Donnerstag, 8. Dezember 2016

Blogparade: Vorbilder

Hallo ihr Lieben!

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr ganz persönlich in einer super netten E-Mail dazu eingeladen wurdet, an einer Blogparade teilzunehmen? Also bei mir war das bis vor einigen Wochen nicht der Fall… doch dann kam Tatjana. Mensch, was habe ich mich gefreut! Und dann war auch noch das Thema eines, das mir richtig gut gefiel.

Eine Schande wäre es also gewesen, nicht an dieser Blogparade zum Thema „Vorbilder“ teilzunehmen, findet ihr nicht? Ein Glück, dass ich gerade noch so auf den letzten Drücker einen Platz in meinem doch recht gut gefüllten Plan für den Blog finden konnte.

Blogparade zum Thema "Vorbilder" - Schöne Fotos von Landschaft

Also fangen wir mal an über Vorbilder nachzudenken:

Vorbild – was ist das?

Ohje, ich glaube, diesen Absatz hier hätte ich fast vergessen, obwohl ich ihn so wichtig finde.
Es gibt nämlich meiner Meinung nach mehrere Arten von Vorbildern: Menschen, Tiere und Gegenstände.

An die erste Gruppe denkt man wohl zuerst – irgendwer, dessen Leben einem erstrebenswert erscheint oder dessen Fähigkeiten und Charakter man bewundert. Meist strebt man dann also danach (in einem/mehreren Bereichen), so zu werden wie das Vorbild.

An Tiere denkt man wohl eher weniger, wenn von Vorbildern die Rede ist. Aber ich finde, dass auch die Charakterzüge haben können, die man gut finden kann und nachahmen sollte. Zum Beispiel hatte ich mal ein Pony, dass mir voll vertraut hat. Und genau auf diese Art möchte ich auch meinen Mitmenschen vertrauen können.
Aber gut, die Vorbildfunktion von Tieren werde ich hier nicht noch mehr ausführen… Menschen finde ich doch wichtiger.

Die dritte Gruppe dagegen hatte ich zunächst noch weniger als die Tiere auf dem Schirm, doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Vorlagen, zum Beispiel beim Basteln, sind doch auch Vorbilder, oder? Denn sie erfüllen genau die Kriterien, die man auch bei menschlichen Vorbildern anlegt, indem sie einem gefallen und man sie nachzuahmen versucht.
Naja, aber da diese Vorbilder dann doch eher unwichtig sind, weil man davon in der Regel eben für jedes Projekt andere und meist auch mehrere hat, beschäftigt sich mein Post nun doch nur mit der ersten Gruppe. Ich hoffe, das ist okay für euch.

Blogparade zum Thema "Vorbilder" - Schöne Fotos von Landschaft

Ein Vorbild oder viele Vorbilder?

Das ist doch wohl eine Frage, die man sich stellen kann, oder?

Ich selbst hatte, soweit ich mich erinnern kann, immer schon nicht nur ein einziges Vorbild.
Und erstrebenswert finde ich es auch nicht, sich da in irgendeiner Art zu beschränken.

Ich sehe nämlich den entscheidenden Vorteil von mehreren Personen als Vorbilder darin, dass man sich bei jeder Person an ihren Stärken orientieren kann. Es gehört also doch eine gewisse Reflektionsfähigkeit dazu, mehrere Vorbilder zu wählen. Man muss die rosarote Brille absetzen und erkennen, dass das erste Vorbild zwar einiges fabelhaft macht, aber auch Schwächen hat. Und für diese Schwächen sucht man dann nach weiteren Vorbildern, die darin ihre Stärken haben.
Denn wir wissen es doch alle: Niemand ist perfekt, aber alle streben unbewusst nach Perfektion.

So komme ich also aktuell auf ungefähr drei ganz wichtige Vorbilder für mein Leben außerhalb des Internets, einige weniger wichtige Vorbilder für diesen Bereich, eine Hand voll Vorbilder für das Bloggen und fünf Vorbilder, deren fotografisches Geschick ich auch gern hätte. Und darüber hinaus gibt es sicher noch einige andere Bereiche, die mir nur gerade nicht präsent sind.

Blogparade zum Thema "Vorbilder" - Schöne Fotos von Landschaft

Wer sind meine Vorbilder und warum?

Die drei wichtigsten
  1. Mema

    Wenn mich jemand auf meine Vorbilder anspricht, dann ist meine Mama einfach die allererste Person, die mir in den Sinn kommt.

    Sie ist einfach so eine wundervolle Person, dass das auch gar nicht anders sein könnte. Ich bewundere immer wieder auf’s Neue, wie viel sie unter einen Hut bekommt: Tiere halten, arbeiten gehen, den Haushalt machen, für uns da sein.
    Vor allem beim letzten Punkt fällt mir dann auch noch auf, dass sie immer weiß, wann wir sie brauchen. Und genau dann können wir uns auf sie verlassen, aber sonst werden wir eben nicht übermuttert, was ich auch sehr gut finde! Denn so hat sie uns eine Entwicklung ermöglicht, die uns beide zu selbstständigen Personen gemacht hat.
    Tja, und wenn man dann noch bedenkt, dass sie Wert auf Regionalität und biologische Erzeugung bei Lebensmitteln legt und Zuverlässigkeit sehr wichtig findet, dann sollte klar sein, warum meine Mama mein größtes Vorbild ist, oder?

    Also, falls ihr noch mehr lesen wollt, was man von meiner Mama lernen kann, dann schaut doch mal bei meinem vorherigen Post zum Thema „Vorbilder“ vorbei. Den habe ich ihr nämlich vollständig gewidmet.

  2. Kim

    Na, wer hätte erwartet, dass auch meine jüngere Schwester unter meinen Vorbildern auftaucht?

    Sie ist einfach jemand, der unheimlich fleißig und auch interessiert ist, was ich immer bewundert habe.
    Aber darüber hinaus kann sie bestens mit Menschen und Tieren umgehen… Da habe ich echt im Vergleich mit ihr schlechte Karten 😉.

  3. Sarah

    Auch eine meiner besten Freundinnen zählt zu meinen Vorbildern. Und warum? Sarah hat scheinbar ein endloses Organisationstalent und ist einer der engagiertesten Menschen, die ich kenne.
    Da frage ich mich manchmal wirklich, wie sie all ihre Vereine koordiniert bekommt und trotzdem noch Zeit für ihre Freunde und die Familie findet.

Die weniger wichtigen

Ohje, diese Überschrift klingt ja doch etwas abwertend… Das war so aber gar nicht gewollt! Denn immerhin handelt es sich ja trotzdem um Vorbilder… Also: Auch hier erzähle ich nur von sehr tollen Personen!

  • Annette

    Noch eine Freundin, die für mich ein Vorbild ist. Bei ihr beeindruckt mich hauptsächlich ihre Ordentlichkeit. Wenn Annette nämlich etwas aufschreibt, dann durchdenkt sie das vorher so sehr, dass da kein Fehlerchen passiert. Zumindest war es in Mathe immer so.

  • Loy

    Wenn es um Zeichentalent und Kreativität geht, dann ist meine Freundin Loy mein Vorbild Nummer eins. Sie kann einfach so unheimlich gut zeichnen, das glaubt ihr gar nicht!

  • Lea

    Und noch eine weitere Freundin von mir schafft es in diese Liste. Und warum? – Weil sie fast immer Fröhlichkeit verbreitet, egal wie und in welcher Situation.
    Achja, und Engagement zeigt sie nebenbei mindestens so viel wie die liebe Sarah.

  • Opa Heiner

    Einer meiner Opas hat es auch in diese Aufzählung geschafft, weil er mein Vorbild für das Alt werden ist. Selbst wenn er heute nicht mehr lebt, damals war er einfach genau so ein Rentner, wie man sich das wünschen kann: Er half jedem, wo er nur konnte, beschwerte sich nie und hielt sich fit, indem er mit dem Fahrrad zum Einkaufen fuhr.

Die Blogger

Auch im Bezug auf das Bloggen habe ich einige Vorbilder. Früher, vor 4 Jahren oder so, waren das allerdings noch andere als heute. Während Magnolia electric für mich damals der Heilige Gral war, mag ich diesen Blog heutzutage beispielsweise eher nicht mehr so sehr, da er mir zu magazinartig geworden ist.
Dafür stehen die folgenden Blogger bei mir aber hoch im Kurs:

  • Nicole

    Nicole schafft es irgendwie immer wieder, spannende Themen anzusprechen. Und auch der Mix von Themen bei ihr ist irgendwie einfach ausgewogen. Weil die Qualität ihrer Posts zudem wirklich gut ist, ist es also kein Wunder, dass sie hier auftaucht.
    Gerne würde ich auch so gute Kritiken zu Büchern und Filmen schreiben können oder so durchdachte und fundierte Texte zu wichtigen Themen verfassen.

    Aber da ist noch etwas, weswegen Nicole hier in dieser Liste steht: Sie antwortet auf jeden Kommentar wirklich ausführlich und man merkt, dass ihr die Interaktion mit ihren Lesern und anderen Bloggern sehr am Herzen liegt.

    Achja, und unangebrachte Kooperationen sind mir bei ihr auch noch nicht begegnet.

  • Jenni

    Jenni erfüllt ebenfalls die beiden Punkte, die für mich im Wesentlichen einen guten Blogger ausmachen: Ihre Blogposts sind spitze und sie interagiert mit ihren Lesern.

    Ich bewundere einfach, dass sie es schafft, so viele wichtige Themen bezüglich eines nachhaltigen Lebensstils so ausführlich zu behandeln und dabei auch Bereiche abzudecken, die man im ersten Moment nicht auf dem Schirm hat.

    Und wenn es bei ihr Rezepte gibt, dann mit einer Geschichte dazu, sodass der Post richtig unterhaltsam wird! Was die Fotos angeht gilt übrigens ebenfalls „Daumen hoch!“.

    Wie gesagt, sie interagiert mit den Lesern. Auf jedes meiner Kommentare bekomme ich von ihr eine sehr lange und bei Bedarf hilfreiche Antwort. Da macht das Kommentieren dann wirklich Spaß!

    Auch sonst finde ich, dass die Lebensweise von Jenni etwas ist, woran man sich ein Beispiel nehmen kann.

  • Jana

    Jana beeindruckt mich beispielsweise damit, dass sie all ihre Posts der gleichen Rubrik auch ähnlich gestaltet. Jede Buchvorstellung hat das gleiche Layout, Filmkritiken sehen ähnlich aus, Monatsrückblicke haben eine vergleichbare Gestalt. Sowas mag ich sehr gern, da es eben doch zeigt, dass sie sich da mal Gedanken drüber gemacht hat. Irgendwann will ich das auch schaffen, das alles so einheitlich wirkt.

  • Anna

    Anna und ihr Blog „When Anna“ dürfen hier einfach auch nicht fehlen. Sie ist nämlich jemand, der mich damit beeindruckt, dass er wirklich viele Posts pro Woche online bringt, ohne dass es zu viel wird oder die Qualität leidet. Denn eigentlich immer kombiniert sie Bild und Text und die Themenvielfalt passt einfach. Außerdem wirkt sie durch die regelmäßigen Wochenrückblicke total menschlich und eben nicht wie ein abgehobener Blogger mit „Hochglanz-Leben“. Die kleinen Details, an denen sie ihr Leser teilhaben lässt, lasen sie einfach eher wie eine Freundin als wie eine Fremde wirken, was ich sooo spitze finde!

    Achja, und das mit den Kommentaren läuft bei ihr auch so, wie ich mir das wünsche. Ich bekomme wirklich immer eine nette Antwort!

Die Leute für Fotografie

Okay, ich gebe es zu: Die Leute, die ich euch jetzt vorstellen möchte, sind auch Blogger, zumindest bis auf einen. Dennoch zählen sie aber eher zu meinen Vorbildern, was die Gestaltung und Bearbeitung von Fotos anbelangt, da mich ihre Werke eben total beeindrucken.

  • Marina W.

    Marinas Blog war wohl der erste Fotoblog, den ich regelmäßig besucht habe. Da passt immer alles: Bildausschnitt, Licht, Schärfe und Farbgebung. Daher finde ich, dass jedes ihrer Bilder eine ganz besondere Stimmung transportiert und wüsste nur zu gern, wie sie das hinbekommt.

  • Quynh

    Erst viel zu spät habe ich ihren Blog entdeckt, doch bereits nach nur einem angeschauten Post wusste ich, dass ich auch alle kommenden ansehen will.
    Quynh gibt sich große Mühe, mit ihren Fotos Emotionen zu transportieren, und ich muss sagen, dass ihr das bestens gelingt. Die Stimmung, die sie durch das Licht, durch den Verlauf der Schärfe und auch durch die Bearbeitung erzeugt, ist einfach jedes Mal einzigartig und man merkt, dass sie immer ein Konzept im Kopf hat.

  • Caro

    Ihren Blog habe ich erst vor Kurzem entdeckt, aber auch bei ihr wirken die Fotos eben stimmungsvoll. Außerdem finde ich es cool, dass sie so viele Menschen vor ihre Linse bewegt.

  • Bee

    Erst bin ich Bees Blog ja wegen ihrer tollen Posts gefolgt, doch dann fiel mir auf, dass auch ihre Fotografien mir total zusagen. Sie inspiriert mich immer wieder zu neuen Projekten und hat einen guten Blick für das richtige Motiv.
    Achja, und tolle Fotoprojekte, an denen ich auch gern teilnehmen will, finde ich bei ihr auch immer, denn in diesem Bereich ist sie sehr aktiv: Graustufen, 12 magische Mottos, See the bigger picture“, Rostparade…
    (Und ihre nicht-Fotografie-Posts gefallen mir im Übrigen auch weiterhin sehr gut!)

  • Mein Onkel

    Ja, er ist derjenige, der nicht zu den Bloggern zählt. Aber in meiner Familie ist er die Person, die um Rat gebeten wird, wenn es um neues Equipment für die Kamera geht. Er fotografiert nämlich schon eine ganze Weile, hat eine tolle Kamera und teure Objektive und war immer dafür zuständig, Fotos zu schießen, wenn wir mal wirklich gute Bilder von unseren Lieblingstieren für unsere Wände haben wollten.

    Außerdem war er derjenige, der mir meine erste SD-Karte für die erste Kamera schenkte. Ich wette, dass er maßgeblich mit dafür verantwortlich war, dass ich eben diese am Ende der viertel Klasse von Oma zum Geburtstag bekam. Also: Er ist schuld, dass ich mit der Fotografiesucht angesteckt wurde.

    Tja und daher – weil sein Bilder für mich immer perfekt aussahen – muss ich ihn hier aufzählen.
    Irgendwann möchte ich eben für meine Mama auch diesen Status erreichen, dass sie mich nach schönen Fotos von ihren Tierchen fragt.

    Und falsch belichtete Bilder habe ich darüber hinaus von meinem Onkel auch noch nicht gesehen…
    Da will ich auch mal hin gelangen. Okay, es wäre auch schon in Ordnung, den Ausschuss nur zu minimieren.

Blogparade zum Thema "Vorbilder" - Schöne Fotos von Landschaft

„Veraltete“ Vorbilder

In meiner Kindheit sah das mit den Vorbildern natürlich noch etwas anders aus. Kein Wunder, denn als Kind hat man ja auch noch eine ganz andere Vorstellung vom Leben.
Spätestens seit den Harry Potter Filmen war also Emma Watson eins meiner Vorbilder, denn Schauspieler war nun mal so ein Wunschjob, den ich aber spätestens zum Ende der Grundschulzeit wieder aufgab.

Und dann kam mein Onkel wieder verstärkt ins Spiel: Der konnte gefühlt einfach alles (Lampen anklemmen, fotografieren, physikalischen Kram erklären) und hatte meiner Meinung nach einen erstrebenswerten Job. Und so wollte ich dann halt auch werden 😉.

Heute habe ich aber gemerkt, dass bei meinen Onkel eben auch nicht alles perfekt ist und gemerkt, dass das Leben meiner Mutter eher mein zu mir passt.

Aber was diesen Punkt betrifft, bin ich eben einfach der Meinung, dass man Vorbilder im Laufe seines Lebens ruhig ändern darf und auch sollte, weil man sich ja selbst ebenfalls weiterentwickelt und andere Prioritäten setzt.

Anti-Vorbilder

Natürlich will ich nicht bestreiten, dass es auch Anti-Vorbilder gibt. Was ich mir darunter vorstelle? Also für mich ist das eine Person, die eine Sache so schlecht oder für mein Empfinden falsch macht, dass ich mir fest vornehme, nie so zu werden.
Im Unterschied zu meinen Vorbildern wirken die Anti-Vorbilder bei mir aber eher unbewusst… Also ich könnte nicht so schnell Personen benennen, sondern denke dann eher in entsprechenden Situationen: „Das machst du zu gegebener Zeit aber anders!“

Aber wenn ich so drüber nachdenke, dann gibt es da Leute, die mir gezeigt haben, wie ich nicht alt werden möchte. Den ganzen Tag mit Bildzeitung oder Fernseher zu verbringen und die Arztbesuche zum Highlight werden zu lassen, ist nämlich meiner Meinung nach nicht erstrebenswert.
Und auch einige meiner Lehrer sind Anti-Vorbilder für mich, da sie sich einfach nicht mehr jüngere Menschen hineinversetzen und somit beispielsweise die Stunden abends überziehen, um noch ein ultra-witziges Video zu zeigen, was eh schon jeder kennt und das nichts mit dem Unterricht zu tun hat. (- Hallo?! Ich will nach Hause!?)

Aber auch einige andere Leute scheinen beim Erwachsen werden zu vergessen, wie man als Jugendlicher denkt. Ich hoffe, dass das bei mir aber wie bei meiner tollen Mama nicht der Fall sein wird. Die ist nämlich im Kopf jung geblieben, sodass wir eigentlich selten streiten müssen und gemeinsam verrückten Kram machen können.

Blogparade zum Thema "Vorbilder" - Schöne Fotos von Landschaft

Ich als Vorbild

Auch die Frage, ob wir uns selbst als Vorbild sehen oder eins werden wollen, tauchte in den Anregungen von Tatjana auf.

Ich selbst gebe mir da aktuell Mühe, mich im Bezug auf Nachhaltigkeit zumindest vorbildlicher zu verhalten, als der Durchschnitt hierzulande es tut. Das heißt, dass ich verstärkt versuche, bio-Lebensmittel zu kaufen und mich freue, wenn meine Mama Kartoffeln oder Milch für mich direkt vom Bauern mitbringt.
Auch Auto fahre ich so wenig es geht, neue Kleidung kaufe ich kaum, meine Räume sind meist eher kühl. Langes Duschen gibt es übrigens auch nicht. (Das ist sowieso Zeitverschwendung…)

Das sind allerdings alles nur Ansätze und ich könnte mich in sehr vielen Bereichen sicher noch verbessern. Ein richtiges Vorbild bin ich in diesem Punkt also noch nicht, aber ich arbeite dran und hoffe, das schon kleine Schritte zählen.

In Zukunft, falls ich irgendwann doch mal Kinder haben sollte, dann hoffe ich, dass ich für die ein Vorbild sein kann, so wie es meine Mutter eben für mich ist.

Von diesen beiden Punkten mal abgesehen ist es mir aber ziemlich egal, ob ich für jemanden ein Vorbild bin oder nicht. Mir reicht es, wenn ich mein Handeln halbwegs mit mir vereinbaren kann und stetig versuche, mich zu verbessern.

Dennoch scheint es so, als wäre ich für meine jüngere Schwester ebenso ein Vorbild wie sie es für mich ist. Sie war immer der Meinung, auch so gut in der Schule sein zu müssen wie ich (Obwohl ich ja das Gefühl habe, dass sie seit Jahren besser ist!) Und sah mich eine Weile als Vorbild, was den Umgang mit Kameras und Computern betrifft. Schon cool, oder?

Fazit

Also so abschließend lässt sich sagen, dass ich Vorbilder unheimlich wichtig finde – und zwar sowohl die „echten“ als auch die Anti-Vorbilder. Denn beide sind ein Ansporn, sich selbst zu verbessern. Und laut meinem Vater sind Anti-Vorbilder sorgar in manchen Situationen effektiver. Ob er da Recht hat?

Ich wünsche mir also, dass jeder die richtigen Vorbilder für sich findet. Und ich rate, sich da einfach mal unter den Familienmitgliedern, Bekannten und Freunden umzuschauen und sich immer vor Augen zu führen, dass eben jeder Stärken hat, aber auch Schwächen. Ihr werdet also wohl nicht DAS EINE Vorbild finden, sondern eher mehrere für unterschiedliche Bereiche des Lebens. Und das ist auch gut so.

Und, wie viele Vorbilder habt ihr und was macht euer größtes Vorbild aus?


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade „Vorbilder“ von Tatjana. Bis zum 11.12. könnt ihr noch selbst etwas beisteuern und danach gibt es auf dem Blog eine Übersicht über alle veröffentlichten Gedanken der anderen Teilnehmer.

- geschrieben von Tabea -

1 Kommentar


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Kennt ihr das?

Hallo ihr Lieben!

Na, wer von euch hat Lust ein letztes Mal in diesem Jahr kennt ihr das zu spielen? Ich habe nämlich brav wieder einen Fragenkatalog für euch vorbereitet, sodass dem nichts mehr im Wege stehen dürfte. Viel Spaß also mit meinem Gedankenfetzen!

kenntihrdaslogo
Kennt ihr das, wenn…
  • … es euch leichter fällt, über gewisse Themen zu schreiben als zu sprechen?
  • … Leute „Angst“ davor haben, dass man eine bestimmte Ernährungsweise / einen bestimmen Lebensstil hat?
    (Situation an meinem Arbeitsplatz: „Du isst also kein Fleisch… aber vegan bist du doch nicht, oder?“ und ein angsterfüllter Gesichtsausdruck. Hätte ich „Doch!“ geantwortet, wäre sicher die Welt untergegangen 😉 )
  • … der Wecker nicht klingelt?
    • … Und ihr trotzdem aufwacht und euch freut, dass ihr liegenbleiben könnt?
      (Da frage ich mich doch, wann ich das letzte Mal keinen Wecker gestellt hatte… Meist wache ich am Wochenende einfach vor ihm auf, wenn ich ihn nur zur Sicherheit gestellt habe, um nicht aus Versehen den ganzen Vormittag zu verschlafen.)
    • … Und ihr aufwacht und feststellt, dass er schon geklingelt haben müsste und ihr verschlafen habt?
      (Bei mir endet das dann in einem großen Schrecken, der mich so hellwach macht, dass ich die verlorene Zeit meist noch aufholen kann, da meine innere Uhr schon sehr zuverlässig ist und es sich meist nur um eine viertel Stunde handelt.)
  • Wenn ihr euch im Verlauf des Tages denkt, dass es besser gewesen wäre, wenn ihr an diesem Tag im Bett geblieben wäret?
    (Das war so mein Gedanke, als ich mit dem Fahrrad einen Auffahrunfall produziert habe…)
  • … ihr ganz viel Hilfe angeboten bekommt?
  • … ihr dann das Gefühl habt, dass es unverschämt wäre, diese Hilfe in dem Ausmaß anzunehmen?

- geschrieben von Tabea -

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Montag, 5. Dezember 2016

Gastbeitrag: 22 Wochen – Woche 20 und 21

20/22: Zehn Dinge, die du in deinem Zimmer hast – und warum

Einen flauschigen, blauen Teppich vor der Heizung, sodass man da ganz toll gemütlich sitzen kann.

Ein Bild von mir, dass Loy mal für mich gezeichnet hat! Welche Ehre, gezeichnet zu werden!

Zwei Pinnwände mit ganz vielen kleinen Fotos über meinem Bett, weil ich Fotos liebe, und es liebe, mich an diese tollen Momente zu erinnern, und ich einfach gute Laune haben muss, wenn ich sehe, was ich schon für fantastische Dinge erlebt habe.

Zwei Rollen Tapete, die mich ständig vorwurfsvoll anschauen und mich daran erinnern, dass ich schon vor, hm, drei Jahren vielleicht :D, eine Zimmer-Renovierung zum Geburtstag bekommen habe und ich es immer noch nicht geschafft habe, weil ich dafür irgendwie nie Zeit hatte. Sodass mir mein Zimmer mittlerweile echt peinlich ist… Ohje, ich glaube, das wird mein erster Vorsatz für 2017. 😀

Einen Becher vom Tote Hosen Konzert, weil er eine Erinnerung ist und ich ihn, genau wie die Konzertkarten, von meinem Paten geschenkt bekommen habe. Aber ich frage mich gerade, warum der immer nur auf meinem Regal steht und ich ihn nicht einfach mal benutze 😀

Ein Sofa, das eigentlich halt zum Sitzen da ist, das aber in der Realität eher als Ablagefläche dient…

Zwei Bücherregale, weil ich eben gerne lese.

Haken an der Tür, an denen ich Jacken und Taschen aufhängen kann.

Ein ziemlich schickes ähm, keine Ahnung, wie man das nennt… Gestell aus Plastik, woran man Ohrringe aufhängen kann, weil das ziemlich praktisch und schön ist.

21/22: Drei Dinge, die du drei verschiedenen Menschen sagen möchtest

Meinem Opa möchte ich sagen, dass es mir Leid tut, dass ich ihn so selten besuchen komme. Aber eigentlich würde ich ihm auch gerne sagen, dass er daran vielleicht auch selbst ein bisschen Schuld ist. Dass er schließlich auch mal zu uns kommen könnte. Und dass er eben nie für uns da war und uns meist nicht verstanden hat, weil er es gar nicht versucht hat. Dass man, wenn man Interesse und Zuneigung erwartet, vielleicht selbst auch davon geben sollte.

Ziemlich vielen Leuten möchte ich sagen, dass ich sie vermisse, weil sie weg gezogen sind, und wir jetzt fast gar keinen Kontakt mehr haben. Ich würde gerne sagen, dass ich sie total mag und ich oft an sie denke, und wir uns mal wieder sehen müssen.

Und meinen Freunden, die hier sind, möchte ich sagen, wie toll sie sind und wie dankbar ich bin, dass es sie gibt. Und mich entschuldigen, weil ich das viel zu selten sage. Es tut mir so leid, dass ich oft keine Zeit habe, und dass ich manchmal gar nicht zurück schreibe. Ich finde selbst ganz furchtbar, dass das manchmal so läuft und ihr sollt das nicht missverstehen und denken, dass ich es für selbstverständlich halte, dass ihr da seid. Das ist alles andere als selbstverständlich und ich frage mich oft, womit ich euch überhaupt verdient habe!

- geschrieben von Sarah -


Dieser Blogpost ist ein Beitrag zum Projekt „22 Wochen“ von Charlotte Leonie. Daher findet ihr auch auf ihrem Blog 10 Dinge, die Leonie in ihrem Zimmer hat und drei Dinge, die drei verschiedenen Personengruppen sagen will.
Sarahs bisherige Beiträge könnt ihr euch hier anschauen.

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Samstag, 3. Dezember 2016

Selbstgemacht: Schlüsselbrettchen

Hallo ihr Lieben!

Hier ist es nun also: das dritte Türchen des Blogventskalenders.

Blogventskalender - Türchen 3: Anleitung für ein Schlüsselbrett

Blogventskalender?
Das ist eine Art digitaler Adventskalender. Ich habe es nämlich geschafft, 22 andere nette Blogger zu finden, die ebenfalls Lust hatten, je ein Türchen mit einem weihnachtlichen Artikel zu füllen. Daher könnt ihr nun jeden Tag bis Weihnachten auf einem der Blogs einen tollen neuen weihnachtliche Beitrag finden. Falls du den Adventskalender also regelmäßig verfolgen willst, dann kannst du hier nachschauen, welcher Blog gerade dran ist. Ich kann nur so viel verraten:
Es lohnt sich und die Vielfalt der Artikel ist großartig!

Gestern öffnete sich zum Beispiel bei Sophie ein Türchen, hinter dem sich Schoko-Dattel-Weihnachtspralinen verbargen (sogar vegan, zuckerfrei und roh). Und morgen präsentiert uns Leanna etwas, worauf ich schon sehr gespannt bin.

Nachdem nun also geklärt wäre, was der Blogventskalender ist, ist es wohl an der Zeit, euch zu verraten, was sich hinter dem heutigen Türchen verbirgt: eine Bastelanleitung.

Schlüsselbrett als Geschenkidee

Warum das? Nunja, Weihnachten rückt eben näher, sodass man so langsam aber sicher an die Geschenke denken sollte.
Selbstgemachtes hat da bekanntlich zwei Vorteile:

  1. Es ist persönlicher.
  2. Es ist meist nicht allzu teuer.

Und dieses Schlüsselbrett, dass ich euch heute zeigen möchte, ist daher perfekt für alle Menschen als Geschenk geeignet, die sonst ständig nach ihren Schlüsseln suchen würden.

Was ihr an Material braucht, hält sich dabei auch noch völlig in Grenzen, der Zeitaufwand bliebt ebenfalls im Rahmen und die Gestaltungsmöglichkeiten sind gar nicht mal so klein. Also los geht’s!

Schlüsselbrett als Geschenkidee

Material

  • Bilderrahmen aus Holz
  • Gardinenhaken oder kleine Nägel
  • Zeug zum Dekorieren: Postkarten, Fotos, Schleifen, buntes Klebeband, Stift, Farbe… halt, worauf ihr Lust habt 😉

Der Entstehungsprozess

Dreht die Haken vorsichtig in das Holz (Nägel werden natürlich nicht weniger vorsichtig genagelt, falls ihr die statt der Häkchen verwendet!). Dabei solltet ihr vielleicht auf eine gleichmäßige Verteilung achten, denn mein Rahmen hängt zum Beispiel schief, sobald ich die Schlüssel nur auf eine Seite hänge. Und falls ihr ebenfalls mehrere Schlüssel übereinander hängen lassen wollt, dann plant da ruhig ein bisschen Abstand ein, da die Dinger ja doch eine gewisse Länge haben.
Wenn dieser wesentliche Schritt geschafft ist, könnt ihr noch das Innenleben gestalten – euch also an den spaßigen Teil der Dekoration machen.

Schlüsselbrett als Geschenkidee
Schlüsselbrett als Geschenkidee

Die Dekoration

Falls euer Rahmen nicht so scheibenlos wie meiner ist, könntet ihr da also ein dekoratives Foto reintun, oder auch gleich die Weihnachtskarte dort unterbringen, falls ihr das Ding verschenken wollt.
Ansonsten kann man aber auch eine nette Karte einfach auf die Haken drauf stellen und sie mit etwas Klebezeug fixieren… das Schlüsselbrett ist jetzt mein Abstellplatz für schöne Postkarten

Falls ihr euch jedoch noch mehr kreativ austoben wollt, dann könnte ich mir auch gut vorstellen, dass man Schleifen an und in den Rahmen kleben, ihn mit buntem Tape verzieren oder aber Schriftzüge auf die hölzerne Rückwand aufmalen könnte.

Jetzt fehlen nur noch die Schlüssel. Entweder behaltet ihr also das Ding für euch und hängt eure eigenen rein, weil man sich ja auch mal selbst was zu Weihnachten schenken darf, oder aber ihr überlasst das dem Beschenkten und verpackt das Schlüsselbrett jetzt ein bisschen. (Ich wäre da übrigens für alte Zeitungen und Reklamen statt Geschenkpapier, weil es umweltfreundlicher ist… aber das ist ja Geschmackssache.)

Schlüsselbrett als Geschenkidee

Meine Gedanken vor, während und nach dem Basteln

Vorher

Was fange ich nur mit diesem kaputten Rahmen an. Abgesehen davon, dass die Scheibe fehlt, ist er ja noch total in Ordnung.
Welcher Mensch braucht Haken, die man in das Holz dreht, wenn er Gardinen aufhängen will? Dann hat der Rahmen doch unschöne Löcher, falls man die Gardinenstange mal abnimmt oder in einer anderen Höhe aufhängen will…

Währenddessen
Ich bin wohl doch mit meiner Mama verwandt. Die würde auch in ihrer freien Minute basteln – auch wenn sie das in anderem Ausmaß tut als ich. Und unnützes Zeug wird dabei bei ihr auch des Öfteren wieder zu etwas, das man gut gebrauchen kann.
Nachher:

Hey, ging schnell, als ich gedacht hätte.
Oh, solche Bilderrahmen sind doch echt praktisch. Man kann das Schlüsselbrett ja nicht nur aufhängen, sondern auch aufstellen wie ein Bild auf einer Kommode.

Wie bewahrt ihr eure Schlüssel eigentlich auf? Meine lagen früher immer in einer Schublade unter anderem Kram begraben, sodass ich teilweise doch etwas nach ihnen suchen musste. Und die, die ich häufig brauche, die liegen immer auf meinem Küchenschrank oder stecken in einer Jacke oder Hose 😉´.


Dieser Post ist Teil vom Blogventskalender. Falls dich interessiert, was das für eine Aktion ist, dann schau mal auf meiner Übersichtsseite vorbei. Und am 18. Dezember erscheint dann mein zweiter Beitrag dazu.

- geschrieben von Tabea -

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