Fachrichtung Maschinenbau führen.

Gewählt habe ich gerade diesen Studiengang, weil mir schon seit ich denken kann alle naturwissenschaftlichen Fächern Spaß machen und ich auch in Mathe meist sehr gute Noten hatte, ohne das Fach zu mögen oder viel dafür zu lernen. All die geisteswissenschaftlichen Fächer oder Sprachen haben bei mir viel mehr Einsatz erfordert, um gute Noten erzielen zu können. Da ich nun aber eine eher faule Person bin, habe ich dann überlegt, für welchen Studiengang man hauptsächlich Mathe und Physik und Chemie braucht und anfangs fiel mir da nur Maschinenbau ein. Ein Mal die Beschreibung des Studiengangs durchgelesen… Sie klang ganz ansprechend. Und dann habe ich meine Suche nach dem passenden Studium auch schon beendet, denn warum sollte ich weiter suchen, wenn Maschinenbau gut klingt?

Duales Studium Maschinenbau Überblick

Warum dual?

Ich bin kein Mensch, der Spaß daran hat, jahrelang Theorie zu lernen und sie so gut wie nicht anzuwenden. Dann kann ich mir die Inhalte nur schwer merken und habe das Gefühl, ich würde nur unnützes Zeug lernen. Ihr kennt dieses Gefühl sicher alle auch noch aus der Schule – sei es nun von Interpretationen im Lateinunterricht oder Vektoren in Mathe.

Ein duales Studium löst dieses Problem, da man ja immer wieder Zeit in seinem Partner Unternehmen verbringt und dort Aufgaben erledigt, die an die Lerninhalte anknüpfen.

Aber es gab noch einen weiteren wichtigen Grund dafür, dass für mich kein gewöhnliches Studium in Frage kam. Eher hätte ich eine Ausbildung begonnen, als mich an einer Uni einzuschreiben. Ich wollte nämlich eigenes Geld verdienen.
Mein Papa hätte mir zwar ohne zu zögern sicher auch das komplette Studium finanziert, aber ich nehme nicht gern so viel Hilfe an, bei der ich mich zu größtem Dank verpflichtet fühle.

Achja, und ich gehöre übrigens zu den Menschen, die große Angst vor Arbeitslosigkeit haben. Nach dem Studium vielleicht keinen Job zu finden, war einer meiner größten Albträume.
Dieses Problem löst ein duales Studium natürlich auch, denn man ist meistens für ein paar Jahre verpflichtet, in dem Partnerbetrieb zu arbeiten. Die investieren ja nicht zum Spaß so viel Geld in die Ausbildung von jungen Leuten, sondern wollen dann auch von qualifizierten Arbeitskräften profitieren. Mir kommt das sehr entgegen, wenn ich nach dem Studium zumindest nicht unmittelbar auf Jobsuche gehen muss.

Einen Nebenaspekt möchte ich auch noch nennen: Ursprünglich wollte ich nicht bei meiner Mama ausziehen. Ich habe unseren Frauenhaushalt einfach geliebt und es sah damals, als ich mir in der 9. Klasse in den Kopf setzte, dual zu studieren, so aus, als könnte ich währenddessen weiterhin bei ihr wohnen. Letztendlich kam es zwar anders, aber damals war das für mich auch ein Pro-Argument.

Duales Studium Maschinenbau Überblick

Wie bin ich an den Studienplatz gekommen?

Vielleicht könnt ihr es euch schon denken, aber an einer Hochschule oder Universität habe ich mich gar nicht bewerben müssen, sondern direkt bei Unternehmen.

Ich habe also die örtliche Tageszeitung durchforstet nach Anzeigen von Betrieben, die duale Studiengänge anbieten und das auch noch im Bereich Maschinenbau. Grundsätzlich fiel mir hierbei auf, das Maschinenbau eine gute Wahl gewesen ist, denn dieser Studiengang wird relativ oft angeboten, von diversen Industriebetrieben.

Nun schrieb ich Bewerbungen, manche versendete ich per E-Mail, manche musste ich online ausfüllen und einreichen. Das tat ich übrigens in den Sommerferien vor meinem letzten Schuljahr, denn bei dualen Studienplätzen gilt: Die sind schnell weg. Man bewirbt sich daher immer ein Jahr vorher.

Anschließend bekam ich einige Einladungen zu Einstellungstests, von manchen Betrieben aber auch gar keine Rückmeldung. Nach einem Einstellungstest wurde ich sogar am 6. Oktober zu einem Vorstellungsgespräch – meinem allerersten überhaupt – eingeladen. Das lief allerdings nicht so gut und man wollte mich eher überzeugen, Elektrotechnik zu studieren… Danach hörte ich von der Firma wochenlang nichts.
Und in diesen Wochen war ich bei einem weiteren Einstellungstest, der aber direkt am nächsten oder übernächsten Tag von einer Absage im Mail-Postfach gefolgt wurde.

Fast hatte ich schon die Befürchtung, dass ich einfach nicht gut genug sei, um einen Platz zu ergattern. Doch dann kam ein Anruf – völlig unerwartet von einer Firma, die ich schon wieder vergessen hatte. Man sagte mir, dass man keinen Einstellungstest machen wolle, da meine Noten zeigen würden, dass ich das Zeug dazu habe, das Studium zu schaffen. Stattdessen bekam ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch!
Ihr glaubt nicht, wie froh ich darüber war!

Das Vorstellungsgespräch lief ganz anders als das erste. Hier versuchte man, mir den Betrieb näher zu bringen und mich zu überzeugen, dass er für mich geeignet ist. Man zeigte Interesse an meinem Leben, meiner Persönlichkeit und wies mich aber auch auf Dinge hin, die mich bei meiner zukünftigen Arbeit nicht stören durften. Der Betrieb ist nämlich etwas lauter und dreckiger – er stellt Verschleißteile für Landmaschinen her.

Bereits eine Woche später bekam ich die Zusage – es war inzwischen Mitte November. Anfang Januar flatterte der Arbeitsvertrag in den Briefkasten, ich unterschrieb und war erleichtert, endlich sicher zu wissen, wie es nach dem Abitur weiter geht.

Duales Studium Maschinenbau Überblick

Und mit dem Arbeitsvertrag kümmerte sich das Unternehmen dann darum, dass ich einen Hochschulplatz bekam – bei der technischen Hochschule Mittelhessen in der Außenstelle Frankenberg, welche nur 25 Minuten mit dem Auto vom Betrieb entfernt ist und gerade mal knapp unter hundert Studenten hat.
Es gibt allerdings noch eine ganze Menge weiterer Außenstellen von dieser Hochschule in Hessen und zusätzlich die Standorte der THM, an denen ein ganz normales Studium ohne Praxisbezug angeboten wird. Somit kann man das duale Studium in Hessen an sehr vielen verschiedenen Ecken beginnen.

Übrigens hat man mir immer erzählt, man bräuchte wirklich gute Noten im Abitur, um von einem Unternehmen genommen zu werden. Durch Gespräche mit meinen Mitschülern habe ich aber Folgendes erfahren: Das Abitur kann auch mittelmäßig ausfallen, wenn man dafür vor Studienbeginn noch eine Ausbildung in einem passenden Beruf absolviert hat. Jemand, der nun Elektrotechnik in meinem Semester studiert, hat zwar nur einen Schnitt von 2,5 (oder etwas in dem Dreh) gehabt, aber da er vorher Elektroniker gelernt hat, bekam er statt jemandem mit einem 1,0er Abitur den dualen Studienplatz in seinem Unternehmen. Also – es kommt da nicht nur auf schulische Noten an, sondern auch darauf, was man sonst noch gemacht hat.
Und so kommt es, dass mein Semester zwar nur aus Leuten zwischen 18 und 25 besteht, aber darunter eben einige sind, die direkt nach dem Abitur angefangen haben und andere haben eine Ausbildung und Fachabitur. (Ich komme übrigens direkt vom Abitur… aber das ist ja schon durchgeklungen, stimmt’s?)

Wie sieht der grobe Ablauf aus?

Also zunächst möchte ich noch anmerken, dass dieses duale Studium unter dem Namen „Studium Plus“ von der THM angeboten wird. Es gibt auch noch andere Modelle von dualen Studiengängen, die anders ablaufen.
Mein Studium ermöglicht es mir, in 6 Semestern einen Bachelor zu erreichen – wobei das in allen kommenden Jahrgängen auf 7 Semester erhöht wird.

Begonnen habe ich am 1. August mit einer Kennlernphase, die im Unternehmen stattgefunden hat. All meine Mitschüler hatten in ihren Betrieben auch eine solche Phase, doch wie die gestaltet ist, variiert von Unternehmen zu Unternehmen.
Ich lernte also in den Wochen bis zum Semesterbeginn im Oktober fast alle Abteilungen kennen und hatte dabei die in meinem Betrieb übliche Wochenarbeitszeit von 35 Stunden.
Brückenkurse, die von der Hochschule als Vorbereitung auf das erste Semester angeboten wurden, fanden allerdings auch in dieser Zeit statt.

Am 10. Oktober begannen dann meine Vorlesungen und von da an war ich bis nach Ende des ersten Semesters nicht mehr im Betrieb.

Nun hat gerade eine Praxisphase begonnen, in der ich mein neu erlerntes Wissen anwenden soll. Dazu muss ich dann auch einen Bericht verfassen.

Und in den kommenden Jahren erwartet mich zwischen dem zweitem und dritten Semester und zwischen dem dritten und vierten Semester noch eine weitere Praxisphase mit Bericht und sogar einer Präsentation dazu. Das fünfte Semester ist allerdings komplett praktisch – da bin ich nur in meinem Partnerunternehmen und muss ein Projekt bearbeiten und darüber einen Bericht verfassen. Und nach dem sechsten Semester mit Thesis bin ich dann fertig – und habe meinen Bachelor. So sieht der Plan aus.

Duales Studium Maschinenbau Überblick

Wie ist das mit dem Geld?

Ich hatte ja vorhin erwähnt, dass ich auch wegen der finanziellen Unabhängigkeit ein duales Studium interessant finde. Also sollte ich euch wohl auch verraten, woher meine Geld zum Leben kommt.

Also, bei Studium Plus läuft das so: Jeder Betrieb zahlt seinen Studenten monatlich ein Gehalt aus. Die Höhe davon liegt aber im Ermessen des Betriebes.

Bei mir bedeutet das, dass ich so viel bekomme, wie die Azubis in meinem Betrieb. Mit knapp 750 Euro nette stehe ich da im Vergleich zu meinen Mitschülern auch gar nicht schlecht da.
Manche Betriebe übernehmen zusätzlich dazu aber noch die Semesterbeiträge – meiner auch. Und sogar Weihnachtsgeld habe ich erhalten.

Trotzdem muss ich nicht nur von diesem Geld leben, denn mein Vater hat mir angeboten, weiterhin etwas Unterhalt zu zahlen, und von meiner Mama bekomme ich einen Teil des Kindergeldes, da ich die meiste Zeit des Monats in meiner eigenen Wohnung lebe. Somit habe ich knapp über 1000 Euro jeden Monat zur Verfügung, von denen ich meine Miete, den Strom, das Essen, den Sprit und all die Kleinigkeiten bezahle. Das reicht bei mir wirklich gut und es bleibt jeden Monat eine meiner Meinung nach recht große Menge übrig, die ich für Urlaube spare.

Und sonst so?

Ich habe es bisher keinen Moment bereut, diesen Weg gegangen zu sein – auch, wenn ich nun mal keine wochenlangen Semesterferien habe.

Von der Kennlernphase, den Praxisphasen und auch den Semestern werde ich euch dann also in den nächsten Monaten immer mal wieder berichten. Ich hoffe, euch interessiert das überhaupt, aber bis jetzt war es immer so, dass meine Freunde und auch die Familie des Öfteren nach Details zu meinem Studium gefragt haben 😉.

Habt ihr auch in irgendeiner Art studiert oder plant das in Zukunft? Und falls ja, in welche Richtung geht/ging es bei euch?


Dieser Post ist der Teil einer Reihe über mein duales Studium der Fachrichtung Maschinenbau.
Hier geht es zu allen bereits erschienen Posts dazu.

- geschrieben von Tabea -


16 Kommentare zu Duales Studium Maschinenbau – ein Überblick

  1. Anne am

    Ah, danke für diesen interessanten Einblick! 🙂 Ich finde es immer spannend, so etwas zu erfahren.

    So ein duales Studium klingt wirklich gut. Nicht nur, weil du gleich Geld verdienst, sondern eben auch wegen der vielen praktischen Erfahrungen.

    Mit Maschinenbau findest du immer einen Job, glaube ich. Und kannst da jede Menge verschiedener Richtungen einschlagen, da gibt es ja x verschiedene Betriebe.

    Magst du dann in Zukunft auch mal etwas von den Inhalten deines Studiums berichten?

    Liebe Grüße
    Anne

    • Freut mich, dass der Überblick dir gefällt!

      Praktische Erfahrungen sind gerade im Maschinenbau sicher nicht schlecht. Viele Dinge muss man einfach gesehen haben, um sie zu verinnerlichen. Gerade muss ich ja mein Wissen anwenden – und da sehe ich z.B. wie die einzelnen Fertigungsverfahren sich in Herstellungskosten, die kalkulieren soll, widerspiegeln. So bleibt es wirklich hängen, aber erstaunt teilweise auch. Und man bekommt die echten Größenordnungen mal vor Augen 😉

      Weitere Posts zum Studium sind auf jeden Fall geplant. Ich wollte eigentlich zu jeder einzelnen Praxisphase und den Semestern was schreiben, aber gerade fehlt mir die Zeit.

      Liebe Grüße

  2. Anne am

    Ich hätte mir nach dem Abi auch länger Gedanken machen sollen, mir geht es nämlich eigentlich wie dir – das jahrelange pure Lernen von Theorie, um es dann irgendwann mal in die Praxis zu bekommen, ist nichts für mich. Deswegen bin ich auch gerade wieder am Studienfachwechseln, weg vom extrem theoretischen Jura hin zu einem verwandten Bachelor-Studiengang, der allerdings wesentlich praxisorienterter ist (duale Studiengänge in dem Bereich gab es in der Nähe leider nicht, das wäre meine erste Wahl gewesen).

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es bei dir weitergeht und was du in Zukunft so zu erzählen hast!

    Liebe Grüße

    • Ich glaube, leider ist vielen Leuten direkt nach dem Abitur gar nicht bewusst, wie hilfreich Praxisnähe im Studium sein kann…
      Jura wäre wirklich das letzte Fach gewesen, dass ich hätte studieren wollen, aber da liegt halt jedem was anderes. Wie heißt denn dein neuer Studiengang?

      Liebe Grüße

  3. Meine Schwester hat letztes Jahr ein duales Studium angefangen und es war für sie gar nicht so einfach in ihrem Bereich eins zu bekommen. Allzu viele Betriebe bieten diese Möglichkeit dann doch noch nicht an! Aber am Ende ist sie ja gut und glücklich unter gekommen. 😉

    Auf jeden Fall kann so ein duales Studium echt stressig werden. Gerade, wenn in der Praxisphase auch noch Seminararbeiten etc anstehen! Respekt an dich!

    • Ich denke, es ist auch nicht jedem Betrieb möglich, so etwas anzubieten. Dafür muss man wohl doch eine gewisse Größe haben, denn so ein Student kostet ja doch eine Menge Geld – und man muss auch Bedarf an dem Job in 3 Jahren haben. Was würde es bringen, sie jemanden teuer auszubilden, aber eigentlich keine Stelle für ihn zu haben, wenn er fertig ist?
      Was studiert deine Schwester denn? In manchen Bereichen ist das duale Studium ja noch nicht so etabliert wie beispielsweise im Maschinenbau. Freut mich aber, dass deine Schwester erfolgreich bei der Suche war!

      Wie stressig es sein kann, werde ich wohl in den kommenden Jahren noch merken – aber allein die erste Klausurenphase hatte es schon in sich… und wie es nun im Betrieb wird, werde ich ja merken, denn die ersten drei Tage waren echt nicht so lustig.

      Liebe Grüße

  4. nossy am

    Ein Duales Studium finde ich für die heutige Zeit viel sinnvoller, als ein „normales“ Studium. Daher: Daumen hoch! für diese Entscheidung 🙂

    Als „Arbeitgeber“ (ich bin Stellv. Gruppenleiterin eines Teams) habe ich in der Vergangenheit leider immer wieder die Erfahrung gemacht das Studierte absolut Praxisfern sind und weder eine Vorstellung von der Realität haben, noch in der Lage sind sich schnell in die Arbeitswelt einzugewöhnen. Natürlich möchte ich hier nicht alle Studierten über einen Kamm scheren, Ausnahmen gibt es ja zum Glück. 😉

    Selbst wollte ich früher auch mal studieren. Konnte dies aber nicht, da ich Geld brauchte und es das Duale Studium noch gar nicht gab. Heute bin ich froh, dass ich nicht studiert habe. Denn dann wäre mein Leben bestimmt ganz anders verlaufen – und um Kariere zu machen, ist nicht immer zwingend ein Studium notwendig. Viele Studierte arbeiten am Ende dann doch nur in einem Job den sie auch mit einer Ausbildung hätten erlernen können… daher sollte jeder für sich genau überlegen was er vom Leben will und ob ein Studium dann wirklich sinnvoll ist.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg!
    nossy

    • Danke für diese bestärkenden Worte! In meinem Partnerbetrieb haben viele der Vorgesetzten auch nicht studiert – und ich hatte ja auch eine Ausbildung eher in Erwähnung gezogen als ein normales Studium, wenn es mit der Bewerbung für meinen jetzigen Platz nichts geworden wäre.

      Was bringt schon haufenweise Wissen aus der Uni, wenn man nicht in der Lage ist, es anzuwenden? Außerdem merke ich gerade, was für eine Umstellung es ist, nach dem Semester Vollzeit zu arbeiten. Gerade mal vier Tage habe ich hinter mir und es laugt mich gerade doch ganz schön aus.

      Liebe Grüße

      • nossy am

        Keine Sorge daran wirst du dich bestimmt noch gewöhnen. Wenn man neue Aufgaben übernimmt, zum Beispiel bei einem Jobwechsel, ist man die ersten Wochen für gewöhnlich immer einfach nur fertig und ausgelaugt. Mit der Gewohnheit und wachsender Sicherheit wird sich das dann alles fügen 🙂 Der Körper und auch der Geist brauchen immer etwas Zeit um sich umzugewöhnen.

        Lieben Gruß, nossy

      • Ich hoffe doch, dass sich das noch einspielt… Ich sitze halt einfach ungern so viel vor dem PC tagsüber…
        Aber du hast trotzdem Recht: Ich gewöhne mich an die Belastung – bereits nach den paar Tagen merke ich, dass es besser wird.

        Liebe Grüße

  5. Liebe Tabea,

    Ich hab es ganz genauso gemacht und würde es immer wieder so machen. Ich wünsche dir alles gute in fixem Studium und denk dran: als Ingenieurin bist du immer noch was besonderes 😉
    Liebe Grüße Dominique

    • Stimmt, Ingenieure sind scheinbar nach wie vor hauptsächlich männlich. Aber dafür habe ich das Gefühl, dass man in dieser Branche dann auch nur Frauen antrifft, die diesen Job WIRKLICH lieben 🙂

      Danke für die bestärkenden Worte und liebe Grüße!

  6. Teresa am

    Wie cool 🙂 Mein Bruder hat auch Maschinenbau studiert. Musste jedoch abbrechen, wegen nicht bestandener Prüfungen. Habe garnicht darüber nachgedacht, dass es das auch als Dualen Studiengang gibt, das wäre bestimmt auch was für ihn gewesen. Er ist nicht so der Theorie-lerner…

  7. Ein spannender Einstieg. Bin jetzt auch endlich zum lesen gekommen und werde mir auch gleich noch den zweiten Post anschauen. Kann gut verstehen ,dass du dich für ein duales Studium entschieden hast. Gerade in deinem Bereich macht das auch echt viel Sinn, weil man das theoretische gleich anwenden kann und gerade der Fakt, dass man danach auch übernommen wird, ist natürlich super. Das ist ja etwas was mir Sorgen macht, wie es nach dem Studium weitergeht, denn in den Humanwissenschaften hat man es nicht so leicht. Ich beneide dich also um dein Talent in Mathe, Physik und Chemie. Das habe ich gar nicht geerbt. Bei mir war es da, wie es für dich mit Sprachen war, ich habe richtig viel gelernt und war dann im Anschluss happy, wenn ich am Ende eine drei im Zeugnis hatte. Wobei es auch oftmals nur eine 4 war. Aber man kann ja nicht alles können.

    Der finanzielle Aspekt ist natürlich auch super. Da beneide ich dich auch drum. Ich bin ja wieder komplett abhängig von meinen Eltern. Ich bin ihn natürlich dankbar, dass sie mich so unterstützen, aber es ist mir auch unangenehm. Nicht, dass ich nie etwas zurückgeben möchte, denn das will ich im Alter definitiv tun, aber trotzdem ist es ein komisches Gefühl wenn man nach einer Ausbildung wieder so abhängig ist. Bin das einfach nicht mehr gewöhnt. Leider gibt es aber in meinem Studienbereich keine Dualen Studiengänge, somit viel das weg. Die werden eigentlich nur für naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Studiengänge angeboten.

    • Freut mich, dass der Post dir gefällt.

      Es ist wirklich schade, dass es duale Studiengänge bisher für so viele Bereiche noch nicht gibt. Ich hoffe, das kommt noch, denn es gibt einfach so viele Vorteile. Vor allem die finanzielle Unabhängigkeit, zumindest teilweise, finde ich echt klasse. Da fühle ich mich doch etwas besser und erwachsener mit.

      Für deinen Berufseinstieg drücke ich natürlich die Daumen. Du schaffst das sicher, denn du hast ja nicht nur den Studienabschluss, sondern auch die Ausbildung.

      Liebe Grüße


Natürlich freue ich mich über jedes einzelne Kommentar, da es mir viel bedeutet, wenn ihr euch Zeit für meinen Blogpost nehmt und sogar noch ein paar Zeilen an mich verfasst! Trotzdem wäre es nett, wenn ihr die Links zu eurer eigenen Website oder eurem Blog NUR in dem dafür vorgesehenen Feld eintragt, statt sie auch noch in eurem Kommentar einzufügen. Solche Links aus Kommentaren entferne ich sonst nachträglich sowieso - und das macht nur Arbeit.

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